Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Der Verein Münchner Sportjournalisten, mit 396 Mitgliedern (Stand 01. Januar 2021) der zweitgrößte der 20 Regional-vereine des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), ist die berufsständische Vereinigung der hauptberuflich tätigen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten (Print, Online, Rundfunk, Fernsehen, Foto) in Ober- und Teilen von Niederbayern. Über uns...

Einer der vielen beruflichen Wegbegleiter von Gerd Müller war der Fotograf Fred Joch,

der uns seine Fotografie aus dem Jahr 1969 zur Verfügung stellte.

                    Trauer um Gerd Müller

Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) trauert um Gerd Müller, der am 15. August 2021 im Alter von 75 Jahren gestorben ist. Viele unserer Mitglieder wa-ren Wegbegleiter und Chronisten in Wort und Bild eines Großen des Weltfußball und liebenswerten Menschen. Wir werden Gerd Müller in dankbarer Erinnerung behalten.                                                                          Thomas Walz, 1. Vorsitzender

 

Paul Breitner: „Es gibt wunderbare Mannschaften, es gibt wunderbare Spieler, die nie ganz Große werden, weil sie keinen haben, der sie zu einem ganz großen macht. Ohne Gerd Müller wäre nicht nur die Geschichte des FC Bayern ganz anders gelaufen, es wä-ren auch das Leben Vieler, die mit ihm gespielt haben, anders verlaufen.“

 

Hans Eiberle: „Gerd Müller hat den beruflichen Lebensweg vieler Sportjournalisten beein-flusst, so auch meinen: Mit dem FC Bayern kreuz und quer durch Europa und bis nach Brasilien zum Weltcupfinale gereist, über Siege, Tore, Meisterschaften und Europacup-Triumphe berichtet. Mit der Nationalmannschaft 1970 zur WM 1970 nach Mexiko geflo-gen, weil Gerd Müller mit seinen Toren gegen Nikosia (1:0), Schottland (1:1) und Öster-reich (1:0) den Weg frei geschossen hatte. Und ganz zum Schluss durfte ich mittwochs beim Journalisten-Hallenkick mit (meist erfolgreich) und gegen (immer erfolglos) Gerd Müller spielen. Danke, Gerd, auch im Namen jener Münchner Kollegen, die damals aus Mexiko berichtet haben und Dir vorausgegangen sind: Günther Wolfbauer (Abendzei-tung), Rolf Hofmann (Münchner Merkur) und Hans Schiefele (Süddeutsche Zeitung), der spätere Vizepräsident des FC Bayern. Er belohnte einst den halbtags als Möbelpacker beschäftigten 19-jährigen Fußballer Müller dafür, der er ihm einen Küchenschrank in den dritten Stock geschleppt hatte, mit fünf Mark Trinkgeld .“

 

Paul Breitner spielte von 1970-1974 und von 1987-1983 für den FC Bayern München und gewann 1974 zusammen mit Gerd Müller den WM-Titel.

 

Hans Eiberle war SZ-Sportredakteur (1961-1999) und Vorsitzender des Vereins Münchner Sportjournalisten (1989-2014).

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Zum-75-Geburtstag-von-Gerd-Mueller,sendung1094654.html

VMS INFO 2021 im Netz

Jahresheft mit 76 Seiten als Pdf-Datei

(26. Mai 2021) - VMS INFO, das Jahresheft des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), erscheint seit 2002, jeweils im April/Mai. Bis 2019 gab es gedruckte Ausgaben, 2020 und 2021 lediglich eine Pdf-Datei.

 

  Das Heft 2021 (76 Seiten) steht in der linken Spalte unter Aktuelles.

 

Inhalt: Texte sowie Fotos der erfolgreichen VMS-Mitglieder in den VDS-Berufswettbewer-ben. Herausragend: Das Sportbild des Jahres von Wolfgang Rattay, und die faszinierenden Bilder vom Klettern, mit denen Adam Pretty unter anderem beim AIPS-Award gewann. Außerdem die prämierten Texte des 20. Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung.

   Im Editorial weisen Thomas Walz (1. Vorsitzender) und Margit Conrad (2. Vorsitzende) „Neue Wege in und aus der Krise“. Der freie Journalist Jupp Suttner schrieb über „Fußball ohne Ton und O-Ton“. Hans Eiberle sprach mit Armin Gibis, dem Ressortleiter Sport des Münchner Merkur, über ein Jahr ohne Livesport. Christoph Seidl erklärt, wie das Amateurfußball-Portal FuPa Oberbayern nicht nur überlebt, sondern die Klickzahlen des Vorjahrs nur knapp verfehlte. Martin Volkmar, Vorsitzender des VDS-Arbeitskreises Online, beschreibt ein schwieriges Jahr. Gerhard Waldherr (Jahrgang 1960) war „aus der Bronze-zeit ins Internet“ unterwegs. Gerd Raithel, 1954 der jüngste deutsche Chronist des Wunders von Bern. erinnerte sich aus Anlass seines 90. Geburtstags an das WM-Finale.

Der VMS gratuliert

1, April 2021 - Bei den Berufswettbewerben des Verbands Deutscher Sportjournalisten 2020/21 haben sich sechs Mitglieder des Vereins Münchner Sportjournalisten erfolgreich beteiligt. Nach den Fotografen Wolfang Rattay und Adam Pretty (siehe) gab es in den Kategorien Fernsehen, Print und Onlina vier weitere Preisträger.

  Der Vorstand gratuliert den ausgezeichneten Kollegen Mario Kottkamp, Claudio Catuogno, Nicklas König und Maximilian Schmeckel im Namen aller Mitglieder zu ihren herausragenden beruflichen Erfolgen.

VDS-FERNSEHPREIS
Förderer: Deutsche Fußball Liga GmbH

1. Preis (2.000 Euro)
Mario Kottkamp (Rosenheim)

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS):

„Weiter, immer weiter – Corona. Die Bundesliga. Der Restart.“

gesendet am 25. Oktober 2020 in der ARD

GROSSER ONLINE-PREIS
Förderer: Commerzbank AG

2. Preis: (1.500 Euro)
Niklas König

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

 

Maximilian Schmeckel

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Als selbst die Bagger staunten –

wie Erling Haaland der umworbenste Torjäger Europas wurde“
erschienen am 18. Februar 2020 auf goal.com

GROSSER VDS-PREIS
Förderer: reservix

 

3. Preis (1.000 Euro)
Claudio Catuogno

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS):

„Blut und Stollen“

erschienen am 30. September 2020

in der Süddeutschen Zeitung

                                    Text

Die Basketballer des FC Bayern gedachten vor dem Spiel gegen die Baskets Oldenburg des verstorbenen Sportfotografen Hans Rauchensteiner. FOTO: STEFAN MATZKE

Zum Tod von Hans Rauchensteiner

Das Auge des Sports

  Als er im Dezember 2013 seinen 65. Geburtstag feierte, schrieb ihm Sammy Minkoff „als Freund und Kollege“ in einer Gratulation für den „sportjournalist“ den Schluss-satz:Vielleicht findest Du jetzt Zeit und Gelegenheit, um das Leben mit Deiner Frau Hanni zu genießen.“

  Offenkundig nahm er diesen Rat nicht so ernst, denn bei seinem Siebzigsten vor zwei Jahren war er noch immer aktiv, immerhin aber versprach er in der Laudatio im VDS-Magazin: „Ich will es demnächst ruhiger angehen lassen, nur noch kleine Termine wie ab und zu mal hinterm Tor in der Allianz Arena.“ Und dort ereilte ihn jetzt der Tod, am Abend des 6. März beim Heimspiel des FC Bayern gegen Dortmund. Hans Rauchensteiner, das Auge des Sports, starb nach einem Herzinfarkt.

  Die Betroffenheit unter Kolleg*innen war groß am Morgen danach. Alexander Hassenstein weckte von der Hallen-WM der Leichtathleten aus in Polen mit dieser Nachricht befreundete Journalisten aus dem Schlaf. Rüdiger Schrader beschrieb auf Facebook einen „hochgeschätzten Menschen, sein Lächeln, seinen Witz, seine Fröhlichkeit, seine Herzlichkeit und seinen Humor“.

Für Stefan Matzke, einer der VDS-Fotografensprecher*innen, war Rauchensteiner ein „sensationeller Fotograf, der immer ein Auge für den ganz besonderen Augen-blick hatte, der beruflich und menschlich mein Vorbild war.“

  Fred Joch, wie Rauchensteiner ein Urgestein der Branche, lobte: „In 50 Jahren war Hans einer der besten und liebenswertesten Kollegen, den ich kennen lernen durfte.“ Auf der FC Bayern-Homepage schätzte man Rauchensteiner „wegen seiner höflichen und freundlichen Art. Deshalb gewährten ihm die Sportler oft tiefere Ein-blicke, da sie sich eines vertrauensvollen Umgangs mit ihm sicher sein konnten.“

  Hans Rauchensteiner - sein Leben war die Fotografie. Damit begann er in seiner Heimatstadt Landshut, wo er als Kind für eine Kamera sparte und später auf Objekt-suche durch die Stadt schlenderte. Eines Tages, so erzählte er gerne, habe er dann Renate getroffen: “Ein bildhübsches Mädchen, siebzehn Jahre, angehende Schau-spielerin.“ Die Mutter dieser jungen Schönheit soll von den Bildern, mit einem

Blick in die Zukunft, geschwärmt haben: „Hans, Sie müssen später mal Fotograf werden …“ 

  Das aber dauerte. Erst war er noch Panzerfahrer bei der Bundeswehr, dann Dreher, später Maschinenbautechniker bei Siemens. Das Fotografieren war für ihn noch immer nicht mehr als ein Hobby. Bis er dann einem Mitarbeiter von sven simon auffiel, Synonym für die Bild-Agentur des Sohnes vom legendären Medienzar Axel Springer. Sven Simon akkreditierte ihn für die Fußball-WM 1974 in Deutsch-land. Dafür nahm sich Rauchensteiner bei Siemens den Jahresurlaub – und ging nie mehr zurück.

 

Er arbeitete fortan für sven simon. Nach vier Jahren verdiente Rauchensteiner

dort 1750 Mark. Mit 22 000 Mark auf der hohen Kante wagte er ab 1.Januar 1980

den Schritt in die Selbstständigkeit. „Vierzehn Tage später war mein Erspartes weg,“ erzählte mir Rauchensteiner einmal, „schon das erste Wochenende war ein Chaos. Ich wollte so viele Veranstaltungen wie möglich machen und habe dann nichts weggeschafft – mit den Fotos in der Hand bin ich hinter dem Zug herge-rannt, habe ihn verpasst, wollte alle Bilder auf die Schienen schmeißen. Das erste Jahr war eine Katastrophe: 118 000 Mark Umsatz, 110 000 Mark Ausgaben, also 8.000 Mark Verdienst im Jahr, vor Steuern!“

  Doch es kamen bessere Zeiten. Für den „Playboy“ produzierte er eine aufwen-

dige Playmate-Strecke, was ihm ein fünfstelliges Honorar einbrachte. Eine Werbe-agentur zahlte für eine Uhrenkampagne pro Tag so viel, wie er sonst in einem ganzen Monat verdiente. Und immer wieder kamen lukrative Aufträge von Illu-strierten, großen Buchverlagen. Er fotografierte bei 18 Olympischen Spielen, 22 Wimbledon-Turnieren, neun Fußball-Weltmeisterschaften, bei ungezählten Ski- und Leichtathletikevents – er gehörte einfach dazu, der Münchner mit dem Schnauzer.

  Die Liste der Auszeichnungen reicht vom „World-Press-Foto 1978“, dem 1. Platz

in einem IOC-Wettbewerb 1989, den Siegen 1987 und 1993 im Verband Deutscher Sportjournalisten bis zum Sven-Simon-Preis 2010. „Dafür gab es stolze 10 000 Euro,“ erzählte Hans Rauchensteiner einmal, „aber wichtiger war mir, dass es der Preis meines Mentors und Freundes Axel war.“

  Würdigungen als Auszeichnungen und Ansporn zugleich. Um immer weiter noch dem selbst gestellten Anspruch gerecht zu werden. Auch über das Rentenalter hinaus, mit zweiundsiebzig. Obwohl ihm doch das Herz immer mal wieder Probleme machte. „Am Samstag, im Presseraum der Allianz-Arena hatte Hans plötzlich Übelkeit beklagt,“ berichtet der Kollege Günter Schiffmann, „blass nahm er Platz auf einem Stuhl. Ich fragte, was los sei. Er nahm seine Corona-Schutzmaske ab und meinte, ihm sei nur übel, das ginge gleich vorbei.“

  Aber da war vor allem auch noch sein Ehrgeiz, dieser Termin FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Und wo er sich doch glücklich schätzte wegen der Akkredi-tierung zu diesem Spiel. Die ihm erst zugefallen war durch Losentscheidung gegen-über einem Münchner Kollegen. Es habe nur noch ein einziges Ticket zur Ver-fügung gestanden, wie Kollegen berichten.

  Das letzte Spiel für Hans Rauchensteiner – der tragische Schlusspunkt für ein Auge des Sports, mit zweiundsiebzig, bei der Arbeit im Fußballstadion.

                                                                                                                 Wolfgang Uhrig

 

Nachruf auf Hans Rauchensteiner: Bilder können sprechen - Sport - SZ.de (sueddeutsche.de)

 

https://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2021/03/fotograf-hans-rauchensteiner-stirbt-in-der-allianz-arena-in-muenchen

 

https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/fcbayern/sport-fotograf-hans-rauchensteiner-ist-tot-art-711450

Gerd Müller 75

Einer wie keiner

(03.November 2020)  Jetzt ist Fantasie gefragt. Der Ringfinger der linken Hand, das ist der Grabowski. Und der Zeigefinger, das ist der Bonhof. „Also, die stehen rechts“, sagt Gerd Müller, und setzt die Fingerspitzen auf den Tisch; den muss man sich grün vor-stellen, er ist das Spielfeld des Münchner Olympiastadions. Und Müller stämmig, mit schwarzem Haar und Bart, nicht rank und schlank wie er dasitzt im Besprechungszimmer des FC Bayern München: Grau meliert, mit Brille. Beim Blick in die Vergangenheit funkeln die Augen hinter den Gläsern. „Der Bonhof spielt den Ball rein, und ich bin da, ungefähr“, in diesem Augenblick in Gestalt des rechten Zeigefingers. „Da stehen zwei Holländer.“ Die Finger, die eben noch Grabowski und Bonhof waren, heißen jetzt Rijsbergen, und Krol, „der ist bei mir dran. Ich geh’ nach vorn und geh’ dann zurück. Der Ball springt auf mei-nen linken Fuß und springt dann weg.“

 

  Wer ein Foto dieser Szene vor Augen oder sie live erlebt und im Gedächtnis gespei-chert hat, sieht jetzt Krols verzweifelte Grätsche. „Und in dem Moment hab’ ich mit dem rechten Fuß aus der Drehung geschossen, ins lange Eck.“ Müller nimmt die Hände vom Tisch. 2:1 in der 44. Spielminute, eine Halbzeit später war die Mannschaft der Bundes-republik Deutschland Fußball-Weltmeister, am Sonntag, dem 7. Juli 1974, kurz vor 18 Uhr, und mit ihr die sechs Münchner Bayern Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeneß, Sepp Maier, Gerd Müller und Hans-Georg Schwarzenbeck.

                                           (Gerd Müller über sein WM-Siegtor 1974 (Hans Eiberle, 2010)

 

  Gerd Müller erklärte ganz einfach, aber trefflich, das Phänomen Gerd Müller: „Als Mit-telstürmer musst du wissen, wo dasTor steht, und das habe ich gewusst.“

 

  Sein Mitspieler Paul Breitner sagte, sichtlich bewegt: „Es gibt wunderbare Mannschaften, es gibt wunderbare Spieler, die nie ganz Große werden, weil sie keinen haben, der sie zu einem ganz großen macht. Ohne Gerd Müller wäre nich nur die Geschichte des FC Bay-ern ganz anders gelaufen, es wären auch das Leben Vieler, die mit ihm gespielt haben, anders verlaufen. Ohne Gerd Müller wäre ich heute nicht hier.“

 

  Gerd Müller hat auch den Lebensweg vieler Sportjournalisten beeinflusst, so wie meinen:

Mit dem FC Bayern und der Nationalmannschaft kreuz und quer durch Europa und nach Südamerika, Siege, Tore, Pokale. Und ganz zum Schluss durfte ich mittwochs beim Jour-nalisten-Hallenkick mit und gegen Gerd Müller spielen.

 

Am 3. November 2020 wurde Gerd Müller 75 Jahre alt.

 

https://www.sport1.de/tv-video/video/paul-breitner-nimmt-hall-of-fame-ehrung-fuer-gerd-mueller-entgegen__1443095C-FC9B-440B-9273-933D81DAF399

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Zum-75-Geburtstag-von-Gerd-Mueller,sendung1094654.html

Knappe Mehrheit für Beitragserhöhung im VDS

(2. November 2020) - Wegen der wieder steigenden Anzahl der Corona-Infektionen fand die Jahreshauptversammlung des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) als Videokonferenz via Zoom statt. Alle 20 Regionalvereine sowie in der Spitze 65 und dauer-haft gut 50 Mitglieder nahmen teil.
  Die vom Präsidium beantragten Satzungsänderungen fanden die Zustimmung des Ple-nums. Einstimmig beschlossen wurde, dass ab Frühjahr 2021, wenn die nächste Haupt-
versammlung als Wahlkongress stattfindet, das Präsidium um einen Beisitzer aus dem Bereich der Onlinemedien ergänzt wird.
  Sehr intensiv, aber stets sachlich waren die Diskussionen über eine Beitragserhöhung sowie die Vergütungen für Präsident und Schatzmeister. Künftig gibt es finanzielle Zuwen-dungen, die insbesondere das Amt des Präsidenten beziehungsweise der Präsidentin attraktiver machen sollen. „Das ist inzwischen ein Halbtagsjob“, erklärte der 1. Vizeprä-sident André Keil.
  Äußerst knapp war die Entscheidung über eine Beitragserhöhung. Schatzmeister Christoph Schumann konnte sich schlussendlich mit seiner Argumentation durchsetzen. Schumann: „Wir professionalisieren den VDS, zudem übernimmt der Dachverband sämt-liche Kosten für die Durchführung der überregionalen Veranstaltungen.“ Bislang hatten dies abwechselnd Regionalvereine gemacht.

25 Jahre Doppelpass auf Sport1

Uli Hoeneß war zum 24. Mal zu Gast

Am Sonntag, den 13.09.2020 feierte der SPORT1 Doppelpass Geburtstag: Seit 25 Jahren diskutiert der TV-Stammtisch, was die Fußballnation bewegt. Umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen, verwegene Spielertransfers, unerklärliche Pleiten in der Bundesliga: Kein Thema wird ausgespart, wenn die Klub-Chefs und Trainer im Münchener Flughafenhotel Hilton mit Experten, Journalisten und manchmal Showgrößen um Worte und Sichtweisen ringen.

Uli Hoeneß war am Sonntag zum 24 mal zu Gast und versprach auch die 25 voll zu machen. Auch sparte er nicht mit kerniger Kritik. So nannte er den Berater von David Alaba, den der FC Bayern "liebend gerne behalten möchte" einen "geldgierigen Piranha".

Das Thema eine Woche vor Liga-Start: Hat sich der Fußball in die richtige Richtung bewegt? Die Diskussion führten drei Generationen von Journalisten am Tisch: der Kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh (ebenfalls Gast der ersten Sendung), der Rasenfunk-Podcaster Max-Jacob Ost - und Sport1-Chefredakteur Pit Gottschalk.
Zudem wurde das Jubiläumsbuch zum Doppelpass vorgestellt. Dazu waren Olaf Schröder, Vorstandsvorsitzender Sport1 Medien AG, Kai Blasberg, Erfinder des Doppelpass und Rudi Brückner, damals Moderator und Chefredakteur DSF, in einer kleinen Extrarunde zu Gast. Im Buch enthalten: Wunderbare Geschichten, die beim Doppelpass passiert sind, die Nacherzählung kurioser Szenen, unter anderem mit Udo Lattek und eben Uli Hoeneß, dazu die drei Moderatoren Rudi Brückner, Jörg Wontorra und Thomas Helmer im Porträt, Hintergrundgeschichten und Erklärungen, wie die Sendung entsteht - sowie eine scheinbar endlos lange Liste mit den Namen jedes einzelnen Gastes der Sendung und wie oft er dabei gewesen ist. 
Erstmals wurden auch wieder Zuschauer zur Kultsendung zugelassen sein. Das Buch aus dem Werkstatt-Verlag kann man hier vorab online bestellen:  Hier klicken

Leitfaden für Medien-Akkreditierung

(04.05.2020) - Die DFL hat die Klubs der 1. und 2. Bun-desliga darauf hingewiesen, dass die Besetzung der im Konzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs aus-gewiesenen Plätze für Journalisten und Fotografen in Zusammenarbeit mit dem VDS geschehen soll.
  Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) hat mit der DFL für die zehn zur Verfügung stehenden Akkredi-tierungen für Print/Online folgenden Leitfaden entwickelt, der an allen Standorten eine einheitliche Umsetzung gewährleisten soll. Laut DFL sind die Vereine an dieses Konzept gebunden. Es ist nicht zu erwarten, dass über die Anzahl der Plätze noch mit den jeweiligen Behörden verhandelt wird. 

  Die drei Fotografen-Plätze werden mit dem VDS gesondert ausgehandelt.

  An allen Standorten sind folgende vier Medien standardmäßig mit je einer Person zu akkreditieren: dpa, SID, Kicker, Springer-Presse.

  Über die weiteren sechs Akkreditierungen entscheidet die Pressestelle des Heimklubs als akkreditierende Stelle und die VDS-Verbindungsperson (Print) am Standort des Heimclubs. Für den VMS ist das Elisabeth Schlammerl, 2. Vorsitzende VDS.

 

Dabei ist zu beachten:

 

• Es sind Synergien in Bezug auf Medienhäuser mit mehreren Titeln und Standorten zu

  berücksichtigen.
• An Standorten mit großem Medieninteresse soll an den neun ausstehenden Spieltagen

  auf Rotation geachtet werden.
• Nach Möglichkeit sind auch freie Journalisten, die mehrere Titel beliefern, und Online-

  Medien mit großer Reichweite zu berücksichtigen.
• Um den aktuell gültigen Verhaltensgeboten Rechnung zu tragen, bittet der VDS darum,

  dass Journalisten Reisetätigkeit so gut wie möglich vermeiden. Das gilt insbesondere mit

  Blick auf die Begleitung der Auswärtsmannschaft.
• Sollten nicht alle 10 Akkreditierungen für schreibende Journalisten benötigt werden,  soll-

  ten die freien Plätze in Abstimmung mit der VDS-Verbindungsperson für Fotografen am

  Standort des Heimclubs an Fotografen vergeben werden.
• Da im Konzept keine feste Fotografenposition auf der Tribüne vorgesehen ist, die Per-

  spektive aber als relevant erachtet wird, wird die Option geprüft, den akkreditierten dpa-

  Journalisten zusätzlich mit einer Fotokamera auszustatten. Er würde seine Bilder dann im

  Rahmen des zwischen DFL und VDS-Fotografensprechern in Abstimmung befindlichen

  Fotografenkonzepts in den entsprechenden Pool einspeisen.   
• Die Pressekonferenz nach dem Spiel findet als virtuelle PK statt – es können keine Jour-

  nalisten anwesend sein. Es werden ausschließlich die Fragen der 10 akkreditierten Jour-

  nalisten sowie des Vertreters des Hörfunk-Rechteinhabers berücksichtigt (eine Frage pro

  Person).
• Die Idee von getrennten Pressekonferenzen nach dem Spiel wird unter der Vorausset-

  zung begrüßt, dass bei der PK des Auswärtsclubs zusätzlich auch Fragen von auswärti-

  gen Journalisten berücksichtigt werden, auch wenn diese keine Akkreditierung besitzen

  (zwei oder mehr Journalisten).

VMS dankt Christine Strobl

(29. April 2020) – In seiner Sitzung am 29. April 2020 hat sich Christine Strobl (SPD) aus dem Münchner Stadtrat verabschiedet; sie kandierte nicht mehr. 

  Strobl war seit 1990 Stadträtin, von 2005-2014 Zweite

und seitdem Dritte Bürgermeisterin, unter anderem zu-ständig für den Sport.

  Christine Strobl gehörte seit 2006 der Jury des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung an, den der Verein Münch-ner Sportjournalisten (VMS) seit 2002 vergibt, und war Gastgeberin der alljährlichen Preisverleihung.

  Der 1. VMS-Vorsitzende Thomas Walz und der Jury-Vorsitzende Hans Eiberle bedanken sich im Namen des Vereins und der ausgezeichneten jungen Kolleginnen und Kollegen bei Christine Strobl für die langjährige Unterstützung. 

(24. März 2020) - Auch die Verleihung des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung, die der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) zum 19. Mal ausgeschrieben hatte, ist dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Die  drei Preisgewinner Benedikt Warmbrunn (1.), Christopher Meltzer und Dominik Wolf (ge-teilter 2. Platz) sowie der neue Stipendiat Laurenz Schreiner erhalten ihre Urkunden nicht im festlichen Rahmen mit Dreigänge-Menü von Bürgermeisterin Christine Strobl, die Mit-glied der Jury ist, und dem VMS-Vorsitzenden Thomas Walz, sondern per Post. Der fünf-malige Sieger Warmbrunn verabschiedet sich ebenso formlos wie Christine Strobl. Warm-brunn hat die Altersgrenze (32 Jahre) erreicht, die Bürgermeisterin, Gastgeberin der Preisverleihung, kandidierte nicht mehr für den Stadtrat, ihre Amtszeit endet am 30. April 2020.

  Die 16-seitige Zusammenstellung mit den prämierten Texten, der Vorstellung des Stipen-diaten Laurenz Schreiner und ein bisschen Statistik, vom Jury-Vorsitzenden Hans Eiberle ursprünglich für die Ehrung produziert, steht als Pdf-Datei zum Download auf dieser Seite (links, Stegmann-Sonderdruck).  

  Ausführlich berichtet wird über die Förderung des sportjournalistischen Nachwuchses, die dem VMS ein Anliegen ist, im Jahresheft VMS INFO, das im April 2020 hier veröffentlicht wird.

"Schon wieder diese Blonde“: Den Original-Abzug eines Fotos für den „Sunday Mirror“ und den dazugehörigen Artikel hortet Elisabeth Zeitler in ihrem Album.               Repro: Willfurth

Im rosa Kostüm zweimal London und zurück

Als Sissi Zeitler das Covergirl des Sunday Mirror war

(9. September 2019) – Mittwoch, 19. Mai 1965. 1860 spielt im Londoner Wembleystadion gegen Westham United im Finale des Europacups der Pokalsieger. Am Spielfeldrand sitzt eine blonde junge Frau im rosafarbenen Kostüm, in der Hand eine Kamera, Marke Rollei-flex. Ein ungewohnter Anblick, Fußball war damals eine Männerdomäne, erst recht in Eng-

land, und die Sportfotografie nicht minde-

  Den Kollegen des Boulevardblatte „Sunday Mirror“ war die Blonde auch aufgefallen. Die Journalisten witterten eine interessante Geschichte. Zu spät, die Fotografin war frühmor-gens mit der Mannschaft heim nach München geflogen, wo sich die Sechziger trotz der 0:2-Niederlage im Löwenbräukeller am Stiglmaier Platz feiern ließen.

  Elisabeth (Sissi Zeitler) war nicht dabei. Sie saß schon wieder im Flugzeug, zurück nach London, auf Einladung des "Sunday Mirror“. Das Blatt hatte beim beim Münchner Merkur anrufen lassen, für den Josef Zeitler in London fotografierte, gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth (Sissi). Sie war die Blonde aus dem Wembleystadion.  Weiter

Plattform für journalistische Talente

Auch Martin Machowecz profitiert vom Stegmann-Preis des VMS 

(2. September 2019 ) - Martin Machowecz (31), Redakteur im Leipziger Büro der ZEIT, diskutierte am Sonntag (1. September 2019) bei Anne Will über die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg. Der in Meißen (Sachsen) geborene Machowecz studierte Politik und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München.

  Machowecz ist einer jener Journalisten, denen der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) mit seinem Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für regionale und lokale Sportberichterstattung eine Plattform bietet auf der sie sich in jungen Jahren präsentieren können. Machowecz gewann 2011 mit einem Porträt der Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katharina Witt („Miss Olympia“), die als Vorsitzende eines 23-köpfigen Kuratoriums mit namhaften Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur die Bewerbung Mün-chens um die Olympischen Winterspiele 2018 anführte. Der Autor schrieb damals an den VMS: „Von Leipzig aus nochmals herzlichen Dank für die Verleihung des Stegmannpreises, besonders aber auch für den schönen Nachmittag in München. Wunderbar, dass der VMS diesen Preis ausschreibt, über den ich mich sehr freue.“

  Die Platzierten waren damals Sebastian Winter, mit einem Porträt des Wasserspringers Albin Killat („Jenseits des Hasenbergls“), und Philipp Schneider über die Wohngemein-schaft der 1860-Fußballspieler Kevin Volland und Markus Ziereis (Freunde). Winter und Schneider sind Redakteure im Sportressort der Süddeutschen Zeitung.

  Auch andere ehemalige Stegmann-Preisträger etablierten sich im Journalismus. Marc Widmann, 2002 der erste Sieger beim Stegmann-Wettbewerb mit einer Reportage von der Trabrennbahn in Daglfing („Auf der Stufe des Pferdeflüsterers“), ist Leiter der Hamburger Redaktion der „ZEIT“.

  2006 siegte Christina Warta mit einer Reportage über zwei Sechzigerfans („Orgie in Weiß und Blau“), und 2007 gleich noch mit einer Zustandsbeschreibung des einst als Europa-pokalsieger im Handball erfolgreichen TSV Milbertshofen („Alltag in der Hölle Süd"). Sie ist Pressesprecherin für Sport im Referat für Bildung und Gesundheit der Landeshauptstadt München.

  2007 belegte Daniel Pontzen den 2. Platz mit einem Text über den Fußballspieler Philipp Lahm („Eine schrecklich normale Familie“). Pontzen (39) ist Korrespondent im ZDF-Hauptstadtstudio, zuständig u.a. für CDU/CSU, Linke, Außen- und Europapolitik, Bildung. Er promovierte im Fach Politische Wissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Frei-burg.

  2012 gewann den 1. Preis Andreas Glas; der als Sechzigerfan verkleidet mit Bayernfans per Bahn nach Freiburg fuhr ("Seitenwechsel). Glas (34) ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung für Nordbayern mit Sitz in Regensburg.

                                                                                                                    H.E.

Stegmann-Preis 2011 (v.l.): Martin Machowecz (1.), Sebastian Winter (2.) und Philipp Schneider (3.). FOTO: MARIA MÜHLBERGER

Reporterglück - Reporterpech

VMS-Stipendiat Johannes Holbein berichtet über seine Ausbildung

(21. August 2019) – Johannes Holbein (25) ist der zehnte Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Er wird vom VMS ein Jahr lang bis März 2020 finanziell unterstützt.Holbein besuchte das Albeck-Gym-nasium in Sulz am Neckar (2004-2009) und das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt (2009-2012), wo er das Abitur mit Note 1,7 bestand. Er ist Schüler der Maste-rklasse der Deutschen Journalistenschule (DJS) in Mün-chen. Vorher studierte am Karlsruher Institut für Techno-logie (2012-2013) und erwarb den Bachelor in Politik-wissenschaften und Geschichte (Note 1,3). Holbein spielt Geige und Fußball, er besitzt den C-Trainerschein.

  Die Print-Ausbildung hat Holbein abgeschlossen, die Radio-Kurse haben angefangen. „Ich habe gelernt, Kommentare und Nachrichten zu schreiben, Interviews zu führen und gründ-lich zu recherchieren“. Er schrieb eine Reportage über eine Autistin und übte sich in der aktuellen Berichterstattung aus dem Fußballstadion. Vor ihm saß Miroslav Klose, Holbein nennt es „Reporterglück“. Weniger Glück hatte er mit dem Torschützen – es war der Fal-sche. Tätigkeitsbericht

Schmackhafter Bezug:  Münchner Brezen und Weißbier von der Kuchlbauer-Brauerei aus Abensberg, das Label zeigt den Kuchlbauer-Turm, der ein Architekturprojekt nach Frie-densreich Hundertwasser ist. (v.l.): Die stellvertretende VMS-Vorsitzende Margit Conrad, SMA-Generalsekretär Joe Langer, SMA-Präsident Hans-Peter Trost und VMS-Vorsitzender Thomas Walz.                                                        FOTO: CHRISTIAN ALEXANDER HOCH

Generalversammlung nur halb so lang wie Marathon

Führungsspitze des VMS zu Gast bei Österreichs Sportjournalisten

(29. April 2019) – Eine Stadtbesichtigung auf auto-freien Straßen – das gibt’s nur einmal jährlich in Wien, immer dann, wenn sich Zigtausende beim Vienna-City-Marathon (VCM) auf die Strecke ma-chen. So geschehen in 2019 am Sonntag, 7. April: Bei der 36. Auflage des VCM hatte die stellvertre-tende VMS-Vorsitzende Margit Conrad die einmali-ge Gelegenheit, in einem der Begleitfahrzeuge – ein nigelnagelneuer BMW X5 – aus etwas anderer Sicht diesen Laufwettbewerb zu verfolgen. Weiter

Internationale Auszeichnung für Stefan Matzke

Der Münchner Fotograf gewinnt den 1. Preis mit "Wipeout"

(26. April 2019) – Dem Münchner Fotografen Stefan Matzke (55) ist ein großer internationaler Erfolg gelungen. Mit seinem Foto „Wipe-out“, das Sebastian Steudtner (Nürnberg) vor einer riesigen Welle zeigt, gewann er beim Istanbul Photo Awards in der Kategorie „Single Sports“.

  Ausgeschrieben hatte den Wettbewerbs die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Alle ausgezeichneten Fotos auf der Website der Istanbul Photo Awards 2019: http://istanbulphotoawards.com/winner/index/#

  Sein spektakuläres Bild ist Stefan Matzke in Nazare (Portugal) nördlich von Lissabon ge-lungen, „an der unter Surfern berühmten Bucht Praia do Norte“. Dort werden, so Matzke, „die größten Wellen der Welt geritten“, und nicht in Hawaii. „Nur wenige wagemutige Big-wavesurfer stellen sich diesen Wellen, wie Sebastian Steudtner, der schon zweimal mit dem XXL Big Wave Awards ausgegezeichnet wurde - übrigens als erster Europäer. Auf dem Foto ,steigt' (auf neudeutsch wipeout ) er mit einem wagemutigen Überkopfsprung aus der sich brechenden Welle.

  Selber surft Matzke nicht. Er und seine Partnerin Christina Pahnke seien lediglich "faszinierende Beobachter". Er empfieht, im Netz https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=nazare aufzurufen, mit Videos von Monsterwellen und ihren Bezwingern.

  Stefan Matzke ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) und einer der fünf Fotografensprecher des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS). Er betreibt seit 1998, zusammen mit Christina Pahnke, die Agentur sampics.

  Der VMS ist stolz auf sein erfolgreiches Mitglied und gratuliert herzlich.

VMS INFO 2019 als Pdf.-Datei

VMS INFO 2019

das Jahresheft des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), ist erschienen. Sie finden es als Pdf-Datei auf der linken Spalte.

  Der Text „Reine Kopfsache“, mit dem SZ-Redakteur Benedikt Warmbrunn beim Großen Preis der VDS-Berufswettbewerbe mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde, steht auf den Seiten 12-14. Berichte über die beiden Fördereinrichtungen des VMS, Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für regionale und lokale Sportberichterstattung sowie das Jahres-stipendium, finden Sie den Seiten 27-38, die fünf besten Texte auf den Seiten 39-50. Das Editorial schrieb Diethelm Straube, Geschäftsführer des VMS. Martin Volkmar, Beisitzer im VMS-Vorstand und Sprecher des Arbeitskreises Online im Verband Deutscher Sportjour-nalisten (VDS), führte ein Interview mit Gunnar Jans, dem ehemaligen Sportchef der AZ, jetzt bei muenchen.de. („Ein Digitaler, der noch Zeitung liest“). Das steht auf den Seiten 18-21. Gerhard Waldherr, mehrfacher Gewinner des Großen VDS-Preises, schrieb über sein distanziertes Verhältnis zum Sportjournalismus (Seiten 23-26). Margit Conrad berichtet von Jahresversammlungen VDS und VMS. Außerdem: Protokoll der Jahreshauptversamm-lung des VMS, Geburtstage, Ehrungen und Satzung.

  VMS INFO gibt es seit 2002, jeweils nach den Jahreshauptversammlungen des VMS und des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), über die es informiert.

E-Sport als neue Form, die Jugend an die Vereine zu binden, oder auch als ultimatives Fernsehsporterlebnis für die ganze Familie neu zu entdecken: Das zeigten Sport1-Chefre-dakteur Dirc Seemann sowie Florian Merz (Redakteur eSports1) im Gespräch mit dem VMS-Vorsitzenden Thomas Walz (v.l.) auf.                                   FOTO: MARTIN HANGEN

Informationen über "E-Sport"

Zwei Referate bei der Jahreshauptversammlung des VMS

(20. März 2019) - Die Sportberichterstattung im Netz, das Standing der Onliner, die weitaus mit anderen – ungleich höheren Reichweiten an Usern aufwarten können – als oftmals eine klassische Berichterstattung im Printmedium, etwa einer Tageszeitung, war eines der be-

herrschenden Themen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjour-

nalisten am Sonntag, dem 17. März, im FCB-Presseraum der Allianz-Arena. Weiter

Sitzend, v.l.: Johannes Knuth (3.), Christopher Meltzer (2.), Benedikt Warmbrunn (1.). Stehend, v.l.: Hans Eiberle (Vorsitzender Jury), Johannes Holbein (Stipendiat), Thomas Walz (1. Vorsitzender VMS), Bürgermeisterin Christine Strobl, Christian Eichler (Jury), Wolfgang Uhrig (Jury).                                                                      FOTO: MARTIN HANGEN

Gerd-Müller-Buch: Hommage mit Fragezeichen

Besprechung von Hans Woller: Kann es auch anders gewesen sein?

(12. Oktober 2015) - "Das Buch ist eine journalistische Hommage an Gerd Müller und den FC Bayern München", schreibt Hans Woller. "Dass der ,Bomber der Nation' zu sei-

nem 70. Geburtstag eine solche hymnische Würdigung verdient, steht außer Frage, zu-

mal in diesen schweren Zeiten für ihn und seine Familie". Er bezweifelt allerdings, dass die Autoren Udo Muras und Patrick Strasser mit ihrem Buch ganz zufrieden sind. Ihre Erklärung, dass sie "aus Rücksicht und Respekt gegenüber Gerd Müller und seinen An-

gehörigen darauf verzichtet" haben, "bestimmte persönliche Informationen zu veröffent-

lichen", wirke, so Woller, "wie ein irritierendes Ausrufezeichen, das sich... am Ende zu ei-

nem großen Fragezeichen verwandelt: Kann es auch anders gewesen sein?

Besprechung

 

Dr. Hans Woller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München und Jahrzehnte langer Beobachter des Fußballs.

Als Sepp Blatter beim VMS die Zeit maß

1973 beim Sportpressefest in der Münchner Olympiahalle

Willi Daume mit Startpistole, Sepp Blatter am Mikrofon, Mitveranstalter Peter Bizer, und in den Kettcars Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck.

(5. Juni 2015) – VMS-Mitglied Peter Bizer kramte in seinem Archiv („natürlich nicht ganz zufällig“) und fand dabei ein über 40 Jahre altes Foto, von dem er vermutet, „dass es für die Schmunzelecke der VMS-Seite taugen könnte“. Damit sei „den vielen Schlagzeilen und Kommentaren zum Thema FIFA noch eine kleine Fußnote hinzugefügt“.

  Josef („Sepp“) Blatter hat auch in der Chronik des Vereins Münchner Sportjournalisten eine Spur hinterlassen. Am 15. Dezember 1973 assistierte er Willi Daume, dem damali-

gen NOK-Chef und IOC-Vizepräsidenten, beim Münchner Sportpressefest, als dieser in der neuen Olympiahalle die beiden Sport-Asse Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck ins Rennen schickte. Mit dem „Super-Zehnkampf“ war im Jahr Eins nach den Olympischen Spielen die Tradition der Münchner Sportpressefeste wieder aufgenommen worden. Der spätere FIFA-Boss sorgte im eleganten Jacket in Diensten von Longines für die Zeitmessung bei den mehr oder weniger spaßigen Wettbewerben.

  Sieger des Abends wurde vor ausverkauftem Haus der Gewichtheber Rolf Milser, vor Franz Beckenbauer, der den 50-m-Lauf sowie den Hochsprung mit 1,65 m gewann, aber beim abschließenden Holzsägen einen Ast erwischte und seine Führung einbüßte.

  Organisatoren des Abends waren, im Auftrag des VMS und seines Präsidenten Helmut Stegmann, die Kollegen Peter Bizer (im Bild rechts) und der im März 2015 verstorbene Uli Kaiser.                                                                                               

Kontakte/Links

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

c/o Plazamedia / Sicherheit

Münchener Straße 101

85737 Ismaning

T 0170 2268029 

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

Besucher seit 19. Juni 2013

Rainer Martini tot

Der radikale Ästhet

Aktuelles

VMS INFO 2021 Final.pdf
PDF-Dokument [11.4 MB]

Ansichtssache

Gedenktage

Geburtstage

Markus Hörwick 65 
Viel geschaffen und geschafft – und verschwiegen!

Uwe Erdelt 60  

Mit Bass und Gitarre

Hans-Dieter Rath 80

Ammersee statt Ibiza

Stefan Heigl 60

Über Umwege

zur Berufung Golf

Walter Schmitz 75

Der stille Beobachter

Fred Joch 80

Vom Zimmermann

zum Fotokünstler

Gerd Raithel 90

Mit 24 Chronist des

Wunders von Bern

Ansichtssache

Neue Bücher                           

Nur eines unterscheidet Fotios, Marius und Niko von ihren Freunden in der nordbayerischen Provinz: Sie spielen alle drei un-widerstehlich gut Fußball. Noch bevor sie 14 werden, nehmen die Profiklubs 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth sie in ihre Lei-stungszentren auf. Von da an führen ihre Leben in neue, un-

vermutete Richtungen.

  Ein Buch über drei fantastische Jungs, die dribbeln wie Messi und von großen Karrieren träumen.

  Ronald Reng hat die drei be-gleitet, hat neun Jahre lang Dra-matik und Glück, Einsichten und schwere Entscheidungen miter-

lebt, das Scheitern und Gelingen eines großen Traums. (Verlagstext, Bespechung folgt).

13,8 x 22,0 cm / ca. 432 S.

Hardcover mit Schutzumschlag

22,- Euro

ISBN 978-3-492-07099-7

Hardcover, 224 Seiten

Erschienen: April 2021
Gewicht: 350 g
ISBN: 978-3-7423-1765-0
18,99
inkl. MwSt.
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Versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands

Der Autor Johannes Kirchmeier hat sich 100 Fragen zur Fußball-Europameister-

schaft 2021 ausgedacht. Zum Beispiel:

Frage 3: Was ist das EM-Maskottchen Skillzy?

Frage 28: Welchen Namen trägt der EM-Pokal?

Frage 30: Wie hoch ist das Preisgeld für den Europameister?

Frage 43: Wie weit liegen die beiden am weitesten entfernten Stadien auseinander?

Es gibt jeweils vier Lösungsvorschläge. Die die richtige Antwort? Einmal umblättern, sie wird ausführlich erläutert.

        

Ullstein & List TB Vlg.

ISBN: 978-3-548-06303-5. 208 Seiten, Ladenpreis 10,99 Euro.

                       

Johannes Kirchmeier, Jahrgang 1990, ar-beitet als freier Journalist, auch für das Sportressort der Süddeutschen Zeitung.

Er war 2015/16 Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) und belegte beim Helmut-Stegmann-Nach-wuchsförderpreis 2020/21 den 3. Platz mit einem Text über Tipp-Kick.

      Überlebensstrategien

           in Corona-Zeiten

Jahrzehntelang ging unser Kolle-ge Jupp Suttner, Journalist und Buchautor, zum Speisen in ein Café oder Restaurant. Bis Coro-na kam – und er plötzlich ge-zwungen war, sich selbst am Herd zu versuchen. Erstaunt stellte er fest, dass er „trotz zweier linker Hände“ und Nullkommanull Vorkenntnissen das spielend einfach erlernte.

Darüber hat er ein Buch verfasst mit dem Titel „Singles haben im-mer Hunger“ und dem Untertitel „12 superleichte Rezepte für Singles, die nicht kochen können – es jetzt aber müssen.“ Ein kleines Werk, was den Umfang betrifft (36 Seiten DIN A 4) – eine große Hilfe jedoch für alle Total-anfänger: eine wirklich leicht nachvollziehbare „Gebrauchsan-weisung“.

Sie kostet 7,90 Euro und ist als pdf und doc- oder docx-Datei verfügbar – oder ausgedruckt für 10,90 Euro. Erhältlich weder im Buchhandel noch als E-Book, sondern ausschließlich beim Au-tor via E-Mail: kochjupp@gmx.de

Unter dieser Mailadresse kann auch ein Rezensionsexemplar und ein Waschzettel angefordert werden.

Die erste Reise: Weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst verändert – wie die erste Liebe

  • Gebundene Ausgabe : 320 Seiten

  • Preis: Euro 19,50

  • ISBN: 978-3963480133

  • Herausgeber: Gerhard Waldherr

(2. Oktober 2020) – Seine erste Reise führte Gerhard Waldherr ins Land der Träume. Dort lag Gaißach, seine Heimatstadt. Sie lag am Meer. Darüber schrieb er einen Schulaufsatz. Der Autor war elf Jahre alt, verreist war er noch nie. Später hat sich Wald-herr seinen Traum erfüllt und ist als Reporter für Zeiungen und Magazine viel und weit durch die Welt gereist.

  Corona dämpft die Reiselust. Es ist die Zeit der Nostalgie. Irgend-wann stand Waldherr vor seinem Bücherregal, wo ihm Elias Canet-tis Erzählband „Die Stimmen von Mar-rakech“ in die Hände fiel. Das Buch war Inspiration für sei-ne erste Reise nach Marrakech. Das war 1978, er war 17.

  So entstand die Idee für das Buch „Die erste Reise“, Untertitel: „Weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst ver-ändert – wie die erste Liebe.“                                   .  Weiter

Der „Doppelpass“ als Lese-Spaß

Besprechung von Wolfgang Uhrig

Mehr als ein Spiel“

100 Seiten, 7.00 Euro.

Aus der Serie „Fußball-Gold“ von

Oliver Wurm (Herausgeber, Chefredakteur),

Udo Muras, Broder-Jürgen Trede (Red.),

Hein-Hoyer-Straße 36, 20359 Hamburg

                      FOTO: SEBASTIAN WELLS

Ronny Blaschke, Jahrgang 1981, beschäftigt sich als Journalist und Autor mit politi-schen Themen im Sport, u. a. für Deutschland-

funk, SZ und Deutsche Welle. Die Recherchen für seine Bücher lässt er in politische Bildung ein- fließen, in Vorträge, Moderationen und und Konferenzen. Zudem entwickelt er unterschiedliche Informationsreihen.

Blaschke wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

                     "Machtspiele"

Diktatoren bringen Spieler auf Linie und nutzen Stadien als Militärbasen. Ob einst in Jugoslawien, in der Ukraine und zuneh-mend in der arabischen Welt: Ultras kämpfen in Revolutionen an vorderster Front und ziehen sogar in den Krieg. Vereinsinvestoren aus China, Russland und den Golfstaaten sichern ihren Regie-rungen Einfluss in Europa. 

„Machtspieler“ verdichtet Recherchen in 15 Ländern und blickt durch das Vergrö-ßerungsglas Fußball auf Geschichte, Kul-tur und Religion.

Die Einleitung des Buches finden Sie auf meiner Homepage https://ronnyblaschke.de/machtspieler-fussball-in-propaganda-krieg-und-revolution/?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157#Einleitung

 

Wer das ganze Buch lesen möchte, kann es hier bestellen:

https://www.werkstatt-verlag.de/isbn/9783730704950?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157

 

256 Seiten, Format 13,5 × 21,5 cm, Paperback, ISBN 9783730704950,

1. Auflage 2020. Preis € 19,90, E-Book 14,99.

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

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