Verein Münchner Sportjournalisten
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Medien

Eurosport und seine geplante Olympiaberichterstattung

(09.02.2017) - Heute in einem Jahr beginnen die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Südkorea. Für die Fernsehzuschauer in Deutschland wird sich eine große Umstellung ergeben. Nicht mehr ARD und ZDF übertragen das Großereignis, dafür wird es bei Eurosport laufen. Was erwartet uns da?

Von VMS-Mitglied Günter Klein

https://www.merkur.de/sport/mehr-sport/wie-eurosport-seine-olympia-uebertragungen-plant-7379231.html

SPORT1 künftig in Full-HD-Qualität mit DVB-T2 HD über freenet TV empfangbar

VMS-Mitglied Gunnar Jans über Journalismus, Content Marketing, Blogger und Influencer!

von Pit Gottschalk

Als Gunnar Jans nachts um 2.15 Uhr unsere Fragen beantwortet, fliegt Lady Gaga gerade durch die Superbowl-Pause. 16 Stunden Arbeit liegen hinter ihm. Und gleich wird er wieder zur ISPO Munich eilen, wo der Sportjournalist gerade seinen Arbeitsplatz hat. Nach der Insolvenz des Münchner Boulevardblatts Abendzeitung war er 2014 als Leiter des digitalen "Sport am Wochenende" zur Süddeutschen Zeitung zurückgekehrt – und wagte im Januar 2016 den Neuanfang: Er wechselte ins Content Marketing zur Telekom-Tochter „The Digitale“, wo er als Chefredakteur Sport und Sport-Business u.a. das Newsportal ISPO.com leitet. Die ISPO Munich nimmt ihn jetzt tagelang in Anspruch.

 

Jahrelang Sportchef bei der Abendzeitung. Dann von der Süddeutschen Zeitung zu The Digitale. Ist das noch Journalismus?

 

Es ist Content Marketing – mit journalistischem Ansatz. Wir erzählen Geschichten, mit denen unsere Auftraggeber ihre Zielgruppe erreichen wollen. Wir erstellen Inhalte, die auf die Interessen der jeweiligen Zielgruppe einzahlen. Ja, unsere Auftraggeber bei The Digitale, der Content-Marketing-Tochter der Deutschen Telekom, sind Unternehmen, und natürlich haben die nicht immer einen altruistischen Ansatz, sondern Interessen geschäftlicher Art – aber das haben Ihre Zielgruppen doch auch: Die wollen einen Mehrwert. Keine platte Werbung, sondern Inhalte, die glaubwürdig sind und neue Erkenntnisse bringen. Und wir verschleiern ja nicht, wer der Absender dieser Informationen ist – das läuft bei all unseren Auftraggebern immer absolut transparent. Ich glaube, dass immer mehr Marken künftig auch zu Medien werden. Und gute Inhalte verbreiten, mit denen ihre Marke die Zielgruppe ans Produkt bindet. Klassischer Journalismus ist das nicht – aber es sind Inhalte, die beim User gut ankommen, die gefragt sind, wie wir bei all unseren Projekten, von Allianz über Ebay bis zur ISPO.com, dem digitalen Leitmedium des Sport-Business, mit klaren Reichweitenerfolgen belegen können.  .....weiter klicke "10 Fragen an Gunnar Jans"

 

10 Fragen an Gunnar Jans.     Pit Gottschalk http://www.twitter.com/pitgottschalk

 

Olympia 2018-2024 nicht in ARD und ZDF

(28. November 2016) - ARD und ZDF werden nicht live von den Spielen 2018 bis 2024 berichten. Das US-Unternehmen Discovery und die Öffentlich-Rechtlichen konnten sich nicht auf den Verkauf von Sub-Lizenzen einigen. Das Discovery-Tochterunternehmen Eurosport wird nach eigenen Angaben in Deutschland exklusiv die Wettkämpfe über-

tragen.

 

Wer steckt hinter Eurosport?

 

http://www.sueddeutsche.de/medien/olympische-spiele-im-fernsehen-kein-olympia-bei-ard-und-zdf-eurosport-uebertraegt-exklusiv-1.3270007

 

Kommentar

 

http://www.sueddeutsche.de/medien/oeffentlich-rechtliches-fernsehen-was-ard-und-zdf-mit-den-gesparten-olympia-ressourcen-machen-muessen-1.3270218

Perform Group sichert sich Premier League Rechte

(Unterföhring - 04.12.2015) Die Perform Group, zu der unter anderem das Sportportal SPOX.com gehört, hat sich für Deutschland die exklusiven Rechte zur Live-Übertragung der englischen Premier League für drei Jahre ab der Saison 2016/17 gesichert. Es beinhaltet auch die exklusiven Rechte für Österreich sowie Liechtenstein und die nicht-exklusiven Rechte für die Schweiz und Luxemburg. Die Übertragungen werden auf einer neuen OTT-Plattform zu sehen sein, die Perform in den deutschsprachigen Ländern im Sommer 2016 launchen wird.

SPORT1 Pressemitteilungen finden sie hier  SPORT1 PRESSE

Pressemitteilung Golf: Porsche wird Titelsponsor der European Open und startet Engagement im Profi-Golfsport

Zug/Bad Griesbach/Stuttgart – (15.04.2015)  Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG wird offizieller Titelsponsor der European Open, die in diesem Jahr in Europas größtem Golf Resort in Bad Griesbach stattfinden. Bei diesem traditionsreichen Turnier der European Tour spielen die Professionals vom 24. bis 27. September 2015 auf dem Beckenbauer Golf Course um insgesamt 2 Mio. Euro Preisgeld. Für die Porsche AG ist die Übernahme des Titelsponsorships das erste Engagement dieser Art im internationalen Golfsport. Das Turnier wird unter dem Namen Porsche European Open geführt.

 

Die 4sports & Entertainment AG (4SPORTS) als Veranstalter und die Porsche AG haben sich vertraglich auf eine Partnerschaft geeinigt. „Wir sind ebenso stolz wie glücklich, dass wir schon bei der ersten Austragung dieses Turniers in Deutschland von einem Weltkonzern wie Porsche unterstützt werden. Ein weltweit als Innovationsführer im Auto-

mobilbau und als absolute Premium-Marke anerkanntes Unternehmen ist der ideale Partner für dieses  außergewöhnliche Golf-Ereignis“, kommentiert Dominik Senn, 4SPORTS Geschäftsführer und Turnierdirektor, die Kooperation.

 

„Für unseren Einstieg in den Profi-Golfsport haben wir uns weltweit umgesehen“, sagt Bernhard Maier, Vorstand Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Letztlich haben wir uns als traditionsreicher Sportwagenhersteller bewusst für die European Open ent-

schieden. Einem Klassiker mit einer bewegenden Historie, der viele Golflegenden in der Siegerliste trägt. Ein Turnier also mit Herz und Seele, das deshalb besonders gut zu uns passt. Vor allem aber ein Turnier, das auch außerhalb Europas einen exzellenten Ruf genießt und Golfsport auf höchstem Niveau verspricht.“

 

Für Bernhard Maier sind die Porsche European Open die logische Ergänzung zum Porsche Golf Cup, einer weltweiten und für Porsche-Kunden exklusiven Amateur-Turnierserie: „Alleine im vergangenen Jahr hatten wir 8.000 Kundinnen und Kunden bei weltweit 150 Turnieren am Start. Die stetig steigende Begeisterung zeigt uns, dass der Golfsport für uns eine weitere ideale Möglichkeit bietet, bestehende Kunden an uns zu binden, neue Zielgruppen an die Marke Porsche heranzuführen und den sportiven Kern unserer Marke zu stärken.“

 

Keith Waters, European Tour Chief Operating Officer und Director of International Policy, zeigt sich hoch erfreut: „Wir sind glücklich, Porsche erstmals als Titelsponsor eines Turniers der European Tour begrüßen zu können und sind sicher, dass dieses Spitzen-

unternehmen als starker Partner zu einer erfolgreichen Rückkehr dieses prestige-

trächtigen Turniers in den internationalen Turnierkalender beitragen wird. Unser Dank gilt Dr. h.c. Hans Dieter Cleven, Hauptgesellschafter des Golf Resorts Bad Griesbach, sowie Turnierdirektor Dominik Senn, denen es gelungen ist, Porsche für die European Open zu gewinnen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Premiere dieses Turniers in Deutschland.“

 

Mit den Porsche European Open findet 2015 ein zweites Turnier der höchsten Qualitäts-

stufe im Profigolf der Männer in Deutschland statt. 4SPORTS ist es gelungen, in sehr kurzer Zeit eine Vereinbarung mit der European Tour zu schließen und eine der traditionsreichsten Veranstaltungen des internationalen Golfsports in Bad Griesbach durchzuführen.

„Wir haben die einmalige Chance genutzt, uns dieses Juwel des europäischen Golf-Tur-

niersports zu sichern. Mit der Unterstützung durch Porsche erfährt dieser Event eine enorme Aufwertung“, freut sich Dr. h.c. Hans Dieter Cleven.

 

Neben den Porsche European Open veranstaltet 4SPORTS mit dem Saltire Energy Paul Lawrie Match Play (Schottland) Ende Juli 2015 ein weiteres Turnier auf der European Tour.

 

Klaus J. Wäschle
Geschäftsführer
W&P PUBLIPRESS GmbH
Alte Landstraße 12 - 14 / Haus C
D - 85521 Ottobrunn (München)
Phone: +49 89-66 03 96-70
Fax:     +49 89-6098332
Mobil:   +49 171-6182934
E-Mail:  kjw@wp-publipress.de

SPORT1 bietet ab heute Sport-News auch per WhatsApp

Ismaning, 13. April 2015 – „What’s (h)appening“ in der Welt des Sports? SPORT1 informiert sport-begeisterte User seit heute auch per kostenlosem WhatsApp-Service über alle relevanten Themen aus dem nationalen und internationalen Sportgeschehen.

Sport-News von SPORT1 über WhatsApp – so funktioniert‘s


Die User können auf ihrem Smartphone einfach die SPORT1-Nummer +49 171 868 74 66 in ihren Kontakten speichern und dann über WhatsApp an diese Nummer eine Nachricht mit dem Inhalt „start“ schicken. Anschließend wird der jeweilige User in den News-Verteiler aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt von SPORT1 mit den wichtigsten Sportinformationen versorgt. Um den Service wieder abzubestellen, löschen die User die Nummer aus ihrem Handy. Alternativ können User auch eine Nachricht mit dem Inhalt „stopp“ schicken.

Der WhatsApp-Service wird bis zum Finale der UEFA Champions League 2015 zunächst in einer Probephase angeboten. Anschließend haben die User die Möglichkeit, ihr Feedback zu dem Angebot durch Teilnahme an einer Umfrage mitzuteilen.

WhatsApp ist eine plattformübergreifende Nachrichten-App, mit der User Nachrichten austauschen können. Der WhatsApp Messenger ist erhältlich für iPhone, BlackBerry, Windows Phone, Android und Nokia.

Ansprechpartner für weitere Informationen und Rückfragen:

Michael Röhrig
Kommunikation

Sport1 GmbH l Sport1 Media GmbH
Münchener Straße 101g
85737 Ismaning
Tel. 089.96066.1210
Fax 089.96066.1209
E-Mail michael.roehrig@sport1.de

SPORT1.de im Januar die Nummer 1 unter Deutschlands Sportplattformen

UEFA Europa League LIVE auf SPORT1

SPORT1 erwirbt umfangreiches Rechtepaket an UEFA Europa League

(Ismaning - 02.02.2015) Die Sport1 GmbH erwirbt von der UEFA plattformneutrale audiovisuelle Verwertungsrechte bis einschließlich 2017/18 für das Territorium Deutschland. Jeweils ein Spiel pro Spieltag LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im Livestream auf SPORT1.de.

mehr auf Sport1

Von der Wiege über die Trage bis zur Bahre

Fehltritte in der deutschen Sprache - amüsant kommentiert in der SZ

Über Nähe und Distanz im Journalismus

Wie viel davon ist notwendig, ab wann wird es gefährlich

(27. Juni 2014) – Bleiben Sie bei uns. Bloß nicht abschalten, schon gar nicht zappen. Sonst verpassen Sie die Werbung (sagt allerdings keiner). Das kennen wir von den Fernseh-Privaten, bis zum Überdruss.

 

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen darf ab 20 Uhr nicht mehr werben. Eigentlich. Für die Sponsoren der FIFA schon, zum Beispiel für braune Brause, unentgeltlich natürlich. Trotzdem versucht vor allem die ARD, ihre Gebührenzahler auch zwischen den WM-Übertragungen an den Bildschirm zu fesseln.

 

Auch ARD und ZDF, die im frei empfangbaren Fernsehen exklusiv die Fußball-WM über-

tragen, liefern sich einen erbitterten Kampf um Einschaltquoten, um Marktanteile.

 

Die ARD sendete am Mittwoch, dem 25. Juni, nach dem Spiel Nigeria – Argentinien die Tagesschau und danach bis 22.00 und dem Spiel Ecuador – Frankreich ihren WM-Club (aus Berlin) und das WM-Studio (aus Rio). 8,61 Millionen sahen das erste Spiel (Marktanteil 40,3 Prozent), 8,94 Millionen die Tagesschau. WM-Studio (5,74) und WM-Club (5,17) fesselten kaum mehr Zuschauer an die Glotze als ein Spielfilm (5,04) beim ZDF.

Bringt auch anspruchsvolle Unterhaltung Quote?

Ein Lob dem ZDF für die Sendung zwischen Anden und Amazonien von Marietta Slomka über sechs südamerikanische Staaten und ihre Probleme bei der wirtschaftlichen Entwicklung am Donnerstag, dem 27. Juni, nach dem Spiel Deutschland – USA (1:0). Das war mehr viel mehr als ein Lückenbüßer bis zum WM-Studio (6,69) und dem anschließenden Spiel Algerien – Russland (8,61). Die Einschaltquote (7,76) scheint zu beweisen, dass auch anspruchsvolle Unterhaltung Quote bringen kann.

 

Man könnte daraus schließen, dass der Zuschauer selber weiß, wann er wo gut unterhalten wird, wenn er die Chance dazu erhält. Und dass es schwierig bis unmöglich ist, fast zwei Stunden lang über gelegte und ungelegte Fußball-Eier zu reden. Und zuzuschauen, wie als Fußballer maskierte mehr oder weniger attraktive Männer in Badehose in ein vorgewärmtes Schwimmbecken gekippt werden.

 

Für diese Art der Unterhaltung braucht es natürlich keine Sportjournalisten, sondern Entertainer. Gilt es doch, jene Zeitgenossen bei der Stange zu halten, die eher selten gucken, wenn keine WM ist.

Embedded journalism in Badelatschen

Aber das passt ins gewollte Bild einer Berichterstattung, die Ralf Wiegand in der Süddeut

schen Zeitung vom 26. Juni „embedded journalism“ nennt, „in einer Art, wie es ihn in dieser Unverfrorenheit nach nie gegeben hat“. Überschrift seines SZ-Artikels: „Wir sind so frei. ARD und ZDF haben bei dieser WM Distanz durch Nähe ersetzt. Mit Hasan Salihamidzic oder Giovane Elber bekommt man jeden Promi vors Mikrofon – nur leider keine Information.“ Ganz nah dran ist im deutschen WM-Quatier Katrin Müller-Hohen-

stein, die „Badelatschen-Hausiererin“ (Wiegand).

 

Wer glaubt, dieser Text sei Kollegenschelte, viel schlimmer noch „Netzbeschmutzung“, der irrt. Es geht allein um guten und schlechten Journalismus. Und auch um die Sensibilisierung des journalistischen Nachwuchses, der ungebremst ins Metier drängt, vor allem in München, dank der zahlreichen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Am Anfang war Günter Netzer, 1970 in Mexiko

Es begann 1970 bei der WM in Mexiko. Günter Netzer, als Fußballer wegen einer Verletzung nicht WM-tauglich, war der Giovane Elber von Bild. Die Journalisten wohnten zwar (bis 1986) im selben Hotel wie die Mannschaft, doch die Distanz war viel größer als heute. Damals protestierte die aufgebrachte Journaille noch, wenn Netzer im deutschen WM-Quartier in Comanjilla die gedachte Linie zwischen dem Wohntrakt von Journalisten und Fußballern überschritt.

 

Bei der WM 1982 in Spanien wurden vom Skandalspiel Deutschland – Österreich (1:0), als beide die Algerier aus dem Turnier kegelten, kritisch berichtende Journalisten von Bundestrainer Jupp Derwall der „schlummernden Grausamkeit“ und „Verräterei“ bezeichnet. Von „embedded“ keine Spur, eher das Gegenteil.

Vom "Wir"-Gefühl übermannt

Und 44 Jahre später? Zweieinhalb Erfolge, als Gruppensieger ins Viertelfinale: Die kritische Phase ist für die Berichterstatter zumindest der Printmedien noch nicht erreicht. Ob sie die Fernsehberichterstattung verändern würde? Bei ARD und ZDF tummeln sich Experten ohne Ende: Kahn, Scholl, und „Türöffner" wie Elber und Salihamidzic. Außer-

dem Steffen Freund, der beim EM-Turnier 1996 im Semifinale gegen Kroatien (2:1) in der 39. Minute für Jürgen Klinsmann eingewechselt wurde. Gut, von denen kann keiner Distanz erwarten, sondern eher das Gegenteil; die muss man nicht „einbetten“, die gehören dazu.

 

Es gibt immer noch Funktionäre, die immer noch der Ansicht sind, dass beide in einem Boot sitzen. Und denken sich nichts dabei, wenn ein WM-Kommentator unversehens vom „Wir“-Gefühl übermannt wird, wie Gerd Gottlob: „Diese Fehler dürfen WIR uns nicht erlauben.“

Alle in einem Boot - ein grundfalsches Bild

Uli Kaiser, Jahrgang 1934, vielfach prämierter Autor, Träger des Bayerischen Sport-

preises, erklärte seinen Kollegen den Unterschied in VMS 60, der Jubiläumsausgabe des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS 60): „Wir sitzen doch alle in einem Boot. Wir ziehen doch an einem Strang. Die Bilder sind schief, denn in einem gemeinsamen Boot sitzen auch die Galeerensklaven mit ihrem Antreiber, die Passagiere in der Zehntausend-

eurokabine und der Heizer unter Deck. Was das Tauziehen anbetrifft, so weiß jeder, dass von jedem Ende des Stricks in eine andere Richtung gezogen wird.“

 

Mahnende Rufe aus einer anderen, längst vergangenen Zeit. Der DFB ist viel professio-

neller geworden, die handelnden Personen auch, vom Präsidenten Wolfgang Niersbach, der Journalist und Pressechef war, bis zum Trainer, dem es nicht in den Sinn kommen würde, wie Jupp Derwall, Gott und die Welt zu duzen („Prost, ich bin der Jupp). Oder beim Botschaftsempfang in Montevideo zu fortgeschrittener Zeit zur Gitarre zu greifen und Wandervogellieder zu singen.

"Du" und "Sie" - Nähe und Distanz

Das „Du“ war früher nicht beliebig.Man bekam es angeboten und verschenkte es meist mit Bedacht. Es vermittelte Nähe, war aber auch Verpflichtung. Heute duzt fast jeder jeden, was nicht schlecht sein muss, für Ältere aber gewöhnungsbedürftig ist. Nähe aber birgt für Journalisten die Gefahr des sich verpflichtet fühlen, Konfliktsituationen sind unausweichlich.

Das "Du" schafft Nähe, das "Sie" macht es leichter, Distanz zu wahren. Auch heute noch.

                                                                                                                       Hans Eiberle

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Türkenstr. 95

80799 München

 

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

Besucher seit 19. Juni 2013

Geburtstage

Johann Holzhauser 80       Vom Kameramann               zum Regisseur              

70 Böller für Peter M. Lill

Hans Steinbichler 80              Mit der Kamera vom Matter-     horn bis zum Kilimandscharo

Auflagen der Münchner Tageszeitungen

Nachrufe

Todor Pipev

Ansichtssache

Wolfgang Uhrig:                        Notnagel

VMS-Stipendiat 2016/17          Christopher Gerards

Neue Bücher                           

Grundlagen des Schnell-Lesens
Peter Rösler
1. Auflage 2016
exclam! Verlag, Düsseldorf

ISBN: 978-3-943736-09-0 (Print-Ausgabe),

978-3-943736-10-6 (E-Book-Ausgabe, Kindle, 978-3-943736-11-3 (E-Book-Ausgabe, PDF.

Preise: Print-Ausgabe: 79,90 EUR, direkt beim Autor (ros@reviewtechnik.de) und bei amazon.

E-Book-Ausgabe (Kindle): 4,99 EUR, nur bei amazon.

E-Book-Ausgabe (PDF): 4,99 EUR, nur beim Autor (ros@reviewtechnik.de).

 

Das Buch stellt Erfahrungswissen und die wissenschaftliche Untersuchungen zum Schnell-Lesen vor und beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Was ist der Unterschied zwischen dem "kleinen" und dem "großen" Schnell-Lesen?

  • Wie viel vom Text versteht man noch, wenn man schnell-liest?

  • Welche Tempoerhöhungen sind erreichbar?

  • Wie häufig und wie lange muss man dafür üben?

Während sich die Ratgeberbücher zu Schnell-Lesen inhaltlich stark ähneln, weil sie sich auf dieselben traditionellen Übun-

gen stützen, ist die inhaltliche Überlap-

pung des Buchs „Grundlagen des Schnell-Lesens“ mit den Ratgeberbü-

chern minimal. Gemeinsame Inhalte fin-

den sich vor allem in den Kapiteln „nor-

males Lesen“ und „Lesemanagement“. Die weiteren Kapitel bringen neue Infor-

mationen oder hinterfragen die traditio-

nellen Ansichten zum Thema „Schnell-Lesen“, wie beispielsweise im Kapitel „Mythen und Halbwahrheiten“. (Verlagstext).

 

Bibliografie

Ulrich Kühne-Hellmessen

Die 100 besten Fußballer 2016/2017

160 Seiten | Hardcover

14,99 €(D); 15,50 €(A)

ISBN:978-3-7423-0143-7

Werner Bartens

"Verletzt, verkorkst, verheizt"

Die jungen Sportler sind die Krüppel von morgen.

Ab 1. September 2016 bei Droemer.

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

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Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

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