Verein Münchner Sportjournalisten
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VMS-Führung Gast bei Sport Media Austria

Die Biathlon WM in Hochfilzen wird das sportliche und mediale Großevent im kommen-

den Winter. Bereits jetzt spürt man das große Interesse bei den vielen Journalisten.“, re-

sümierte Hochfilzens Bürgermeister Konrad Walk die Veranstaltung.

Entsprechend hoch war die Beteiligung am „Herzstück der Tagung “, wie ORF-Sportchef und SMA-Präsident Mag. Hans-Peter Trost die IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2017 ankündigte. Die Journalisten konnten sich nicht nur bei der Präsentation von Franz Ber-

ger (OK Biathlon) vom Stand der Vorbereitungsarbeiten überzeugen, sondern sich auch vor Ort ein Bild von den modernen Anlagen machen. Insgesamt 20 Millionen Euro fließen in neue Funktionsgebäude, eine hochmoderne Indoor-Schießanlage, neue Tribünen, verlängerte Rollerstrecken und vieles mehr. Die meisten Bauarbeiten sind bereits abge-

schlossen „und wir befinden uns mit allen Maßnahmen absolut im Plan“ berichtete Mr. Biathlon Franz Berger, der auch die Rolle des Bundesheeres besonders würdigte. „Alle Bauten wurden nicht nur in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer errichtet, sondern auch so konzipiert, dass eine hundertprozentige Nachnutzung gewährleistet ist“, so Berger.

 

Medaillen als Ziel


Die sportlichen Ziele entlockte ORF-Kommentator Didi Wolff beim Pressegespräch den Österreichischen Biathlonstars Lisa Hauser, Simon Eder und Dominik Landertinger, die bereits seit zwei Wochen im Training sind. „Für uns hat die WM bereits begonnen. Wir trainieren seit 14 Tagen auf das große Ziel, die Heim-WM“, bringt es Olympiamedaillen-

gewinner und Weltmeister Dominik Landertinger auf den Punkt. ÖSV- Biathlon-Trainer Reinhard Gösweiner zeigte sich mit der abgelaufenen Saison und den Vorbereitungen auf die Heim-WM sehr zufrieden. „Mit den modernen Anlagen in Hochfilzen finden wir absolute Top-Trainingsbedingungen vor. Für die Heim-WM ist es natürlich doppelt wich-

tig um Medaillenplätze mitzukämpfen.“, so Gösweiner, der das sportliche Ziel damit klar definiert. Stargast Andreas Birnbacher aus Deutschland, der im kommenden Winter als Trainer an der Strecke sein wird, hatte dann auch den passenden Tipp: „Anstatt als Läufer zuviel Druck aufzubauen, sollte die Heim-WM vor allem Freude bereiten – dann stellen sich auch die sportlichen Ergebnisse ein. Zuviel Druck schadet eher.“

 

Von der Euro bis nach Rio


Die Highlights des Sportsommers, die Fußball Europameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele in Rio standen ebenfalls auf der Agenda der Tagung. Vor allem das The-

ma Sicherheit bei der Euro 2016 in Frankreich beschäftigt Veranstalter, Aktive und Me-

dien derzeit sehr stark, wie Dr. Günther Marek vom BM für Inneres berichtete.
Bei den Olympischen Spielen in Rio zählt neben der Sicherheit auch die rechtzeitige Fer-

tigstellung der Sportanlagen zu den brisanten Themen. ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel zeigte sich überzeugt, dass die Olympiade in Rio in allen Bereichen ein Erfolg sein wird.
Besonderen Applaus erhielten Mag. Markus Pichler (Geschäftsführer Special Olympics 2017 GmbH) und die Athletenvertreter der Special Olympics World Winter Games Au-

stria, die im März 2017 in der Steiermark stattfinden werden. Franz Berger vom OK Biath-

lon bot den Organisatoren spontan eine Präsentationsplattform im Rahmen der Biathlon WM in Hochfilzen an.
Bei der abschließenden Verleihung der Journalisten Preise betonte Landeshauptmann-Stellvertreter und Sportlandesrat Josef Geisler den hohen Stellenwert der Sportveran-

staltungen und der damit verbundenen, hohen medialen Aufmerksamkeit für das Land Tirol.

Besuch bei Burli

Ich muaß zugebn, so mancher Sportjournalist hot se gor ned so dumm ogstellt und so-

gar getroffen. Ihm Liegend-Schießen freilch, mit oana Auflag fürs Gwehr, auf die großen Scheibn (de fürs Stehendschiaßn) und ohne vorher irgendoan Meta glaffa zu sei. Sogar de Bayern warn guat dabei – 5 Schuss – 5 Treffa: Der VMS-Vorsitzende Thomas Walz war da ganz stark – der hot bestimmt heimlich geübt, und hot aa Erfahrung, wie i gehört hob. Soll er sogar des Oktoberfest-Presseschiaßn letzts Johr gewonnen haben. Na ja, a paar Talente, auch von den Gästen warn scho dabei. Aber freilich werden die sich eher in die Reporterkabine zurückziehen, denn mit den Größen der Welt können sie – auch mangels Training – selbstverständlich nicht mithalten.

Der Deitsche Andreas Birnbacher hätt’ gern no amoi eine Medaille geholt, aber er hat ja aufgehört. Und drum bauen wir auf unsere Athleten, wia die Lisa Hauser, den Simon Eder oder den Dominik Landertinger – und der hat auf der Trainingsanlage in Hochfil-

zen – da kann man die Prozentzahl der Steigung für Aufstieg und Abfahrt einstellen, demonstriert, wie Kraft anstrengend das ist, und welches Potenzial in ihm steckt. Und das wollen die österreichischen Madl und Burschen unter Beweis stellen, wenn der Startschuss zur WM am 8. Februar 2017 fällt.

Einer wird in jedem Fall noch einmal dabei sein: Ole Einar Björndalen: Eigentlich wollte er nach der Saison 2015/2016 aufhören und wäre dann auch Ehrengast bei der SMA-

Tagung in Fieberbrunn/Hochfilzen gewesen. Doch der 42-jährige Norweger will es noch einmal wissen, will auch in Hochfilzen dabei sein. Wir freuen uns darauf, den erfolg-

reichsten Biathleten am Start zu haben. Und übrigens: Natürlich werden wir unterstützt von der Gemeinde Hochfilzen. Warum auch nicht?

Haben wir doch einen starken Wintersportler als Bürgermeister. Freilich ist Konrad Walk eher im alpinen Bereich unterwegs und weniger im Biathlon. Aber Wintersport ist Wintersport – und es gibt nicht wenige Nationen wie Österreich, die gerade in dieser Jahreszeit dominieren. Schuster bleib’ bei deinem Leisten – wir Österreicher beim Wintersport, das ist unsere Stärke! Aber damit auch wirklich viele kommen, die Infra-

struktur der kurzen Wegen (mit Bahnhofsanschluss, Shuttle und Zufahren, wovon an-

dere Anlagen nur träumen können), sind a Schau und einfach gut durchdacht.

Und wenn Konrad Walk bei seiner Rede für die Biathlon-WM 2017 in seinem Heimatort bei den Journalisten von Sports Media Austria (SMA) geworben hat, „dass wir eich, de Sportjournalisten dazu brauchan“, dann ist er mit seinem Wunsch nicht auf einsamer Spur geblieben, denn wie sagte der für den Wortwitz bekannte SMA-Präsident Hans Peter Trost: „You never W A L K alone.“                                                     Margit Conrad

Kurt Landauer - der Spielfilm

t. 2014 - Deshalb kehrt Landauer in das zerbombte, zerstörte und desillusionierte Deutschland zurück und findet ein letztes Familienmitglied: die langjährige Haushälterin seiner Eltern, Maria (Jeanette Hain). Landauer wird schnell wieder zu einem wichtigen Mann des FC Bayern. Dabei herrscht, wegen Schuldgefühlen und noch tief sitzenden Ressentiments gegen Juden, Misstrauen auf beiden Seiten. Doch Landauer setzt sich durch, bringt das Stadion auf Vordermann, schließt Frieden mit dem Stadtrivalen 1860 und stellt ein neues Team zusammen.

 

Die Redaktion "Film Aktuell" (Programmbereich "Spiel-Film-Serie") des Bayrischen Rund-

funks hat ein umfangreiches, mehrstufiges, crossmediales Konzept rund um den Film entwickelt. Dabei wird sie von der Redaktion "Telemedien" und der Redaktion "Sport und Freizeit" in Freimann unterstützt. Außerdem erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Presseabteilung des BR. So erhielten die User schon während der Dreharbeiten exklusive Einblicke hinter die Kulissen von "Landauer" – auf www.kurtlandauer.de, und auf den Social-Media Auftritten des Programmbereichs Spiel-Film-Serie bei YouTube, Facebook und Twitter.

 

Hier gibt es für die Film- und Sportfans spannende Hintergrundberichterstattung und Fuß

ballfreunde überraschendes Wissen um das runde Leder und die Geschichte des FC Bayern: Beispielsweise, wie die Fußbälle zu Zeiten Kurt Landauers aussahen oder welche Rolle weibliche Fans damals im Stadion spielten. Eine Dokumentation wird die Filmausstrahlung begleiten. Der Sendetermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kurt-landauer-der-film/kurt-landauer-116.html

Das Stadion in Giesing

Vorbei die Zeit, da nach langen Wintern „auf Giesings Höhen“ vor der Haupttribüne noch die „Gfrier“ im Boden saß. Der Rasen ist neu und kann beheizt werden.Die Ostkurve wurde hinter der Fassade mit dem Fries von 1958 neu gebaut. Die Flutlichtanlage, erstellt von einer österreichischen Firma (EU-weite Ausschreibung) hat fernsehtaugliche 1600 Lux. Die Tribünen erhielten neue Sitzschalen, auf der Westtribüne ein dreierlei Grau-Blau-Tönen, erkennbar nur aus der Nähe. Interessant: Die Sitznummer 60 zieht sich schnurgerade nach oben; da wird sich kein Bayern-Fan drauf setzen.

 

Für die Stadt München gab es zur Renovierung keine Alternative. Sie benötigt dieses Stadion für den Spiel-

betrieb der Mannschaften unterhalb von 1. und 2. Bundesliga. Abriss kam nicht in Frage, denn an dieser Stelle hätte es keine Baugenehmigung für ein neues Stadion gegeben.

 

Dass der neue städtische Sportamtsleiter Thomas Urban nach eigenem Bekunden den Nostalgieeffekt des Stadions unterschätzt hatte, erkannte er spätestens bei der Aktion Sitzschalenverkauf. Nostalgiker konnten die alten Sitze für drei Euro pro Stück erwerben und selber abschrauben. „Ein Mitarbeiter saß drei Tage am Telefon, um die Bestellungen aufzunehmen“, sagt der stellver-

tretende Sportamtsleiter Günther Schwarz. „Wir haben 3500 Stück verkauft.“

 

Die Arbeitsbedingungen für die Medien wurden verbessert. Arbeitsraum und Pressekonferenzraum sind immer noch in der Haupttribüne, aber vergrößert und modernisiert. Im Arbeits- und Aufenthaltsraum gibt es immer noch die schräg verlaufenden Streben, aber man muss den Kopf nicht mehr so sehr einziehen wie früher.

 

Die Bewohner der Häuser in der Grünwalder Straße gegenüber des Stadions hatten nicht nur eineinhalb Jahre Baulärm zu ertragen, an dessen Ende sie ein Privileg sehr eingeschränkt sehen. Die neuen Aufbauten (Verkaufsstände, Toiletten) behindern die Sicht vom Logenplatz an den Fenstern der Obergeschosse mehr als bisher.

Die Geschichte der Reporterkanzel

In der Nacht zum 30. Januar 1971 brannte die Haupttribüne des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße (Sechzigerstadion) aus. Das Landeskriminalamt ging von Brand-

stiftung aus, der oder die Täter wurden aber nicht gefasst. Schon am Nachmittag 30. Januar wurde im Stadion wieder Fußball gespielt, der TSV 1860 wollte eine Absage des Regionalligaspiels gegen Viktoria Aschaffenburg unbedingt verhindern.

 

Auch die Presseplätze, die sich in den obersten Reihen befunden hatten, gab es nicht mehr. Als der Münchner Stadtrat am 3. Februar 1971 den sofortigen Wiederaufbau der Tribüne mit Kosten von 679.000 D-Mark genehmigt hatte, fragte der damalige Sportamts-leiter Gress beim Verein Münchner Sportpresse (VMS) nach Wünschen bei der Gestaltung der Reporterkabinen, die in einer Kanzel untergebracht werden sollten. VMS-Geschäftsführer war der spätere 1. Vorsitzende Hans Eiberle, er notierte im Stuttgarter Neckarstadion mit Hilfe des Maßbands aus dem Nähkasten seiner Frau die Abmessungen.

 

Im März 1971 wurde mit den Arbeiten begonnen, Mitte April waren die Sitzplätze unter dem Rohbau des Dachstuhls bereits wieder freigegeben. Im Juli 1971 waren die Arbeiten abgeschlossen, auch die neue Reporterkabinen waren fertig. Sie waren nicht nur mit Schiebefenstern nach Maß ausgestattet, sondern auch mit Elektroheizungen, die der Platzwart eine Stunde vor Spielbeginn einschaltete.

 

Die Reporterkanzel überlebte den Umbau. Die Heizung funktioniert immer noch.

Die Stadt München wertet den Leistungssport auf

Doch es tut sich was. Im Münchner Norden wird an der Knorrstraße ein vierzügiges Gym-

nasiums mit einer Eliteschule des Sports gebaut, die Errichtung eines Hockey-Leistungs-

zentrums ist beschlossen.

 

Das Sportamt hat sich personell verstärkt. Um den Spitzensport in München kümmert sich künftig Sandra Polchow. Die Berlinerin hat u.a. Sport- und Kommunikations-

wissenschaften studiert und war als Radio- und Fernsehkommentatorin tätig. Mit der Handball-Nationalmannschaft belegte die Torhüterin (43 Länderspiele) bei der WM 1997 den dritten Platz.

Geschäftsstelle:

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Geschäftsführer:

Diethelm Straube

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T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

Besucher seit 19. Juni 2013

Geburtstage

Johann Holzhauser 80       Vom Kameramann               zum Regisseur              

70 Böller für Peter M. Lill

Hans Steinbichler 80              Mit der Kamera vom Matter-     horn bis zum Kilimandscharo

Auflagen der Münchner Tageszeitungen

Nachrufe

Todor Pipev

Ansichtssache

Wolfgang Uhrig:                        Notnagel

VMS-Stipendiat 2016/17          Christopher Gerards

Neue Bücher                           

Grundlagen des Schnell-Lesens
Peter Rösler
1. Auflage 2016
exclam! Verlag, Düsseldorf

ISBN: 978-3-943736-09-0 (Print-Ausgabe),

978-3-943736-10-6 (E-Book-Ausgabe, Kindle, 978-3-943736-11-3 (E-Book-Ausgabe, PDF.

Preise: Print-Ausgabe: 79,90 EUR, direkt beim Autor (ros@reviewtechnik.de) und bei amazon.

E-Book-Ausgabe (Kindle): 4,99 EUR, nur bei amazon.

E-Book-Ausgabe (PDF): 4,99 EUR, nur beim Autor (ros@reviewtechnik.de).

 

Das Buch stellt Erfahrungswissen und die wissenschaftliche Untersuchungen zum Schnell-Lesen vor und beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Was ist der Unterschied zwischen dem "kleinen" und dem "großen" Schnell-Lesen?

  • Wie viel vom Text versteht man noch, wenn man schnell-liest?

  • Welche Tempoerhöhungen sind erreichbar?

  • Wie häufig und wie lange muss man dafür üben?

Während sich die Ratgeberbücher zu Schnell-Lesen inhaltlich stark ähneln, weil sie sich auf dieselben traditionellen Übun-

gen stützen, ist die inhaltliche Überlap-

pung des Buchs „Grundlagen des Schnell-Lesens“ mit den Ratgeberbü-

chern minimal. Gemeinsame Inhalte fin-

den sich vor allem in den Kapiteln „nor-

males Lesen“ und „Lesemanagement“. Die weiteren Kapitel bringen neue Infor-

mationen oder hinterfragen die traditio-

nellen Ansichten zum Thema „Schnell-Lesen“, wie beispielsweise im Kapitel „Mythen und Halbwahrheiten“. (Verlagstext).

 

Bibliografie

Ulrich Kühne-Hellmessen

Die 100 besten Fußballer 2016/2017

160 Seiten | Hardcover

14,99 €(D); 15,50 €(A)

ISBN:978-3-7423-0143-7

Werner Bartens

"Verletzt, verkorkst, verheizt"

Die jungen Sportler sind die Krüppel von morgen.

Ab 1. September 2016 bei Droemer.

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

VDS-Preis

Stegmann-Preis

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