Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Der Verein Münchner Sportjournalisten, mit 373 Mitgliedern der zweitgrößte der 21 Re-

gionalvereine des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), ist die berufsständische Vereinigung der hauptberuflich tätigen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten (Print, Online, Rundfunk, Fernsehen, Foto) in Ober- und Teilen von Niederbayern. Über uns...

Margit Conrad - die Neue im Vorstand

Thomas Walz als 1. Vorsitzender des VMS wiedergewählt

Ein Steinbock zwischen Zwillingen (v. l.): 1. Vorsitzender Thomas Walz, 2. Vorsitzende Margit Conrad, Schatzmeister Joachim Walz. Foto: Martin Hangen

(25. Februar 2016) - Kein Novum, aber neu: Seit dem 20. Februar hat die Vorstandschaft des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) weiblichen Zuwachs bekommen. Margit Conrad, Redakteurin beim Freisinger Tagblatt, wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt. Sie folgt auf Gerald Kleffmann (Süddeutsche Zeitung), der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. 42 von 373 Mitgliedern (11,26 Prozent) kamen in den Pressebereich der Allianz Arena: Diese Zahlen dürften so manchen Verein neidisch machen. Weiter

Sebastian Widmann: Blick für das Besondere

Der Fotograf gewinnt beim VDS-Wettbewerb mit "Anweisungen"

(21. Februar 2016) - Es muss nicht immer Action sein. VMS-Mitglied Sebastian Widmann (38) hat einen Blick  für die besonderen Momente im Sport. "Anweisungen" nannte er sein Foto, mit der er beim Berufswettbewerb des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in der Kategorie Fußball allgemein den 1. Preis gewann.

 

Widmann (Agentur Witters) zum Foto: "Es läuft die zweite Halbzeit beim Spiel Bayern gegen Stuttgart - die Partie ist bereits durch, weil die Münchner mit 4:0 führen. Dennoch sieht Pep Guardiola Verbesserungsbedarf, gibt Joshua Kimmich intensive Anweisungen. Die Gestik des Spaniers ist sehr auffällig und Kimmich hört zu, scheint aber etwas ratlos zu sein. Er weiß nicht, in welche Richtung er laufen soll. Das war ein netter Moment."

Wolfgang Weingärtner, VMS-Gründungsmitglied, wurde am 15. Mai 2016 95 Jahre alt.

Hans-Dieter Rath, VMS-Mitglied seit 1978, wurde am 15. Mai 2015 75 Jahre alt. Weiter

Seit Jahresbeginn 2016: 16 neue Mitglieder 

(30. Mai 2016) - Seit Beginn des Jahres 2016 hat der Verein Münchner Sportjour-

nalisten (VMS) 16 neue Mitglieder aufgenommen. Die Mitgliederzahl stieg auf 373.

 

Carsten Arndt, Online-Radakteur Sport1

Markus Gaupp, Redakteur und Kommentator SKY

Elisa Geiss, freie Journalistin und Studentin Sporthochschule Köln (Sport, Medien Kommunikation

Heike Gruner, Discovery Communications Deutschland

Johannes Kirchmeier, freier Journalist, Student DJS

Felix Kneidl, Volontär PERFORM Media Deutschland

Niklas König, PERFORM Media Deutschland

Christian Madlindl, Ressortleiter Fußball Sport1

Onur Özdamar, Redakteur Sport 1

Roth, Erwin, LDS E-News

Anna-Magdalena Schnauss, Fotografin bei Hangenfoto

Matthias Schrader, Fotograf Associated Press (AP)

Martin Schultheiß, Volontär PERFORM Media Deutschland

Stefan Thumm, Abteilungsleiter Fußball Sport1

Benedikt Treuer, Volontär PERFORM Media Deutschland

Benedikt Warmbrunn, Pauschalist Süddeutsche Zeitung

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder,

(München - 23.12.2015) Ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Darum möchte ich es nicht versäumen Ihnen allen friedliche, geruhsame Weihnach-

ten und stressfreie Feiertage, sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2016 zu wünschen.


Die Mitgliederentwicklung 2015 war wieder einmal sehr erfreulich, vor allem auch die jungen Kollegen sehen die Notwendigkeit einer berufsständischen Interessenvertretung anzugehören. Besonders erfreulich, dass unsere Bemühungen im Vorstand, auch das Interesse des Nachwuchses am VMS zu wecken, scheinbar fruchten, lag der Alters-

durchschnitt aller anwesenden Mitglieder auf der Jahresabschlussveranstaltung im Restaurant Da Fausto 2014 schon bei 49,03, lag er dieses Jahr sogar bei 46,18 Jahren.


Lassen sie mich noch ein Wort zu den sich veränderten Arbeitsbedingungen des Sport-

journalisten verlieren, denn die Kommunikation bei Facebook, Twitter und Co. ist jetzt schon ein Teil dessen was geschieht. Jeder mit einem Handy kann also quasi sein eige-

ner Nachrichtenchef sein. In den Tagen nach Paris kam das deutlich zum Vorschein. Deshalb ist es gerade für jeden Journalisten wichtig Ordnung im Chaos zu schaffen, zu filtern, zu verifizieren, zu gewichten, zu berichtigen und zu berichten. Somit wird genau die Fähigkeit zur Einordnung und Gewichtung zum wichtigsten Geschäft der  klassischen Medien. Trotzdem oder gerade deshalb bietet nicht nur Social Media auch für den Sportjournalisten nach wie vor große Zukunftschancen.


Noch ein kurzer Blick nach vorne. Am 20. Februar 2016 werden wir unsere JHV in der Allianz Arena haben, hier rufe ich alle auf sich anzumelden, da die Vorstandswahl ansteht und Gerald Kleffmann aus beruflichen und privaten Gründen als 2. Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Über Vorschläge im Vorfeld würde ich mich sehr freuen, vor allem wünsche ich mir eine Frau im Vorstand begrüßen zu dürfen. Im besten Falle sollte die oder derjenige aus dem Printbereich stammen, denn der Vorstand sollte sich aus allen relevanten Bereichen unseres Berufes zusammensetzen.


Zudem organisiert der VMS die Jahreshauptversammlung 2016 unseres Dachverbandes VDS in der Allianz Arena.


Auch 2016 wird also auf den Vorstand einiges an Arbeit zukommen, über helfende Kolle-

ginnen oder Kollegen würden wir uns freuen.


Mit dem Dank an meine Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit wünsche ich allen ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr.


Ihr 1. Vorsitzender
Thomas Walz
 

V.l.: 2. Andreas Lehner (PERFORM Media spox.com), Sieger Marco Mader (sid), 2. Ingelore Rabe, Thomas Walz (1. Vorsitzender), Hans Eiberle (Quizmaster), Marcel Guboff (Sport1 Online-Redaktion).

Marco Mader VMS-Quizkönig

59 Teilnehmer beim Jahresabschluss mit italienisches Menü

(8. Dezember 2015) - Ein Agenturjournalist muss mehr wissen als die Kollegen. Keine Überraschung also, dass Marco Mader, Redakteur beim Sport-Informations-Dienst (sid), den traditionellen Quiz-Wettberb bei der Jahresabschlussveranstaltung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) gewann, zu der 1. Vorsitzende Thomas Walz in der Trattoria Da Fausto 59 Kolleginnen und Kollegen mit Partnern willkommen hieß. Nur Mader beantwortete unter 50 Teilnehmer zwölf der vom ehemaligen Vorsitzenden Hans Eiberle ausgetüftelten 20 Fragen zum VMS, Sport, Zitaten und was der Mensch nicht unbedingt wissen muss richtig. Der Lohn: Zwei Eintrittskarten zur Aufzeichnung der politischen Kabarettsendung "Die Anstalt", zur Verfügung gestellt von RedSpider networks. Weiter

Thomas Walz, 1. Vorsitzender des Vereins Münchner Sportjournalisten, gratuliert Walter Kaufmann, dem ältesten Mitglied, zum 95. Geburtstag. FOTO: MARTIN HANGEN

VMS gratuliert Walter Kaufmann zum 95. Geburtstag

(25. November 2015) – Der 1. Vorsitzende Thomas Walz und Fotografensprecher Martin Hangen gratulierten Walter Kaufmann, dem ältesten Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), zum 95. Geburtstag mit vorweihnachtlichen Leckereien. Sie überraschten den Jubilar beim Weißwurstessen mit Tochter Ingeborg und Schwieger-

sohn Hans Rohrmüller. Unter den Gratulanten in Kaufmanns Wohnung in Unterhaching war auch Landrat Christoph Gröbel. Walter Kaufmann über sein Alter: „Das ist keine Leistung, das ist Schicksal.“

Laudatio

Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs

SZ-Sportredakteur Thomas Kistner stellt sein neues Buch vor

(13.11.2015) Im Münchner Literaturhaus am Salvatorplatz stellte Thomas Kistner, Sportredakteur bei der „Süddeutschen Zeitung“ am 13. November sein neues Buch „Schuss – Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs“ (Verlagsgruppe Droemer-Knaur) vor. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Doping im Fußball, die der BR-Journalist Ingo Lierheimer moderierte, erläuterte Kistner seine Recherchen und Ergebnisse. Mit ihm diskutierten der Nürnberger Bio-

mediziner Prof. Fritz Sörgel und der Vorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur Nada, Lars Mortsiefer.

 

Dabei sprach Kistner über die Geschichte des Dopings. Schon in der Kabine der deut-

schen 54er-Weltmeister wurden Ampullen entdeckt, ob die mit Dopingmitteln gefüllt waren, ist jedoch nicht mehr nachzuprüfen. In den 70er Jahren versorgte der Freiburger Arzt Armin Klümper Sportler, u.a. auch Fußballer, mit Doping-Präparaten und in den Nullerjahren tauchten im Zuge der Ermittlungen gegen den spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes (2006) auch Verbindungen zum Fußball auf. Fuentes selbst sprach in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Monde“ darüber.

 

Zellforscher Franke:„Epo ist absolut sinnvoll im Fußball“

 

Und obwohl der Fußball seitdem noch schneller, noch athletischer geworden sei, „die Spieler also immer schneller hin- und herflitzen“, sagt Kistner, „gab es seit 2006 keinen richtig prominenten Fall von Doping im Fußball mehr“. Wenn man berücksichtige, dass es immer wieder Doping im Fußball gegeben habe, gebe die aktuell rasante Entwicklung des Spiels schon zu denken. Vor drei Jahren veröffentlichte Kistner das Buch „Die Fifa-

Mafia“ und entlarvte damit ein Stück weit die Machenschaften des Weltfußballverbands Fifa. Mit seinem neuen Buch ist er nicht minder investigativ tätig beim Thema Doping, was unter anderem das Zitat „Epo ist absolut sinnvoll im Fußball“ vom Heidelberger Zellforscher Werner Franke zeigt.

 

Kistner: „Ein sauberer Test bedeutet nicht, dass ein Sportler sauber ist“

 

Daher sprach Kistner bei der Podiumsdiskussion an, dass es gerade bei den Tests „Schlupflöcher ohne Ende“ gebe: „Wir müssen uns über eines klar werden, ein sauberer Test bedeutet nicht, dass ein Sportler tatsächlich sauber ist“, sagte er. Besonders die neue Art der Mikrodosierung von Doping-Präparaten sei immer schwerer nachweisbar, was der Biomediziner Sörgel bestätigte. Außerdem habe die Nada beim Testen etwas Nachholbedarf. Das gab auch deren Vorsitzender Lars Mortsiefer zu, der jedoch an-

merkte, dass der Stellenwert der Nada im deutschen Sport in den vergangenen Jah-

ren gewachsen ist.

Kistners Buch passt in eine Zeit des Umbruchs im Fußball, der gerade von Fifa- und DFB-Affären erschüttert wird. Es passt aber auch in eine Zeit des Umbruchs beim Thema Doping im Sport: Der Bundestag beschloss am 13. November ein Anti-Doping-Gesetz. Stimmt der Bundesrat dem Gesetz zu, drohen überführten Dopingsündern künftig Geld- und Haftstrafen.

 

Ruf nach mehr Dopingtests im Fußball

Alle Diskutanten waren sich einig, dass noch zu wenig Dopingtests im Fußball statt-

finden. Und dass dafür der zeitliche Rahmen noch nicht optimal ausgenutzt wird. Oft käme man an die Spieler gar nicht heran. In Zukunft soll also vor allem breiter getestet werden, um dem Thema „Doping im Fußball“ Herr zu werden. Hoffnung auf mehr ent-

deckte Doper macht Autor Kistner aber nicht: „Ich habe das Gefühl, dass die Omertà im Fußball die stärkste überhaupt ist.“ Beim Thema Doping herrsche also Schweigen im Fußball.

 

Und so hielt Kistner am Ende der Diskussion fest: „Doping braucht der Sport so, wie die Formel 1 mit Benzin fährt – ohne geht’s halt nicht.“ Mit seinem Buch will er einen Schritt zur Aufklärung darüber machen. Das hat er bei dessen Vorstellung klar deutlich gemacht.

 

Thomas Kistner: Schuss – Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs, Verlagsgruppe Droemer-Knaur, 19,99 Euro (siehe linke Spalte).

Gerd Müller 70

Tore aus allen Lagen

(3. November 2015) - Gerd Müller ist 70 Jahre alt geworden. Es war ein stiller Geburts-

tag. Denn der Mann, der mit seinem Treffer zum 2:1-Endspielsieg über die Mannschaft der Niederlande 1974 im Münchner Olympiastadion dem deutschen Fußball den zweiten Weltmeistertitel bescherte, ist an Alzheimer erkrankt.

 

Der folgende Text wurde 2011 geschrieben, als sich Gerd Müller noch erinnern konnte.

Hier geht es weiter:  Geburtstage

Lars Mroska (links) und Ronald Reng im "Stadion".

Ronald Reng im ausverkauften "Stadion"

Der Autor liest aus "Mroskos Talente" und interviewt den Titelhelden

(30. Oktober 2015) - Die Fußballl-Kultgaststätte "Stadion" in der Münchner Schleißhei-

mer Straße war ausverkauft, als Ronald Reng aus seinem neuen Buch "Mroskos Talente, das erstaunliche Leben eines Bundesligascouts " las und den Titelhelden interviewte.

Unter den Gästen: Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und Moritz Volz, Autor von "Unser Mann in London", der für FC Arsenal, FC Fulham, FC Wim-

bledon,  Ipswich Town und zuletzt für 1860 München spielte.

Buchbesprechung von Wolfgang Uhring: Ansichtssache

Der lange Weg zur täglichen Schulsportstunde

Landessportbeirat appelliert an die Bayerische Staatsregierung

(22. Oktober 2015) – „Die Umsetzung der in den Lehrplänen verankerten Sportunter-richtsstunden und die schrittweise Erweiterung hin zur verpflichtenden täglichen qualita-

tiven Sport- und Bewegungsbildungsunterrichtungseinheit in den Lehrplänen“ fordert der bayerische Landessportbeirat vom Landtag und der bayerischen Staatsregierung. In sei-

ner Sitzung am 20. Oktober 2015 verabschiedete das Gremium einstimmig ein in den Ausschüssen Finanzen sowie Bildung und Wissenschaft erarbeitetet Papier. Dem Land-

tag und der Staatsregierung wird empfohlen, „zeitnah konkrete Schritte zur Umsetzung in die Wege zu leiten“. War das nötig? Weiter...

Gerd-Müller-Buch: Hommage mit Fragezeichen

Besprechung von Hans Woller: Kann es auch anders gewesen sein?

(12. Oktober 2015) - "Das Buch ist eine journalistische Hommage an Gerd Müller und den FC Bayern München", schreibt Hans Woller. "Dass der ,Bomber der Nation' zu sei-

nem 70. Geburtstag eine solche hymnische Würdigung verdient, steht außer Frage, zu-

mal in diesen schweren Zeiten für ihn und seine Familie". Er bezweifelt allerdings, dass die Autoren Udo Muras und Patrick Strasser mit ihrem Buch ganz zufrieden sind. Ihre Erklärung, dass sie "aus Rücksicht und Respekt gegenüber Gerd Müller und seinen An-

gehörigen darauf verzichtet" haben, "bestimmte persönliche Informationen zu veröffent-

lichen", wirke, so Woller, "wie ein irritierendes Ausrufezeichen, das sich... am Ende zu ei-

nem großen Fragezeichen verwandelt: Kann es auch anders gewesen sein?

Besprechung

 

Dr. Hans Woller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München und Jahrzehnte langer Beobachter des Fußballs.

70 Jahre Süddeutsche Zeitung

FOTO: FRITZ NEUWIRTH

(6. Oktober 2015) – Am 6. Oktober 1945 erschien die erste Nummer der Süddeutschen Zeitung. Sie ist Nachfolgerin der Münchner Neuesten Nachrichten, diesen Namen trägt sie noch immer in der Unterzeile.

 

Der Sportteil hat das Gesicht der Zeitung mit geprägt. Erster Ressortleiter war Ludwig Koppenwallner†, deutscher Meister im Hochsprung 1947 und 1948, langjähriger 2. Vor-

sitzender und Geschäftsführer des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Er holte Hans Schiefele† (2.v.r.) aus der Lagerverwaltung als Fußballschreiber in die Sportre-

daktion. Schiefele war im VMS zuständig für Veranstaltungen, im Ruhestand wurde er zum Vizepräsidenten des FC Bayern München gewählt.

Auf dem Foto, das vermutlich Anfang der Siebziger Jahre aufgenommen wurde (v.r.): Michael Gernandt, der Koppenwallner in der Ressortleitung nachfolgte und 1973-1976 VMS-Geschäftsführer war, Hans Schiefele, Hans Eiberle, VMS-Vorsitzender 1989-2014, Fritz Heimann und Hans-Jürgen Jendral, ehemaliger VMS-Geschäftsführer.         

Als Sepp Blatter beim VMS die Zeit maß

1973 beim Sportpressefest in der Münchner Olympiahalle

Willi Daume mit Startpistole, Sepp Blatter am Mikrofon, Mitveranstalter Peter Bizer, und in den Kettcars Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck.

(5. Juni 2015) – VMS-Mitglied Peter Bizer kramte in seinem Archiv („natürlich nicht ganz zufällig“) und fand dabei ein über 40 Jahre altes Foto, von dem er vermutet, „dass es für die Schmunzelecke der VMS-Seite taugen könnte“. Damit sei „den vielen Schlagzeilen und Kommentaren zum Thema FIFA noch eine kleine Fußnote hinzugefügt“.

 

Josef („Sepp“) Blatter hat auch in der Chronik des Vereins Münchner Sportjournalisten eine Spur hinterlassen. Am 15. Dezember 1973 assistierte er Willi Daume, dem damali-

gen NOK-Chef und IOC-Vizepräsidenten, beim Münchner Sportpressefest, als dieser in der neuen Olympiahalle die beiden Sport-Asse Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck ins Rennen schickte. Mit dem „Super-Zehnkampf“ war im Jahr Eins nach den Olympischen Spielen die Tradition der Münchner Sportpressefeste wieder aufgenommen worden. Der spätere FIFA-Boss sorgte im eleganten Jacket in Diensten von Longines für die Zeitmessung bei den mehr oder weniger spaßigen Wettbewerben.

 

Sieger des Abends wurde vor ausverkauftem Haus der Gewichtheber Rolf Milser, vor Franz Beckenbauer, der den 50-m-Lauf sowie den Hochsprung mit 1,65 m gewann, aber beim abschließenden Holzsägen einen Ast erwischte und seine Führung einbüßte.

 

Organisatoren des Abends waren, im Auftrag des VMS und seines Präsidenten Helmut Stegmann, die Kollegen Peter Bizer (im Bild rechts) und der im März 2015 verstorbene Uli Kaiser.                                                                                               

Fünf Fragen an die neuen VMS-Mitglieder

Wir fragen die neuen Mitglieder im Verein Münchner Sportjournalisten (VMS):

Wer sind sie, woher kommen sie, wohin wollen sie beruflich?        Interviews

Neue Mitglieder

 

 

 

Alexander Maack, Jahrgang 1987

Redakteur bei PERFORM Media/spox.com

alexander.maack@spox.com

Daniel Braun, Jahrgang 1990

Volontär bei PERFORM Media/spox.com

daniel_braun@googlemail.com

 

Jonas Nohe, Jahrgang 1989

Online-Redakteur bei Sport1

jonas.nohe@sport1.de

 

Manuel Fischer, Jahrgang 1987

Freier Journalist bei Sport1

manuel.fischer@sport1.de

 

Andreas Gebert, Jahrgang 1976

Freier Fotograf bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa)

agebert@hotmail.de

 

Alexander Maack, Jahrgang 1987

Redakteur PERFORM Media/spox.com

alexander.maack@spox.com

 

Marc Hindelang, Jahrgang 1967

Moderator, Kommentator, Redakteur Sky Deutschland

marc.hindelang@sky.de

Fatih Demireli, Jahrgang 1983

Head of Live PERFORM Deutschland

fatih.demireli@spox.com

 

Nele Schenker, Jahrgang 1990

Redakteurin Sport1

nele.schenker@sport1.de

 

Sabrina Kammerer, Jahrgang 1987

Redakteurin 1&1 mail&media

sabrina.kammerer@1und1.de

 

Florian Schimak, Jahrgang 1987

Volontär PERFORM Media/spox.com

florian.schimak@spox.com

 

 

Daniel Reimann, Jahrgang 1990

Volontär PERFORM Media/spox.com

daniel.reimann@spox.com

 

Andreas Lehner, Jahrgang 1984

Ressortleiter Fußball SPOX.com

andreas.lehner@spox.com

Markus Körner, Jahrgang 1971

Head of Editorial

markus.koerner@sky.de

 

Michael Birk, Jahrgang 1980

Redakteur Sport1

michael.birk@sport1.de

 

Marieke Reimann, Jahrgang 1987

Freie Sportjournalistin (11Freunde, SZ, Nido, Goethe-Institut)

marieke.reimann@gmx.de

 

Martin Winkler, Jahrgang 1980

Moderator bei Sky

martin.winkler@sky.de

 

Daniel Herzog, Jahrgang 1985

Volontär in der Videoredaktion von spox.com

dani.herzog10@gmail.com

 

Bastian Strobl, Jahrgang 1987

stellv. Ressortleiter Sports SPOX.com

bastian-strobl@gmx.de

 

Anja Häberle, Jahrgang 1987

Jungredakteurin Sky Deutschland

anja.haeberle@sky.de

 

Christian Nimmervoll, Jahrgang 1982

Chief editor portals Sport media group GmbH

c.nimmervoll@sport-media-group.de

 

Robert Simbeck, Jahrgang 1987,

stellv. Ressortleiter PERFORM Media Deutschland

robert.simbeck@performgroup.com

 

Nick Golüke, Jahrgang 1973

Redakteur/Reporter bei ARD/BR

nick.golueke@br.de  Interview

 

Jonas Wahler, Jahrgang 1979,

Redakteur bei Sky Deutschland,

wahler@gmail.com  interview

Petar Radenkovic 80

Wie der Radi zu seinem Namen kam

(1. Oktober 2014) - In der SZ-Sportredaktion läutete an einem Montagvormittag das Tele-

fon. Hans Schiefele griff zum Hörer, und was ihm der Anrufer ins Ohr blaffte, trieb dem Fuß-

ballredakteur die Farbe aus dem Gesicht. „Was haben Sie gemacht mit meine Name?“, fragte empört Petar Radenkovic, der Torhüter des TSV München von 1860.

 

Hans Schiefele hatte in seinem Bericht in der Süddeutschen Zeitung Radenkovic auf Radi verkürzt. Geduldig erklärte Schiefele dem des Bayerischen nicht mächtigen Neu-Münchner, dass es sich bei „Radi“ nicht um eine Beleidigung, sondern um ein Münchner Schmankerl handelt, und folglich um eine Art Liebeserklärung für einen zugereisten Münchner Serben.

 

Schnell begriff Petar Radenkovic, der Entertainer im Löwen-Tor, dass ihm Schiefele ein

unschätzbares Geschenk gemacht hatte: Einen Künstlernamen. Der Titel seiner zweiten Schallplatte: „Radi und Radieschen“, das war seine Tochter. Schiefele und Radenkovic sind Freunde geworden, sie gratulierten sich zu ihren Geburtstagen, das Datum konnten sie sich leicht merken: Beide sind am 1. Oktober geboren, Schiefele 1919 (er starb 2005), Radenkovic 1934. Weiter...

Kontakte/Links

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Türkenstr. 95

80799 München

 

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

Besucher seit 19. Juni 2013

Geburtstage

Todor Pipev 90

Wolfgang Weingärtner 95    Was W.W. und                       Bud Spencer verbindet

Hans-Dieter Rath 75                Fein essen gehen statt Sport

Walter Schmitz 70             Seine Kunst macht Gänsehaut

Auflagen der Münchner Tageszeitungen

Nachrufe

Zum Tod von                Nicholas Munteanu

"Kinder kauft Kämme"

Eugen Vorwitt

wäre 100 Jahre alt

Ansichtssache

Wolfgang Uhrig:                        Notnagel

VMS-Stipendiat            Johannes Kirchmeier

Neues über die "Lügenpresse"

Neue Bücher                           

Detlev Vetten:

Carlo Ancelotti.

Die Biografie.

208 S.

9,99 Euro

ISBN: 978-3-86883-937-1

Sigi Bergmann:

Aus dem Notizbuch eines

Sportreporters.

Seifert, 224 S., EUR 23,60

Udo Muras

Patrick Strasser

400 Seiten

riva Verlag

Thomas Kistner

Hardcover, Droemer HC
01.10.2015, 400 S.
ISBN: 978-3-426-27652-5

19,99 Euro

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

VDS-Preis

Stegmann-Preis

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