Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Dachau TV im November 2017

(31. Oktober 2017) - Die 51. Ausgabe der monatlichen Internet-

fernseh-Sendung „Dachau TV – Das Magazin nicht nur für Stadt und Landkreis“ ist online mit folgenden Themen, die nicht nur für den Dachauer Landkreis von Interesse sind:

 

-  Interview mit Diethelm Straube (Foto): Journalist, Moderator,

   Reporter und Medien-Präsentations-Trainer.
-  Beitrag mit Informationen zum BKK Provita und ASV Dachau,    

   Sport- und Veranstaltungszentrum Gesundheitstag in Bergkirchen.
-  Beitrag über Maximilian Semsch, Münchner Rad-Extremsportler (über 50 000 gefahrene

   Kilometer), der eine 4monatige, 7 500 – Kilometer lange E-Bike-Reise durch alle 16 deut-

   schen Bundesländer unternahm.
-  Zuschauervideo: Hier stellt Julius Preu, ein aus dem bayerischen Altdorf stammender,

   genialer Jongleur, seine Kunst vor.
-  Musikvideo: Wir präsentieren die mehrfach ausgezeichnete Bad Nauheimer Die Band

   Reininghaus.
-  Veranstaltungstipps für November.

 

www.dachau-tv.de 

https://www.dachau-tv.de/mediathek/video/interview-diethelm-straube/

 

Dachau-TV wird produziert Joachim Day, Mitglied im Verein Münchner Sportjournalisten (VMS). Diethelm Straube ist VMS-Geschäftsführer.

Doping, Russland und die Olympischen Spiele

Nada beim Journalisten-Workshop: „So kann es nicht weitergehen“

26. Oktober 2017) - „Aus Sicht der NADA darf und kann es so nicht weitergehen. Es geht um die sauberen Athletinnen und Athleten, die Antworten und Entscheidungen sowie das Recht auf Chancengleichheit und faire Wettbewerbe haben wollen", sagte Dr. Andrea Gotz-

mann, Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) während ihrer Willkommensrede am Vormittag des diesjährigen Journalisten-Workshops zum Stand des Reformprozesses der internationalen Anti-Doping-Arbeit.

 

Weiter: https://www.nada.de/de/nada/aktuelles/news/newsdetail/news/detail/News/journalisten-workshop-2017-doping-russland-und-was-ist-mit-den-naechsten-olympischen-spielen/

VDS auf Sparkurs

Schatzmeister Schumann: "Mehr Geld ausgegeben, als gedacht"

                                                    VON MARGIT CONRAD

 

(21. Oktober 2017) - Der Sparkurs geht weiter beim VDS. Bei der Verbandsratssitzung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) am Montag, 16. Oktober, in den Räumen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in Frankfurt wurde der beim VDS-Wahlkongress im März in Hannover eingeschlagene Weg bestätigt. Grund für den Sparzwang sind wegfallende

Sponsorengelder und das dadurch sukzessiv dünner werdende Finanzpolster des Ver-

bands.

  Schon bei der Herbsttagung in Hamburg vor Jahresfrist und vollzogen beim VDS-Wahl-

kongress 2017 hatte man mit Maßnahmen gegengesteuert. Zum einen führen die Regio-

nalverbände für ihre Vollmitglieder 60 Euro (bisher 52) ab, und für die Rentner statt bisher 24 nunmehr 30 Euro, zum anderen gibt es den „sportjournalist“ in gedruckter Form seit diesem Sommer nur noch alle zwei Monate, also sechs Mal im Jahr. Da es das Printpro-

dukt allerdings in der ersten Jahreshälfte sozusagen regulär monatlich gegeben hat, schlägt sich die Einsparung im Haushalt, den Christoph Schumann vorlegte, noch nicht zu 100 Prozent wieder. „Ein merkwürdiges Jahr“ sagte der Schatzmeister dazu – „wir haben doch mehr Geld ausgegeben, als ich gedacht habe“.    VMS intern

Wir sitzen nicht alle in einem Boot

Eurosport-Kommentator Sigi Heinrich über Gratwanderungen

(20. Oktober 2017) - Sigi Heinrich, Kommentator bei Eurosport, Mitglied im Verein Münch-

ner Sportjournalisten (VMS) seit 1986, hat beim Forum Nordicum (FN) in Klingenthal seine Meinung ein bemerkenswertes Referat gehalten. Er sprach vor Kolleginnen und Kollegen über die Schwierigkeit, angesichts teuer erworbener Senderechte der Versuchung zur Schönfärberei zu widerstehen, sowie über Nähe und Abstand zu Funktionären und Athle-

tInnen. Dazu gibt es ein Video:

 

https://www.youtube.com/watch?v=8ipxU1FJiks&feature=youtu.be

https://www.facebook.com/search/str/forum+nordicum+klingenthal+avia/keywords_search

 

  Ich habe es mir angeschaut. Bravo, Sigi! Jeder weiß es, ausgesprochen wird es selten. Wer eine teuer eingekaufte (Fernseh)Ware verkaufen muss, wird sie schwerlich mies ma-

chen (dürfen). Ein schmaler Grat, auf dem die Kolleginnen und Kollegen der Printmedien meist nicht balancieren müssen. Distanz zu halten zu Funktionäre und Athleten gilt aller-

dings für alle. Das ist vor allem im Wintersport schwierig, wo der Gemeinsinn der „Skifa-

milie“ beschworen wird und jeder jeden duzt. Auch davor hat Heinrich gewarnt, ebenso Werner Rabe.

  Ich fürchte, es war in den Wind gesprochen. Denn am Ende des 39:37 Minuten langen Videos sagt ein junger Kollege: „Ich sehe es so, dass wir alle in einem gemeinsamen Boot sitzen“, Journalisten, Funktionäre, Athleten.

  Schlimm, der hat gar nichts kapiert. „Sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten“, warnte Hanns Joachim „Hajo“ Friedrichs (1927-1995) Journalist, zu-

letzt Moderator der Nachrichtensendung Tagesthemen. Und Ulrich Kaiser (1934-2015),

vielfach prämierter Journalist und Autor, 2007 für sein Lebenswerk mit dem Preis des Baye-

rischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet, schrieb 2010 im Jubiläumsheft des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) zum Theme kritischer Journalismus: „Es sind immer die gleichen Stimmen: ,Aber wir wollen ja die Kritik – allerding die konstruktive Kritik. Wir sitzen doch alle in einem Boot. Wir ziehen doch an einem Strang!' Die Bilder sind alle schief, denn in einem gemeinsamen Boot sitzen auch die Galeerensklaven mit ihrem Antreiber oder die Passagiere in der Zentausendeurokabine und der Heizer unter Deck.“

Manchmal kann es nützlich sein, sich an die Altvorderen zu erinnern und ihre Ratschläge zu befolgen.                                                               Hans Eiberle (FN-Gründungsmitglied)

Textilbremse

Martin Hangen fotografierte beim Rubyturnier im Olympiastadion während des Oktober-

fests. Das Foto zeigt eine Szene aus dem Spiel des Olympiasiegers Fidji (unten) gegen Chile. Hangen ist Fotografensprecher des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

DSV und Infront bleiben Partner

(19.102017) - Der Deutsche Skiverband (DSV) und Infront Sports & Media verlängern ihre seit zehn Jahren bestehende Partnerschaft frühzeitig bis zur Saison 2025/26. Die Zusam-

menarbeit umfasst die internationalen Medienrechte aller in Deutschland ausgetragenen FIS Weltcup Veranstaltungen.
  Mit jährlich etwa 25 FIS Weltcup Veranstaltungen in den Disziplinen Ski Alpin, Skisprin-

gen, Langlauf, Nordische Kombination und Freestyle gehört Deutschland nach wie vor zu den wichtigsten Skisport-Nationen weltweit. Durch die Vertragsverlängerung mit dem Deut-

schen Skiverband vermarktet Infront für die nächsten neun Jahre die internationalen Me-

dienrechte an all diesen Ski-Weltcups, inklusive der beiden besonders populären deut-

schen Skispringen der Vierschanzentournee und der Biathlon World Team Challenge Auf Schalke.
  Infront Sports & Media in Zug (Schweiz), ein Unternehmen des chinesischen Konzerns Wanda Sports mit Hauptsitz in Guangzhou, ist mit mehr als 900 Mitarbeitern und über 35 Niederlassungen in mehr als 15 Ländern eine der führenden internationalen Sportmarke-

ting-Gruppen. President & CEO ist Philippe Blatter, ein Neffe des ehemaligen FIFA-Prä-

sidenten Sepp Blatter.

Im Gedenken an Harry Valérien

Vor fünf Jahren, am 12. Oktober 2012, starb Harry Valérien, kurz vor seiem 89. Geburtstag. Er prägte über Jahrzehnte den Sportjournalismus im deutschen Fernsehen. Harry war 1950 Gründungsmitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) und lebenslang dessen Mitglied. Beim Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für regionale und lokale Sport-

berichterstattung war er von Anfang an (2002) Mitglied der Jury. Der VMS erinnert sich in Dankbarkeit an einen leidenschaftlichen, akribisch arbeitenden Journalisten und großher-

zigen Kollegen.

Dirk Grosse verlässt Sky

(30. September 2017) - Sky Sport News HD (Eigenwerbung: „Deutschlands erster und einziger 24-Stunden-Sportnachrichten-

sender") muss sich einen neuen Senderchef suchen. Dirk Grosse geht nach zwei Jahren. Grosse führte den frei empfangbaren Sen-

der seit zwei Jahren. Zuvor war der 49-Jährige unter anderem für den TSV 1860 München in der Pressearbeit und Sport 1 tätig. „Es waren überragende Jahre, aber jetzt ist der Moment gekommen, etwas Neues zu machen“, sagte Grosse dem Medienmagazin DWDL. „Das Leben ist zu spannend, um sich nicht von Zeit zu Zeit neu aufzustellen." Über Grosses berufliche Pläne ist nichts bekannt.

  Dirk Grosse, Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS)  hatte 1994 als erster Sport-Volontär beim Vorgänger-Sender Premiere begonnen. Seit 2011 war er für Sky tätig. 2015 wurde er für Sky Sport News HD verantwortlich, weil Roman Steuer als Sport-chef wieder in den Livebereich zurückwechselte. Grosse verantwortete er den Umbau von Sky Sport News HD vom Pay- zum Free-TV-Kanal und auch das Redesign des Senders.
  Bis ein Nachfolger feststeht, ist Sky-Chefredakteur Burkhard Weber zusätzlich für Sky Sport News HD verantwortlich.

Von links: Margit Conrad, Diethelm Straube, Natascha Kohnen, Hans Eiberle. FOTO: ANNETTE LUCKNER

Sportpolitik auf der Oiden Wiesn

VMS beim Sportstammtisch der BayernSPD mit Natascha Kohnen

(3. Oktober 2017) - Beim sportpolitischen Wiesn-Stammtisch der BayernSPD auf der Oiden Wiesn diskutierten u.a. die 2. VMS-Vorsitzende Margit Conrad, VMS-Geschäftsführer Diet-

helm Straube und der ehemalige VMS-Vorsitzende Hans Eiberle mit Natascha Kohnen www.natascha-kohnen.de, der Landesvorsitzenden der BayernSPD, und dem sportpoliti-

schen Sprecher Harald Güller www.harald-gueller.de auch das Ergebnis der Bundestags-

wahl und die Folgen. Weitere Stammtischgäste im Herzkasperl-Festzelt: Klaus Kastan, Leiter Programmbereich Sport/Freizeit Bayerischer Rundfunk, Joachim Kesting, Vorsitzen-

der Special Olympics), Dr. Carsten Matthias, Geschäftsführer Bayerischer Tischtennis-Ver-band, Veit Hesse, Geschäftsführer MTV 79München, Michaela Regele, Vorsitzende Münch-

ner Sportjugend, Bayerischer Landessportverband, Matti Müller, Parlamentarischer Berater SPD-Landesfraktion.

Fritz von Thurn und Taxis zu Gast bei Eurosport

(28. September 2017) – Fritz von Thurn und Taxis (67) ist künftig Gast der Sendung „#TGIM – Der kicker.tv Talk“ bei Eurosport. Bis Ende der Saison 2016/17 war Thurn und Taxis bei Sky als Kommentator der Fußball-Bundesliga tätig.

Volltreffer im Schützenzelt

Infos für die Medien beim Presseschießen

(19.September 2017) - Das Oktoberfest-Landesschießen im Schützenzelt auf der Wiesn ist längst gute Tradition. An den 85 vollelektronischen Schießständen messen sich während des großen Volksfestes bis zu 3.000 Sportschützen aus ganz Bayern und ermitteln ihre Sieger, die dann beim abschließenden Böllerschießen am 3. Oktober unter der Bavaria ausgezeichnet werden. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, seit 30 Jahren in Amt und Würen, verwies auch beim Presseschießen voller Stolz auf die Traditionen, aber auch auf die sportlichen Erfolge seines Verbandes. In Rio waren die bayerischen Schützen in der Medaillenbilanz erfolgreicher als „ganz Österreich“, wie Kink schon bei der Laudation für die Sportpreisverleihung an Olympiasiegerin Barbara Engleder in der BMW-Welt schmunzelnd betont hatte.

Bayerischer Sportschützenbund fördert sogar Blasrohrschießen

Auch in Tokio wollen die Bayern wieder ins Schwarze (sprich: Goldene) treffen und setzen dabei nicht nur auf Jung-Talent Maxi Dallinger, seines Zeichens schon Europameister und Deutscher Meister, als Spitzensportler bei der bayerischen Polizei gefördert, der die Medien-

vertreter um VMS-Vorsitzenden Thomas Walz  an den insgesamt 85 voll elektronischen Schießständen im Reinboldschen Festzelt in die Geheimnisse seines Sportes einweihte. Am Ende war er erwartungsgemäß der Sieger des kleinen Wettbewerbs, bei dem die Kolleginnen und Kollegen neidlos anerkennen mussten, welche Kondition, Kraft und Konzentration von Nöten ist, um überhaupt die kleine Scheibe auf zehn Meter zu treffen.
  Kink nutzte die Gelegenheit, auf die Aktivitäten seines Verbandes im Bogenschießen, Target (Sommerbiathlon-)  und Blasrohr-Wettkämpfen (ohne Waffenschein) in den über 4.000 Vereinen hinzuweisen. Die Olympia-Schießanlage 1972 in Hochbrück ist zwar in die Jahre gekommen, aber immer noch eine auch immer wieder modernisierte Wettkampf-

anlage bei Weltmeisterschaften, Weltcups, internationalen und nationalen Wettkämpfen, nationalen Ranglistenturnieren, Lehrgangsmaßnahmen , Trainer-Aus- und Weiterbildung sowie normalem Training  mit Aktiven aus aller Herren Ländern und nicht nur aus Bayern.
Die Zahlen imponieren: Beim IWK-Cup Luftgewehr und Luftpistole waren es heuer 660 Teilnehmer mit 1.327 Starts, die Bezirksmeisterschaften registrierten ca.7.500 Starts, beim Weltcup waren 1.617 Teilneher aus fast 80 Nationen dabei, die bayerischen Meister-

schaften verzeichneten inklusive Vorderlader 11.500 Starts und die „Deutschen“ ca 9.500 Starts. Wenn das keine nachhaltige Nutzung ist!
  Interessante Infos und viel Spaß für die Medienvertreter  in geselliger Runde bei einer zünftigen Brotzeit vor dem Sport und einer kräftigen Stärkung danach. Und ein Dankeschön für das Organisationsteam um Nina Jacobi von allen  Teilnehmern, denen der am Bavaria-

ring wohnende Wolfgang Kink verriet, dass er in 51 (!) Jahren auf dem Oktoberfest nur an drei Tagen ausgelassen hat.                                                                                            W.R.

Christian Klaue kehrt zum DOSB zurück

Der 42-Jährige ist bis 2018 IOC-Sprecher für deutschsprachige Länder

(6. September 2017) – Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) treibt seine Neuaufstellung voran. Christian Klaue wird am 1. April 2018 die neugeschaffene Funktion als Direktor Kommunika-

tion, Marketing und Internationales übernehmen.Diesen Beschluss hat das DOSB-Präsidium bei seiner Sitzung am Wochenende in Frankfurt/Main gefasst.

  Der 42-jährige Klaue berichtet an die neue Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker, die ihr Amt am 1. Januar 2018 antritt. Sie ist ne-

ben der  Verbandsentwicklung auch für die Themen Kommunika-

tion, Marketing und Internationales zuständig. Klaue hat die Aufga-

be, die drei Themenbereiche zusammen mit den zuständigen Ressortleitern ganzheitlich zu bearbeiten.

  Noch bis zu den Olympischen Spielen PyeongChang 2018 ist Klaue Sprecher des Inter-

nationalen Olympischen Komitees (IOC) für die deutschsprachigen Länder. Im vergange-

nen Mai hatte er sich mit dem IOC auf eine Vertragsauflösung geeinigt, um nach den Spie-

len aus familiären Gründen wieder nach Deutschland zurückzukehren. Vor seinem Wechsel zum IOC im September 2015 war der ehemalige Journalist fast sechs Jahre lang Ressort-

leiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit beim DOSB.

Dachau-TV im September 2017

(31. August 2017) Die 49. Ausgabe der monatlichen Internetfernseh-Sendung „Dachau TV – Das Magazin nicht nur für Stadt und Landkreis“ ist online unter www.dachau-tv.de zu sehen mit Themen, die nicht nur für den Dachauer Landkreis von Interesse sind:

 

•  Langes Interview mit Hendrik Pleines. Er ist Trainer des HCD (Handball Club Damen)  

   Gröbenzell und führte sein Team von der 3. in die 2. Frauen-Handball-Bundesliga. 

 

•  Zuschauervideo: Ein Panda-Bär versucht auf Teufel komm´ ´raus die Zoo-Mitarbeiterin

   davon abzuhalten, das Gehege zu reinigen.

 

•  Musikvideo: Wir präsentieren Ihnen den Schweizer Vollblutmusiker Fabe Vega.

 

•  Veranstaltungstipps für September.

 

Die Inhalte des Magazins werden auch auf Facebook unter „Joachim Day“ und „Dachau TV“ gepostet.

 

Joachim Day

(Image-) Filmproduzent, Moderator u. Medientrainer

Filserweg 2, D-85247 Schwabhausen b. München

Journalisten-Workshop der NADA

(30. August 2017) – Die Nationale Anti Doping Agentur lädt zum Journalisten-Workshop am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017 (10.00-16.00 Uhr) ins im Wissenschaftszentrum Bonn. Thema: „Doping, Russia and what about the next Olympic Games?“ Es diskutieren: Joseph de Pencier (Institute of National Anti-Doping Organisations), Rune Andersen (Antidoping Norway), Michael Ask (Anti Doping Danmark), Hajo Seppelt (Journalist) und Dr. Andrea Gotzmann.

  Am Vormittag des Workshops können an unterschiedlichen Stationen verschiedene The-

men der Anti-Doping-Arbeit mit den Experten der NADA diskutiert werden. Unter anderem wird das Verfahren bei einem Meldepflicht- und Kontrollversäumnis erläutert, über das The-

ma Doping im Fitness- und Breitensport gesprochen und gemeinsam mit einer Kontrolleurin Kontrollplanung, Kontrolldurchführung und die Sicht der Athletinnen und Athleten diskutiert.

Programm und Anmeldung: https://mail.aol.com/webmail-std/en-us/suite

Servus Lil!

FOTO: STEFAN MATZKE

(15. August 2017) - Im Stadion an der Grünwalder Straße wurde am Sonntag Lil Zercher verabschiedet. Sie war seit 2010 Pressesprecherin des TSV München von 1860. Zerchers neuer Arbeitgeber ist der 1. FC Köln.

Der VMS wünscht Lil Zercher weniger Stress und mehr Spass als bei 1860 und schrieb ihr: "Nach sieben Jahren bei 1860 müssen Sie sich vor nichts und niemanden mehr fürchten."

Olympische Spiele bis 2024 bei ARD und ZDF

(12. August 2017) - Die Olympischen Sommer- und Winterspiele werden bis mindestens 2024 bei ARD und ZDF zu sehen sein. Darauf haben sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Rechteinhaber Discovery geeinigt. Zu welchem Preis die sogenannte Sublizenzierung vereinbart wurde, ist nicht bekannt.

Weshalb nicht? Warum darf der Gebührenzahler als Finanzier nicht wissen, was die Rechte an den Bach-Spielen kosten?

 

http://www.sueddeutsche.de/medien/sportrechte-fuer-ard-und-zdf-wieder-im-spiel-1.3625126?reduced=true

 

http://www.sueddeutsche.de/medien/olympia-bei-ard-und-zdf-beim-olympia-deal-verlieren-nur-die-gebuehrenzahler-1.3624877

Maria Mühlbergers "Linsenweisheiten"

(8. August 2017) - Unter dem Titel "Linsenweisheiten" widmet die tz Maria Mühlberger einen Rückblick auf ihr Leben als Münchner Sport-

fotografin. Maria Mühlberger war 35 Jahre lang Mitglied im Vorstand des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) und von 1979 bis 2014 Ge-

schäftsführerin.

https://www.pressreader.com/germany/tz/20170805/281900183297077

Neue Mitglieder im VMS

(31. Juli 2017) - Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) begrüßt als neue Mitglieder:

 

Chronopoulos, Dimitrios (39). Redakteur bei MMC Sport/Sporteagle, dimitrios.chronopoulos@sporteagle.tv

 

Nicolas Hölzel (25),Volontär bei PERFORM Media, nico.hoelzel@performgroup.com

 

Johannes Ninow (27), Volontär bei PERFORM Media, johannes.ninow@gmail.com

Lennart Preiss (33), freier Sportfotograf, mail@lennartpreiss.de

 

Robin Wigger (25), Online-Redakteur bei Sport1, wiggerro@gmail.com

 

Ruben Zimmermann (28), Redakteur bei Sport Media Group, r.zimmermann@sport-media-group.de

 

Die Mitgliederzahl am 1. August 2017: 375. Es ist die höchste seit der Gründung im Jahr 1960. Der VMS ist der zweitgrößte Regionalvereinen des Verbands Deutscher Sportjour-

nalisten (VDS). Bayerische Sportjournalisten sind auch in den Vereinen Nordbayerischer Sportjournalisten (182) und Augsburg-Allgäuer Sportpresse (95) organisiert.

Bayerische Sportpreise 2017

Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister Innern, für Bau und Verkehr, überreichte die Bayerischen Sportpreise 2017. Links neben ihm: Joshua Kimmich (herausragender Nachwuchssportler), rechts Paul Breitner (Laudator für Lahm), Philipp Lahm (Persönlicher Preis des Ministerpräsidenten Horst Seehofer), Christoph Deumling (Medienpreis).

                                                                                                       FOTO: SAMMY MINKOFF

(25. Juli 2017) - Was für ein erfolgreiches Wochenende für Philipp Lahm, dieser 22. und 23. Juli 2017! Erst wurde vorab bekannt, dass ihn Deutschlands Sportjournalisten in der vom Sportmagazin „kicker“ traditionell organisierten Abstimmung zum „Fußballer des Jahres“ gewählt hatten und dann gab es für den Ex-Kapitän beim Rekordmeister FC Bayern Mün-chen auch noch den „Bayerischen Sportpreis“ von Ministerpräsident Horst Seehofer. Herr Seehofer war zwar leider zum Festakt seines „Persönlichen Preises“ verhindert, doch die trefflichen Worte von Vertreter Joachim Herrmann, Innen- und in dieser Funktion zugleich Sportminister, ließ bei der Lahm-Laudatio zur Überreichung der gläsernen Skulptur im Auditorium der BMW-Welt eine Enttäuschung um das Auftreten des Landeschefs schnell vergessen.

  Ganz Münchner in Lederhose und Janker kam der Weltmeister zur Gala in Tracht, so wie beim Titel „Botschafter des Bayerischen Sports“ quasi standesgemäß auch Johannes Ryd-

zek (zuletzt Vierfach-Weltmeister in der Nordischen Kombination) oder Barbara Engleder (Olympiasiegerin im Sportschießen), sie also im schmucken Dirndl.

  In Landestracht erschienen war übrigens auch Thomas Walz, Vorsitzender im Verein Münchner Sportpresse. Der VMS war unter den rund 1.000 geladenen Gästen neben an-

deren vertreten durch Herbert Jung (BILD-Zeitung), Franz Muxeneder und Werner Rabe (beide Bayerischer Rundfunk) - dezent trugen sie am Revers ihres dunklen Sakkos eine weiß-blau gehaltene Ehrennadel, kleiner Hinweis auf ihre Auszeichnung "Bayerische Sportpreisträger" früherer Jahre, jeweils im Bereich „Herausragende Präsentation des Sports“.

  Ein Medienpreis, der diesmal an den Fernsehmoderator Christoph Deumling ging. Der Münchner ist seit 1980 in vielen Bereichen beim Bayerischen Rundfunks tätig, den Sport- und Fußballfans besonders bekannt aus „Heute im Stadion“ zur Bundesliga. Am 14.Mai 2016 hatte Deumling zum 511. und letzten Mal durch diese Kultsendung auf Welle 1 des BR geführt. Ehre, wem Ära gebührt: Für den Fernsehmann Markus Othmer, der wieder schlagfertig und unterhaltsam durch diesen kurzweiligen Abend führte, war es wohl eine besondere Freude, den verdienten Kollegen vom Radio zu würdigen.       Wolfgang Uhrig

Nein zu Antalya als AIPS-Tagungsort

(24. Juli 2017) – Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS), dem der Verein Münch-

ner Sportjournalisten (VMS) als Regionalverein angehört, hat „mit großem Befremden und voller Empörung“ (Präsident Erich Laaser) darauf reagiert, das der Internationale Sport-

journalisten-Verband AIPS den nächsten Kongress in Antalya veranstalten will.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2302-Stellungnahme_des_VDS-Pr%C3%A4sidiums

Athletenförderung der Bundeswehr

Gespräche über Weiterentwicklung für SpitzensportlerInnen

(27. Juni 2017) Die Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), vertreten durch Maximilian Hartung, den Europameister im Säbelfechten, und die Kanutin Silke Kassner, sprach in Berlin mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen über die Weiterentwicklung der Athletenförderung durch die Bundeswehr.

  Die Athletenvertreter kritisierten die Art der Förderung der Bundeswehr. Sie beanstande-

ten den Mangel an beruflichen Perspektiven für Sportsoldatinnen und Sportsoldaten. Bun-

deswehr und die Verteidigungsministerin haben die Kritik zur Kenntnis genommen und sind in Dialog mit den Athletenvertretern getreten. Dabei wurden über bereits angestoßene Pro-

jekte  der Weiterentwicklung informiert sowie Anregungen der Sportlerinnen und Sportler dankend mit aufgenommen. Die vorbereitenden Gespräche gipfelten im direkten Austausch zwischen der Athletenkommission und der Verteidigungsministerin.

 

Weiterentwicklung der Spitzensportförderung der Bundeswehr:

 

+ Neustrukturierung der medizinischen Versorgung

+ Flexibilisierung  der Laufbahnausbildung mit Optionen zum Laufbahn- und Verwendungs-

   wechsel

+ Beratung für Karrieremöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr durch darauf spezialisierte

   Karrierecenter

+ Ausbau und Erweiterung der Möglichkeiten zur Förderung von paralympischen Athleten

+ Entwicklung eines Bachelor-Studienganges für Sportsoldatinnen und Sportsoldaten an

   der Bundeswehruniversität München

+ Einrichtung sportbezogener Dienstposten zur Verbesserung der Weiterbeschäftigung von

   Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in der Bundeswehr nach deren Karriereende

 

  Maximilian Hartung: „Jeder einzelne Punkt ist ein Meilenstein für uns. Besonders die er-

weiterten Möglichkeiten im Rahmen der Neustrukturierung der medizinischen Versorgung wird für viele Sportsoldaten eine wesentliche und unmittelbare Verbesserung darstellen. Wir freuen uns darauf mit Brigadegeneral Markus Kurczyk und Oberregierungsrat Andreas Hahn weiter an den geplanten Veränderungen und Karriereperspektiven für Sportsoldaten innerhalb der Bundeswehr zu arbeiten.

  „Die gezielte Einrichtung nicht nur sportbezogener Anschlussverwendung bei der Bundes-

wehr bietet die Möglichkeit, die Athleten als feste und gute Mitarbeiter der Bundeswehr zu erhalten“, erklärte der für die Ausbildung der Sportsoldaten zuständige Brigadegeneral Mar-

kus Kurczyk. „Gesundheitsmanagement und Fitness der Truppe werden immer wichtiger und wer könnte besser für Sport motivieren und begeistern als ehemalige Olympiasieger?“

  Die Bundeswehr wird unter Einbeziehung der Athletenkommission und diversen Experten-

meinungen einen sportwissenschaftlichen Studiengang mit den Schwerpunkten Gesund-

heitsmanagement, Rehabilitation und Prävention an der Universität Bundeswehr in Mün-

chen entwickeln. Laut Brigadegeneral Kurczyk sollen dann zum Wintertrimester 2018 die ersten Athletinnen und Athleten die Möglichkeit bekommen, das modulare Bachelor-Studi-

um aufzunehmen und ggf. die Offizierslaufbahn anzustreben. Die Absolventen des Studien-

ganges sollen nach Karriereende auf sportbezogenen Stellen innerhalb der Bundeswehr eingesetzt werden.

  Die Bundeswehr ist mit 744 Förderstellen der größte Unterstützer des Hochleistungs-

sports in der Bundesrepublik Deutschland. Sie gewährleistet optimale Rahmenbedingun-

gen der Athletinnen und Athleten  in den 15 Sportfördergruppen für die leistungssportliche und berufliche Laufbahn.                                                                                              DOSB

Medienpreis für VMS-Mitglied Michael Neudecker

(22. Juni 2017) - Michael Neudecker (38), bei der Süddeutschen Zeitung stellvertretender Leiter des Ressorts Panorama, ist mit dem Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung aus-

gezeichnet worden. Der Preisträger war früher Sportjournalist, ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) hat hat dreimal dessen Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis gewonnen.Bericht

Birdie-Festival in Eichenried

Christian Fellner und Petra Himmel deutsche Journalisten-Golfmeister

(4.Juni 2017) - Bei der deutschen Golfmeisterschaft der Sportjournalisten im Golfclub Ei-

chenried zeigten die zum Teil exzellenten Ergebnisse, dass die Journalisten nicht nur gut über ihren Sport berichten, sondern ihn auch sehr gut ausüben können. Bei den Frauen gewann Petra Himmel den Titel mit 80 Schlägen (7 über Par) vor Patricia Heinlein (82 Schläge) und Andrea Nehren (89 Schläge).

  In der Konkurrenz der Männer setzte sich Christian Fellner (HCP 4,8) mit 73 Schlägen (even Par) durch. Fellner spielte fünf Birdies und egalisierte damit seine fünf Bogeys. Mit zwei Schlägen Rückstand landete Ralf Scheurer auf Rang zwei. Florian Bauer und Andreas Cüppers teilten sich mit je vier Schlägen Rückstand den dritten Platz.

  50 Golferinnen und Golfer waren am Start und durften bei bestem Wetter Profi-Luft schnuppern. Denn im Golfclub Eichenried finden vom 22. bis 25. Juni die BMW Internatio-

nal Open statt.

  Unterstützt wurde die Veranstaltung von BMW. Wie im letzten Jahr lud der Veranstalter der BMW International Open die Journalisten zum Pressegespräch. Bevor die Journalisten selber zum Schläger griffen, präsentierte Turnierdirektor Marco Kaussler das hochdeko-

rierte Teilnehmerfeld der BMW International Open in diesem Jahr. Neben sieben deutschen Spielern werden u.a. auch Titelverteidiger Henrik Stenson und Augusta-Sieger Sergio Garcia in München abschlagen.

  Mit welchen Bedingungen die Golfstars während der BMW International Open klar kom-

men müssen, konnten die teilnehmenden Journalisten nur erahnen. Die Grüns hatten (zum Glück) noch nicht das Turnier-Tempo und das Rough war auch noch in einem „humanen“ Zustand.                                                                                                                              AC

 

siehe auch:  http://golf-stories.com/fellner-im-flow/

Zu viel Bier, zu wenig Wasser

Dass Journalisten ungesund leben, ist aber keine neue Erkenntnis

(2. Juni 2017) - Journalisten sind durstig – nur nicht nach Wasser, sagt eine Studie. Die gute Nachricht zuerst: Journalisten nehmen definitiv genügend Flüssigkeit zu sich. Die schlechte: Sie trinken zu viel vom Falschen. Die Studie „The mental resilience of Journa-

lists“ der britischen Neurologin Tara Swart bescheinigt Medienmachern einen ungesunden Lebensstil, der sie weniger belastbar und leichter reizbar macht und zu Regenerations-

problemen führt. Die Lösung: Weniger Alkohol und Kaffe, mehr Wasser und Schlaf.

 

http://meedia.de/2017/05/31/zuviel-bier-zu-wenig-wasser-studie-bescheinigt-journalisten-einen-ungesunden-lebensstil/

Markus Eisenbichler bei 159,4 km/h Luftstrom von unten.

Der Traum vom Fliegen

(17. Mai 2017) - Endlich wieder in ihrem Element waren die Mitglieder der Skisprung-Na-

tionalmannschaft in der Jochen Schweizer Arena in Taufkirchen: In der Luft. Nach sechs Wochen Pause und Tests in der Sportschule Oberhaching ließen sie sich vom Luftstrom tragen, der mit 150 km/h von unten strömt. Eine Minute in der rund verglasten Flugkammer entspricht der Freifalldauer eines Fallschirmsprungs aus etwa 4.000 m Höhe. Skispringer

sind hohe Geschwindigkeiten gewohnt. Sie springen mit 90 km/h (Normalschanze) bis 108 km/h (Flugschanze) ab, wo sie mit mit zu 140 km/h landen.

  Bundestrainer Werner Schuster beobachtete, mit wie sich sich seine Athleten der unge-

wohnten Herausforderung stellten, sich von einem Versuch zum anderen besser zurecht fanden und sichtlich Spaß hatten. Das war auch der Sinn der Übung, denn sportartspezi-

fische neue Erkenntnisse erwartete Schuster nicht.

  Der „Traum vom Fliegen“ (Werbetext) ist ein teurer: Zwei Minuten kosten 49.90 Euro. Die Skispringer mussten natürlich nichts bezahlen.

Von links: Karl Geiger (Oberstdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wellinger (Ruhpolding), Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Richard Freitag (Aue), Bundestrainer Werner Schuster.

Fritz von Thurn und Taxis sagt Servus

(6. Mai 2017) – Nach fast 50 Jahren als Radio- und Fernsehjournalist verabschiedet sich Fritz von Thurn und Taxis (66) im Mai 2017 als Kommentator bei Sky. Aus diesem Anlass widmet ihm die Süddeutsche Zeitung ein Porträt auf ihrer Seite Drei, Titel: „Seine Exzel-

lenz“. Für den sportjournalist (Nr. 5, Mai 2017), das Magazin des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) interviewte das VMS-Mitglied Wolfgang Uhrig das VMS-Mitglied Fritz von Thurn und Taxis (Seiten 8-10). Überschrift: „Ich bin ein Menschenfänger“.

 

http://www.sueddeutsche.de/sport/fritz-von-thurn-und-taxis-schluss-mit-doembele-und-opameyang-1.3493770

Ein Pokal für Conny Konzack von Tommy Haas

Sieg im Doppel bei den Int. Bayerischen Pressetennismeisterschaften

Tommy Hass kam eigens zum Medien Cup der BMW Open 2017: Die Finalisten Samuel Thurner (Kronen Zeitung, li.) und Thomas Walz (VMS-Vorsitzender), sowie die Sieger Gerd Fuhrmann (2.v.l.) und Conny Konzack (2.v.r)

(29 April 2017) - Das muss man Tennis-Profi Tommy Haas lassen: Er ist auch ein Medien-Profi. Geschlagene 65 Minuten stand der beste deutsche Tennisspieler nach Boris Becker trotz nur zwöfl Grad in leichter Hose und Hemd am Rand der beiden Tennisfelder am Münchener Flughafen, um auch jedem Journalisten gerecht zu werden. Die Tennisfelder werden seit 2015 alljährlich zu den Open als Promotion-Plattform verlegt, was sich als gute Idee erwies. Zuvor hatte der Sieger der BMW Open von 2013 interessiert das Presseturnier verfolgt, in dem ein Dutzend Medien-Spieler  die vorbeilaufenden Fluggäste mehr oder we-

niger begeisterten. Zumindest lachten viele...

 

Konzack/Fuhrmann-Doppel nicht zu schlagen

 

  Es war das dritte Presseturnier von Turnier-Veranstalter Michael Mronz und seinem Pres-

sechef Kai Meesters, der die Kollegen seit 2015 immer mit Infos und bei Interviewünschen bedient – und selbst auch noch mitspielte...Tommy Haas sah im Finale drei Münchner Old-

timer unter den Journalisten – und einen Österreicher-Youngster (Samuel Thurner, Kronen  Zeitung) - dabei siegten die 133 Jahre Erfahrung von Conny Konzack & Gerd Fuhrmann knapp 10:8 gegen den VMS-Vorsitzenden Thomas Walz und den „Ösi“, der daheim in der Oberliga spielt.

  Conny Konzack, mit Vater Peter Haas 1988 Autor von Tommys Erfolgs-Biographie, zu Tommy Haas: „Dass ich das noch einmal erleben darf, das Du mir mal einen Pokal über-

reichst. Ich wünsche Dir für Deine deutschen Abschieds-Tourniere zum Karriere-Ende keine Verletzungen mehr – davon hattest Du wahrlich genug – und für Dein zweites Leben nach dem Tennis alles Gute!“ Haas ist Turnier-Direktor im kalifornischen Indian Wells, nur eine Autostunden von seiner Heimat Los Angeles entfernt.
​  Die Kombi Journalistenturnier & Pressekonferenz noch auf dem „Airport Center Court“ erwies sich erneut als richtig gut organisiert. Auch wenn Turnierdirektor Patrik Kühnen „seinen“ deutschen Star und Ex-Daviscup-Schützling nur um wenig Minuten verpasste, weil er zur ‚Graduation’ seines Sohnes noch kurz vor den BMW Open nach Phönix/Arizona düste.

  Die „alten“ Mitstreiter unter den Kollegen sehnten sich an diesem Tag zurück an die Zei-

ten, als sich (zumindest in München) die Journalisten regelmässig(er) trafen, um die Filz-

kugeln zu enthaaren...

Jahresheft VMS INFO 2017

(16. April 2017) - Das Jahresheft VMS INFO des Vereins Münchner Sportjournalisten ist als Pdf-Datei erschienen.

VMS INFO 2017 neu quer.pdf
PDF-Dokument [15.7 MB]

Bürgermeisterin Christine Strobl (stehend, 2. v. r.), neben ihr Moderator Markus Othmer und Selina Gschwandtner, Olympiateilnehmerin im Luftgewehrschießen (13. Platz). Vorne rechts: Birgit Kober, Goldmedaillengewinnerin bei den Paralympics im Kugelstoßen.

                                                                                                       FOTO: MARTIN HANGEN

München ehrt seine Besten

253 Sportlerinnen und Sportler im Alten Rathaus ausgezeichnet

(31. März 2017) – Im Alten Rathaussaal ehrte die Stadt München 253 Sportlerinnen und Sportler für ihre Erfolge im Jahr 2016. Goldmedaillen gewannen in Rio de Janeiro mit der Fußball-Nationalmannschaft Melanie Behringer, Sarah Däbritz, Simone Laudehr, Melanie Leupolz und Leonie Maier sowie bei den Paralympics Birgit Kober im Kugelstoßen. Anwe-

send war keine der Spielerinnen, Behringer wenigstens dank eines Vidos präsent.

  Die (Sport)Bürgermeisterin Christine Strobl wies auf der Förderung des Sports durch die Stadt hin. 72 neue Sporthallen seien geplant, im Sportkomplex Riem eine Schwimmhalle mit 50-m-Bahn (dafür gab es Beifall) und im neuen Wohngebiet Freiham ein großer Sportcampus, dazu eine Aktionssporthalle an der Paul-Gerhardt-Allee. Um die Bezirkssportanlagen länger offenzuhalten, seien zusätzliche Platzwarte eingestellt worden.

  Strobl dankte den ehrenamtlich tätigen Mitbürger in den über 600 Münchner Sportvereinen. „Das ehrenamtliche Engagement hält die Stadt zusammen.“ Das sei wichtig angesichts der 160.000 Neubürger seit 2009.

  Aus der Sportlerehrung, früher eine eher zähe Veranstaltung, ist eine flotte, unterhaltsame anderthalbstündige Darbietung geworden, seit sie BR-Reporter Markus Othmer moderiert und mit Vidoeinspielungen auflockert. Gar nicht so einfach, wenn auf der Bühne gleichzeitig die Weltrekordlerin im Einradfahren (63 Minuten im Stand) und der Skispringer Severin Freund stehen. Freund, der in München lebst und studiert, ist nach einer Kreuzbandoperation im Januar in Reha. Er berichtete von einem ersten Versuch auf Schnee, allerdings beim Langlaufen auf der Winklmoosalm.

  Schlagfertig zeigte sich Amelie Döbler (SV Stadtwerke/TSV München Ost), Zweite der U18.WM in Tiflis im Diskuswerfen (50,14 m). Frage Othmer: „Wie groß sind Sie?“ Antwort: „1,93“. Worauf Othmer wissen wollte, wie man bei dieser Körpergröße einen Partner findet. Antwort: „Das haben Sie mich vor zwei Jahren schon einmal gefragt.“

  Unter den Gästen: Günther Lommer (Präsident Bayerischer Landesssportverbands (BLSV), Walter Mennekes (2. Vizepräsident FC Bayern München), Marion Schöne (Geschäftsführerin Olympiapark München), Klaus Pohlen (Leiter Olympiastützpunkt), Hans Ulrich Hesse (Vorsitzender Sportbeirat), Beatrix Zureck (Leiterin Referat Bildung und Sport), Peter Scheifele (stellv. Leiter Referat Bildung und Sport), Günter Schwarz (Leiter Sportamt), die Stadträtinnen und Stadträte Kathrin Abele, Verena Dietl, Christian Müller, Julia Schönfeld-Knor (alle SPD), Anja Burghardt, Kristina Frank, Ulrike Grimm (alle CSU), Jutta Koller, Oswald Utz (beide Die Grünen/RL), Thomas Ranft (Fraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung).                      Hans Eiberle (Mitglied des Sportberats)

Deutschkunde mit Gerhard Waldherr

Der Autor, VMS-Mitglied seit 1988, hat das Land bereist

(21. März 2017) Gerhard Waldherr (56), in den 80er Jahren Sport-

redakteur der Süddeutschen Zeitung, danach Reporter beim stern, hat wieder einmal ein Buch geschrieben: „Deutschkunde“, Innenan-

sichten einer Nation, 27 Geschichten, 45 Orte, 178 Menschen, 26 Bilder. „Da hat sich einer unmodern viel Zeit genommen für unge-

schminkte Begegnungen, schreibt der Münchner Merkur. „Es hat sich gelohnt. Auf seiner Stadt- und Landtour von Nord nach Süd und West nach Ost besuchte der Autor Adelige und Autobauer, Bierbrauer und Forscher, Schweinezüchter und Ärzte, Bürgermei-

ster und Schüler. Und alle hatten viel zu sagen. Von Audi-Mitarbeitern ließ sich Waldherr erklären, was Loyalität bedeutet, von Schalke-Fans, was Liebe ist. Er war in einem Dorf, das 1.000 Flüchtlinge beherbergen sollte. Er hat nachgeschaut, wie Integration geht (und wie nicht). Und bei Uli Hoeneß war er auch, am Tegernsee, bei Leberkäs und Kartoffelsalat.“ https://www.pressreader.com/germany/muenchner-merkur/20170304/281986082343484

  Der in Berlin lebende freie Autor Waldherr, Mitglied im Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) seit 1988), ist in Gaißach bei Bad Tölz aufgewachsen. Er war Eishockeyprofi, da-

nach Sportredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und Reporter beim „stern“. Er arbeitete ab 1996 acht Jahre lang als freier Korrespondent und Buchautor in New York, schließlich als Chefreporter bei „brand eins“.

Neue Bücher (siehe links).

Elisabeth Schlammerl im Pech

Im Skiurlaub in Österreich Bruch des rechten Unterarms

(20. März 2017) – Elisabeth Schlammerl, bei der Jahresversammlung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Hannover in Ab-

wesenheit zur 2. Vizepräsidentin gewählt, hat am letzten Tag ihres Skiurlaub in Österreich bei einem Sturz den rechten Unterarm gebro-

chen und muss operiert werden. Die Verletzte kontaktierte Dr. med. Ernst-Otto Münch, den Arzt des Deutschen Skiverbands (DSV), in dessen Sana-Klinik der Eingriff vorgenommen wird, und ließ sich nach der Erstversorgung heim nach München fahren.

  Die freie Journalistin Schlammerl hofft, bald wieder arbeiten zu können. Im Präsidium des VDS kann sie vorerst nicht tätig werden. Dort will sie sich vor allem um die Probleme im Printbereich kümmern, aber auch um die Themen Frauen im Sportjournalistmus und Frei-

berufler.

"sportjournalist" nur noch alle zwei Monate

Monatliche Erscheinungsweise fällt Sparmaßnahmen zum Opfer

(18. März 2017) - Sparzwänge sind es, die dazu führen, dass das Verbandsorgan „sport-

journalist“ in seiner gedruckten Form nur noch alle zwei Monate erscheinen wird. Einspa-

rungen von 36.000 Euro waren nicht wegzudiskutieren, diese Kröte mussten die Verfechter der Print-Ausgabe schlucken. Bis Mai haben die Mitglieder das Heft noch monatlich im Briefkasten, nach der Juni-Ausgabe gibt’s den sportjournalist nur noch im August, Oktober und Dezember. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung, wenn wir das Blatt auf zweimonatige Erscheinungsweise umstellen, das hat erhebliche Auswirkungen auf die In-

halte“, sagt dazu Christoph Fischer, der auch nach seinem Ausscheiden als VDS-Vizeprä-

sendent weiterhin für die Print-Ausgabe verantwortlich zeichnet. Die Redaktion müsse län-

gerfristig planen, auch in der Darstellung der Geburtstagsliste – künftig vier statt bisher zwei Seiten - wird man sich etwas einfallen lassen müssen, um eine „Bleiwüste“ (Laaser) zu verhindern.

  Noch nicht gelöst ist, wie bei Neuaufnahmen mit der Einspruchsfrist umgegangen wird. Bei Geburtstagen (Berichte ab dem 75., dann jeweils im Fünfer-Schritt) muss wegen der Aktualität auf der Website berichtet werden. Dort wird künftig auch die Ausschreibung für die VDS-Berufswettbewerbe stehen, in gedruckten Form ist sie nur noch in der Dezember-Ausgabe möglich.                                                                                            Margit Conrad

Ab 2018 bundeseinheitlicher Presseausweis

Aber nur für hauptberuflich sportjournalistisch tätige VDS-Mitglieder

(18. März 2017). Jede Menge Schindluder wurde in den zurückliegenden Jahren mit dem Presseausweise betrieben. Zu viele oft selbsternannte Organisationen waren zur Aus-

stellung berechtigt. Ab 2018 gibt es nur noch den bundeseinheitlichen Presseausweis. Die Rückkehr zu dieser Regelung haben die Innenminister und -senatoren der Länder auf ihrer Herbstkonferenz in Saarbrücken beschlossen und dazu eine Vereinbarung mit dem Deut-

schen Presserat getroffen. Unterzeichnet wurde sie vom Vorsitzenden der Innenminister-

konferenz (IMK), dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon, sowie der Vorsitzenden des Trägervereins des Deutschen Presserates, Cornelia Haß.

  Die Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises hat auch Konsequenzen für den Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und seine 20 Regionalvereine, wie Präsident Erich Laaser anlässlich des VDS-Wahlkongresses in seinem Jahresbericht in Hannover mitteilte. Der VDS muss, um sein Mandat als ausstellungsberechtigte Organi-

sation zu behalten, die Hauptberuflichkeit der Antragstellgegeben genau prüfen. Das be-

deutet, dass die Einkünfte der Antragsteller überwiegend aus einer hauptberuflich sport-

journalistischen Tätigkeit stammen müssen. Was aber auch bedeutet, das bestätigte Dirk Feldmann, Rechtsanwalt für Arbeit- und Medienrecht von der Kanzlei Unverzagt von Have in Hamburg, dass damit Studenten und Rentner keinen Ausweis mehr erhalten.

  Bei Studenten gab es keine größeren Nachfragen, wohl aber bei Rentnern. Die Vertreter der Regionalvereine befürchteten, dass man Mitglieder verliere, wenn die verdienten, aber eben schon ins Rentenalter gekommenen Kollegen, keinen Zutritt zu Veranstaltungen mehr hätten. Da gebe es zwar die Möglichkeit, dass die Protagonisten vorab beim jeweiligen Medium, in dem sie gerne ihren Beitrag veröffentlich sehen wollen, vorstellig werden und mitteilen, dass sie – wenn gewünscht – über dieses und jenes Ereignis berichten würden. Und dann dürfte es, wie vielfach schon gehandhabt, kein Problem sein, mit einer Art Tages-

akkreditierung auch ohne offiziellen Presseausweis zu diesen Veranstaltungen Zutritt zu erhalten.

  Das war allerdings auf dem VDS-Wahlkongress weder ein Thema noch wurde es disku-

tiert. Tatsache jedoch ist: Der VDS und seine Regionalvereine sind mit Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises auch in eigener Sache verpflichtet, die haupt-

berufliche sportjournalistische Tätigkeit derjenigen nachzuweisen, die einen Presseausweis beantragen. Tricksen geht dabei gar nicht. Wenn das herauskomme, „dann verlieren wir als VDS die Berechtigung, künftig Presseausweise ausstellen zu dürfen“, sagte Präsident Erich Laaser mit Nachdruck.

  Ehrlich und offen ist künftig also die Devise, sich Vorteile erschwindeln ist out, was sicher-

lich nicht zum Nachteil derjenigen jungen Kollegen ist, die sich tatsächlich voll in der Aus-

übung der sportjournalistischen Tätigkeit befinden.                                        Margit Conrad

Zwei VMS-Mitglieder im VDS-Präsidium

Elisabeth Schlammerl 2. Vizepräsidentin, Rattay Fotografensprecher

(14. März 2017) – 24 Jahre lang war der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) im sechsköpfigen Präsidium des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) nicht mehr vertreten. Bei der Jahreshauptversammlung wurden gleich zwei Mitglieder des zweit-

größten Regionalvereins ins VDS-Präsidium gewählt. Elisabeth Schlammerl, freie Jour-

nalistin, aus München als 2. Vizepräsidentin, und Wolfgang Rattay, 56, als Beisitzer und Fotografensprecher. Schlammerl erhielt 3205 Stimmen (412 Enthaltungen). Sie hatte sich per Videobotschaft vorgestellt, da sie beruflich verhindert war, kurzfristig nach Hannover zu kommen.

  Außerdem neu im Präsidium: André Keil, 49, Vorsitzende des Sportjournalisten-Vereins Mecklenburg-Vorpommern (SVMV), Studioleiter Fernsehen und Hörfunk beim Norddeut-

schen Rundfunk (NDR) in Schwerin, sowie Andreas Dach, 58, leitender Sportredakteur beim Remscheider Generalanzeiger, als Beisitzer.

Wiedergewählt wurden Erich Laaser, 65, als Präsident, und Christoph Schuhmann als Schatzmeister. Laasers Kandidat für den Posten des 2. Vizepräsidenten, Timon Saat-

mann, hatte tags zuvor seine Kandidatur zurückgezogen.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2112-VDS-Pr%C3%A4sidium

FOTO: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Johannes Kirchmeier ausgezeichnet

Ehemaliger VMS-Stipendiat auf Platz zwei beim VDS-Nachwuchspreis

(14. März 2017) – 2015/16 war Johannes Kirchmeier Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Wieder einmal hat der VMS ein journalistisches Talent erkennt und die Förderung hat sich gelohnt.

  Kirchmeier (26), inzwischen Sportredakteur der Süddeutschen wurde bei der Jahres-

hauptversammlung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Hannover in der Kategorie Nachwuchs für seine in der SZ erschienene Reportage „Der Mann nebendran“ ausgezeichnet (2. Platz). Er beschreibt darin die selbstlose sportliche Betätigung eines Begleitläufern von blinden Athleten. Es gewann Nadine Cibu („Der Traum vom Gold“), die an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München zur Redakteurin ausgebildet wird. Der Nachwuchswettbewerb steht auch Nichtmitgliedern offen.

  Michael Neudecker (Süddeutsche Zeitung) belegte beim Großen VDS-Preis den dritten Platz mit einer Reportage über Michael Schumacher („Wie geht’s ihm?“).

  „Abschied unter Tränen“ nannte Wolfgang Rattey (56) sein Foto von Bastian Schwein-

steiger. Der Fotograf, schon vor 20 Jahren auf München weggezogen und über Bonn und Berlin in Bad Honnef gelandet, aber immer noch Mitglied des Vereins Münchner Sport, fotografiert unter anderem auch für die Agentur Reuters.

Der VMS gratuliert seinen Mitglied zur Auszeichnung.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2104-VDS-Berufswettbewerbe

Ehrung im Nachwuchspreis (v. r.): VMS-Mitglied Johannes Kirchmeier/Süddeutsche Zeitung (2.), Nadine Cibu/DJS München (1.), Andreas Evelt/Hamburg (3.), Ulrike Spitz (Vorsitzende der Jury/DOSB, Hans-Jochen Zwingmann/VDS.        FOTO: Thomas Walz

Ehrung Fotowettbewerb, Kategorie Fußball allgemein (v. l.): Ralf Köttker/DFB, Norbert Schmidt, Markus Gilliar/Vorsitzender Jury, Wolfgang Rattay/Reuters (2.), Rainer Holz-

schuh/Kicker.                                                                                 FOTO: THOMAS WALZ

Lorenz Baader klagt, Imago muss 30.000 Euo zahlen

Fotograf gewinnt Prozess gegen Bildagentur und stiftet das Geld

Lorenz Baader

(8. März 2017) - Ein 14-monatiger Rechtsstreit zwischen dem Münchner Sportfotografen Lorenz Baader und der imago sport-

fotodienst GmbH Berlin endete im Januar 2017 vor dem Landge-

richt München I mit einem Vergleich. Ausgangspunkt der Scha-

denersatzklage war ein BAADER-Foto aus dem Jahr 1987, das den Fussballer Rabah Madjer des FC Porto bei seinem Hacken-

tricktor im Europapokalfinale gegen den FC Bayern München zeigt. Dieses Foto entdeckte VMS-Mitglied Lorenz Baader im April 2015 in mehreren deutschen Tageszeitungen und auf Webseiten im In- und Ausland mit dem Copyright-Vermerk „imago/kicker“.

Weil Baader dieses Motiv als Vorschaufoto zum Champions League-Spiel FC Bayern München gegen den FC Porto einige Tage zuvor an seine Tageszeitungskunden ver-

schickt hatte, vermutete er eine versehentlich falsche Copyrightnennung. Es stellte sich allerdings heraus, dass dieses Foto den Zeitungen/Zeitschriften unberechtigt von der imago sportfotodienst GmbH zur Nutzung überlassen worden war. Eine Recherche er-

gab, dass sich über 500 weitere BAADER-Fotos und weitere tausende Fotos mit dem Copyright-Vermerk „imago/kicker“ im imago-Bildarchiv befanden.

 

Alle „imago/kicker“ -Fotos aus dem Bildarchiv gelöscht

 

In Reaktion auf das erste Beanstandungsschreiben des Klägers wurden sämtliche „imago/kicker“-Fotos aus dem Bildarchiv entfernt und auch der Link „kicker“ verschwand aus der imago-Datenbank.

Vor mehreren Jahren löste das Fachblatt „kicker“ der Olympia-Verlag GmbH nach eige-

nen Angaben sein Archiv mit Papierfotos auf und beauftragte die imago sportfotodienst GmbH mit der Digitalisierung und Archivierung. Außerdem räumte die Olympia-Verlag Gmbh der imago sportfotodienst Gmbh das Recht ein, die gelieferten Bilder in ihre Da-

tenbank zur weltweiten Auswertung aufzunehmen. Dabei wurde übersehen, dass unter den zur Archivierung übergebenen Fotos auch alte Schwarz-Weiß-Fotos von Lorenz Baader waren, an denen die Olympia-Verlag GmbH der imago sportfotodienst GmbH keine Nutzungsrechte einräumen durfte.

Nachdem sich die Olympia-Verlag GmbH und die imago sportfotodienst GmbH außer-

gerichtlich gegenüber Lorenz Baader strafbewehrt zur Unterlassung der Rechtsverlet-

zungen verpflichtet hatten, reichte der Rechtsanwalt von Lorenz Baader im Sommer 2016 eine Schadenersatzklage beim Landgericht München I ein, über die im Januar 2017 strei-

tig verhandelt wurde. Dabei hatte Lorenz Baader von Anfang an vor, seine Schadener-

satzansprüche an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden.

In der Verhandlung schlossen die Parteien sodann auf Vorschlag des Gerichts einen Ver-

gleich, wonach sich die imago sportfotodienst GmbH Berlin verpflichtet hat, nach Wei-

sung von Lorenz Baader € 30.0000 an eine gemeinnützige Organisation zu spenden und die gesamten Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen.

Lorenz Baader verzichtete auf jegliche Zahlungen an sich. Inzwischen zahlte die imago sportfotodienst GmbH Berlin € 28.000 an die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz Mün-

chen, sowie € 2.000 an den Wings for handicapped e.V. Diese haben sich  über den un-

erwarteten Geldeingang sehr erfreut und dankbar gezeigt.

Sitzend (v. l.): Florian Auburger (2. Preis), Benedikt Warmbrunn (1. Preis), Christoph Fuchs (Stipendiat). Stehend (v .l.): Wolfgang Uhrig (Jury), Thomas Walz (1. Vorsitzender VMS), Bürgermeisterin Christine Strobl (Jury), Hans Eiberle (Vorsitzender Jury),

Michael Gernandt (Jury), Heinrich Lemer (Ressortleiter Sport Münchner Merkur). Es fehlt Sebastian Fischer (3. Preis).                                                      Foto: Martin Hangen

Benedikt Warmbrunn zum dritten Mal Sieger

Preise im Stegmann-Nachwuchsförderpreis des VMS vergeben

(8. März 2017) – Zum 16. Mal vergab der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) den Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichter-

stattung, der mit insgesamt 3.000 Euro dotiert ist. Der Wettbewerb erinnert an Helmut Stegmann, Mitglied der tz-Chefredaktion, Dozent an der Deutschen Journalistenschule (DJS) und 18 Jahre lang Vorsitzender des VMS; sein Todestag jährt sich am 29. März zum 20. Mal.

Benedikt Warmbrunn (30), Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung, gewann zum drit-

ten Mal in Folge. Ausgezeichnet wurde „Der Wohlfühlspieler“, in dem der Autor des Fuß-

ballspielers Franck Ribéry vom FC Bayern München porträtierte. Bürgermeisterin Christine Strobl, im 13. Jahr Mitglied der Jury, sprach von einem Déjà-vu-Erlebnis". Den zweiten Platz belegte Florian Auburger (25), der an der (DJS) zum Redakteur ausgebildet wird und gleichzeitig an der Ludwig-Maximilians-Universität studiert. Er führte ein Inter-

view mit der körperbehinderten Kugelstoßerin Birgit Kober: „Die Zeit im Ring gibt mir et-

was von der Normalität zurück“, das in der Münchner Abendzeitung erschien. Dritter wurde Sebastian Fischer (27), Volontär der Süddeutschen Zeitung. Gemeinsam auf dem vierten Platz wurden von der Jury gereiht: Anna Dreher („Zweigeteilte Erinnerung“/Süd-

deutsche Zeitung), Korbinian Eisenberger („Besser so“/Süddeutsche Zeitung) und Caro-

lin Nuschuler („Das mit den Fäusten ist reine Kopfsache“/Münchner Merkur).

Die Preise überreichten Christine Strobl, der VMS-Vorsitzende Thomas Walz und sein Amtsvorgänger Hans Eiberle als Vorsitzender der Jury. Weitere Jurymitglieder: Christian Eichler, Münchner Sportkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Gernandt, ehemaliger Ressortleiter Sport der Süddeutschen Zeitung, Ronald Reng, Beststellerautor, und Wolfgang Uhrig, ehemaliger Chefredakteur des Kicker.

 

Bürgermeisterin Christine Strobl: "Akzeptanz des Sports wird geringer"

 

Christine Strobl, auch für den Münchner Sport zuständig, betonte die Funktion der Pres-

se als "vierte, korrigierende Gewalt, das trifft auch auf den Sport zu". Dessen Akzeptanz werde in der Bevölkerung immer geringer ("das gilt nicht für den Fußball"), zum Beispiel bei Großveranstaltungen, Sportstätten und Wohnen sei "schwierig".

Der VMS-Vorsitzende Thomas Walz betonte, dass die Preisgelder und das Stipendium aus dem Beitragsaufkommen bezahlt würde (rund 70.000 Euro seit 2002). Der Verein versuche, die Arbeitgeber der Mitglieder davon zu überzeugen, in einen Medienpool einzuzahlen, "denn sie sind Nutznießer gut ausgebildeter Journalisten".

 

Michael Gernandt: "Der Mensch im Fußballer"

 

Michael Gernandt würdigte als Sprecher der Jury die herausragende Rolle des dreima- ligen Siegers Benedikt Warmbrunn (Süddeutsche Zeitung). Seine Arbeit Der Wohlfühl-

spieler, sei mit 24 von 25 möglichen Punkten und 16 Zähler Vorsprung" prämiert worden. "Wieder ist es Warmbrunn auf beeindruckende Weise gelungen, die törichte Metapher vom Fußballer, der auch nur ein Mensch ist, auf den Kopf zu stellen: Der Mensch, der auch nur ein Fußballer ist. Ich will damit sagen: Triple-Gewinner Warmbrunn sieht abseits des Alltagsbetriebs gern erstmal den Menschen im Fußballer." Gernandt, von Anfang an dabei, verabschiedete sich aus der Jury, um einem jüngeren Kollegen Platz zu machen.

 

Stipendiat Christoph Fuchs

 

Neuer Stipendiat des VMS ist Christoph Fuchs, der an der DJS in Ausbildung ist und als freier Journalist vor allem für den Münchner Merkur arbeitet.

Unter den Gästen: Günther Schwarz, Leiter des Sportamts der LHM, Jörg Sadrozinski, Leiter der Deutschen Journalistenschule, Klaus Hoeltzenbein, Ressortleiter Sport der Süddeutschen Zeitung, Heinrich Lemer, Ressortleiter Sport des Münchner Merkur, Hans Stegmann, Christopher Gerards, SZ-Sportredakteur, Stipendiat 2016/17, sowie vom VMS Margit Conrad (2. Vorsitzende), Diethelm Straube (Geschäftsführer) und die Beisitzer Martin Hangen und Martin Volkmar.

Die ausgezeichneten Texte: Hier

Von links: Stefan Matzke, Ina Fassbender, Wolfgang Rattay, Annegret Hilse, Moritz Müller.

Fotografenvertreter: Zwei vom VMS

Wolfgang Rattay und Stefan Matzke in Frankfurt gewählt

(1. März 2017) – 55 der im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) organisierten Fotografen haben am 24. Januar in Frankfurt ihre fünf neuen Vertreter gewählt. Die Wahl war nach dem Rücktritt von Markus Gilliar, Matthias Hangst und Kai Pfaffenbach notwen-

dig geworden. Gewählt wurden Annegret Hilse (GES), Ina Fassbender (freie Fotografin), Moritz Müller (freier Fotograf), Stefan Matzke (sampics) und Wolfgang Rattay (Reuters).

Der Verein Münchner Sportjournalisten gratuliert seinen Mitgliedern Wolfgang Rattay und Stefan Matzke zur Wahl und wünschen ihnen Erfolg.

Sie haben viel zu tun. Wolfgang Rattays erster Eindruck: " Die Verbandsarbeit nimmt et-
was grössere Dimensionen an, als gedacht. Andererseits habe ich mit Annegret Hilse, Ina Fassbender, Moritz Müller und (Achtung noch ein Münchner) Stefan Matzke eine tolle Truppe von 'Mädels und Buben' sowie 'jung und alt an der Seite. Das ist sehr schön. 
Tja, ich denke in den letzten Jahren sind einige ‘heikle’ Themen (nennen wir es ruhig ‘heisse Eisen’) nicht angefasst worden. Wir wollen das ändern."

Im sportjournalist wird Rattay so zietiert: „Wir verstehen uns als eine Gruppe nicht nur Gleichgesinnter, sondern vor allem Gleichberechtigter, die sich zum Wohle aller haupt-

beruflichen Fotografen einsetzen wollen und werden. Unsere To-do-Liste, die uns für die nächsten zwei Jahre mit auf den Weg gegeben wurde, ist lang. Aber jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wir haben uns daher inzwischen mehrfach zu Video-

konferenzen zusammengeschaltet und folgende Aufgaben untereinander verteilt:
Slack-Reform (Zuständigkeit: Annegret Hilse, Stefan Matzke): Slack soll künftig als „schwarzes Brett“ verwendet werden und nicht als postfaktisches Medium, um Persön-

liches gegeneinander in aller Öffentlichkeit auszutragen. Die VDS-Facebook-Gruppe wird am 28. Februar geschlossen.
Fotografen-Rangliste (Zuständigkeit: alle): Unter der Federführung von Ina Fassbender und Moritz wird derzeit ein Fragebogen erstellt, mit dem wir eine transparente und mög-

lichst objektive Rangliste neu erstellen werden, die nicht nur Fußball, sondern auch an-

dere Sportarten berücksichtigt.
Bundesliga (Zuständigkeit: Annegret Hilse, Stefan Matzke, Wolfgang Rattay): In enger Zusammenarbeit mit der DFL und den VDS-Verbindungsleuten wollen wir erreichen, dass künftig ausschließlich hauptberufliche Fotografen mit „richtigem“ Presseausweis eine Ak-

kreditierung für die Bundesligastadien erhalten.
Arbeitsstandards und Sicherheit (Zuständigkeit: alle): Wir starten derzeit eine Um-

frage bei allen Fotografensprechern der ersten und zweiten Bundesliga mit dem Ziel, die technischen Standards noch weiter zu verbessern. Ferner werden wir uns mit dem The-

ma Sicherheit, bekannt auch als (im besten Falle) „Bierbecher-Wurf“, und unserer per-

sönlichen Sicherheit bei der Arbeit beschäftigen.

"Hilfsbereitschaft und Heuchelei"

Thomas Hitzlsperger bei der Vorstellung von Ronny Blaschkes Buch

(4. Februar 2017) - In der Schwabinger Kneipe „Stadion“ gibt es mehrmals wöchentlich Fußballstars zu sehen. Auf den Bildschirmen, bei den Übertragungen aus Bundesliga und Champions League. Doch nun war ein Prominenter leibhaftig da: Thomas Hitzlsper-

ger, ehemaliger Nationalspieler, England-Legionär und neuerdings Vorstandsbeauftragter für die Lizenzspielermannschaft beim VfB Stuttgart.

Hitzlsperger kam als Gast von Ronny Blaschke ins „Stadion“. VDS-Mitglied Blaschke (Berlin) hat für sein neues Buch „Gesellschaftsspielchen. Fußball zwischen Hilfsbereit-

schaft und Heuchelei“ auch Hitzlsperger interviewt, den sozial und gesellschaftspolitisch wohl engagiertesten (Ex-)Profi in Deutschland.

Es gibt beides, Hilfsbereitschaft und Heuchelei“, sagt Hitzlsperger. Er kennt „Leute, die versuchen, Geld abzuschöpfen“ und Spieler, die Stiftungen gründen, weil es steuerliche Vorteile bringt und ein positives Image schafft. Doch ebenso ist er vielen Menschen be-

gegnet, deren Engagement ehrlich sei. Er erzählt, dass er für viele Initiativen angefragt worden sei - „man versucht, ein Anliegen über mich vorzubringen“. Doch er könne nicht für alles zusagen: „Es muss in meine berufliche Situation passen.“

Weitere Gäste der Talkrunde waren Professor Dr, Patricia East, ehrenamtliche Ge-

schäftsführerin der Philipp-Lahm-Stiftung, und Stephanie Dilba, die sich beim TSV 1860 in der Initiative „Löwenfans gegen Rechts“ engagiert und bei den „Football Supporters Europe“ mitarbeitet.

 

Philipp Lahms Engagement in südafrikanischen Townships

 

Patricia East, britische Diplomatentochter und heute Tourismus-Professorin, hatte den ersten Kontakt zu Philipp Lahm vor elf Jahren, als sie eine Anfrage erhielt, ob sie dem Fußballspieler private Englisch-Stunden geben könne. Aber: „Wer ist Philipp Lahm?“ Sie kannte ihn nicht, sagte ab. Ein Jahr später lernte sie ihn kennen und war von seinem so-

zialen Engagement so angetan, „dass ich ein Sabbatical-Semester genommen habe, um seine Stiftung zu begleiten“. Sie erzählt aus dem Alltag der Stiftung. Tausende Briefe würde sie bekommen, „Anfragen verzweifelter Individuen, oft herzzerreißend“. Aber man dürfe nur auf das eingehen, was dem Stiftungszweck entspreche. Philipp Lahms Arbeit besteht darin, dass er Sponsoren, die seine Aktivitäten in einem südafrikanischen Town-

ship und im jährlichen Philipp-Lahm-Sommercamp in Deutschland unterstützen, für Wer-

bung zur Verfügung steht. Zum Sommercamp kommt er selbst – oder schickt eine Video-

botschaft.

 

Blaschke: 20 Millionen von drei Milliarden Euro für soziale Zwecke zu wenig

 

Stephanie Dilba berichtete aus dem Leben eines Fans, der mehr tun will als nur in der Kurve zu stehen (obwohl das, wie sie sagt, für Frauen oft nicht unproblematisch ist, weil sie häufig Opfer sexistischer Attacken werden). Unterstützung vom Verein – in ihrem Fall dem TSV 1860 – gibt es so gut wie nicht: „Da gibt es immer andere Probleme: den Kampf um den Klassenerhalt und ums Überleben.“

Es wurde noch munter diskutiert im „Stadion“, und einer, der sich zu Wort meldete, war Gregor Weinreich, Vorsitzender der FC-Bayern-Fanclubvereinigung „Club Nr. 12“. Er rät: Nicht nachlassen. „In Deutschland haben wir zum Glück die 50+1-Regelung. Vereins-

mitglieder und Fans können noch etwas bewegen.“

Autor Ronny Blaschke hofft, dass die Diskussionen der Basis den Profifußball veranlas-

sen werden, mehr als die bisher jährlich 20 Millionen für soziale Zwecke abzuzweigen. Bei einem Gesamtumsatz von drei Milliarden Euro sollte man die „Corporate Social Re-

sponsibility“ leben können.                                                                            Günter Klein

Großer Erfolg für Eurosport und Marco Hagemann

VMS-Mitglied unter den Gewinnern beim Deutschen Fernsehpreis

(3. Februar 2017) - Eurosport gewann beim Deutschen Fern-

sehpreis in der Kategorie „Beste Sportsendung“. Prämiert wur-

den die Tennis- Liveübertragungen der beiden Damenfinals bei den Australian und US Open. Die elfköpfige Jury lobte die starke Teamleistung und die überzeugenden Reportagen mit Hinter-

grundinformationen.

Ausgezeichnet wurden vier Mitarbeiter des Sendern. Zwei von ihnen sind Mitglieder des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS): Matthias Stach, Hauptmoderator beider Übertragungen, und Marco Hagemann, der dem VDS-Regionalverein Münchner Sportjournalisten (VMS) angehört. Er hat das Endspiel in Melbourne kommentiert.

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdi-

gung der besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres vergeben. Die Preisver-

leihung 2017 war in Düsseldorf.

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;2040-Deutscher_Fernsehpreis

Henriette Löwisch neue Chefin der DJS

Sie ist Nachfolgerin  von Jörg Sadrozinski

(1. Juli 2017) - Henriette Löwisch ist seit dem 1. Juli 2017 Leiterin der Deutschen Jour-

nalistenschule (DJS). Sie ist Nachfolgerin von Jörg Sadrozinski, der nach sechs Jahren an der Spitze der Schule wieder selbst journalistisch tätig sein will. Löwisch ist Absolventin der DJS und war Professorin für Journalistik in den USA. Zuvor war sie Auslandskorresponden-

tin und Chefredakteurin der Nachrichtenagentur AFP.

Haruka Gruber Global Publishing Director

(20. Dezember 2016) - Haruka Gruber (36), Mitglied des Vereins Münchner Sportjourna-

listen (VMS, ist neuer Global Publishing Director des Streamingdienst Dazn, der zur Per-

form Group gehört. Personalia

Der VMS gratuliert seinem erfolgreichen Mitglied

Wieder ein Preis für Ronald Reng

(8. Oktober 2016) - Eine zwölfköpfige Jury aus führenden Sport- und Kulturjournalisten, mit Katja Kraus (Autorin, Ex-HSV-Vorstand, Ex-Bundesligatorhüterin) als „Jury-Coach“ und ihrem Jürgen Kaube (Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung) an der Spitze, wählte zum Fußballbuch des Jahres 2016: Mroskos Talente - Das erstaunliche Leben eines Bundesliga-Scouts, Autor Ronald Rengt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Der VMS gratuliert seinem Mitglied zu einem weiteren großen beruflichen Erfolg.

Reng, geboren am 12. Juli 1970 in Frankfurt am Main, hatte schon 2013 den Preis „Fuß-

ballbuch des Jahres“ gewonnen, mit Spieltage – Die andere Geschichte der Bundesliga (Piper Verlag).
Ronald Reng absolvierte die deutsche Journalistenschule und arbeitet für die Süddeut-

sche Zeitung. Von 1996 bis 2001 wohnte und schrieb er als Sportjournalist und Autor in England, danach übersiedelte er nach Barcelona. Seit 2013 lebt Reng in München und Bozen.

Der vielfach preisgekrönte Reng hat schon einige Bestseller geschrieben und dafür Prei-

se eingeheimst. Der Traumhüter wurde 2004 in Großbritannien als erstes ausländisches Buch mit dem Sports Book of the Year Award in der Kategorie „Biografie“ ausgezeichnet. Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben, wurde in London mit der Auszeichnung William Hill Sports Book of the Year bedacht, dem ältesten und bedeutendster Sportbuchpreis der Welt. Reng war in 23 Jahren der erste Autor, der nicht auf Englisch schreibt, der den Preis erhielt.Die Biografie wurde auch in Großbritannien (Football Book of the Year) und Polen als Fußballbuch des Jahres prämiert.

Zwischen 2001 und 2010 wurde Reng siebenmal mit dem Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) für die beste Sportreportage des Jahres geehrt.

2010 erhielt der Autor den Dietrich Oppenberg-Medienpreis „für herausragende jour-

nalistische Beiträge zum Thema Lesekultur“.                                                            H.E.

 

Buchbesprechung von Ludger Schulze: http://www.fussball-kultur.org/buch/book/mroskos-talente/

Fritz von Thurn und Taxis macht bei Sky Schluss

Fritz von Thurn und Taxis (66) hört am Ende der Fußballsaison 2016/17 bei Sky auf. Der Reporter ist seit 1993 für den Münchner Bezahlsender tätig. Davor arbeitete er 22 Jahre für den Bayerischen Rundfunk. Ganz von Bildschirm verschwinden wolle er aber nicht, so Thurn und Taxis laut sportjournalist.de. "Wenn eine interessante Geschichte kommt, die mir Spaß macht, würde ich mir das gut überlegen.“

http://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;1752-Wandel_bei_Sky.

Markus Hörwick verlässt den FC Bayern

Stefan Mennerich wird Direktor Medien, Digital und Kommunikation

(8. Juli 2016) – Per Presseerklärung kündigte der FC Bayern München an, dass Markus Hörwick, Direktor Medien und Kommunikation, den Klub verlassen wird. Hörwick, der am 14. August 60 Jahre alt wird, habe gebeten, „ihn von seiner Tätigkeit zu entbinden".
Markus Hörwick, seit 1979 Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), war der erste hauptamtliche Pressesprecher der Fußball-Bundesliga. Der damalige Präsident Willi O. Hoffmann und Manager Uli Hoeneß holten Hörwick, der als Jugendlicher für den

den FC Bayern spielte, von Bild München zum FCB.

Aus der Presseerklärung: „Ich werde demnächst 60 Jahre; ein Zeitpunkt, um den herum man sich viele grundsätzliche Gedanken macht", sagt Markus Hörwick und schmunzelt: „Ich bin neugierig, was das Leben abseits von täglichen Pressekonferenzen, Champions League und Mannschaftsaufstellungen noch zu bieten hat - auch an Wochenenden...“ Und weiter: "Ich danke dem FC Bayern für eine unglaubliche Zeit, die ich miterleben durf-

te: am Ende war ich bei 19 Deutschen Meisterschaften und insgesamt 46 Titelgewinnen hautnah mit dabei."
Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Markus Hörwick hat immer mit Leiden-

schaft und Loyalität für den FC Bayern gearbeitet, er hat immer alles für den Verein ge-

geben. Im Namen des Vorstandes danke ich ihm ausdrücklich für 35 Jahre hervorragen-

de Arbeit für den FC Bayern München."
Nach dem Abschied von Markus Hörwick wird der Vorstand des FC Bayern den Medien-

bereich des Rekordmeisters umstrukturieren, davon wurde auch der Aufsichtsrat in Kenntnis gesetzt. Ab sofort werden die bisherigen Direktionen „Medien und Kommuni-

kation“, „Neue Medien, Medienrechte und IT“, sowie die Abteilung „Public Affairs“ zu-

sammengefasst zur neu geschaffenen Direktion „Medien, Digital und Kommunikation“. Direktor dieser neu geschaffenen Direktion wird Stefan Mennerich, der Prokura erhält . Durch diese Neuausrichtung soll die Medienarbeit des FC Bayern weiter gebündelt und somit noch fokussierter ausgerichtet werden.

Kämpfer, Techniker, Meister

Vor 50 Jahren gewann 1860 den deutsche Fußballtitel

(28. Mai 2016) - „Uwe, mach' bloß koan Schmarrn“, flehte Manfred Wagner seinen Ge-

genspieler Uwe Seeler an. Vergebens. Mag sein, dass der Münchner mit seinem Hilferuf an der Sprachbarriere scheiterte. Jedenfalls traf „Uns Uwe“ eine Viertelstunde vor Schluss zum 1:1, Rudi Brunnenmeiers Führungstreffer ausgleichend.

Der Schreck fuhr Spielern wie Zuschauern gleichermaßen in die Glieder. Dass die Sech-

ziger zu diesem Zeitpunkt längst deutsche Meister waren, weil ihr Verfolger Borussia Dortmund gleichzeitig von Eintracht Frankfurt 4:1 abgewatscht wurde, wussten sie nicht. Es war die Zeit, als im Stadion an der Grünwalder Straße der Taferlmann für die Kom-

munikation zuständig war und den Spielstand noch händisch anzeigte.

Ihr Meisterstück war der Mannschaft des TSV München von 1860 schon eine Woche zuvor in Dortmund gelungen. Trainer Max Merkel hatte viel riskiert, auf den Flügelflitzer Fredi Heiß und den Mittelfeldstrategen Hennes Küppers verzichtet – ganz, Einwechseln war erst ein Jahr später erlaubt. Manfred Wagner verteidigte gegen Lothar Emmerich („linke Klebe“), mit 31 Treffern Rekordschütze der Saison. Brunnenmeier und Grosser schossen 1860 zum 2:0-Sieg.

Dass die Sechziger am 28. Mai 1966 vom Balkon des Münchner Rathauses als deutsche Meister grüßten, sei kein Zufall gewesen, hat Wagner 2013 in einem Interview für das Buch „15.30. Die Bundesliga“ der Süddeutschen Zeitung gesagt. Die Mannschaft sei „eine ideale Mischung aus Kämpfern und Technikern“ gewesen, „und wir hatten kaum Verletzte“. In der 34 Punktspielen wurden nur 15 Spieler eingesetzt. Radenkovic; Wag-

ner, Patzke, Steiner, Reich, Perusic, Zeiser, Luttrop, Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Konietzka, Grosser, Rebele, Kohlars.

Manfred Wagner ist mit 364 Pflichtspieleinsätzen zwischen 1958 und 1971 Rekordspieler von 1860. Er starb 2015. Rudi Zeiser, Rudi Brunnenmeier, Timo Konitzka und Rudi Stei-

ner sind im vorangegangen.

VMS INFO 2016 quer.pdf
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Der lange Weg zurück zum täglichen Schulsport

Landessportbeirat appelliert an die Bayerische Staatsregierung

(20.10.2015) War das nötig? Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

http://www.km.bayern.de/ministerium/sport/schulsport.html

steht doch: „Der Schulsport ist ein unaustauschbarer Bestandteil umfassender Bildung und Erziehung und leistet einen spezifischen Beitrag zu einer ganzheitlichen Persönlich-

keitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.“

Es ist sogar bitter nötig. Schon 2009 hatten alle fünf Fraktionen im Bayerischen Landtag mehr Schulsport gefordert. Damals stellte Günther Felbinger (Freie Wähler) fest: „Schul-

sport gehört nicht zu den Lieblingsfächern der CSU-Politiker.“ 1997 hatte der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber, wie in einer Studie der Unternehmensberatung Kien-

baum empfohlen, 900 Sportlehrer-Planstellen streichen lassen und auf nebenberufliche Übungsleiter gesetzt. Danach stürzte Bayern im Schulsport in der Bundesländer-Rang-

liste vom ersten auf den letzten Platz ab.

Barbara Roth: "Eile war geboten"

Eile war geboten“, sagt Barbara Roth, Präsidentin des Verbands der bayerischen Sportlehrerinnen und Sportlehrer, Vorsitzende des Aus-

schusses Bildung und Wissenschaft im Landessportbeirat. „Derzeit werden die Lehrpläne in Bayern überarbeitet, im Herbst 2018 werden sie in Kraft treten. Wenn wir nicht jetzt die gesellschaftliche Richtungs-

änderung hin zu einer föderlichen Bewegungskultur in der Bildung an-

gehen, ist die Chance wieder für viele Jahre vertan.“

Dass es im bayerischen Schulsport viel Nachholbedarf gibt, wird auch an der Anzahl der Nichtschwimmer in den Grundschulen deutlich. Am 28. Juli 2013 berichtete die Süddeut-

sche Zeitung („Wenn der Schwimmunterricht zur Theorie wird“), in Bayern könne mehr als ein Drittel der Zehnjährigen nicht schwimmen. Klaus Drauschke, als Vizepräsident des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) zuständig für Breitensport, Sportent-

wicklung und Bildung, fragte Berthold Rüth, den Vorsitzenden des Landessportbeirats und sportpolitischer Sprecher des Landtags-CSU, nach der aktuellen Zahl der bayeri-

schen Grundschüler, die nicht schwimmen können. Rüth konnte keine Auskunft geben, auch vom Kultusministerium erhielt Drauschke keine Zahlen.

Kann es sein, dass der CSU die Defizite im bayerischen Schulsport ein bisschen peinlich sind? Vielleicht war das der Grund, dass die Aufforderung zum täglichen Schulsportunter-

richt im Landessportbeirat ohne Diskussion abgenickt wurde. Die Mit-Initiatorin Barbara Roth ist übrigens CSU-Mitglied.

Der Landessportbeirat (29 Mitglieder) steht dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung sowie allen mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrich-

tungen im Freistaat Bayern in grundsätzlichen Fragen beratend zur Seite. Vertreter der bayerischen Sportjournalisten ist Hans Eiberle (Verein Münchner Sportjournalisten).

http://www.stmi.bayern.de/sug/sport/sportinbayern/landessportbeirat/index.php

Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

In luftiger Höhe: Die Reporterkanzel überlebte den Umbau.

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Türkenstr. 95

80799 München

 

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

Besucher seit 19. Juni 2013

VMS INFO 2016/17
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Geburtstage 2017

Weltmeisterlicher Treffer zum 2:1-Sieg über die Niederlande, 1974 im Münchner Olympiastadion.

Gerd Müller 72 (3.11.2017) Unerreicht, unvergessen. Danke Gerd, alles Gute!

Rolf Hofmann 90                    Mit dem Fußball                     um die ganze Welt

Diethelm "Didi" Straube 60    Von Darmstadt in die Welt hinaus - bis nach Afrika

Gerhard M. Gmelch 75        Jura, Fußball und eine              Kreuzfahrt ins Glück

Wolfgang Gärner 70               Einer der letzten Allrounder

Heinrich Lemer 65        Journalist statt Arzt - Hallbergmoos statt Berlin

Kurt Reich 90               Schlesier, Berliner, Allgäuer, Journalist + Funktionär

Werner-Johannes Müller 65   Der Mann, der den kicker-Stammtisch erfand

Robert Lübenoff 60               Power-Krebs

Corinna Halke-Teichmann    Vom Eis vor die Kamera

Oskar Brunnthaler 70          Ewig jung

Ansichtssache

Wolfgang Uhrig:               Servus, TT            

Neue Mitglieder

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Neue Bücher                           

Ulrich Kühne-Hellmessen

Hardcover, 160 Seiten.

Erschienen: Oktober 2017.

Gewicht: 1014 g.

ISBN: 978-3-7423-0378-3

24,99 € inkl. MwSt.

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Infos und  Leseprobe:

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Gerhard Waldherr

Deutschkunde

240 Seiten, mit 26 Abbildungen

30,00 (D) / € 30,90 (A)

ISBN

978-3-946514-55-8

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

VDS-Preis

Stegmann-Preis

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