Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Nachrichten

Deutschkunde mit Gerhard Waldherr

Der Autor, VMS-Mitglied seit 1988, hat das Land bereist

(21. März 2017) Gerhard Waldherr (56), in den 80er Jahren Sport-

redakteur der Süddeutschen Zeitung, danach Reporter beim stern, hat wieder einmal ein Buch geschrieben: „Deutschkunde“, Innenan-

sichten einer Nation, 27 Geschichten, 45 Orte, 178 Menschen, 26 Bilder. „Da hat sich einer unmodern viel Zeit genommen für unge-

schminkte Begegnungen, schreibt der Münchner Merkur. „Es hat sich gelohnt. Auf seiner Stadt- und Landtour von Nord nach Süd und West nach Ost besuchte der Autor Adelige und Autobauer, Bierbrauer und Forscher, Schweinezüchter und Ärzte, Bürgermei-

ster und Schüler. Und alle hatten viel zu sagen. Von Audi-Mitarbeitern ließ sich Waldherr erklären, was Loyalität bedeutet, von Schalke-Fans, was Liebe ist. Er war in einem Dorf, das 1.000 Flüchtlinge beherbergen sollte. Er hat nachgeschaut, wie Integration geht (und wie nicht). Und bei Uli Hoeneß war er auch, am Tegernsee, bei Leberkäs und Kartoffelsalat.“ https://www.pressreader.com/germany/muenchner-merkur/20170304/281986082343484

  Der in Berlin lebende freie Autor Waldherr, Mitglied im Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) seit 1988), ist in Gaißach bei Bad Tölz aufgewachsen. Er war Eishockeyprofi, da-

nach Sportredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und Reporter beim „stern“. Er arbeitete ab 1996 acht Jahre lang als freier Korrespondent und Buchautor in New York, schließlich als Chefreporter bei „brand eins“.

Neue Bücher (siehe links).

Elisabeth Schlammerl im Pech

Im Skiurlaub in Österreich Bruch des rechten Unterarms

(20. März 2017) – Elisabeth Schlammerl, bei der Jahresversammlung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Hannover in Ab-

wesenheit zur 2. Vizepräsidentin gewählt, hat am letzten Tag ihres Skiurlaub in Österreich bei einem Sturz den rechten Unterarm gebro-

chen und muss operiert werden. Die Verletzte kontaktierte Dr. med. Ernst-Otto Münch, den Arzt des Deutschen Skiverbands (DSV), in dessen Sana-Klinik der Eingriff vorgenommen wird, und ließ sich nach der Erstversorgung heim nach München fahren.

  Die freie Journalistin Schlammerl hofft, bald wieder arbeiten zu können. Im Präsidium des VDS kann sie vorerst nicht tätig werden. Dort will sie sich vor allem um die Probleme im Printbereich kümmern, aber auch um die Themen Frauen im Sportjournalistmus und Frei-

berufler.

"sportjournalist" nur noch alle zwei Monate

Monatliche Erscheinungsweise fällt Sparmaßnahmen zum Opfer

(18. März 2017) - Sparzwänge sind es, die dazu führen, dass das Verbandsorgan „sport-

journalist“ in seiner gedruckten Form nur noch alle zwei Monate erscheinen wird. Einspa-

rungen von 36.000 Euro waren nicht wegzudiskutieren, diese Kröte mussten die Verfechter der Print-Ausgabe schlucken. Bis Mai haben die Mitglieder das Heft noch monatlich im Briefkasten, nach der Juni-Ausgabe gibt’s den sportjournalist nur noch im August, Oktober und Dezember. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung, wenn wir das Blatt auf zweimonatige Erscheinungsweise umstellen, das hat erhebliche Auswirkungen auf die In-

halte“, sagt dazu Christoph Fischer, der auch nach seinem Ausscheiden als VDS-Vizeprä-

sendent weiterhin für die Print-Ausgabe verantwortlich zeichnet. Die Redaktion müsse län-

gerfristig planen, auch in der Darstellung der Geburtstagsliste – künftig vier statt bisher zwei Seiten - wird man sich etwas einfallen lassen müssen, um eine „Bleiwüste“ (Laaser) zu verhindern.

  Noch nicht gelöst ist, wie bei Neuaufnahmen mit der Einspruchsfrist umgegangen wird. Bei Geburtstagen (Berichte ab dem 75., dann jeweils im Fünfer-Schritt) muss wegen der Aktualität auf der Website berichtet werden. Dort wird künftig auch die Ausschreibung für die VDS-Berufswettbewerbe stehen, in gedruckten Form ist sie nur noch in der Dezember-Ausgabe möglich.                                                                                            Margit Conrad

Ab 2018 bundeseinheitlicher Presseausweis

Aber nur für hauptberuflich sportjournalistisch tätige VDS-Mitglieder

(18. März 2017). Jede Menge Schindluder wurde in den zurückliegenden Jahren mit dem Presseausweise betrieben. Zu viele oft selbsternannte Organisationen waren zur Aus-

stellung berechtigt. Ab 2018 gibt es nur noch den bundeseinheitlichen Presseausweis. Die Rückkehr zu dieser Regelung haben die Innenminister und -senatoren der Länder auf ihrer Herbstkonferenz in Saarbrücken beschlossen und dazu eine Vereinbarung mit dem Deut-

schen Presserat getroffen. Unterzeichnet wurde sie vom Vorsitzenden der Innenminister-

konferenz (IMK), dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon, sowie der Vorsitzenden des Trägervereins des Deutschen Presserates, Cornelia Haß.

  Die Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises hat auch Konsequenzen für den Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und seine 20 Regionalvereine, wie Präsident Erich Laaser anlässlich des VDS-Wahlkongresses in seinem Jahresbericht in Hannover mitteilte. Der VDS muss, um sein Mandat als ausstellungsberechtigte Organi-

sation zu behalten, die Hauptberuflichkeit der Antragstellgegeben genau prüfen. Das be-

deutet, dass die Einkünfte der Antragsteller überwiegend aus einer hauptberuflich sport-

journalistischen Tätigkeit stammen müssen. Was aber auch bedeutet, das bestätigte Dirk Feldmann, Rechtsanwalt für Arbeit- und Medienrecht von der Kanzlei Unverzagt von Have in Hamburg, dass damit Studenten und Rentner keinen Ausweis mehr erhalten.

  Bei Studenten gab es keine größeren Nachfragen, wohl aber bei Rentnern. Die Vertreter der Regionalvereine befürchteten, dass man Mitglieder verliere, wenn die verdienten, aber eben schon ins Rentenalter gekommenen Kollegen, keinen Zutritt zu Veranstaltungen mehr hätten. Da gebe es zwar die Möglichkeit, dass die Protagonisten vorab beim jeweiligen Medium, in dem sie gerne ihren Beitrag veröffentlich sehen wollen, vorstellig werden und mitteilen, dass sie – wenn gewünscht – über dieses und jenes Ereignis berichten würden. Und dann dürfte es, wie vielfach schon gehandhabt, kein Problem sein, mit einer Art Tages-

akkreditierung auch ohne offiziellen Presseausweis zu diesen Veranstaltungen Zutritt zu erhalten.

  Das war allerdings auf dem VDS-Wahlkongress weder ein Thema noch wurde es disku-

tiert. Tatsache jedoch ist: Der VDS und seine Regionalvereine sind mit Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises auch in eigener Sache verpflichtet, die haupt-

berufliche sportjournalistische Tätigkeit derjenigen nachzuweisen, die einen Presseausweis beantragen. Tricksen geht dabei gar nicht. Wenn das herauskomme, „dann verlieren wir als VDS die Berechtigung, künftig Presseausweise ausstellen zu dürfen“, sagte Präsident Erich Laaser mit Nachdruck.

  Ehrlich und offen ist künftig also die Devise, sich Vorteile erschwindeln ist out, was sicher-

lich nicht zum Nachteil derjenigen jungen Kollegen ist, die sich tatsächlich voll in der Aus-

übung der sportjournalistischen Tätigkeit befinden.                                        Margit Conrad

Zwei VMS-Mitglieder im VDS-Präsidium

Elisabeth Schlammerl 2. Vizepräsidentin, Rattay Fotografensprecher

(14. März 2017) – 24 Jahre lang war der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) im sechsköpfigen Präsidium des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) nicht mehr vertreten. Bei der Jahreshauptversammlung wurden gleich zwei Mitglieder des zweit-

größten Regionalvereins ins VDS-Präsidium gewählt. Elisabeth Schlammerl, freie Jour-

nalistin, aus München als 2. Vizepräsidentin, und Wolfgang Rattay, 56, als Beisitzer und Fotografensprecher. Schlammerl erhielt 3205 Stimmen (412 Enthaltungen). Sie hatte sich per Videobotschaft vorgestellt, da sie beruflich verhindert war, kurzfristig nach Hannover zu kommen.

  Außerdem neu im Präsidium: André Keil, 49, Vorsitzende des Sportjournalisten-Vereins Mecklenburg-Vorpommern (SVMV), Studioleiter Fernsehen und Hörfunk beim Norddeut-

schen Rundfunk (NDR) in Schwerin, sowie Andreas Dach, 58, leitender Sportredakteur beim Remscheider Generalanzeiger, als Beisitzer.

Wiedergewählt wurden Erich Laaser, 65, als Präsident, und Christoph Schuhmann als Schatzmeister. Laasers Kandidat für den Posten des 2. Vizepräsidenten, Timon Saat-

mann, hatte tags zuvor seine Kandidatur zurückgezogen.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2112-VDS-Pr%C3%A4sidium

FOTO: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Johannes Kirchmeier ausgezeichnet

Ehemaliger VMS-Stipendiat auf Platz zwei beim VDS-Nachwuchspreis

(14. März 2017) – 2015/16 war Johannes Kirchmeier Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Wieder einmal hat der VMS ein journalistisches Talent erkennt und die Förderung hat sich gelohnt.

  Kirchmeier (26), inzwischen Sportredakteur der Süddeutschen wurde bei der Jahres-

hauptversammlung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Hannover in der Kategorie Nachwuchs für seine in der SZ erschienene Reportage „Der Mann nebendran“ ausgezeichnet (2. Platz). Er beschreibt darin die selbstlose sportliche Betätigung eines Begleitläufern von blinden Athleten. Es gewann Nadine Cibu („Der Traum vom Gold“), die an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München zur Redakteurin ausgebildet wird. Der Nachwuchswettbewerb steht auch Nichtmitgliedern offen.

  Michael Neudecker (Süddeutsche Zeitung) belegte beim Großen VDS-Preis den dritten Platz mit einer Reportage über Michael Schumacher („Wie geht’s ihm?“).

  „Abschied unter Tränen“ nannte Wolfgang Rattey (56) sein Foto von Bastian Schwein-

steiger. Der Fotograf, schon vor 20 Jahren auf München weggezogen und über Bonn und Berlin in Bad Honnef gelandet, aber immer noch Mitglied des Vereins Münchner Sport, fotografiert unter anderem auch für die Agentur Reuters.

Der VMS gratuliert seinen Mitglied zur Auszeichnung.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2104-VDS-Berufswettbewerbe

Ehrung im Nachwuchspreis (v. r.): VMS-Mitglied Johannes Kirchmeier/Süddeutsche Zeitung (2.), Nadine Cibu/DJS München (1.), Andreas Evelt/Hamburg (3.), Ulrike Spitz (Vorsitzende der Jury/DOSB, Hans-Jochen Zwingmann/VDS.        FOTO: Thomas Walz

Ehrung Fotowettbewerb, Kategorie Fußball allgemein (v. l.): Ralf Köttker/DFB, Norbert Schmidt, Markus Gilliar/Vorsitzender Jury, Wolfgang Rattay/Reuters (2.), Rainer Holz-

schuh/Kicker.                                                                                 FOTO: THOMAS WALZ

Deutscher Sportjournalistenpreis an Ludger Schulze

Ehemaliger Sportchef der SZ und VMS-Mitglied für Lebenswerk geehrt

Hamburg, 9. März 2017 – Jahrzehntelang war er am Puls des Sports, jetzt wird Ludger Schulze am Montag, 3. April 2017, mit dem Deutschen Sportjournalisten

preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS), der den Preis verleiht und der Sender Eurosport, der den Preis präsentiert, sind sich einig: Schulze zählt zu den bes-

ten Sportjournalisten, die Deutschland je hervorge-

bracht hat! Der VMS gratuliert herzlich!

Foto: Deutsche Akademie für Fußball-Kultur


Ludger Schulze hielt es zunächst für einen Anruf von der „Titanic – Das endgültige Sa-

tiremagazin“, als ihm der Jury-Vorsitzende Dr. Christoph Fischer die frohe Kunde über-

brachte. „Ich glaube es noch nicht wirklich, aber ich freue mich wirklich riesig“, sagte der ehemalige Ressortleiter Sport der „Süddeutschen Zeitung“. „Es ist einfach wunderbar!“ Trotz aller Freude über den Preis, gibt sich Schulze als echter Team-Player: „Ich sehe das vor allem aber auch als eine Auszeichnung meiner Redaktion und meines Kollegen Michael Gernandt.“

17 Jahre lang leitete der 66-Jährige die Sportredaktion der „Süddeutschen Zeitung“, wo er bereits seine Karriere als Volontär begonnen hatte. Nach seiner journalistischen Aus-

bildung war Schulze zunächst als Sportredakteur, anschließend als stellvertretender Res-

sortleiter der berühmten „Seite 3“, der Reportagen-Seite der „Süddeutschen“, tätig und wechselte dann für kurze Zeit zu einem Nürnberger Verlag. Schnell kehrte Schulze aber als Stellvertreter des Sportchefs zurück und hatte von 2003 bis zu seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen 2010 als allein verantwortlicher Sportchef das Sagen. Mit allen Größen des deutschen Fußballs per Du, war ihm besonders die Förderung des Nachwuchses ein großes Anliegen. Kein Wunder, der SZ-Sport gilt bis heute als Talent-

schmiede.
 
Glanzvolle Gala im Hotel Grand Elysée in Hamburg

 

Der „Oscar des Sportlerwelt“ wird am 3. April im Rahmen einer glanzvollen Gala im Hotel Grand Elysée in Hamburg verliehen. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, 2015 wur-

de Dieter „Mister Leichtathletik“ Adler geehrt.

Neben dem Preis für das Lebenswerk bewerteten Deutschlands Spitzensportler in neun Kategorien die journalistischen Topleistungen des vergangenen Jahres. Stimmberechtigt waren rund 20.000 Athletinnen und Athleten mit Bundes- und Landeskaderstatus sowie Teamsportler der Bundesligen, unter anderem Basketball und Fußball. Veranstalter Sö-

ren Bauer erwartet wieder zahlreiche prominente Laudatoren und Gäste. Moderiert wird die Gala zum dritten Mal von Matthias Killing.

Die Kategorien: Bester Sportinternetauftritt +++ Bester Sportteil in einer Tageszeitung +++ Beste Sportfachzeitschrift +++ Bester Sportauftritt Wochenzeitung/Magazin +++ Beste/r Newcomer/in +++ Beste Sportsendung +++
Beste/r Sportexperte/in +++ Bester Sportkommentar +++ Beste/r Sportmoderator/in-

Lorenz Baader klagt, Imago muss 30.000 Euo zahlen

Fotograf gewinnt Prozess gegen Bildagentur und stiftet das Geld

Lorenz Baader

(8. März 2017) - Ein 14-monatiger Rechtsstreit zwischen dem Münchner Sportfotografen Lorenz Baader und der imago sport-

fotodienst GmbH Berlin endete im Januar 2017 vor dem Landge-

richt München I mit einem Vergleich. Ausgangspunkt der Scha-

denersatzklage war ein BAADER-Foto aus dem Jahr 1987, das den Fussballer Rabah Madjer des FC Porto bei seinem Hacken-

tricktor im Europapokalfinale gegen den FC Bayern München zeigt. Dieses Foto entdeckte VMS-Mitglied Lorenz Baader im April 2015 in mehreren deutschen Tageszeitungen und auf Webseiten im In- und Ausland mit dem Copyright-Vermerk „imago/kicker“.

Weil Baader dieses Motiv als Vorschaufoto zum Champions League-Spiel FC Bayern München gegen den FC Porto einige Tage zuvor an seine Tageszeitungskunden ver-

schickt hatte, vermutete er eine versehentlich falsche Copyrightnennung. Es stellte sich allerdings heraus, dass dieses Foto den Zeitungen/Zeitschriften unberechtigt von der imago sportfotodienst GmbH zur Nutzung überlassen worden war. Eine Recherche er-

gab, dass sich über 500 weitere BAADER-Fotos und weitere tausende Fotos mit dem Copyright-Vermerk „imago/kicker“ im imago-Bildarchiv befanden.

 

Alle „imago/kicker“ -Fotos aus dem Bildarchiv gelöscht

 

In Reaktion auf das erste Beanstandungsschreiben des Klägers wurden sämtliche „imago/kicker“-Fotos aus dem Bildarchiv entfernt und auch der Link „kicker“ verschwand aus der imago-Datenbank.

Vor mehreren Jahren löste das Fachblatt „kicker“ der Olympia-Verlag GmbH nach eige-

nen Angaben sein Archiv mit Papierfotos auf und beauftragte die imago sportfotodienst GmbH mit der Digitalisierung und Archivierung. Außerdem räumte die Olympia-Verlag Gmbh der imago sportfotodienst Gmbh das Recht ein, die gelieferten Bilder in ihre Da-

tenbank zur weltweiten Auswertung aufzunehmen. Dabei wurde übersehen, dass unter den zur Archivierung übergebenen Fotos auch alte Schwarz-Weiß-Fotos von Lorenz Baader waren, an denen die Olympia-Verlag GmbH der imago sportfotodienst GmbH keine Nutzungsrechte einräumen durfte.

Nachdem sich die Olympia-Verlag GmbH und die imago sportfotodienst GmbH außer-

gerichtlich gegenüber Lorenz Baader strafbewehrt zur Unterlassung der Rechtsverlet-

zungen verpflichtet hatten, reichte der Rechtsanwalt von Lorenz Baader im Sommer 2016 eine Schadenersatzklage beim Landgericht München I ein, über die im Januar 2017 strei-

tig verhandelt wurde. Dabei hatte Lorenz Baader von Anfang an vor, seine Schadener-

satzansprüche an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden.

In der Verhandlung schlossen die Parteien sodann auf Vorschlag des Gerichts einen Ver-

gleich, wonach sich die imago sportfotodienst GmbH Berlin verpflichtet hat, nach Wei-

sung von Lorenz Baader € 30.0000 an eine gemeinnützige Organisation zu spenden und die gesamten Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen.

Lorenz Baader verzichtete auf jegliche Zahlungen an sich. Inzwischen zahlte die imago sportfotodienst GmbH Berlin € 28.000 an die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz Mün-

chen, sowie € 2.000 an den Wings for handicapped e.V. Diese haben sich  über den un-

erwarteten Geldeingang sehr erfreut und dankbar gezeigt.

Sitzend (v. l.): Florian Auburger (2. Preis), Benedikt Warmbrunn (1. Preis), Christoph Fuchs (Stipendiat). Stehend (v .l.): Wolfgang Uhrig (Jury), Thomas Walz (1. Vorsitzender VMS), Bürgermeisterin Christine Strobl (Jury), Hans Eiberle (Vorsitzender Jury),

Michael Gernandt (Jury), Heinrich Lemer (Ressortleiter Sport Münchner Merkur). Es fehlt Sebastian Fischer (3. Preis).                                                      Foto: Martin Hangen

Benedikt Warmbrunn zum dritten Mal Sieger

Preise im Stegmann-Nachwuchsförderpreis des VMS vergeben

(8. März 2017) – Zum 16. Mal vergab der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) den Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichter-

stattung, der mit insgesamt 3.000 Euro dotiert ist. Der Wettbewerb erinnert an Helmut Stegmann, Mitglied der tz-Chefredaktion, Dozent an der Deutschen Journalistenschule (DJS) und 18 Jahre lang Vorsitzender des VMS; sein Todestag jährt sich am 29. März zum 20. Mal.

Benedikt Warmbrunn (30), Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung, gewann zum drit-

ten Mal in Folge. Ausgezeichnet wurde „Der Wohlfühlspieler“, in dem der Autor des Fuß-

ballspielers Franck Ribéry vom FC Bayern München porträtierte. Bürgermeisterin Christine Strobl, im 13. Jahr Mitglied der Jury, sprach von einem Déjà-vu-Erlebnis". Den zweiten Platz belegte Florian Auburger (25), der an der (DJS) zum Redakteur ausgebildet wird und gleichzeitig an der Ludwig-Maximilians-Universität studiert. Er führte ein Inter-

view mit der körperbehinderten Kugelstoßerin Birgit Kober: „Die Zeit im Ring gibt mir et-

was von der Normalität zurück“, das in der Münchner Abendzeitung erschien. Dritter wurde Sebastian Fischer (27), Volontär der Süddeutschen Zeitung. Gemeinsam auf dem vierten Platz wurden von der Jury gereiht: Anna Dreher („Zweigeteilte Erinnerung“/Süd-

deutsche Zeitung), Korbinian Eisenberger („Besser so“/Süddeutsche Zeitung) und Caro-

lin Nuschuler („Das mit den Fäusten ist reine Kopfsache“/Münchner Merkur).

Die Preise überreichten Christine Strobl, der VMS-Vorsitzende Thomas Walz und sein Amtsvorgänger Hans Eiberle als Vorsitzender der Jury. Weitere Jurymitglieder: Christian Eichler, Münchner Sportkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Gernandt, ehemaliger Ressortleiter Sport der Süddeutschen Zeitung, Ronald Reng, Beststellerautor, und Wolfgang Uhrig, ehemaliger Chefredakteur des Kicker.

 

Bürgermeisterin Christine Strobl: "Akzeptanz des Sports wird geringer"

 

Christine Strobl, auch für den Münchner Sport zuständig, betonte die Funktion der Pres-

se als "vierte, korrigierende Gewalt, das trifft auch auf den Sport zu". Dessen Akzeptanz werde in der Bevölkerung immer geringer ("das gilt nicht für den Fußball"), zum Beispiel bei Großveranstaltungen, Sportstätten und Wohnen sei "schwierig".

Der VMS-Vorsitzende Thomas Walz betonte, dass die Preisgelder und das Stipendium aus dem Beitragsaufkommen bezahlt würde (rund 70.000 Euro seit 2002). Der Verein versuche, die Arbeitgeber der Mitglieder davon zu überzeugen, in einen Medienpool einzuzahlen, "denn sie sind Nutznießer gut ausgebildeter Journalisten".

 

Michael Gernandt: "Der Mensch im Fußballer"

 

Michael Gernandt würdigte als Sprecher der Jury die herausragende Rolle des dreima- ligen Siegers Benedikt Warmbrunn (Süddeutsche Zeitung). Seine Arbeit Der Wohlfühl-

spieler, sei mit 24 von 25 möglichen Punkten und 16 Zähler Vorsprung" prämiert worden. "Wieder ist es Warmbrunn auf beeindruckende Weise gelungen, die törichte Metapher vom Fußballer, der auch nur ein Mensch ist, auf den Kopf zu stellen: Der Mensch, der auch nur ein Fußballer ist. Ich will damit sagen: Triple-Gewinner Warmbrunn sieht abseits des Alltagsbetriebs gern erstmal den Menschen im Fußballer." Gernandt, von Anfang an dabei, verabschiedete sich aus der Jury, um einem jüngeren Kollegen Platz zu machen.

 

Stipendiat Christoph Fuchs

 

Neuer Stipendiat des VMS ist Christoph Fuchs, der an der DJS in Ausbildung ist und als freier Journalist vor allem für den Münchner Merkur arbeitet.

Unter den Gästen: Günther Schwarz, Leiter des Sportamts der LHM, Jörg Sadrozinski, Leiter der Deutschen Journalistenschule, Klaus Hoeltzenbein, Ressortleiter Sport der Süddeutschen Zeitung, Heinrich Lemer, Ressortleiter Sport des Münchner Merkur, Hans Stegmann, Christopher Gerards, SZ-Sportredakteur, Stipendiat 2016/17, sowie vom VMS Margit Conrad (2. Vorsitzende), Diethelm Straube (Geschäftsführer) und die Beisitzer Martin Hangen und Martin Volkmar.

Die ausgezeichneten Texte: Hier

Von links: Stefan Matzke, Ina Fassbender, Wolfgang Rattay, Annegret Hilse, Moritz Müller.

Fotografenvertreter: Zwei vom VMS

Wolfgang Rattay und Stefan Matzke in Frankfurt gewählt

(1. März 2017) – 55 der im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) organisierten Fotografen haben am 24. Januar in Frankfurt ihre fünf neuen Vertreter gewählt. Die Wahl war nach dem Rücktritt von Markus Gilliar, Matthias Hangst und Kai Pfaffenbach notwen-

dig geworden. Gewählt wurden Annegret Hilse (GES), Ina Fassbender (freie Fotografin), Moritz Müller (freier Fotograf), Stefan Matzke (sampics) und Wolfgang Rattay (Reuters).

Der Verein Münchner Sportjournalisten gratuliert seinen Mitgliedern Wolfgang Rattay und Stefan Matzke zur Wahl und wünschen ihnen Erfolg.

Sie haben viel zu tun. Wolfgang Rattays erster Eindruck: " Die Verbandsarbeit nimmt et-
was grössere Dimensionen an, als gedacht. Andererseits habe ich mit Annegret Hilse, Ina Fassbender, Moritz Müller und (Achtung noch ein Münchner) Stefan Matzke eine tolle Truppe von 'Mädels und Buben' sowie 'jung und alt an der Seite. Das ist sehr schön. 
Tja, ich denke in den letzten Jahren sind einige ‘heikle’ Themen (nennen wir es ruhig ‘heisse Eisen’) nicht angefasst worden. Wir wollen das ändern."

Im sportjournalist wird Rattay so zietiert: „Wir verstehen uns als eine Gruppe nicht nur Gleichgesinnter, sondern vor allem Gleichberechtigter, die sich zum Wohle aller haupt-

beruflichen Fotografen einsetzen wollen und werden. Unsere To-do-Liste, die uns für die nächsten zwei Jahre mit auf den Weg gegeben wurde, ist lang. Aber jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wir haben uns daher inzwischen mehrfach zu Video-

konferenzen zusammengeschaltet und folgende Aufgaben untereinander verteilt:
Slack-Reform (Zuständigkeit: Annegret Hilse, Stefan Matzke): Slack soll künftig als „schwarzes Brett“ verwendet werden und nicht als postfaktisches Medium, um Persön-

liches gegeneinander in aller Öffentlichkeit auszutragen. Die VDS-Facebook-Gruppe wird am 28. Februar geschlossen.
Fotografen-Rangliste (Zuständigkeit: alle): Unter der Federführung von Ina Fassbender und Moritz wird derzeit ein Fragebogen erstellt, mit dem wir eine transparente und mög-

lichst objektive Rangliste neu erstellen werden, die nicht nur Fußball, sondern auch an-

dere Sportarten berücksichtigt.
Bundesliga (Zuständigkeit: Annegret Hilse, Stefan Matzke, Wolfgang Rattay): In enger Zusammenarbeit mit der DFL und den VDS-Verbindungsleuten wollen wir erreichen, dass künftig ausschließlich hauptberufliche Fotografen mit „richtigem“ Presseausweis eine Ak-

kreditierung für die Bundesligastadien erhalten.
Arbeitsstandards und Sicherheit (Zuständigkeit: alle): Wir starten derzeit eine Um-

frage bei allen Fotografensprechern der ersten und zweiten Bundesliga mit dem Ziel, die technischen Standards noch weiter zu verbessern. Ferner werden wir uns mit dem The-

ma Sicherheit, bekannt auch als (im besten Falle) „Bierbecher-Wurf“, und unserer per-

sönlichen Sicherheit bei der Arbeit beschäftigen.

Dachau-TV im März 2017

(2. März 2017) - Die 43. Ausgabe des monatlichen Internetfernseh-Magazins von Joa-

chim Day ist online unter www.dachau-tv.de zu sehen. Viel Spaß bei folgenden Themen, die nicht nur für den Dachauer Landkreis von Interesse sind:

 

+ Interview mit Fabian Hürzeler: Der 24-Jährige ist Spielertrainer beim FC Pipinsried und

   war aktiv in der U12 bis U23 beim FC Bayern München, danach in Hoffenheim und bei

   den Münchner Löwen.

+ Beitrag mit vielen Hintergründen über den Dachauer Schlossgarten und den Schloss-

   gärtner Stephan Müller.

+ Bericht über Tough Mudder: Eine verrückte, sehr körperbetonte Herausforderung –

   eine Idee für die Dachauer Region?

+ Zuschauervideo: Wir zeigen spektakuläre Szenen aus „American Ninja Warriors“.

+ Musikvideo: Die Hebertshausener Band mit großer Zukunft: „Owing to the Rain“.

+ Veranstaltungstipps für März.

 

Die Inhalte des Magazins werden auch auf Facebook unter „Joachim Day“ und „Dachau TV“ gepostet. Herzlichen Dank für´s „liken“ und „teilen“.

V.l.: Autor Ronny Blaschke, Thomas Hitzlsperger, Patricia East und Stephanie Dilba. ,

"Hilfsbereitschaft und Heuchelei"

Thomas Hitzlsperger bei der Vorstellung von Ronny Blaschkes Buch

(4. Februar 2017) - In der Schwabinger Kneipe „Stadion“ gibt es mehrmals wöchentlich Fußballstars zu sehen. Auf den Bildschirmen, bei den Übertragungen aus Bundesliga und Champions League. Doch nun war ein Prominenter leibhaftig da: Thomas Hitzlsper-

ger, ehemaliger Nationalspieler, England-Legionär und neuerdings Vorstandsbeauftragter für die Lizenzspielermannschaft beim VfB Stuttgart.

Hitzlsperger kam als Gast von Ronny Blaschke ins „Stadion“. VDS-Mitglied Blaschke (Berlin) hat für sein neues Buch „Gesellschaftsspielchen. Fußball zwischen Hilfsbereit-

schaft und Heuchelei“ auch Hitzlsperger interviewt, den sozial und gesellschaftspolitisch wohl engagiertesten (Ex-)Profi in Deutschland.

Es gibt beides, Hilfsbereitschaft und Heuchelei“, sagt Hitzlsperger. Er kennt „Leute, die versuchen, Geld abzuschöpfen“ und Spieler, die Stiftungen gründen, weil es steuerliche Vorteile bringt und ein positives Image schafft. Doch ebenso ist er vielen Menschen be-

gegnet, deren Engagement ehrlich sei. Er erzählt, dass er für viele Initiativen angefragt worden sei - „man versucht, ein Anliegen über mich vorzubringen“. Doch er könne nicht für alles zusagen: „Es muss in meine berufliche Situation passen.“

Weitere Gäste der Talkrunde waren Professor Dr, Patricia East, ehrenamtliche Ge-

schäftsführerin der Philipp-Lahm-Stiftung, und Stephanie Dilba, die sich beim TSV 1860 in der Initiative „Löwenfans gegen Rechts“ engagiert und bei den „Football Supporters Europe“ mitarbeitet.

 

Philipp Lahms Engagement in südafrikanischen Townships

 

Patricia East, britische Diplomatentochter und heute Tourismus-Professorin, hatte den ersten Kontakt zu Philipp Lahm vor elf Jahren, als sie eine Anfrage erhielt, ob sie dem Fußballspieler private Englisch-Stunden geben könne. Aber: „Wer ist Philipp Lahm?“ Sie kannte ihn nicht, sagte ab. Ein Jahr später lernte sie ihn kennen und war von seinem so-

zialen Engagement so angetan, „dass ich ein Sabbatical-Semester genommen habe, um seine Stiftung zu begleiten“. Sie erzählt aus dem Alltag der Stiftung. Tausende Briefe würde sie bekommen, „Anfragen verzweifelter Individuen, oft herzzerreißend“. Aber man dürfe nur auf das eingehen, was dem Stiftungszweck entspreche. Philipp Lahms Arbeit besteht darin, dass er Sponsoren, die seine Aktivitäten in einem südafrikanischen Town-

ship und im jährlichen Philipp-Lahm-Sommercamp in Deutschland unterstützen, für Wer-

bung zur Verfügung steht. Zum Sommercamp kommt er selbst – oder schickt eine Video-

botschaft.

 

Blaschke: 20 Millionen von drei Milliarden Euro für soziale Zwecke zu wenig

 

Stephanie Dilba berichtete aus dem Leben eines Fans, der mehr tun will als nur in der Kurve zu stehen (obwohl das, wie sie sagt, für Frauen oft nicht unproblematisch ist, weil sie häufig Opfer sexistischer Attacken werden). Unterstützung vom Verein – in ihrem Fall dem TSV 1860 – gibt es so gut wie nicht: „Da gibt es immer andere Probleme: den Kampf um den Klassenerhalt und ums Überleben.“

Es wurde noch munter diskutiert im „Stadion“, und einer, der sich zu Wort meldete, war Gregor Weinreich, Vorsitzender der FC-Bayern-Fanclubvereinigung „Club Nr. 12“. Er rät: Nicht nachlassen. „In Deutschland haben wir zum Glück die 50+1-Regelung. Vereins-

mitglieder und Fans können noch etwas bewegen.“

Autor Ronny Blaschke hofft, dass die Diskussionen der Basis den Profifußball veranlas-

sen werden, mehr als die bisher jährlich 20 Millionen für soziale Zwecke abzuzweigen. Bei einem Gesamtumsatz von drei Milliarden Euro sollte man die „Corporate Social Re-

sponsibility“ leben können.                                                                            Günter Klein

Großer Erfolg für Eurosport und Marco Hagemann

VMS-Mitglied unter den Gewinnern beim Deutschen Fernsehpreis

(3. Februar 2017) - Eurosport gewann beim Deutschen Fern-

sehpreis in der Kategorie „Beste Sportsendung“. Prämiert wur-

den die Tennis- Liveübertragungen der beiden Damenfinals bei den Australian und US Open. Die elfköpfige Jury lobte die starke Teamleistung und die überzeugenden Reportagen mit Hinter-

grundinformationen.

Ausgezeichnet wurden vier Mitarbeiter des Sendern. Zwei von ihnen sind Mitglieder des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS): Matthias Stach, Hauptmoderator beider Übertragungen, und Marco Hagemann, der dem VDS-Regionalverein Münchner Sportjournalisten (VMS) angehört. Er hat das Endspiel in Melbourne kommentiert.

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdi-

gung der besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres vergeben. Die Preisver-

leihung 2017 war in Düsseldorf.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2040-Deutscher_Fernsehpreis

1860 entzieht drei Zeitungen Dauerakkreditierung

Münchner Merkur bittet den VDS um Vermittlung

(1. Februar 2017) – Der TSV München von 1860 hat dem Münchner Merkur, der tz sowie Bild München „bis auf Weiteres“ die Dauerakkreditierungen für die Spiele der 2. Bundes-

liga in der Allianz Arena entzogen. In einem von Geschäftsführer Anthony Power unter-

zeichneten Schreiben heißt es: „Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, da wir aufgrund der Berichterstattung in den letzten Wochen und Monaten derzeit keine Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sehen". Die betroffenen Zeitungen sollen Anträge auf Tagesakkreditierungen stellen.

Heinrich Lemer, Ressortleiter Sport des Münchner Merkur, hat sich in dieser Angelegen-

heit an den Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) gewandt, der zu vermitteln ver-

sucht.

http://www.sport1.de/fussball/2-bundesliga/2017/01/1860-muenchen-entzieht-drei-zeitungen-die-dauerakkreditierungen

 

http://www.sueddeutsche.de/sport/muenchen-hauruck-mit-power-1.3358061

Hartung Vorsitzender der Athletenkommission

(1. Februar 2017) – Maximilian Hartung, zweimaliger Olympiateilnehmer und Säbel-Welt-

meister von 2014, wurde von den Mitgliedern der Athletenkommission zum neuen Vorsit-

zenden gewählt. Hartung folgt Christian Schreiber (Rudern) nach, der das Ehrenamt auf Grund gestiegener beruflicher Belastung aufgegeben hatte.

Neben Maximilian Hartung sind Silke Kassner (Kanu Wildwasserrennsport) als Stellver-

tretende Vorsitzende, Daniel Hermann (Eiskunstlauf/Eistanz), Felix Rijhnen (Speedska-

ting und Eisschnelllauf), Manuela Schmermund (Sportschießen), Karina Winter (Bogen-

schiessen), Britta Heidemann (IOC/ Fechten) und Marion Rodewald (EOC/ Hockey) Mit-

glieder der DOSB-Athletenkommission. 

Die Athletenkommission ist die von den Athletinnen und Athleten der Spitzenverbände gewählte Interessenvertretung und nimmt ihre Aufgaben in den Gremien des Sports, DOSB Präsidium, NADA & Sporthilfe Aufsichtsrat wahr. Neben den die Athleten betref-

fenden Themen, Dualen Karriere und Athletenförderung, Anti-Doping Management und sportrechtliche Fragen, ist es die Aufgabe der Athletenvertretung das Wissen und die Er-

fahrung der Sportlerinnen und Sportler gebündelt in die Neuausrichtung des Leistungs-

sportes einzubringen.

Ordentliche Jahresversammlung 2017

Liebe VMS-Mitglieder,

 

wir laden Sie herzlich ein zur Ordentlichen Jahreshauptversammlung am

 

Samstag, 11.März 2017, 12:45 Uhr, in der Allianz-Arena (Pressebereich).

 

Anmeldung und TO

Hellmut Krug erteilt Anschauungsunterricht.

Der Videoassistent als Oberaufseher

Ab der Bundesligasaison sollen Fehlentscheidung vermieden werden

(26. Januar 2017) - DFL-Schiedsrichtermanager Hellmut Krug hat Münchner Sportjour-

nalisten auf einer Schulungsveranstaltung von SPORT1 über das Thema Videoassistent informiert und mit ihnen strittige Situationen der jüngeren Vergangenheit diskutiert. „Ab der kommenden Saison wird bei klaren Fehlentscheidungen von außen eingegriffen“, sagte der ehemalige FIFA-Referee. An den dann sechs Arbeitsplätzen im Kölner Replay-Center werden geschulte Schiedsrichter im Zusammenspiel mit einem Video-Operator strittige Szenen begutachten und im Zweifelsfall mit den Unparteiischen der jeweiligen Spiele in Kontakt treten.

Krug will „die klaren Böcke vermeiden“

Es wird auch dann nicht alles sauber sein“, erklärte Krug. „Es geht darum, die klaren Böcke zu vermeiden.“ Korrektes Tor oder nicht, Elfmeter oder nicht, Rote Karte oder nicht sind die Fragen, die am Monitor überprüft werden. Außerdem schaltet sich der Videoassistent noch ein, wenn der Schiedsrichter den falschen Spieler mit einer Karte bedacht hat.

Unser Ziel ist ein minimaler Eingriff mit optimalem Ertrag“, sagte Krug. Derzeit werden an jedem Wochenende vier Schiedsrichter in Köln geschult. Bis ein Videoassistent den Schiedsrichter auf dem Platz von dessen Fehler in Kenntnis gesetzt hat, vergehen meist zwischen zehn und vierzig Sekunden, immer öfter geht es aber auch noch schneller. „Bei der Schwalbe von Timo Werner hätte es keine zehn Sekunden gebraucht, bis sich der Videoassistent gemeldet hätte“, versichert Krug.

Kompliziert wird es, wenn das Spiel nach einer Fehlentscheidung weiterläuft. Im ungün-

stigsten Fall fällt auf der Gegenseite schon ein Kontertor, ehe die Fehleinschätzung zu einer Elfmeterszene korrigiert ist. In diesem Fall ginge das Spiel mit dem Elfmeter weiter, das Kontertor würde annulliert.

Die Schiedsrichter sind angehalten, das Spiel bei einem Signal des Videoassistenten möglichst in einer neutralen Zone zu unterbrechen“, erläutert Krug das geplante Proze-

dere. „Dann kann sich der Schiedsrichter in einer sogenannten Review Area am Spiel-

feldrand, die nur er betreten darf, die Szene noch einmal anschauen und dann entschei-

den.“

Elf Fehlentscheidungen nicht zu verhindern

33 von 44 groben Schiedsrichterschnitzern des Bundesligaherbstes hätten sich über den Videoassistenten verhindern lassen, hatte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann am Montag bilanziert. „Die übrigen elf Fälle waren sieben Abseitspfiffe, wo die Fahne zu früh hoch gegangen ist, zwei Elfmeterszenen, von denen auch der Videoassistent die Finger hätte lassen müssen sowie zwei Gelb-Rote Karten“, klärte Krug auf.

Für den Zuschauer im Stadion wird zunächst nur sichtbar sein, dass der Videoassistent eingegriffen hat, weil der Schiedsrichter mit den Händen die Umrisse eines Bildschirms nachzeichnet. Was genau dem Unparteiischen zu welcher Szene mitgeteilt wird, ist vor-

erst nicht öffentlich zu sehen, kommt also auch nicht auf die Stadionleinwand.

In zwei Jahren wird eine erste Bilanz gezogen und entschieden, ob bzw. wie es mit dem Videoassistenten weitergeht.                                                             Martin van de Flierdt

Süddeutsche Zeitung legt gegen den Trend zu

Talfahrt der Tageszeitungen langsamer, mehr verkaufte ePaper

(23. Januar 2017) - „Keine Trendwende“ sieht die Informationsgemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) im 4. Quartal 2016 auf dem deutschen deutschen Tageszeitungen, „aber auch keine Beschleunigung des Auflagenrückgangs“. Lichtblick für die Tagespresse sei der anhaltende Erfolg im Verkauf der ePaper-Ausga-

ben, von denen zum Jahresende 2016 erstmal mehr als eine Million Exemplare täglich verkauft wurden.
Pro Erscheinungstag wurden im 4. Quartal 2016 16,95 Mio. deutschen Tageszeitungen (einschließlich Sonntagsausgaben und Sonntagszeitungen) verkauft und damit 7,27 Prozent weniger als im Vorjahr (4/2015: 18,28 Mio. Stück). In den beiden vorangegan-

genen Quartalen lag der Rückgang mit 7,74 bzw. 7,62 Prozent wesentlich höher.

Weiter wachsendem Zuspruch erfreuen sich die digitalen Ausgaben der Tageszeitungen. Ihr Anteil am Gesamtergebnis überstieg im 4. Quartal 2016 mit täglich 1.000.147 ver-

kauften ePaper-Exemplaren erstmals die Millionenmarke und legt dabei um fast ein Fünf-

tel gegenüber dem Vorjahr zu (4/2015: 0,85 Mio. verkaufte elektronische Ausgaben der Tagespresse).

Zwei der fünf in München täglich erscheinenden Zeitungen verkauften im 4. Quartal 2016 gegen den Trend mehr Exemplare als im 3. Quartal. Die Süddeutsche Zeitung verzeich-

nete ein Plus von 2,57 Prozent auf 367.579 Exemplare (262.939, davon 49.534 ePaper). Der Münchner Merkur erzielte ein Miniplus von 0,08 Prozent (266.662 Exemplare/216.12/davon 2.547 ePaper).

Erneut gebeutelt wurden die Boulevardblätter. Bild verkaufte 7,7 Prozent weniger und sackte auf 66.331 Exemplar ab. Die Abendzeitung verlor 2,8 Prozent auf 46.782 verkauf-

te Exemplare, die tz 2,18 Prozent (109.263).

Fußball zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei

Ronny Blaschke stellt sein Buch „Gesellschaftsspielchen“ vor

(15. Januar 2017) - Seit der WM 2006 spannt sich ein gesellschaft-

liches Netz um den Fußball: Nationalspieler gründen Stiftungen, Bun-

desligaklubs bauen Sozialabteilungen auf, Ultras sind politisch aktiv. Handelt es sich um nachhaltiges Engagement oder scheinheilige Ima-

gepflege? Der Berliner Journalist und Autor Ronny Blaschke will in sei

nem neuen Buch „Gesellschaftsspielchen“ Orientierung geben, zwi-

schen Hilfsbereitschaft und Heuchelei. Er porträtiert Spieler, Aktivis-

ten und Funktionäre, die das ganze Geschäftsgeflecht sozial aus-

richten wollen.

Ronny Blaschke, freier Journalist, Buchautor, Referent und Moderator mit Interesse für die gesellschaftlichen Hintergründe des Sports, stellt München sein neues Buch „Gesellschaftsspielchen“ vor:

 

Donnerstag, 2. Februar, 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) im „Stadion“, Schleißheimer Straße 82

Vortrag und Diskussion mit
- Thomas Hitzlsperger, ehemaliger Nationalspieler und vielfach aktiv gegen Diskriminie-

  rung
- Prof. Dr. Patricia East, Geschäftsführerin der Philipp-Lahm-Stiftung
- Stephanie Dilba, Aktivistin bei „Löwenfans gegen Rechts“ und „Football Supporters

  Europe“
- Input und Moderation: Ronny Blaschke, Journalist und Buchautor

Eintritt frei, Reservierungen per Mail: reservierungen@sadss.de
Mehr Infos zu Buch und Autor: http://ronnyblaschke.de/gesellschaftsspielchen/

Erst Recherche, dann Haltung

(12. Januar 2017) - Der ehemalige dpa-Sportchef Günter Deister kritisiert die Süddeut-

sche Zeitung im sportjournalist Plädoyer für einen fairen Umgang mit Thomas Bach http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;1983-Debatte wegen deren angeblich tendenziöser Berichterstattung über den IOC-Präsidenten Thomas Bach. Die Vorwürfe sind unzutreffend, sagt Claudio Catuogno, stellvertretender Ressortleiter Sport und Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS, in einer Erwiderung.

Auszug: „Man fragt sich, wenn man diesen Beitrag liest, ob und wie der Autor die inter-

nationale Berichterstattung über Bach und dessen IOC verfolgt. Und nicht zuletzt: Wer hier eigentlich wem auf den Leim gegangen ist. Es mag ja sein: Früher, zu Deisters Zei-

ten, war die sportpolitische Berichterstattung tatsächlich noch weniger auf ,Ferndiagno-

sen' angewiesen. Spesen waren noch nicht so das Thema, man traf sich regelmäßig ir-

gendwo auf diesem Planeten, Thomas Bach war damals noch nicht der vielbeschäftigte IOC-Präsident, aber auch schon wichtig, Reporter und Funktionär spielten gemeinsam Tennis, trugen gemeinsam die olympische Fackel, wirkten gemeinsamen in Kommissio-

nen. Und wenn die Reporter dann ihre Berichte absetzten, waren das in gewisser Hin-

sicht durchaus keine Ferndiagnosen, weil man ja ganz nah dran war.

Schrumpfende Ressourcen sind allerdings eher nicht der Grund dafür, dass viele Sport-

journalisten heute – gerade in der Sportpolitik – nicht mehr in erster Linie die Nähe zu den Funktionären suchen, über die sie berichten.

Weiter: http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;1986-SZ-Replik_auf_Deister-Kritik

Henriette Löwisch neue Chefin der DJS

Sie tritt am 1. Juli 20917 die Nachfolge von Jörg Sadrozinski an

(4. Januar 2017) - Henriette Löwisch wird am 1. Juli 2017 neue Leiterin der Deutschen Journalistenschule (DJS). Sie ist Nachfolgerin von Jörg Sadrozinski, der nach sechs Jah-

ren an der Spitze der Schule wieder selbst journalistisch tätig sein will. Löwisch ist Ab-

solventin der DJS und derzeit Professorin für Journalistik in den USA. Zuvor war sie Aus-

landskorrespondentin und Chefredakteurin der Nachrichtenagentur AFP.

http://www.djs-online.de/news/henriette-loewisch-wird-neue-leiterin-der-djs/

Haruka Gruber neuer Global Publishing Director

(20. Dezember 2016) - Haruka Gruber (36), Mitglied des Vereins Münchner Sportjourna-

listen (VMS, ist neuer Global Publishing Director des Streamingdienst Dazn, der zur Per-

form Group gehört. Personalia

Russisches Dopingsystem „unmenschlich“

Stellungnahme der Athletenkommission zum 2. Bericht von McLaren

(12. Dezember 2016) - Die veröffentlichten Ergebnisse beider Reporte von Professor Richard McLaren haben das drastische Ausmaß des staatlich organisierten Doping-

systems im russischen Spitzensport detailliert belegt. Durch die Ergebnisse des nun veröffentlichten zweiten Teils des Reports ist nun klar, dass mindestens 1.000 russische Topathleten von diesem staatlich gesteuerten Dopingsystem entweder betroffen sind oder profitiert haben.

Stellvertretend für die Athletinnen und Athleten im Deutschen Sport verurteilen wir diese gezielte Anwendung von Medikamenten und leistungsfördernden Substanzen im Spitzen-

sport und halten diese flächendeckende Programmatik für äußerst verwerflich und un-

menschlich.

https://mail.aol.com/webmail-std/de-de/suite

1860 hebt Medien-Boykott auf

Sportdirektor Thomas Eichin mit sofortiger Wirkung beurlaubt

(6. Dezember 2016) – Der TSV München von 1860 hat laut einer Pressemitteilung be-

schlossen, „den Medien-Boykott mit sofortiger Wirkung aufzuheben. „Natürlich begrüßen wir weiterhin kritische Berichterstattung", erklärt Löwen-Präsident Peter Cassalette, „aber nicht, wenn sie unsachlich, unfair und unter der Gürtellinie ist. Was wir nicht zulassen, sind Beleidigungen gegenüber unserem Hauptgesellschafter Hasan Ismaik. Er ist nicht nur unser größter Sponsor, sondern längst fester Bestandteil unserer Löwen-Familie. Wir schätzen sein herausragendes Engagement für unseren Verein und sind stolz, ihn unter uns zu haben.“

Gleichzeitig reicht Cassalette der Presse die Hand: „Wir schätzen unsere Münchner Me-

dien und wissen sehr wohl, was wir an ihnen haben. Wir freuen uns, wenn wir bald wie-

der für positive Schlagzeilen sorgen können.“

Zudem bestätigt Cassalette, dass die Trainer-Suche beim TSV 1860 kurz vor dem Ab-

schluss steht: „Wir haben uns gemeinsam auf einen Trainer verständigt. Wir werden ihn demnächst vorstellen. Er wird mit dem Trainingsauftakt im Januar beginnen – für die letzten beiden Spiele bis zur Winterpause gegen Bochum und Heidenheim vertrauen wir unserem Trainer-Duo Daniel Bierofka und Denis Bushuev.“

Sportdirektor Thomas Eichin wurde mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres beurlaubt.

Einheitlicher Presseausweis mit IMK-Signum

Innenministerkonferenz und Presserat: Wiedereinführung 2018

(2. Dezember 2016) – Innenministerkonferenz und Deutscher Presserat haben sich auf Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises ab 2018 geeinigt. Nach zehn Jahren trägt er dann wieder das mit Signum des IMK-Vorsitzenden. Der Ausweis kann wie bisher ausgestellt werden von: Deutscher Journalisten-Verband (DJV), Deut-

sche Journalistinnen- und Journalisten-Union ver.di (DJU), Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).

Von 1950 bis 2008 wurde der bundeseinheitliche Presseausweis nach Vereinbarung mit der Innenministerkonferenz von den Journalistengewerkschaften und Verlegerverbänden DJV, dju, BDZV und VDZ ausgestellt. Nach der Abschaffung stellten kommerzielle An-

bieter auch dann Ausweise aus, wenn die Antragsteller nicht journalistisch tätig waren.

Laut deutschem Presserat soll der bundeseinheitliche Presseausweis dazu dienen, „den Nachweis zu erleichtern, anerkannte Vertreterin bzw. anerkannter Vertreter der Presse zu sein“. Eine „Ständigen Kommission“ wird entscheiden, welche Presseverbände die Vor-

aussetzungen für den bundeseinheitlichen Presseausweise erfüllen. Sie besteht aus je Mitgliedern des Deutschen Presserats und der Innenministerkonferenz (IMK).

Olympia 2018-2024 nicht in ARD und ZDF

(28. November 2016) - ARD und ZDF werden nicht live von den Spielen 2018 bis 2024 berichten. Das US-Unternehmen Discovery und die Öffentlich-Rechtlichen konnten sich nicht auf den Verkauf von Sub-Lizenzen einigen. Das Discovery-Tochterunternehmen Eurosport wird nach eigenen Angaben in Deutschland exklusiv die Wettkämpfe über-

tragen. Weiter...

Der VMS gratuliert seinem erfolgreichen Mitglied

Wieder ein Preis für Ronald Reng

(8. Oktober 2016) - Eine zwölfköpfige Jury aus führenden Sport- und Kulturjournalisten, mit Katja Kraus (Autorin, Ex-HSV-Vorstand, Ex-Bundesligatorhüterin) als „Jury-Coach“ und ihrem Jürgen Kaube (Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung) an der Spitze, wählte zum Fußballbuch des Jahres 2016: Mroskos Talente - Das erstaunliche Leben eines Bundesliga-Scouts, Autor Ronald Rengt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Der VMS gratuliert seinem Mitglied zu einem weiteren großen beruflichen Erfolg.

Reng, geboren am 12. Juli 1970 in Frankfurt am Main, hatte schon 2013 den Preis „Fuß-

ballbuch des Jahres“ gewonnen, mit Spieltage – Die andere Geschichte der Bundesliga (Piper Verlag).
Ronald Reng absolvierte die deutsche Journalistenschule und arbeitet für die Süddeut-

sche Zeitung. Von 1996 bis 2001 wohnte und schrieb er als Sportjournalist und Autor in England, danach übersiedelte er nach Barcelona. Seit 2013 lebt Reng in München und Bozen.

Der vielfach preisgekrönte Reng hat schon einige Bestseller geschrieben und dafür Prei-

se eingeheimst. Der Traumhüter wurde 2004 in Großbritannien als erstes ausländisches Buch mit dem Sports Book of the Year Award in der Kategorie „Biografie“ ausgezeichnet. Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben, wurde in London mit der Auszeichnung William Hill Sports Book of the Year bedacht, dem ältesten und bedeutendster Sportbuchpreis der Welt. Reng war in 23 Jahren der erste Autor, der nicht auf Englisch schreibt, der den Preis erhielt.Die Biografie wurde auch in Großbritannien (Football Book of the Year) und Polen als Fußballbuch des Jahres prämiert.

Zwischen 2001 und 2010 wurde Reng siebenmal mit dem Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) für die beste Sportreportage des Jahres geehrt.

2010 erhielt der Autor den Dietrich Oppenberg-Medienpreis „für herausragende jour-

nalistische Beiträge zum Thema Lesekultur“.                                                            H.E.

 

Buchbesprechung von Ludger Schulze: http://www.fussball-kultur.org/buch/book/mroskos-talente/

Fritz von Thurn und Taxis macht bei Sky Schluss

Fritz von Thurn und Taxis (66) hört am Ende der Fußballsaison 2016/17 bei Sky auf. Der Reporter ist seit 1993 für den Münchner Bezahlsender tätig. Davor arbeitete er 22 Jahre für den Bayerischen Rundfunk. Ganz von Bildschirm verschwinden wolle er aber nicht, so Thurn und Taxis laut sportjournalist.de. "Wenn eine interessante Geschichte kommt, die mir Spaß macht, würde ich mir das gut überlegen.“

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;1752-Wandel_bei_Sky.

Rangliste der deutschen Radiosender

(20. Juli 20169 - Meedia (Eigenschreibweise MEEDIA) ist ein Onlinebranchendienst der Verlagsgruppe Handelsblatt zu Medienthemen. Das Portal hat eine Rangliste der deut-

schen Radio-Sender aufgestellt.

http://meedia.de/2016/07/19/radio-ma-ii-die-top-50-der-deutschen-radio-sender/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&utm_source=newsletter&utm_medium=email

Markus Hörwick verlässt den FC Bayern

Stefan Mennerich wird Direktor Medien, Digital und Kommunikation

(8. Juli 2016) – Per Presseerklärung kündigte der FC Bayern München an, dass Markus Hörwick, Direktor Medien und Kommunikation, den Klub verlassen wird. Hörwick, der am 14. August 60 Jahre alt wird, habe gebeten, „ihn von seiner Tätigkeit zu entbinden".
Markus Hörwick, seit 1979 Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), war der erste hauptamtliche Pressesprecher der Fußball-Bundesliga. Der damalige Präsident Willi O. Hoffmann und Manager Uli Hoeneß holten Hörwick, der als Jugendlicher für den

den FC Bayern spielte, von Bild München zum FCB.

Aus der Presseerklärung: „Ich werde demnächst 60 Jahre; ein Zeitpunkt, um den herum man sich viele grundsätzliche Gedanken macht", sagt Markus Hörwick und schmunzelt: „Ich bin neugierig, was das Leben abseits von täglichen Pressekonferenzen, Champions League und Mannschaftsaufstellungen noch zu bieten hat - auch an Wochenenden...“ Und weiter: "Ich danke dem FC Bayern für eine unglaubliche Zeit, die ich miterleben durf-

te: am Ende war ich bei 19 Deutschen Meisterschaften und insgesamt 46 Titelgewinnen hautnah mit dabei."
Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Markus Hörwick hat immer mit Leiden-

schaft und Loyalität für den FC Bayern gearbeitet, er hat immer alles für den Verein ge-

geben. Im Namen des Vorstandes danke ich ihm ausdrücklich für 35 Jahre hervorragen-

de Arbeit für den FC Bayern München."
Nach dem Abschied von Markus Hörwick wird der Vorstand des FC Bayern den Medien-

bereich des Rekordmeisters umstrukturieren, davon wurde auch der Aufsichtsrat in Kenntnis gesetzt. Ab sofort werden die bisherigen Direktionen „Medien und Kommuni-

kation“, „Neue Medien, Medienrechte und IT“, sowie die Abteilung „Public Affairs“ zu-

sammengefasst zur neu geschaffenen Direktion „Medien, Digital und Kommunikation“. Direktor dieser neu geschaffenen Direktion wird Stefan Mennerich, der Prokura erhält . Durch diese Neuausrichtung soll die Medienarbeit des FC Bayern weiter gebündelt und somit noch fokussierter ausgerichtet werden.

Kämpfer, Techniker, Meister

Vor 50 Jahren gewann 1860 den deutsche Fußballtitel

(28. Mai 2016) - „Uwe, mach' bloß koan Schmarrn“, flehte Manfred Wagner seinen Ge-

genspieler Uwe Seeler an. Vergebens. Mag sein, dass der Münchner mit seinem Hilferuf an der Sprachbarriere scheiterte. Jedenfalls traf „Uns Uwe“ eine Viertelstunde vor Schluss zum 1:1, Rudi Brunnenmeiers Führungstreffer ausgleichend.

Der Schreck fuhr Spielern wie Zuschauern gleichermaßen in die Glieder. Dass die Sech-

ziger zu diesem Zeitpunkt längst deutsche Meister waren, weil ihr Verfolger Borussia Dortmund gleichzeitig von Eintracht Frankfurt 4:1 abgewatscht wurde, wussten sie nicht. Es war die Zeit, als im Stadion an der Grünwalder Straße der Taferlmann für die Kom-

munikation zuständig war und den Spielstand noch händisch anzeigte.

Ihr Meisterstück war der Mannschaft des TSV München von 1860 schon eine Woche zuvor in Dortmund gelungen. Trainer Max Merkel hatte viel riskiert, auf den Flügelflitzer Fredi Heiß und den Mittelfeldstrategen Hennes Küppers verzichtet – ganz, Einwechseln war erst ein Jahr später erlaubt. Manfred Wagner verteidigte gegen Lothar Emmerich („linke Klebe“), mit 31 Treffern Rekordschütze der Saison. Brunnenmeier und Grosser schossen 1860 zum 2:0-Sieg.

Dass die Sechziger am 28. Mai 1966 vom Balkon des Münchner Rathauses als deutsche Meister grüßten, sei kein Zufall gewesen, hat Wagner 2013 in einem Interview für das Buch „15.30. Die Bundesliga“ der Süddeutschen Zeitung gesagt. Die Mannschaft sei „eine ideale Mischung aus Kämpfern und Technikern“ gewesen, „und wir hatten kaum Verletzte“. In der 34 Punktspielen wurden nur 15 Spieler eingesetzt. Radenkovic; Wag-

ner, Patzke, Steiner, Reich, Perusic, Zeiser, Luttrop, Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Konietzka, Grosser, Rebele, Kohlars.

Manfred Wagner ist mit 364 Pflichtspieleinsätzen zwischen 1958 und 1971 Rekordspieler von 1860. Er starb 2015. Rudi Zeiser, Rudi Brunnenmeier, Timo Konitzka und Rudi Stei-

ner sind im vorangegangen.

VMS INFO 2016 - das Jahresheft

VMS INFO 2016 quer.pdf
PDF-Dokument [13.5 MB]
"Anweisungen". FOTO: SEBASTIAN WIDMANN

Der lange Weg zurück zum täglichen Schulsport

Landessportbeirat appelliert an die Bayerische Staatsregierung

(20.10.2015) War das nötig? Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

http://www.km.bayern.de/ministerium/sport/schulsport.html

steht doch: „Der Schulsport ist ein unaustauschbarer Bestandteil umfassender Bildung und Erziehung und leistet einen spezifischen Beitrag zu einer ganzheitlichen Persönlich-

keitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.“

Es ist sogar bitter nötig. Schon 2009 hatten alle fünf Fraktionen im Bayerischen Landtag mehr Schulsport gefordert. Damals stellte Günther Felbinger (Freie Wähler) fest: „Schul-

sport gehört nicht zu den Lieblingsfächern der CSU-Politiker.“ 1997 hatte der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber, wie in einer Studie der Unternehmensberatung Kien-

baum empfohlen, 900 Sportlehrer-Planstellen streichen lassen und auf nebenberufliche Übungsleiter gesetzt. Danach stürzte Bayern im Schulsport in der Bundesländer-Rang-

liste vom ersten auf den letzten Platz ab.

Barbara Roth: "Eile war geboten"

Eile war geboten“, sagt Barbara Roth, Präsidentin des Verbands der bayerischen Sportlehrerinnen und Sportlehrer, Vorsitzende des Aus-

schusses Bildung und Wissenschaft im Landessportbeirat. „Derzeit werden die Lehrpläne in Bayern überarbeitet, im Herbst 2018 werden sie in Kraft treten. Wenn wir nicht jetzt die gesellschaftliche Richtungs-

änderung hin zu einer föderlichen Bewegungskultur in der Bildung an-

gehen, ist die Chance wieder für viele Jahre vertan.“

Dass es im bayerischen Schulsport viel Nachholbedarf gibt, wird auch an der Anzahl der Nichtschwimmer in den Grundschulen deutlich. Am 28. Juli 2013 berichtete die Süddeut-

sche Zeitung („Wenn der Schwimmunterricht zur Theorie wird“), in Bayern könne mehr als ein Drittel der Zehnjährigen nicht schwimmen. Klaus Drauschke, als Vizepräsident des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) zuständig für Breitensport, Sportent-

wicklung und Bildung, fragte Berthold Rüth, den Vorsitzenden des Landessportbeirats und sportpolitischer Sprecher des Landtags-CSU, nach der aktuellen Zahl der bayeri-

schen Grundschüler, die nicht schwimmen können. Rüth konnte keine Auskunft geben, auch vom Kultusministerium erhielt Drauschke keine Zahlen.

Kann es sein, dass der CSU die Defizite im bayerischen Schulsport ein bisschen peinlich sind? Vielleicht war das der Grund, dass die Aufforderung zum täglichen Schulsportunter-

richt im Landessportbeirat ohne Diskussion abgenickt wurde. Die Mit-Initiatorin Barbara Roth ist übrigens CSU-Mitglied.

Der Landessportbeirat (29 Mitglieder) steht dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung sowie allen mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrich-

tungen im Freistaat Bayern in grundsätzlichen Fragen beratend zur Seite. Vertreter der bayerischen Sportjournalisten ist Hans Eiberle (Verein Münchner Sportjournalisten).

http://www.stmi.bayern.de/sug/sport/sportinbayern/landessportbeirat/index.php

Die nordischen Brüder

Mario und Marco Felgenhauer sind im nordischen Wintersport daheim

(25. Oktober 2013) - Die Brüder Mario (33) und Marco (30) Felgenhauer sind beide im nordischen Wintersport tätig. Marco betreibt als verantwortlicher Redakteur xc-ski.de, die größte Internetplattform zum Thema Skilanglauf im deutschsprachigen Raum. Mario ist Fotograf und Geschäftsführender Gesellschafter sowie Teilhaber von NordicFocus. Die Foto-Agentur, die auf nordischen Wintersport spezialisiert ist, beliefert vom Langlauf, der nordischen Kombination, Skispringen, Skimarathon und Biathlon vor allem die Ski-Industrie und andere Wintersportausrüster.  Interview

Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

In luftiger Höhe: Die Reporterkanzel überlebte den Umbau.

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Türkenstr. 95

80799 München

 

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

Besucher seit 19. Juni 2013

Geburtstage im März 2017

Maria Mühlberger 80          Golfen beim Kalima              und  31 Grad im März

Auflagen der Münchner Tageszeitungen

Nachrufe

Todor Pipev

Ansichtssache

Wolfgang Uhrig:                        Medizynisches

Neue Bücher                           

Gerhard Waldherr

Deutschkunde

240 Seiten, mit 26 Abbildungen

30,00 (D) / € 30,90 (A)

ISBN

978-3-946514-55-8

 

Bibliografie

Ulrich Kühne-Hellmessen

Die 100 besten Fußballer 2016/2017

160 Seiten | Hardcover

14,99 €(D); 15,50 €(A)

ISBN:978-3-7423-0143-7

Werner Bartens

"Verletzt, verkorkst, verheizt"

Die jungen Sportler sind die Krüppel von morgen.

Ab 1. September 2016 bei Droemer.

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

VDS-Preis

Stegmann-Preis

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Verein Münchner Sportjournalisten