Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Der Verein Münchner Sportjournalisten, mit 372 Mitgliedern der zweitgrößte der 21 Re-

gionalvereine des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), ist die berufsständische Vereinigung der hauptberuflich tätigen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten (Print, Online, Rundfunk, Fernsehen, Foto) in Ober- und Teilen von Niederbayern. Über uns...

Kritik an städtischer Spitzensportförderung

Olympiastützpunkt-Chef Klaus Pohlen fordert Anschubfinanzierung

Klaus Pohlen, Olaf Bünde, Laura Fürst, Beatrix Zurek, Hans-Ulrich Hesse und Dirk Hufnagel (v. r.).

(2. Dezember 2016) – Er sei, „ein bisschen enttäuscht darüber, dass eigentlich nichts rausgekommen ist“. Günther Lommer, Präsident des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) sagte es am Ende einer Podiumsdiskussion, zu der Alexander von Stülpnagel, Vorsitzender der Stadtgruppe München in der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), ins Restaurant Coubertin im Olympiapark eingeladen hatte. Thema: Wie hält es München mit dem Spitzensport?

Der erfahrene Sportfunktionär Lommer, seit 2004 im Amt, hätte es wissen können ange-

sichts der Gemengelage: Breitensport kontra Leistungssport, die Stadt München und das liebe Geld. Begehrlichkeiten überall, die Angst der Breitensportler vor Einbußen. „Die Förderung des Spitzensports darf nicht zu Lasten des Breitensports gehen“, stellte Hans- Ulrich Hesse klar, der Vorsitzender des Sportbezirks Oberbayern im BLSV und des Sport-

beirats der Landeshauptstadt.

Ein frostiger Abend für die Sportchefin“, titelte die Süddeutsche Zeitung. Beatrix Zurek, erst seit Juli 2016 Leiterin des städtischen Referats für Bildung und Sport, musste sich gegen viele Vorwürfe zur Wehr setzen. Weiter...

 

Weshalb der Hockeyleistungszentrum nicht gebaut wird

 

Beispiel: Weshalb wird das Hockeyleistungszentrum nach langjähriger Planung nicht gebaut? „Es hätte von Bund und Land nur Brosamen gegeben“, rechtfertigte Zurek die Entscheidung des Stadtrats. Außerdem hätte die Stadt 25 Jahre lang für 140.000 Euro laufende Kosten bürgen müssen. Warum wurde Hockey im 112-seitigen „Konzept zur Förderung des Leistungssports in München“ nur als „bedingt förderwürdig“ eingestuft (Typ B), obwohl bei den Olympischen Spielen seit 2000 in Sydney nur Hockeyspieler- und spielerinnen immer Medaillen gewonnen hatten? „Beim Konzept haben einige Ver-

eine krass versagt, da gehören Leichtathletik und Hockey dazu“ (Hesse).

Jens Geist, leitender Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt München, hatte zu Beginn mit Statistiken den Schrumpfprozess des Ausbeute von Medaillen für Deutsch-

land, den Freistaat Bayern und München deutlich gemacht. 2016 in Rio de Janeiro star-

teten 15 Sportlerinnen und Sportler aus München, sechs Athletinnen gewannen zusam-

men, anteilig gerechnet, 0,25 (Mannschafts)Medaillen: Fünf Fußballerinnen des FC Bay-

ern (Silber) und die Hockeyspielerin Hannah Krüger (SC München). München liegt in der Rangliste deutscher Städte hinter Berlin, Hamburg, und Köln. Einspruch Beatrix Zurek: „Berlin und Hamburg sind Bundesländer. München muss eigenes Geld geben.“

 

Training, Training und nochmals Training

 

Dirk Hufnagel, Head of Marketing der HypoVereinsbank – UniCredit Bank, fragte, wes-

halb Deutschland bei der Anzahl olympischer Medaillen von zurückgefallen ist: „Was macht Großbritannien besser“, ein Land, das im Medaillenspiegel hinter den USA auf Platz zwei geklettert ist. Die lapidare Antwort von Klaus Pohlen, Leiter des Olympia-

stützpunkts München: „Training, Training und nochmals Training.“ Olaf Bünde,

Schwimmtrainer am Stützpunkt, der Alexandra Wenk (SG Stadtwerke) München betreut, die in Rio de Janeiro über 200 m Lagen den 11. Platz belegte, berichtete von jährlich  2.200 Trainingskilometern seiner Athletin, aber: „Ab 3.000 Kilometer gewinnt man eine Medaille.“ Eine vor allem im Ausdauerbericht nicht eben neu Erkenntnis. Es gebe zwar, so Bünde, "eine breite Pyramide, aber uns fehlt die Spitze“.

Fördert also die Stadt München den Spitzensport ausreichend? Olaf Bünde: „Ich denke schon, dass die Stadt München mehr Möglichkeiten zur Förderung des Spitzensports hätte.“ Dirk Hufnagel: „München kann sehr wohl sehr viel mehr machen.“ Klaus Pohlen:

Der Spitzensport kann kommunale Aufgabe sein“, so stehe es im Münchner Leistungs-

sportkonzept. Pohlen: „Der olympische Spitzensport braucht eine Anschubfinanzierung“ wie einst der FC Bayern, dessen Aufstieg hänge ja nicht zuletzt mit dem Olympiastadion zusammen und bei der Allianzarena habe es auch städtische Hilfestellung gegeben (Grundstück, Infrastruktur). Beatrix Zurek konterte: „Was hilft mir eine Spitzeninfrastruk-

ktur, wenn es an der finanziellen Ausstattung fehlt?“ Letzten Endes, sagte Ulrich Hesse, „gehe es „halt immer ums Geld“.

 

Medaillengewinner als olympische Botschafter

 

Die Diskussion drehte sich auch um Wertschätzung. Laura Fürst, Silbermedaillengewin-

nerin im Rollstuhlbasketball bei den Paralympics in Rio, berichtete von großen Empfän-

gen ihrer Mitspielerinnen in Hamburg mit hochrangigen Vertretern der Stadt; nichts davon in München. Ihr „großes Anliegen“: Medaillengewinner als olympische Botschafter ein-

setzen.

Wir müssen den olympischen Gedanken wieder in den Vordergrund rücken“, forderte Hans-Ulrich Hesse. Das ist vordringlich in einer Zeit, da reihenweise Dopingbetrügern Medaillen aberkannt werden und der IOC-Chef Thomas Bach die Paralympics nicht be-

sucht. Und in einer Stadt, deren Bürgerschaft die Bewerbung für Olympische Winter-

spiele abgeschmettert hat und die vom Profifußball so beherrscht wird, dass neben ihm Handball, Volleyball und Tischtennis erstklassig nicht überlebt haben.       Hans Eiberle

TSV 1860 hebt Aussperrung auf

(29.11.2016) - Der TSV 1860 hebt die Aussperrung auf. Der Presse-Boykott der Verantwortlichen bleibt bestehen. Der VMS-Vorstand fordert erneut, diese absurde Haltung aufzugeben und die Vorraussetzungen für eine konstruk-

tive und objektive Berichterstattung wiederherzustellen! Ein Machtkampf zwischen dem Verein und den Medien ist weder dem Verein, noch den Medien, den Sponsoren und vor allem den Fans dienlich!  

TSV 1860 sperrt Journalisten aller Medien aus

(26.11.2016) - Der Verein Münchner Sportjournalisten @vmsmuc fordert die Verantwort-

lichen des @TSV1860 @ismaik1860 auf, die im Grundgesetz verankerte Pressefreiheit einzuhalten, die pauschale Aussperrung der Medien umgehend aufzuheben, sowie kon-

struktiv und sachlich miteineinander umzugehen. Objektive, kritische Berichterstattung ist mit Sicherheit nicht Schuld an der derzeitigen Situation des TSV 1860 München. #tsv1860, @tsv1860, @ismaik1860, #vmsmuc

Zum Tod von Walter Kaufmann

Mitbegründer und ältestes Mitglied des VMS

(11. November 2016) - Den Sport mit all seinen Facetten im Bild fest-

halten, die Dynamik und Anmut gleichermaßen – im vielleicht auch entscheidenden Moment – auf die „Platte“ bannen, das begeisterte ihn zeitlebens. Aber Walter Kaufmann, den Bergfex’ – 488 Gipfel (alle höher als 1800 Meter)  von Norwegen bis Korsika hat er in seinem Bergführer beschrieben, die meisten davon auch mit seiner Frau Cläre (gestorben 2013) selbst bestiegen – faszinierte auch die Berg-

welt, deren unnachahmlichen Zauber er immer wieder mit seiner Ka-

mera festgehalten hat. Nun hat Walter Kaufmann diese Welt, die er mit seinen buchstäblich bildhaften Eindrücken zeitlebens bereichert hat, für immer ver-

lassen. Der Mitbegründer des Vereins Münchner Sportpresse am 16. Januar 1950,  dem Vorläufer des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), starb am 30. Oktober 2016 im 96. Lebensjahr. Die Urnenbeisetzung – Kaufmann war das älteste Mitglied im VMS – findet auf seinen eigenen Wunsch hin im engsten Familienkreis statt.
Nie wieder wird er die bayerischen Berge sehen, die von seinem Balkon in seiner Woh-

nung in Unterhaching zum Greifen nah waren, immer dann, wenn der Föhn den Himmel von den Wolken blank geblasen hatte..............weiter

Zwei Jubiläen, vier Neue und vieles mehr

2017 im Jahr des Umbruchs im Verband Deutscher Sportjournalisten

(29. Oktober 2016) - Noch gibt es keine Wachablösung im Präsidium des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS). Dennoch bahnt sich bei der VDS-Hauptversammlung 2017 eine Umstrukturierung an – ein von Präsident Erich Laaser angekündigter Verjüng-

ungsprozess, an. Den Delegierten der Regionalvereine werden – so der Stand im Okto-

ber 2016 – vier neue Gesichter präsentiert. Ausscheiden werden sowohl Hans-Joachim Zwingmann (1. Vizepräsident) als auch Dr. Christoph Fischer (2. Vizepräsident), aber auch Albert Mehl, der bislang als Beisitzer fungierte: Alle drei ziehen sich aus Alters-

gründen zurück.

Für sie stellte VDS-Präsident Erich Laaser anlässlich der Außerordentlichen Mitglieder-

versammlung in Hamburg neben dem Hörfunkmann André Keil (49), Vorsitzender des Sportjournalisten-Vereins Mecklenburg-Vorpommern und Leiter des NDR-Landesfunk-

hauses Schwerin (Laaser: „Mein Mann für das Elektronische im Verband“), auch Andreas Dach (58), Beisitzer im VWS und Ressortleiter Sport beim Remscheider Generalanzeiger für den Bereich „Print“ vor. Der dritte Mann, den Laaser künftig für das VDS-Präsidium ausgeschaut hat, heißt Timon Saatmann (43), TV-Produzent sowie Medienberater und derzeit nach mehreren Stationen bei Agenturen und TV-Sendern für N24/Welt in Berlin tätig. Der amtierende VDS-Präsident sieht in Saatmann „die Schnittstelle zwischen Print und Online“. Weiter

Günter Pfeistlinger, und der Löwen zweiter Aufzug!

Günter Pfeistlinger und die Löwen. Schon bei der VDS-Hauptversammlung in der Alli-

anz-Arena in München im März dieses Jahres hatte der Schatzmeister des österreichi-

schen Sportjournalistenverbands „sports media austria“ beim damals noch als Presse-

sprecher des FC Bayern aktiven Markus Hörwick kurzzeitig die Bayern-Röte aus dem Gesicht gezaubert, als er – sein geschichtliches Wissen auspackend – den Gang der Kicker aus den Katakomben, hoch in die Allianz-Arena, mit jenem der Gladiatoren im Kolosseum des Alten Roms verglichen hat, die dann den Löwen Auge in Auge  gegen-

übergestanden haben. Na ja – auch in der neuen Saison sieht es nicht danach aus, als sollte sich die Geschichte wiederholen, denn die Münchner Löwen sind halt weit von der ersten Bundesliga entfernt.

Verzeihung – ich habe den Titel „Pfeistlinger, und der Löwen zweiter Aufzug“ gar nicht erklärt. Aber alles ist schnell erklärt: Günter Pfeistlinger war als Präsidiums-Mitglied des befreundeten Verbands „sports media austria“ Gast bei der Außerordentlichen Hauptversammlung des VDS in Hamburg. Und da traf es sich, dass alle Teilnehmer im Lindner-Hotel wohnten, nur einen Steinwurf entfernt vom Tierpark Hagenbeck. Und Pfeistlinger nutzte selbstverständlich die Gelegenheit, diesen Zoo mit seinen Beson-

derheiten zu besuchen.

Als er, der Klagenfurter, wenige Minuten nach Eröffnung der AO-Hauptversammlung im Tagungssaal auftauchte, wurde er von VDS-Präsidenten Erich Laaser erleichtert mit den Worten begrüßt: „Herzlich willkommen auch unser Freund Günter Pfeistlinger von sports media austria. Ich weiß, er war im Zoo, sieht aus wie aus dem Ei gepellt, Gott sei Dank, die Löwen haben ihn verschmäht.“

Ja nun – es heißt ja bekanntlich, im Leben treffe man sich zwei Mal. Aber ob es wirklich zu einer dritten Episode „Pfeistlinger und die Löwen“ reicht? Es sei denn, die Münchner Löwen machen sich die tierische Affinität des sma-Schatzmeisters zunutze. Vielleicht weiß der Klagenfurter, der schließlich mit dem Lindwurm beziehungsweise dem Dra-

chen in seiner Heimatstadt mit „Wild“tieren Erfahrung hat, die Lösung? Wenn’s denn klappen sollte, es wär zumindest bärenstark – oder sagen wir mal: einfach tierisch gut, zumindest für alle Löwen(fans).                                                                  Margit Conrad

Fatih Demireli produziert „Socrates“

Deutschsprachige Ausgabe des größten türkischen Sportmagazins

Chefredakteur Fatih Demireli (r.) mit dem Kolumnisten Andreas Görlitz..

(28. Oktober 2016) - Über die Geschich-

ten hinter den nackten Ergebnissen, über Gewinner und Verlierer, über Sport-

ler und Trainer wurde bis jetzt viel zu wenig berichtet. Bis jetzt. Denn ab sofort gibt es Socrates.

Das „denkende Sportmagazin“ ist seit dem 18.10. im Zeitschriftenhandel in Deutschland, der Schweiz und Öster-

reich erhältlich. VMS-Geschäftsführer Diethelm Straube war beim Launch im Stadion an der Schleißheimer in Mün-

chen dabei.

Schon beim ersten Durchblättern und Querlesen fällt auf: Erzählt werden die besten Sportgeschichten - hintergrün-

dig, anspruchsvoll, unterhaltsam, inten-

siv. Anders eben. Verbunden mit groß-

artigen Illustrationen, tollen Fotos und einer markanten Typografie. Socrates ist in unserer digitalen Welt auch ein - schön, dass es so etwas noch gibt - haptisches Erlebnis.

Es steht "Sport" drauf. Und Sport ist tatsächlich auch drin. Viel Sport. Fußball natürlich auch. "Wir legen aber sehr viel Wert auf eine gleiche Gewichtung", erklärt Fatih Demireli, Chefredakteur der deutschen Ausgabe von Socrates und VMS-Mitglied, und "wir bewei-

sen, dass Sport nicht nur Sport ist, sondern auch Politik, Wirtschaft, Musik, Theater, Kunst, Literatur".

Namensgeber ist der 2011 verstorbene Fußballspieler Sócrates Brasileiro Sampaio de Souza Vieira de Oliveira, der sich im Rahmen der Demokratiebewegung in Brasilien poli-

tisch sehr engagierte und auch im Fußball basisdemokratische Strukturen durchsetzte. Er ist ein Idol vieler - nicht nur in Brasilien. Er verkörpert die Seele des Magazins ganz besonders. Auch der Philosoph Socrates, nach dem der Fußballer benannt worden ist, beeinflusst das Magazin.

Im gesamten Heft findet sich keine Geschichte, die allein aufgrund der Aktualität ausge-

wählt wurde. Jede der Geschichten ist heute genauso aktuell wie in einem Monat. So wurde mit Hoffenheims Julian Nagelsmann über seine Anfänge als Trainer gesprochen, über den Tod seines Vaters, es wurde aber auch Platz für eine Story über die Jatanu-

garn-Schwestern aus Thailand geschaffen. Eine sehr interessante Geschichte aus dem Damen-Golf. Sportlern wird die Gelegenheit gegeben, ihre Gedanken und Erfahrungen aus erster Hand weiterzugeben. "Socrates bietet Sportlern keine Zeilen, sondern Platz", so Fatih Demireli.

Wir finden Angelique Kerber und Ahmet Caki ebenso wie Bob Dylan. Bundesliga-Spieler Nuri Sahin oder Ex-Bundesliga-Spieler Andreas Görlitz sind ständige Gast-Autoren. Letzterer schreibt über seine neue Welt, die Musik.

Der Verlag sitzt in Berlin, aber die fünfköpfige Redaktion in München. Wenn die äußerst positive Resonanz (die Startauflage musste schon vor dem offiziellen Verkaufsstart signifikant erhöht werden) weiter anhält, wird die Redaktion wohl auch entsprechend wachsen.

Socrates gehört zum Literatur-Verlag Can Yayinlari, dem größten Verlag der Türkei. Dort wurde das Magazin binnen kürzester Zeit zum Riesenerfolg und ist heute das größte Sportmagazin der Türkei. Der erste Schritt der Expansion erfolgt nun im deutschsprachi-

gen Raum.

Das Heft wird es im Zeitschriftenhandel, in allen Thalia-Buchläden, sämtlichen Läden der Valora-Gruppe also allen Press+Book Stores, an Flughäfen und an Tankstellen von Tank & Rast innerhalb und außerhalb von Städten geben - Verkaufspreis € 5,80. Fokus dabei liegt auf dem gut sortierten Zeitschriftenladen. Und natürlich kann man Socrates auch abonnieren.

Der VMS wünscht Socrates und damit allen Beteiligten viel Erfolg!

VDS beschließt Beitragserhöhung

Bei AO HV berichtet Präsident Laaser vom Rückzug der Sponsoren

         VON MARGIT CONRAD, 2. VORSITZENDE VMS

(26. Oktober) - Hans Eiberle, langjähriger Vorsitzender des Ver-

eins Münchner Sportjournalisten (VMS), dürften am Montag, 17. Oktober, kurz nach 13 Uhr die Ohren geklungen haben. Und das trotz räumlicher Entfernung von mehr als einer Flugstunde. Das waren zumindest die Worte von Präsident Erich Laaser bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Verbands deutscher Sportjournalisten im Hamburg, als er den Rückzug der bisherigen Sponsoren des VDS verkündete.

Die neue oder wieder gewonnene Unabhängigkeit, die Eiberle stets als den besseren Weg eingefordert hat, hinterlässt allerdings Spuren: Künftig fehlen 50.000 Euro in der VDS-Kasse, und die müssen beigebracht werden, auch um die Berufswettbewerbe und den Nachwuchspreis zu sichern. Weiter

BSSB-Presseschießen 2016 auf dem Oktoberfest

VMS-Geschäftsführer Diethelm Straube überraschte mit 10,6 Ringen

(29.09.2016) - Beim Presseschießen des Bayerischen Sport-Schützen-Bundes (BSSB) auf der Wiesn hielten sich VMS-Präsident Thomas Walz nach seiner Schulteroperation und Geschäftsführer Diethelm Straube beim Sieg  von Herbert Bergmaier (Münchner Wochenanzeiger/Münchner Nord-Rundschau) sehr gut. Straube überraschte im letzten Schuss nach Anleitung von Olympia-Teilnehmer Michael Janker gar mit 10,6 Ringen. Dagegen musste VMS-Mitglied Werner Rabe mit dem letzten und 8. Platz Vorlieb nehmen. „Immerhin noch Endkampfchance“, sein Kommentar.
Landesschützenmeister Wolfgang Kink begrüßte nach den Olympia-Erfolgen seine im „Club der Besten“ weilenden Rio-Helden mit stolzgeschwellter Brust. Die gezielte Sportförderung des BSSB habe sich ausgezahlt. Das Niveau soll bis Tokio gehalten werden. Dies unterstrich auch der Besuch von Innen- und Sportminister Dr. Joachim Herrmann zwei Tage zuvor beim Oktoberfest-Landesschießen im Schützenzelt, das heuer bereits zum 120. Mal stattfand. Herrmann sagte auch die weitere Förderung durch die Polizei zu. Der BSSB will mit Bogen-, Blasrohr-,  Licht-, aber auch Gewehr- und Pistolenschießen mit den Schulen zusammen arbeiten, um den Nachwuchs zu fördern. Kink, der zum 50. Mal auf der Wiesn ist und deshalb am Montag besonders geehrt werden wird, stellte auch einige Bauvorhaben in Garching-Hochbrück sowie die Gespräche zum Waffenrecht mit der Politik vor.


Die Medienarbeit soll weiter verstärkt werden, um den Rio-Boom zu nutzen.

 

Bei Facebook haben erstmals Liveübertragungen stattgefunden, geplant ist Livestream von den Bayerischen Meisterschaften 2017. In fröhlicher Runde waren alle beeindruckt von den Ausführungen von Michael Janker, der auf jeden Fall bis Tokio weiter machen will, von Olympia neu motiviert ist, ohne die Förderung bei der Polizei aber seine Laufbhn längst beendet hätte. Janker zu der Schießleistung von Minister Herrmann: „Für Olympia reicht es nicht, für das Oktoberfest-Landesschießen gerade so.“

Werner Rabe

FCB Wiesn-Treff der Bayernberichterstatter 2016

20.09.2016 - Auch dieses Jahr lud der FC Bayern über 100 Sportjournalisten, die regelmäßig über den FCB berichten, ins Winzerer Fähndl auf die Wiesn ein. Rund 80 Kollegen, darunter auch Uli Vogt vom DFB, folgten der Einladung des neuen DIrektor Medien Stefan Mennerich, der im August VMS-Mitglied Markus Hörwick ablöste.

Der Fußball rollt wieder

Fred Joch (75) fotografierte beim Bundesliga-Eröffnungsspiel der Saison 2016/17 in der Allianz Arena zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen (6:0) . Er sitzt seit 50 Jahren mit den Kamera in den Stadien und ist der dienstälteste Münchner Sportfotograf. Noch immer gelingen ihm außergewöhnliche Fotos (oben). 1966 war Joch der erste Angestellte von Axel Springer jr., der unter dem Pseudonym Sven Simon in München eine Fotoagen-

tur gegründet hatte. Seit 1969 ist Joch Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), dessen Fotografensprecher und Schatzmeister er war.

Hans Rauchensteiner (67) fotografierte beim Bundesliga-Saisonstart 2016 die jubeln-

den Münchner Bayern. Er begann 1972 als Mitarbeiter der Agentur Sven Simon und machte sich später, zusammen mit seiner Frau Hannelore, selbständig mit einer Agentur, die er immer noch betreibt. Rauchensteiner gewann viele Preis, so beim "WorldPress Photo“ und den "Sven Simon Preis“, wurde bei den Berufswettbewerben des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) sieben Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Bayerischer Sportpreis 2016

Bayerische Staatsregierung zeichnet herausragende Verdienste im Sport aus - Sportpreis an Schwimmerin Alexandra Wenk, Eishockey-Legende Erich Kühnhackl und Nationaltorwart Carsten Lichtlein - Große TV-Gala in der BMW Welt, mit Thomas Hitzlsperger, Heiner Brand, Britta Steffen und Tom Kühnhackl

(München, 12.07.2016) - Die Verleihung der Bayerischen Sportpreise durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer am Samstag, den 16. Juli 2016 ab 19 Uhr in der BMW Welt in München bietet nach den Worten des Bayerischen Innen- und Sportministers Joachim Herrmann eine willkommene Gelegenheit, unseren verdienten bayerischen Sportlerinnen und Sportlern zu ihren großartigen Leistungen zu gratulieren. "Der Bayerische Sportpreis demonstriert den besonderen Stellenwert des Sports in unserem Land. Wir wollen deutlich machen, dass Sport eine verbindende Klammer für unsere Gesellschaft ist, eine faszinierende Kraft, die vereint und begeistert.“

„Darüber hinaus erwartet unsere Sommersportlerinnen und Sportler eines der schönsten Erlebnisse überhaupt“, so Sportminister Herrmann, „die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio. Ganz Bayern drückt ihnen die Daumen, dass sie erreichen, was sie sich vorgenommen haben.“

Als Bayerischer Sportminister ist Herrmann Vorsitzender der Jury, die die Preisträger des Bayerischen Sportpreises 2016 kürt.

Mit dem Bayerischen Sportpreis zeichnet der Bayerische Ministerpräsident alljährlich Stars und Initiativen aus, die die positive Wirkung des Sports in der Gesellschaft sichtbar machen und die das Sportleben ideenreich gestalten. Der Preis wird seit 2002 in verschiedenen Kategorien vergeben und ist auch in diesem Jahr jeweils mit 5.000 Euro dotiert.

 

Die Preisträger 2016 sind in der Kategorie

 

"Herausragende Nachwuchssportlerin" - die Schwimmerin und Olympiateilnehmerin Alexandra Wenk

 

„Herausragender Förderer des Sports“ - die Lechwerke AG Augsburg

 

„Jetzt-erst-recht-Preis“ - Bergsportlerin und Fotomodell Angelika Allmann und der Bobfahrer Joshua Bluhm

 

„Herausragende Präsentation des Sports“ – Sportjournalistin Marianne Kreuzer

 

„Sportliches Lebenswerk“ - Eishockeylegende Erich Kühnhackl

 

„Botschafter des Bayerischen Sports“ - Handballeuropameister und Nationaltorwart Carsten Lichtlein

 

„Sonderpreis der Jury 2015“ - Aufsteiger Handball-Club Erlangen

 

Die beiden „Persönlichen Preise des Bayerischen Ministerpräsidenten“ gehen in diesem Jahr an

EHC Red Bull München

und

BMW AG

 

Mehr Informationen zu den Preisträgern 2016 unter:

http://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2016/251/index.php

 

Mehr Informationen zum Sportpreis, zur Akkreditierung und zu den Preisträgern der Vorjahre unter

https://www.sportpreis.bayern.de/

 

Margit Conrad - die Neue im Vorstand

Thomas Walz als 1. Vorsitzender des VMS wiedergewählt

Ein Steinbock zwischen Zwillingen (v. l.): 1. Vorsitzender Thomas Walz, 2. Vorsitzende Margit Conrad, Schatzmeister Joachim Walz. Foto: Martin Hangen

(25. Februar 2016) - Kein Novum, aber neu: Seit dem 20. Februar hat die Vorstandschaft des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) weiblichen Zuwachs bekommen. Margit Conrad, Redakteurin beim Freisinger Tagblatt, wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt. Sie folgt auf Gerald Kleffmann (Süddeutsche Zeitung), der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. 42 von 373 Mitgliedern (11,26 Prozent) kamen in den Pressebereich der Allianz Arena: Diese Zahlen dürften so manchen Verein neidisch machen. Weiter

Sebastian Widmann: Blick für das Besondere

Der Fotograf gewinnt beim VDS-Wettbewerb mit "Anweisungen"

(21. Februar 2016) - Es muss nicht immer Action sein. VMS-Mitglied Sebastian Widmann (38) hat einen Blick  für die besonderen Momente im Sport. "Anweisungen" nannte er sein Foto, mit der er beim Berufswettbewerb des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in der Kategorie Fußball allgemein den 1. Preis gewann.

 

Widmann (Agentur Witters) zum Foto: "Es läuft die zweite Halbzeit beim Spiel Bayern gegen Stuttgart - die Partie ist bereits durch, weil die Münchner mit 4:0 führen. Dennoch sieht Pep Guardiola Verbesserungsbedarf, gibt Joshua Kimmich intensive Anweisungen. Die Gestik des Spaniers ist sehr auffällig und Kimmich hört zu, scheint aber etwas ratlos zu sein. Er weiß nicht, in welche Richtung er laufen soll. Das war ein netter Moment."

Wolfgang Weingärtner, VMS-Gründungsmitglied, wurde am 15. Mai 2016 95 Jahre alt.

Hans-Dieter Rath, VMS-Mitglied seit 1978, wurde am 15. Mai 2015 75 Jahre alt. Weiter

Seit Jahresbeginn 2016: 16 neue Mitglieder 

(30. Mai 2016) - Seit Beginn des Jahres 2016 hat der Verein Münchner Sportjour-

nalisten (VMS) 16 neue Mitglieder aufgenommen. Die Mitgliederzahl stieg auf 373.

 

Carsten Arndt, Online-Radakteur Sport1

Markus Gaupp, Redakteur und Kommentator SKY

Elisa Geiss, freie Journalistin und Studentin Sporthochschule Köln (Sport, Medien Kommunikation

Heike Gruner, Discovery Communications Deutschland

Johannes Kirchmeier, freier Journalist, Student DJS

Felix Kneidl, Volontär PERFORM Media Deutschland

Niklas König, PERFORM Media Deutschland

Christian Madlindl, Ressortleiter Fußball Sport1

Onur Özdamar, Redakteur Sport 1

Roth, Erwin, LDS E-News

Anna-Magdalena Schnauss, Fotografin bei Hangenfoto

Matthias Schrader, Fotograf Associated Press (AP)

Martin Schultheiß, Volontär PERFORM Media Deutschland

Stefan Thumm, Abteilungsleiter Fußball Sport1

Benedikt Treuer, Volontär PERFORM Media Deutschland

Benedikt Warmbrunn, Pauschalist Süddeutsche Zeitung

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder,

(München - 23.12.2015) Ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Darum möchte ich es nicht versäumen Ihnen allen friedliche, geruhsame Weihnach-

ten und stressfreie Feiertage, sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2016 zu wünschen.


Die Mitgliederentwicklung 2015 war wieder einmal sehr erfreulich, vor allem auch die jungen Kollegen sehen die Notwendigkeit einer berufsständischen Interessenvertretung anzugehören. Besonders erfreulich, dass unsere Bemühungen im Vorstand, auch das Interesse des Nachwuchses am VMS zu wecken, scheinbar fruchten, lag der Alters-

durchschnitt aller anwesenden Mitglieder auf der Jahresabschlussveranstaltung im Restaurant Da Fausto 2014 schon bei 49,03, lag er dieses Jahr sogar bei 46,18 Jahren.


Lassen sie mich noch ein Wort zu den sich veränderten Arbeitsbedingungen des Sport-

journalisten verlieren, denn die Kommunikation bei Facebook, Twitter und Co. ist jetzt schon ein Teil dessen was geschieht. Jeder mit einem Handy kann also quasi sein eige-

ner Nachrichtenchef sein. In den Tagen nach Paris kam das deutlich zum Vorschein. Deshalb ist es gerade für jeden Journalisten wichtig Ordnung im Chaos zu schaffen, zu filtern, zu verifizieren, zu gewichten, zu berichtigen und zu berichten. Somit wird genau die Fähigkeit zur Einordnung und Gewichtung zum wichtigsten Geschäft der  klassischen Medien. Trotzdem oder gerade deshalb bietet nicht nur Social Media auch für den Sportjournalisten nach wie vor große Zukunftschancen.


Noch ein kurzer Blick nach vorne. Am 20. Februar 2016 werden wir unsere JHV in der Allianz Arena haben, hier rufe ich alle auf sich anzumelden, da die Vorstandswahl ansteht und Gerald Kleffmann aus beruflichen und privaten Gründen als 2. Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Über Vorschläge im Vorfeld würde ich mich sehr freuen, vor allem wünsche ich mir eine Frau im Vorstand begrüßen zu dürfen. Im besten Falle sollte die oder derjenige aus dem Printbereich stammen, denn der Vorstand sollte sich aus allen relevanten Bereichen unseres Berufes zusammensetzen.


Zudem organisiert der VMS die Jahreshauptversammlung 2016 unseres Dachverbandes VDS in der Allianz Arena.


Auch 2016 wird also auf den Vorstand einiges an Arbeit zukommen, über helfende Kolle-

ginnen oder Kollegen würden wir uns freuen.


Mit dem Dank an meine Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit wünsche ich allen ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr.


Ihr 1. Vorsitzender
Thomas Walz
 

V.l.: 2. Andreas Lehner (PERFORM Media spox.com), Sieger Marco Mader (sid), 2. Ingelore Rabe, Thomas Walz (1. Vorsitzender), Hans Eiberle (Quizmaster), Marcel Guboff (Sport1 Online-Redaktion).

Marco Mader VMS-Quizkönig

59 Teilnehmer beim Jahresabschluss mit italienisches Menü

(8. Dezember 2015) - Ein Agenturjournalist muss mehr wissen als die Kollegen. Keine Überraschung also, dass Marco Mader, Redakteur beim Sport-Informations-Dienst (sid), den traditionellen Quiz-Wettberb bei der Jahresabschlussveranstaltung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) gewann, zu der 1. Vorsitzende Thomas Walz in der Trattoria Da Fausto 59 Kolleginnen und Kollegen mit Partnern willkommen hieß. Nur Mader beantwortete unter 50 Teilnehmer zwölf der vom ehemaligen Vorsitzenden Hans Eiberle ausgetüftelten 20 Fragen zum VMS, Sport, Zitaten und was der Mensch nicht unbedingt wissen muss richtig. Der Lohn: Zwei Eintrittskarten zur Aufzeichnung der politischen Kabarettsendung "Die Anstalt", zur Verfügung gestellt von RedSpider networks. Weiter

Thomas Walz, 1. Vorsitzender des Vereins Münchner Sportjournalisten, gratuliert Walter Kaufmann, dem ältesten Mitglied, zum 95. Geburtstag. FOTO: MARTIN HANGEN

VMS gratuliert Walter Kaufmann zum 95. Geburtstag

(25. November 2015) – Der 1. Vorsitzende Thomas Walz und Fotografensprecher Martin Hangen gratulierten Walter Kaufmann, dem ältesten Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), zum 95. Geburtstag mit vorweihnachtlichen Leckereien. Sie überraschten den Jubilar beim Weißwurstessen mit Tochter Ingeborg und Schwieger-

sohn Hans Rohrmüller. Unter den Gratulanten in Kaufmanns Wohnung in Unterhaching war auch Landrat Christoph Gröbel. Walter Kaufmann über sein Alter: „Das ist keine Leistung, das ist Schicksal.“

Laudatio

Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs

SZ-Sportredakteur Thomas Kistner stellt sein neues Buch vor

(13.11.2015) Im Münchner Literaturhaus am Salvatorplatz stellte Thomas Kistner, Sportredakteur bei der „Süddeutschen Zeitung“ am 13. November sein neues Buch „Schuss – Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs“ (Verlagsgruppe Droemer-Knaur) vor. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Doping im Fußball, die der BR-Journalist Ingo Lierheimer moderierte, erläuterte Kistner seine Recherchen und Ergebnisse. Mit ihm diskutierten der Nürnberger Bio-

mediziner Prof. Fritz Sörgel und der Vorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur Nada, Lars Mortsiefer.

 

Dabei sprach Kistner über die Geschichte des Dopings. Schon in der Kabine der deut-

schen 54er-Weltmeister wurden Ampullen entdeckt, ob die mit Dopingmitteln gefüllt waren, ist jedoch nicht mehr nachzuprüfen. In den 70er Jahren versorgte der Freiburger Arzt Armin Klümper Sportler, u.a. auch Fußballer, mit Doping-Präparaten und in den Nullerjahren tauchten im Zuge der Ermittlungen gegen den spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes (2006) auch Verbindungen zum Fußball auf. Fuentes selbst sprach in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Monde“ darüber.

 

Zellforscher Franke:„Epo ist absolut sinnvoll im Fußball“

 

Und obwohl der Fußball seitdem noch schneller, noch athletischer geworden sei, „die Spieler also immer schneller hin- und herflitzen“, sagt Kistner, „gab es seit 2006 keinen richtig prominenten Fall von Doping im Fußball mehr“. Wenn man berücksichtige, dass es immer wieder Doping im Fußball gegeben habe, gebe die aktuell rasante Entwicklung des Spiels schon zu denken. Vor drei Jahren veröffentlichte Kistner das Buch „Die Fifa-

Mafia“ und entlarvte damit ein Stück weit die Machenschaften des Weltfußballverbands Fifa. Mit seinem neuen Buch ist er nicht minder investigativ tätig beim Thema Doping, was unter anderem das Zitat „Epo ist absolut sinnvoll im Fußball“ vom Heidelberger Zellforscher Werner Franke zeigt.

 

Kistner: „Ein sauberer Test bedeutet nicht, dass ein Sportler sauber ist“

 

Daher sprach Kistner bei der Podiumsdiskussion an, dass es gerade bei den Tests „Schlupflöcher ohne Ende“ gebe: „Wir müssen uns über eines klar werden, ein sauberer Test bedeutet nicht, dass ein Sportler tatsächlich sauber ist“, sagte er. Besonders die neue Art der Mikrodosierung von Doping-Präparaten sei immer schwerer nachweisbar, was der Biomediziner Sörgel bestätigte. Außerdem habe die Nada beim Testen etwas Nachholbedarf. Das gab auch deren Vorsitzender Lars Mortsiefer zu, der jedoch an-

merkte, dass der Stellenwert der Nada im deutschen Sport in den vergangenen Jah-

ren gewachsen ist.

Kistners Buch passt in eine Zeit des Umbruchs im Fußball, der gerade von Fifa- und DFB-Affären erschüttert wird. Es passt aber auch in eine Zeit des Umbruchs beim Thema Doping im Sport: Der Bundestag beschloss am 13. November ein Anti-Doping-Gesetz. Stimmt der Bundesrat dem Gesetz zu, drohen überführten Dopingsündern künftig Geld- und Haftstrafen.

 

Ruf nach mehr Dopingtests im Fußball

Alle Diskutanten waren sich einig, dass noch zu wenig Dopingtests im Fußball statt-

finden. Und dass dafür der zeitliche Rahmen noch nicht optimal ausgenutzt wird. Oft käme man an die Spieler gar nicht heran. In Zukunft soll also vor allem breiter getestet werden, um dem Thema „Doping im Fußball“ Herr zu werden. Hoffnung auf mehr ent-

deckte Doper macht Autor Kistner aber nicht: „Ich habe das Gefühl, dass die Omertà im Fußball die stärkste überhaupt ist.“ Beim Thema Doping herrsche also Schweigen im Fußball.

 

Und so hielt Kistner am Ende der Diskussion fest: „Doping braucht der Sport so, wie die Formel 1 mit Benzin fährt – ohne geht’s halt nicht.“ Mit seinem Buch will er einen Schritt zur Aufklärung darüber machen. Das hat er bei dessen Vorstellung klar deutlich gemacht.

 

Thomas Kistner: Schuss – Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs, Verlagsgruppe Droemer-Knaur, 19,99 Euro (siehe linke Spalte).

Gerd Müller 70

Tore aus allen Lagen

(3. November 2015) - Gerd Müller ist 70 Jahre alt geworden. Es war ein stiller Geburts-

tag. Denn der Mann, der mit seinem Treffer zum 2:1-Endspielsieg über die Mannschaft der Niederlande 1974 im Münchner Olympiastadion dem deutschen Fußball den zweiten Weltmeistertitel bescherte, ist an Alzheimer erkrankt.

 

Der folgende Text wurde 2011 geschrieben, als sich Gerd Müller noch erinnern konnte.

Hier geht es weiter:  Geburtstage

Lars Mroska (links) und Ronald Reng im "Stadion".

Ronald Reng im ausverkauften "Stadion"

Der Autor liest aus "Mroskos Talente" und interviewt den Titelhelden

(30. Oktober 2015) - Die Fußballl-Kultgaststätte "Stadion" in der Münchner Schleißhei-

mer Straße war ausverkauft, als Ronald Reng aus seinem neuen Buch "Mroskos Talente, das erstaunliche Leben eines Bundesligascouts " las und den Titelhelden interviewte.

Unter den Gästen: Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und Moritz Volz, Autor von "Unser Mann in London", der für FC Arsenal, FC Fulham, FC Wim-

bledon,  Ipswich Town und zuletzt für 1860 München spielte.

Buchbesprechung von Wolfgang Uhring: Ansichtssache

Der lange Weg zur täglichen Schulsportstunde

Landessportbeirat appelliert an die Bayerische Staatsregierung

(22. Oktober 2015) – „Die Umsetzung der in den Lehrplänen verankerten Sportunter-richtsstunden und die schrittweise Erweiterung hin zur verpflichtenden täglichen qualita-

tiven Sport- und Bewegungsbildungsunterrichtungseinheit in den Lehrplänen“ fordert der bayerische Landessportbeirat vom Landtag und der bayerischen Staatsregierung. In sei-

ner Sitzung am 20. Oktober 2015 verabschiedete das Gremium einstimmig ein in den Ausschüssen Finanzen sowie Bildung und Wissenschaft erarbeitetet Papier. Dem Land-

tag und der Staatsregierung wird empfohlen, „zeitnah konkrete Schritte zur Umsetzung in die Wege zu leiten“. War das nötig? Weiter...

Gerd-Müller-Buch: Hommage mit Fragezeichen

Besprechung von Hans Woller: Kann es auch anders gewesen sein?

(12. Oktober 2015) - "Das Buch ist eine journalistische Hommage an Gerd Müller und den FC Bayern München", schreibt Hans Woller. "Dass der ,Bomber der Nation' zu sei-

nem 70. Geburtstag eine solche hymnische Würdigung verdient, steht außer Frage, zu-

mal in diesen schweren Zeiten für ihn und seine Familie". Er bezweifelt allerdings, dass die Autoren Udo Muras und Patrick Strasser mit ihrem Buch ganz zufrieden sind. Ihre Erklärung, dass sie "aus Rücksicht und Respekt gegenüber Gerd Müller und seinen An-

gehörigen darauf verzichtet" haben, "bestimmte persönliche Informationen zu veröffent-

lichen", wirke, so Woller, "wie ein irritierendes Ausrufezeichen, das sich... am Ende zu ei-

nem großen Fragezeichen verwandelt: Kann es auch anders gewesen sein?

Besprechung

 

Dr. Hans Woller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München und Jahrzehnte langer Beobachter des Fußballs.

70 Jahre Süddeutsche Zeitung

FOTO: FRITZ NEUWIRTH

(6. Oktober 2015) – Am 6. Oktober 1945 erschien die erste Nummer der Süddeutschen Zeitung. Sie ist Nachfolgerin der Münchner Neuesten Nachrichten, diesen Namen trägt sie noch immer in der Unterzeile.

 

Der Sportteil hat das Gesicht der Zeitung mit geprägt. Erster Ressortleiter war Ludwig Koppenwallner†, deutscher Meister im Hochsprung 1947 und 1948, langjähriger 2. Vor-

sitzender und Geschäftsführer des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Er holte Hans Schiefele† (2.v.r.) aus der Lagerverwaltung als Fußballschreiber in die Sportre-

daktion. Schiefele war im VMS zuständig für Veranstaltungen, im Ruhestand wurde er zum Vizepräsidenten des FC Bayern München gewählt.

Auf dem Foto, das vermutlich Anfang der Siebziger Jahre aufgenommen wurde (v.r.): Michael Gernandt, der Koppenwallner in der Ressortleitung nachfolgte und 1973-1976 VMS-Geschäftsführer war, Hans Schiefele, Hans Eiberle, VMS-Vorsitzender 1989-2014, Fritz Heimann und Hans-Jürgen Jendral, ehemaliger VMS-Geschäftsführer.         

Als Sepp Blatter beim VMS die Zeit maß

1973 beim Sportpressefest in der Münchner Olympiahalle

Willi Daume mit Startpistole, Sepp Blatter am Mikrofon, Mitveranstalter Peter Bizer, und in den Kettcars Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck.

(5. Juni 2015) – VMS-Mitglied Peter Bizer kramte in seinem Archiv („natürlich nicht ganz zufällig“) und fand dabei ein über 40 Jahre altes Foto, von dem er vermutet, „dass es für die Schmunzelecke der VMS-Seite taugen könnte“. Damit sei „den vielen Schlagzeilen und Kommentaren zum Thema FIFA noch eine kleine Fußnote hinzugefügt“.

 

Josef („Sepp“) Blatter hat auch in der Chronik des Vereins Münchner Sportjournalisten eine Spur hinterlassen. Am 15. Dezember 1973 assistierte er Willi Daume, dem damali-

gen NOK-Chef und IOC-Vizepräsidenten, beim Münchner Sportpressefest, als dieser in der neuen Olympiahalle die beiden Sport-Asse Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck ins Rennen schickte. Mit dem „Super-Zehnkampf“ war im Jahr Eins nach den Olympischen Spielen die Tradition der Münchner Sportpressefeste wieder aufgenommen worden. Der spätere FIFA-Boss sorgte im eleganten Jacket in Diensten von Longines für die Zeitmessung bei den mehr oder weniger spaßigen Wettbewerben.

 

Sieger des Abends wurde vor ausverkauftem Haus der Gewichtheber Rolf Milser, vor Franz Beckenbauer, der den 50-m-Lauf sowie den Hochsprung mit 1,65 m gewann, aber beim abschließenden Holzsägen einen Ast erwischte und seine Führung einbüßte.

 

Organisatoren des Abends waren, im Auftrag des VMS und seines Präsidenten Helmut Stegmann, die Kollegen Peter Bizer (im Bild rechts) und der im März 2015 verstorbene Uli Kaiser.                                                                                               

Fünf Fragen an die neuen VMS-Mitglieder

Wir fragen die neuen Mitglieder im Verein Münchner Sportjournalisten (VMS):

Wer sind sie, woher kommen sie, wohin wollen sie beruflich?        Interviews

Neue Mitglieder

 

 

 

Alexander Maack, Jahrgang 1987

Redakteur bei PERFORM Media/spox.com

alexander.maack@spox.com

Daniel Braun, Jahrgang 1990

Volontär bei PERFORM Media/spox.com

daniel_braun@googlemail.com

 

Jonas Nohe, Jahrgang 1989

Online-Redakteur bei Sport1

jonas.nohe@sport1.de

 

Manuel Fischer, Jahrgang 1987

Freier Journalist bei Sport1

manuel.fischer@sport1.de

 

Andreas Gebert, Jahrgang 1976

Freier Fotograf bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa)

agebert@hotmail.de

 

Alexander Maack, Jahrgang 1987

Redakteur PERFORM Media/spox.com

alexander.maack@spox.com

 

Marc Hindelang, Jahrgang 1967

Moderator, Kommentator, Redakteur Sky Deutschland

marc.hindelang@sky.de

Fatih Demireli, Jahrgang 1983

Head of Live PERFORM Deutschland

fatih.demireli@spox.com

 

Nele Schenker, Jahrgang 1990

Redakteurin Sport1

nele.schenker@sport1.de

 

Sabrina Kammerer, Jahrgang 1987

Redakteurin 1&1 mail&media

sabrina.kammerer@1und1.de

 

Florian Schimak, Jahrgang 1987

Volontär PERFORM Media/spox.com

florian.schimak@spox.com

 

 

Daniel Reimann, Jahrgang 1990

Volontär PERFORM Media/spox.com

daniel.reimann@spox.com

 

Andreas Lehner, Jahrgang 1984

Ressortleiter Fußball SPOX.com

andreas.lehner@spox.com

Markus Körner, Jahrgang 1971

Head of Editorial

markus.koerner@sky.de

 

Michael Birk, Jahrgang 1980

Redakteur Sport1

michael.birk@sport1.de

 

Marieke Reimann, Jahrgang 1987

Freie Sportjournalistin (11Freunde, SZ, Nido, Goethe-Institut)

marieke.reimann@gmx.de

 

Martin Winkler, Jahrgang 1980

Moderator bei Sky

martin.winkler@sky.de

 

Daniel Herzog, Jahrgang 1985

Volontär in der Videoredaktion von spox.com

dani.herzog10@gmail.com

 

Bastian Strobl, Jahrgang 1987

stellv. Ressortleiter Sports SPOX.com

bastian-strobl@gmx.de

 

Anja Häberle, Jahrgang 1987

Jungredakteurin Sky Deutschland

anja.haeberle@sky.de

 

Christian Nimmervoll, Jahrgang 1982

Chief editor portals Sport media group GmbH

c.nimmervoll@sport-media-group.de

 

Robert Simbeck, Jahrgang 1987,

stellv. Ressortleiter PERFORM Media Deutschland

robert.simbeck@performgroup.com

 

Nick Golüke, Jahrgang 1973

Redakteur/Reporter bei ARD/BR

nick.golueke@br.de  Interview

 

Jonas Wahler, Jahrgang 1979,

Redakteur bei Sky Deutschland,

wahler@gmail.com  interview

Petar Radenkovic 80

Wie der Radi zu seinem Namen kam

(1. Oktober 2014) - In der SZ-Sportredaktion läutete an einem Montagvormittag das Tele-

fon. Hans Schiefele griff zum Hörer, und was ihm der Anrufer ins Ohr blaffte, trieb dem Fuß-

ballredakteur die Farbe aus dem Gesicht. „Was haben Sie gemacht mit meine Name?“, fragte empört Petar Radenkovic, der Torhüter des TSV München von 1860.

 

Hans Schiefele hatte in seinem Bericht in der Süddeutschen Zeitung Radenkovic auf Radi verkürzt. Geduldig erklärte Schiefele dem des Bayerischen nicht mächtigen Neu-Münchner, dass es sich bei „Radi“ nicht um eine Beleidigung, sondern um ein Münchner Schmankerl handelt, und folglich um eine Art Liebeserklärung für einen zugereisten Münchner Serben.

 

Schnell begriff Petar Radenkovic, der Entertainer im Löwen-Tor, dass ihm Schiefele ein

unschätzbares Geschenk gemacht hatte: Einen Künstlernamen. Der Titel seiner zweiten Schallplatte: „Radi und Radieschen“, das war seine Tochter. Schiefele und Radenkovic sind Freunde geworden, sie gratulierten sich zu ihren Geburtstagen, das Datum konnten sie sich leicht merken: Beide sind am 1. Oktober geboren, Schiefele 1919 (er starb 2005), Radenkovic 1934. Weiter...

Kontakte/Links

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Türkenstr. 95

80799 München

 

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

Besucher seit 19. Juni 2013

Geburtstage

Hans Steinbichler 80              Mit der Kamera vom Matter-     horn bis zum Kilimandscharo

Christian Wechslinger 65          Prämie für Verbrecherjagd

Klaus Kirschner 70                K.K. schreibt weiter           

Auflagen der Münchner Tageszeitungen

Nachrufe

Walter Kaufmann

Todor Pipev

Hans Hofstätter

Gerhard Vogt

Nicholas Munteanu

"Kinder kauft Kämme"

Eugen Vorwitt

wäre 100 Jahre alt

Ansichtssache

Wolfgang Uhrig:                        Notnagel

VMS-Stipendiat 2016/17          Christopher Gerards

DJS, Frankfurt, Israel, SZ

Neue Bücher                           

Grundlagen des Schnell-Lesens
Peter Rösler
1. Auflage 2016
exclam! Verlag, Düsseldorf

ISBN: 978-3-943736-09-0 (Print-Ausgabe),

978-3-943736-10-6 (E-Book-Ausgabe, Kindle, 978-3-943736-11-3 (E-Book-Ausgabe, PDF.

Preise: Print-Ausgabe: 79,90 EUR, direkt beim Autor (ros@reviewtechnik.de) und bei amazon.

E-Book-Ausgabe (Kindle): 4,99 EUR, nur bei amazon.

E-Book-Ausgabe (PDF): 4,99 EUR, nur beim Autor (ros@reviewtechnik.de).

 

Das Buch stellt Erfahrungswissen und die wissenschaftliche Untersuchungen zum Schnell-Lesen vor und beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Was ist der Unterschied zwischen dem "kleinen" und dem "großen" Schnell-Lesen?

  • Wie viel vom Text versteht man noch, wenn man schnell-liest?

  • Welche Tempoerhöhungen sind erreichbar?

  • Wie häufig und wie lange muss man dafür üben?

Während sich die Ratgeberbücher zu Schnell-Lesen inhaltlich stark ähneln, weil sie sich auf dieselben traditionellen Übun-

gen stützen, ist die inhaltliche Überlap-

pung des Buchs „Grundlagen des Schnell-Lesens“ mit den Ratgeberbü-

chern minimal. Gemeinsame Inhalte fin-

den sich vor allem in den Kapiteln „nor-

males Lesen“ und „Lesemanagement“. Die weiteren Kapitel bringen neue Infor-

mationen oder hinterfragen die traditio-

nellen Ansichten zum Thema „Schnell-Lesen“, wie beispielsweise im Kapitel „Mythen und Halbwahrheiten“. (Verlagstext).

 

Bibliografie

Ulrich Kühne-Hellmessen

Die 100 besten Fußballer 2016/2017

160 Seiten | Hardcover

14,99 €(D); 15,50 €(A)

ISBN:978-3-7423-0143-7

Werner Bartens

"Verletzt, verkorkst, verheizt"

Die jungen Sportler sind die Krüppel von morgen.

Ab 1. September 2016 bei Droemer.

Detlev Vetten:

Carlo Ancelotti.

Die Biografie.

208 S.

9,99 Euro

ISBN: 978-3-86883-937-1

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

VDS-Preis

Stegmann-Preis

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