Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Der Verein Münchner Sportjournalisten, mit 396 Mitgliedern (Stand 20. April 2020) der zweitgrößte der 20 Regional-vereine des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), ist die berufsständische Vereinigung der hauptberuflich tätigen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten (Print, Online, Rundfunk, Fernsehen, Foto) in Ober- und Teilen von Niederbayern. Über uns...

Freizeitsport auf der Wiesn, fotografiert von Martin Hangen, Beisitzer im VMS-Vorstand.

Trotz Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga

Weiter teilweise Kurzarbeit in den Sportredaktionen

(14.05.2020 - München/Ober-/Niederbayern) – Kurzarbeit in den Zeitungs- und Zeit-

schriftenverlagen in Rundfunk- und Fernsehanstalten und weiteren Online-Medien, das schien bis vor wenigen Wochen undenkbar. Denn schließlich, so die Erfahrung und auch berechtigt vorherrschende Meinung bis dahin – es passiere ja immer etwas, worüber zu berichten lohne. Doch dann kam Corona, und das Virus, das eine Pandemie auslöste, lehrte uns etwas anderes, und forderte uns vor allem zu einer anderen Art der Sportbe-richterstattung heraus. Keine Fußballspiele mehr, Abbruch der Handballsaison, die Eis-hockey-Playoffs wurden nicht zu Ende gespielt, die Fußball-EM ebenso wie die Olympi-schen Spiele verschoben, man musste sich neue Themen suchen, hatte aber nun auch Zeit, über Rand- und Extremsportarten zu berichten und die Personen, die hinter denen stehen zu portraitieren. Auch der Vereinssport im Amateurbereich kam zum Erliegen, ein Miteinander nicht mehr möglich. Fit halten konnte man sich nur individuell oder mittels Videoangebot. 

 

Fehlender Livesport zwingt zum Handeln


  Leere Terminkalender, und damit weniger Arbeit mangels fehlendem Livesport. Deshalb wurde in einigen Sendern und Verlagen erstmals zum Mittel der Kurzarbeit gegriffen. Bei DAZN, dem Streamingdienst, der Sportüberragung im Internet anbietet, gibt es Kurzarbeit bis auf Weiteres, weil die Live-Berichterstattung doch mehr als 50 Prozent ausmacht. Bei der Sport1 GmbH ist seit 1. April Kurzarbeit eingeführt worden. Es befinden sich nach Worten eines Sport1-Sprechers nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit, sondern dies wurde jeweils für sämtliche Bereiche und Abteilungen geprüft – „insbesondere auch mit der Maßgabe, trotz des Arbeitsausfalls unser Angebot für unsere Zuschauer, User und Kunden der 360°-Sportplattform Sport1 sowie unsere Serviceleistungen für unsere Partner und Kunden so gut und zuverlässig wie möglich in der gewohnten, hohen Qualität bereitstellen zu können“.  In beiden Medienhäusern wurde lediglich für Mai und Juni der prozentuale Anteil der Kurzarbeit in der Redaktion reduziert.

 

Münchner Zeitungshäuser handeln unterschiedlich


Auch in den großen Münchner Zeitungsverlagen hat man sich zum Mittel „Kurzarbeit“ ent-schlossen. Bei der Süddeutschen sind im Sportbereich zirka 25 Kolleginnen und Kollegen betroffen. Nach Abbau der freien Tage befinden sich seit dem 1. Mai alle in Kurzarbeit, wobei bei Vollzeit-Tätigkeit jeder nunmehr eine Vier-Tage-Woche habe. Wie lange die Kurzarbeits-Phase dauert, war zuletzt noch offen. Aber vermutlich bis in den Herbst hinein, so die Auskunft.
  Anders gestaltet sich die Situation beim Münchner Zeitungsverlag und dem Zeitungsver-lag Oberbayern, wo man sich seit dem 1. April in sämtlichen Bereichen in Kurzarbeit be-findet. Die Besonderheit: Die Redakteurinnen und Redakteure wurden nicht pauschal in Kurzarbeit geschickt, sondern das Angebot basiert auf Freiwilligkeit, auch um den zwar eingeschränkten Betrieb in den Redaktionen noch am Laufen zu halten. Hier zeigte sich viel Kollegialität. Beim Hauptsport in München wählten fünf Kolleginnen und Kollegen das Angebot kurzzuarbeiten.

  Momentan sieht die Betriebsvereinbarung einen Zeitraum bis Ende Juni vor. Dann wird laut Geschäftsführung neu entschieden. Sollte neben den Geisterspielen im Fußball der 1., 2. und 3. Liga noch mehr Live-Sport stattfinden, und es damit wieder mehr zu tun geben, dann wird man sicherlich auch in den Sport-Redaktionen zur Normalität zurückkehren. Schließlich sei zu wenig Arbeit der Hauptgrund Kurzarbeit zu beantragen.    Margit Conrad

 

DFL und VDS erstellen Leitfaden zur Medien-Akkreditierung für die restlichen Spiele der Saison

(04.05.2020) - Die DFL hat die Klubs der 1. und 2. Bun-desliga darauf hingewiesen, dass die Besetzung der im Konzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs aus-gewiesenen Plätze für Journalisten und Fotografen in Zusammenarbeit mit dem VDS geschehen soll.
  Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) hat mit der DFL für die zehn zur Verfügung stehenden Akkredi-tierungen für Print/Online folgenden Leitfaden entwickelt, der an allen Standorten eine einheitliche Umsetzung gewährleisten soll. Laut DFL sind die Vereine an dieses Konzept gebunden. Es ist nicht zu erwarten, dass über die Anzahl der Plätze noch mit den jeweiligen Behörden verhandelt wird. 

  Die drei Fotografen-Plätze werden mit dem VDS gesondert ausgehandelt.

  An allen Standorten sind folgende vier Medien standardmäßig mit je einer Person zu akkreditieren: dpa, SID, Kicker, Springer-Presse.

  Über die weiteren sechs Akkreditierungen entscheidet die Pressestelle des Heimklubs als akkreditierende Stelle und die VDS-Verbindungsperson (Print) am Standort des Heimclubs. Für den VMS ist das Elisabeth Schlammerl, 2. Vorsitzende VDS.

 

Dabei ist zu beachten:

 

• Es sind Synergien in Bezug auf Medienhäuser mit mehreren Titeln und Standorten zu

  berücksichtigen.
• An Standorten mit großem Medieninteresse soll an den neun ausstehenden Spieltagen

  auf Rotation geachtet werden.
• Nach Möglichkeit sind auch freie Journalisten, die mehrere Titel beliefern, und Online-

  Medien mit großer Reichweite zu berücksichtigen.
• Um den aktuell gültigen Verhaltensgeboten Rechnung zu tragen, bittet der VDS darum,

  dass Journalisten Reisetätigkeit so gut wie möglich vermeiden. Das gilt insbesondere mit

  Blick auf die Begleitung der Auswärtsmannschaft.
• Sollten nicht alle 10 Akkreditierungen für schreibende Journalisten benötigt werden,  soll-

  ten die freien Plätze in Abstimmung mit der VDS-Verbindungsperson für Fotografen am

  Standort des Heimclubs an Fotografen vergeben werden.
• Da im Konzept keine feste Fotografenposition auf der Tribüne vorgesehen ist, die Per-

  spektive aber als relevant erachtet wird, wird die Option geprüft, den akkreditierten dpa-

  Journalisten zusätzlich mit einer Fotokamera auszustatten. Er würde seine Bilder dann im

  Rahmen des zwischen DFL und VDS-Fotografensprechern in Abstimmung befindlichen

  Fotografenkonzepts in den entsprechenden Pool einspeisen.   
• Die Pressekonferenz nach dem Spiel findet als virtuelle PK statt – es können keine Jour-

  nalisten anwesend sein. Es werden ausschließlich die Fragen der 10 akkreditierten Jour-

  nalisten sowie des Vertreters des Hörfunk-Rechteinhabers berücksichtigt (eine Frage pro

  Person).
• Die Idee von getrennten Pressekonferenzen nach dem Spiel wird unter der Vorausset-

  zung begrüßt, dass bei der PK des Auswärtsclubs zusätzlich auch Fragen von auswärti-

  gen Journalisten berücksichtigt werden, auch wenn diese keine Akkreditierung besitzen

  (zwei oder mehr Journalisten).

VMS dankt Christine Strobl

(29. April 2020) – In seiner Sitzung am 29. April 2020 hat sich Christine Strobl (SPD) aus dem Münchner Stadtrat verabschiedet; sie kandierte nicht mehr. 

  Strobl war seit 1990 Stadträtin, von 2005-2014 Zweite

und seitdem Dritte Bürgermeisterin, unter anderem zu-ständig für den Sport.

  Christine Strobl gehörte seit 2006 der Jury des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung an, den der Verein Münch-ner Sportjournalisten (VMS) seit 2002 vergibt, und war Gastgeberin der alljährlichen Preisverleihung.

  Der 1. VMS-Vorsitzende Thomas Walz und der Jury-Vorsitzende Hans Eiberle bedanken sich im Namen des Vereins und der ausgezeichneten jungen Kolleginnen und Kollegen bei Christine Strobl für die langjährige Unterstützung. 

Goldene BLSV-Verdienstplakette für Strobl

(30. April 2020) - Vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) wurde Christine Strobl für ihre herausragenden Verdienste um den Sport in München mit der Verdienstplakette in Gold ausgezeichnet. Beppo Brem, Münchens BLSV-Vorsitzender und künftiger Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen, in seiner Laudatio: „Christine Strobl war über all die Jahre eine kritische, aber immer auch verlässliche Ansprechpartnerin für die Anliegen des Sports in München. Die hohen Investitionen und Zuschüsse, sei es für Sportstätten, Schulsporthallen oder Sportveranstaltungen hat sie als München Sport-Chefin angeschoben. Vor allem der Breitensport und die Förderung von Mädchen und Frauen im Sport waren ihr immer ein großes Anliegen.“

Der VMS informiert

Liebe Kolleg/Innen, liebe Mitglieder,

(06.04.2020) - Auf Vorschlag unseres Schatzmeister Joachim Walz, hat der VMS-Vorstand beschlossen, den jährlichen Mitgliedsbeitrag, der eigentlich immer im April eingezogen wird, erst im September 2020 abzubuchen, um dadurch vor allem die mehr als 190 freien Kollegen im VMS momentan finanziell nicht zusätzlich zu belasten und in der Hoffnung, dass bis Herbst die Verdienstmöglichkeiten wieder besser sind.

  Damit sie in der Krisenzeit ein wenig was zu lesen haben, hat Hans Eiberle einmal mehr das jährliche VMS-Info produziert. Dieses Mal allerdings wird es (ab Dienstag, 7. April 2020)) vorerst nur als pdf.-Datei zum Download auf unserer Internetseite www.vms-sportjournalisten.de (links am Rand) angeboten werden. Herzlichen Dank dafür an Hans und Margit Conrad.

  Da die VMS Jahreshauptversammlung, genauso wie die VDS-JHV, auf unbekannte Zeit verschoben ist, wollen wir das VMS-Info zu gegebener Zeit aktualisieren und dann, je nach-dem wie die finanzielle Situation es erlaubt, eine gedruckte Version herausgeben.

  Unseren Gewinnern bei den VDS-Preisen gratulieren wir herzlich. Namentlich sind das: bei den Fotografen Alexander Hassenstein und Adam Petty;
bei den schreibenden Kollegen, Johannes Knuth, Jonas Nohe, Jochen Tittmar und Nino Duit.

  Der Helmut-Stegmann-Nachwuchspreis wurde dieses Jahr zum 19. Mal vergeben. Auch hier fiel die, für den 26. März geplante, feierliche Preisverleihung im Rathaus den Aus-gangsbeschränkungen zum Opfer. Deshalb finden sie auf der linken Seite unseres Inter-netauftrittes eine kleine pdf.-Broschüre mit Informationen und den Texten. Diese hat Hans Eiberle eigentlich für die Verleihung erstellt.

  Allen Mitgliedern wünsche ich ein frohes und schönes Osterfest, und xund bleim!

 

Thomas Walz

1. Vorsitzender VMS

Die Krise

(April 2020) - Wie so häufig: Die Gefahr wird nicht ernst ge-nommen, von einigen sogar belächelt. Erst, als aus der Gefahr

die sicht- und spürbare Bedrohung wird, gibt es Reaktionen und Konsequenzen. In wieweit und wann diese Früchte tragen werden, steht in den Sternen. Mittel- und langfristige Prognosen unsere Gesellschaft, unser Gesundheitssystem und unsere Wirtschaft betreffend sind unmöglich. Die Krise wird nicht nur existenz-bedrohend sein, nein, sie ist es schon hier und jetzt. Für alle Bereiche unseres gesellschaftlichen, politischen und wirtschaft-

lichen Lebens. Für alle Berufsgruppen. Auch für uns Journalisten. Sie trifft Festangestellte, vor allem aber Freiberufler und Selbstständige. Allein im VMS sind mehr als 190 Mitglieder freiberuflich tätig - knapp die Hälfte der Gesamtmitgliederzahl.

  Jetzt geht es darum, allen schnell und unbürokratisch zu helfen. Niemand darf im Regen stehen bleiben! Es wird aber, leider, mehr vollmundig versprochen als tatsächlich realisiert werden wird. Das ist sehr traurig!  Auf Seite 13 gibt Elisabeth Schlammerl, die 2. Vize-präsidentin des Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) einige Tipps, was möglich ist und was probiert werden sollte.

  Corona ist aber nicht nur eine (existenzielle) Krise für uns Journalisten. Es ist mancherorts auch eine (zumindest kleine) Krise des Journalismus. Denn, manch Medienmacher springt auf den Zug der Besserwisser, Mahner und „Wir wissen was Sie tun müssen“-Experten auf.

  Medien (Journalisten) haben aber den Auftrag, zur öffentlichen Meinungsbildung beizu-tragen. Sie sollen wahrheitsgemäß und neutral berichten. Zurückhaltend. Sie sollen den Leser, Zuschauer, Zuhörer „an die Hand nehmen“ (mit 1,5 bis zwei Meter Abstand), für ihn Informationen sammeln,  einordnen, auch zweifeln und kritisch nachhaken. Standpunkt ja, aber bitte nicht belehren.

  Ich möchte hier gerne den leider viel zu früh verstorbenen Journalisten Hanns-Joachim Friedrichs zitieren: „Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, dass die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.“ Was sich für eine Sache einzusetzen aber nicht ausschließt. Auf das „Wie“ kommt es mal wieder an.

  Zum Glück handeln die meisten von uns jetzt schon ganz im Sinne eines Hajo Friedrichs und eines guten Journalismus. Den brauchen alle Menschen in diesen Zeiten ganz be-sonders.

  Stichwort  „guter Journalismus“: Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) fördert

seit nunmehr 19 Jahren den Nachwuchs in der lokalen und regionalen Sportberichter-stattung. Ob mit einem Stipendium oder dem Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis. Dabei geht es auch bzw. vor allem um Qualität. Ich benutze hier ausdrücklich nicht den Ausdruck „Qualitätsjournalismus“. Denn Journalismus sollte doch per se Qualität besitzen. Sonst wäre es doch kein Journalismus …

  Der VMS hält deshalb trotz der schweren Zeit am Helmut-Stegmann-Nachwuchspreis, dotiert mit Euro 3.000,- (VMS-Inof S. 39-65 und PDF hier links auf der Seite zum download) sowie am Stipendium (S. 44-46) in Höhe von Euro 3.000,- (Euro 250,- monatlich für ein Jahr) fest. Für den journalistischen Nachwuchs, meistens Studierende und deshalb Freie, eine gerade jetzt nicht zu verachtende Unterstützung. 

  Allen Mitgliedern unter die Arme zu greifen oder gar einen Unterstützungsfond einzurich-ten, dazu ist der VMS derzeit leider nicht in der Lage. Dennoch hat der VMS-Vorstand beschlossen, den jährlichen Mitgliedsbeitrag, der eigentlich immer im April eingezogen wird, erst im September 2020 abzubuchen, um vor allem die freien Kollegen momentan nicht zusätzlich finanziell zu belasten und in der Hoffnung, dass bis Herbst die Verdienst-möglichkeiten wieder besser sind.

  Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass alle VMS-Mitglieder An-spruch auf kostenlose Rechtsberatung haben! Feldmann@Unverzagt.law Falls es im Zuge der Corona-Krise zum Bei-spiel zu Problemen mit dem Arbeitgeber bzw. dem Auftraggeber kommen sollte: Wendet Euch an den Vorstand.

 

Alles Gute und bleibt gesund!

 

Diethelm Straube (62), Geschäftsführer des Vereins Münchner Sportjournalisten, ist In-

haber der StraubeMedienService SMS, Schwerpunkte Beratung, Realisation und Coa-ching.

(24. März 2020) - Auch die Verleihung des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung, die der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) zum 19. Mal ausgeschrieben hatte, ist dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Die  drei Preisgewinner Benedikt Warmbrunn (1.), Christopher Meltzer und Dominik Wolf (ge-teilter 2. Platz) sowie der neue Stipendiat Laurenz Schreiner erhalten ihre Urkunden nicht im festlichen Rahmen mit Dreigänge-Menü von Bürgermeisterin Christine Strobl, die Mit-glied der Jury ist, und dem VMS-Vorsitzenden Thomas Walz, sondern per Post. Der fünf-malige Sieger Warmbrunn verabschiedet sich ebenso formlos wie Christine Strobl. Warm-brunn hat die Altersgrenze (32 Jahre) erreicht, die Bürgermeisterin, Gastgeberin der Preisverleihung, kandidierte nicht mehr für den Stadtrat, ihre Amtszeit endet am 30. April 2020.

  Die 16-seitige Zusammenstellung mit den prämierten Texten, der Vorstellung des Stipen-diaten Laurenz Schreiner und ein bisschen Statistik, vom Jury-Vorsitzenden Hans Eiberle ursprünglich für die Ehrung produziert, steht als Pdf-Datei zum Download auf dieser Seite (links, Stegmann-Sonderdruck).  

  Ausführlich berichtet wird über die Förderung des sportjournalistischen Nachwuchses, die dem VMS ein Anliegen ist, im Jahresheft VMS INFO, das im April 2020 hier veröffentlicht wird.

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Zeitungsverlag Oberbayern
Bernd Ernemann
Chefredaktion Heimatzeitungen des Münchner Merkur
Paul-Heyse-Straße 2-4
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Sieger im Nikolaus-Quiz  bei der Jahresabschlussfeier des Vereins Münchner Sportjour-nalisten (VMS) in der Trattoria Da Fausto wurde unter 32 Teilnehmern Martin van de Flierdt (r., Sport1). Neben dem Quizkönig (von rechts): 5. Jonas Nohe (Sport1) 12 Punkte, VMS-Vorsitzender Thomas Walz (Sport1), 4. Fritz Häring (Bay-erischer Rundfunk) 12 Punkte, 2. Oliver Forster (Sport1/DAZN) 13 Punkte, Quizmaster Hans Eiberle, VMS-Vorsitzender a.D., 3. Martin Volkmar (spox.com) 13 Punkte.                                  FOTO: ROBERT GONGOLL

Die Besserwisser des VMS

(11. Dezember 2019) – Wer hat das Elfmeterschießen erfunden? Martin van de Flierdt wusste, dass es weder Helmut Forst aus Post Heng in der Oberpfalz war noch der Fran-zose Rapaël Forst aus Saint-Germain-en-Laye, sondern Karl Wald aus dem oberbayeri-schen Penzberg. Und auch, dass seit ihrer Gründung 1963 56 Vereine in der Fußball-Bundesliga spielten und spielen. Van de Flierdt (Sport1) beantwortete 14 von 20 Fragen richtig und gewann das zum 15. Mal vom ehemaligen VMS-Vorsitzenden Hans Eiberle für die Nikolausfeier ausgetüftelte Quiz vor Oliver Forster (Sport1/DAZN). Der kannte zwar ebenfalls Karl Wald und die Anzahl der Bundesligavereine, wusste aber nicht, dass Olym-piasieger erst ab den Spielen 1904 in St. Louis mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurden.

Der VMS-Vorsitzende Thomas Walz begrüßte 40 Kolleginnen, Kollegen und Gäste in der Tratteria Da Fausto. Darunter als Ältesten Horst Huber (84), als Jüngsten Jonas Nohe (30), Gerhard Waldherr, der aus Berlin angereist war, und Elisabeth Schlammerl, Vizepräsiden-tin des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS).

  Walz erinnerte an die in diesem Jahr verstorbenen Wolfgang Weingärtner, einen ehema-ligen SZ-Redakteur, und an Jan-Eberhard Vaubel, den früheren stellvertretenden VMS-Vorsitzenden.

  Obwohl Thomas Walz in seiner Rede Mitgliederzahl (239 männlich, 51 weiblich = 390) genannt hatte, kreuzten das viele Quizteilnehmer falsch an. Auch dass Walz erst der vierte Vorsitzende seit der Gründung im Jahr 1950 ist (Vorgänger: Paul Schweder, Helmut Steg-mann, Hans Eiberle), wussten nicht viele der Quizler.

  Die VMS-Nikoläusinnen und -Nikoläuse lobten das Vier-Gänge-Menü (Artischoken, Avo-cados und Feldsalat auf Parmesanstreifen, Duetto di Pasta, Goldbrassenfilet oder Osso-buco und Dolce misto) und den süffigen Primitivo Merlot.

  Quiz: 1. Martin van de Flierdt (Sport1) 14 richtige Antworten, 2. Oliver Forster (Sport1/

DAZN), 3. Martin Volkmar (spox.com/Perform Germany), beide 13, 4. Fritz Haering (BR), 5. Jonas Nohe (Sport1), 6. Karl-Wilhelm-Götte (Freier Journalist), 7. Elisabeth Schlammerl (Freie Journalistin), alle 12. 8. Werner Rabe (BR-Sportchef a.D.), 9. Christian Settele (Trostberger Tagblatt), 10. Silvia Bosch (Gast), alle 11 Punkte.

  Preise: Abos gestiftet von DAZN, Eurosport und Sport1, Bücher gestiftet von Wolfgang Uhrig.

Ralf Köttker verlässt den Deutschen Fußball-Bund

(21. November 2019) - Laut einer Pressemitteilung des DFB verlässt Ralf Köttker (49) nach mehr als zehn Jahren an der Spitze des Kommunikationsbereichs als Gschäftsführender

Direktor Öffentlichkeit und Fans sowie Stellvertretender Generalsekretär den Deutschen Fußball-Bund, um sich neuen beruflichen Aufgaben zuwenden. Der DFB und Köttker ver-tändigten sich auf eine einvernehmliche Aufhebung des Vertrages und vereinbarten, auch in Zukunft in verschiedenen Projekten zusammenzuarbeiten.
  Der langjährige WELT-Journalist Köttker kam 2009 als Geschäftsführer der neu gegrün-eten DFB Online GmbH zum Verband. In dieser Rolle baute er die Online-Kommunikation des DFB redaktionell und konzeptionell auf, richtete die Mediendirektion strategisch neu auf die digitalen Formate aus und initiierte die Entwicklung der diversen Social-Media-Platt-

formen, unter anderem für die Nationalmannschaften, den DFB-Pokal und die U-Teams. In seiner Verantwortung wurden zahlreiche App-Formate entwickelt, DFB-TV ausgebaut und mit FUSSBALL.DE die größte Amateurfußball-Plattform in redaktioneller Eigenregie be-rieben.

  Zu seinem Verantwortungsbereich gehörte die kommunikative Begleitung aller National-

mannschaften, die Medienorganisation aller DFB-Events und Wettbewerbe, die PR für sämtliche Fachbereiche sowie die redaktionelle Verantwortung für die Verbandspublika-

tionen. Unter ihm wurden vielfach ausgezeichnete Maßnahmen wie die bundesweite „Ehrenrunde“ des WM-Pokals oder die preisgekrönte Kampagne „Unsere Amateure. Echte Profis“ umgesetzt. 2016 wurde Köttker neben seiner Funktion als Direktor auch Stellver-

tretender Generalsekretär. Seit 2018 verantwortete er außerdem im Bereich CSR die viel-

fältigen Nachhaltigkeitsthemen des Verbandes und das Aufgabenfeld Fanbelange.

   DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: „Im Namen des DFB, aber auch ganz persönlich möchte ich mich für die herausragende Arbeit von Ralf Köttker in den vergan-

genen zehn Jahren bedanken. Er hat in dieser Zeit mit hoher fachlicher Kompetenz, Inno-

vationsdenken und extrem hohem persönlichen Einsatz sehr viel für den DFB und den Fußball bewegt. Über das intensive Tagesgeschäft der vergangenen Jahre hinaus hat er seinen großen Verantwortungsbereich für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Wir schätzen ihn nicht nur fachlich, sondern auch wegen seiner kollegialen Art und freuen uns, dass wir auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten.“

Ralf Köttker: „Nach zehn Jahren in verantwortlichen Funktionen ist ein Zeitpunkt gekom-

men, neue berufliche Herausforderungen zu suchen. Es waren intensive, spannende, auf

regende und fordernde Zeiten. Vom WM-Sieg in Brasilien bis zum Vorrunden-Aus in Russ-

land, von den Vorgängen um die WM 2006 bis zum erfolgreichen Bürgerentscheid für den Neubau in Frankfurt waren alle Facetten der Medienarbeit gefordert. Ich gehe in dem guten Gefühl, dass die Kommunikation des DFB nicht nur im digitalen Bereich für die Zukunft stark aufgestellt ist und sich der Verband jetzt auch medial wieder in einem ruhigeren Fahr-

wasser bewegt. Die Arbeit mit Journalisten, Kollegen, meinem tollen Team war für mich immer etwas Besonderes, und ich freue mich, dass ich weiterhin mit dem DFB verbunden bleibe.“

Der VDS braucht Geld

Verband fordert höhere Lizenzgebühr für Frankfurter Presseball

(25. Oktober 2019) - Es ging wieder einmal ums Geld: „Die Aufgaben haben sich, vor allem in den zurückliegenden zehn Jahren, enorm geändert, sagte Präsident Erich Laaser bei der Herbsttagung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Frankfurt, mit der man diesmal zu Gast in den Räumen des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) war. 

  Laaser, der schon beim VDS-Wahlkongress im Frühjahr seine letzte Amtsperiode ange-kündigt hatte und 2021 nicht mehr antreten wird („da bin ich 70“), sagte dies auch vor dem Hintergrund, dass der oder die Nachfolger/in, die/der idealerweise im Berufsleben stehen sollte, die neuen Aufgaben und Herausforderungen nur mittels eine Aufwandsentschädi-

gung leisten könne. Auch wenn es vergleichbar geringfügige Ausgaben sind, die sonst für ein Ehrenamt gezahlt werden, das Geld kann man sich nicht einfach aus dem Fleisch schneiden.

   Schon derzeit liegt man aufgrund wegfallender Sponsoren, auch wenn man um diese saubere Unabhängigkeit froh ist, laut Schatzmeister Christoph Schuhmann mit einem fünf-stelligen Betrag unter dem Soll, weshalb man um eine Beitragserhöhung nicht umhinkom-men werde, sollten sich nicht andere – zumindest ausgleichende Quellen – auftun.

  Und die gibt es, nimmt man die gesamten Regionalverbände als Solidargemeinschaft. Denn von dem jährlich im Spätherbst vom Verein Frankfurter Sportjournalisten (VFS) ver-anstalteten Presseball, der seit 1999 als deutscher Sportpresseball unter dem VDS-Logo firmiert, werden Gewinne erwirtschaftet, die eben dieser Solidargemeinschaft guttun wür-den. Selbstverständlich steckt der VFS nicht alles in seine eigene Tasche, und bisher trat er immer, seit der Umbennenung auch vertraglich fixiert, einen Teil der Einnahmen an den VDS ab.

  Doch nun ist er nicht bereit, die Erhöhung zu akzeptieren, die der VDS angesichts der geäderten Aufgabenstellung, der wegfallenden Sponsoren und vielem mehr einfordert. Schließlich sei der Betrag, den die Agentur, die das Ganze stemme, um fast ein Viertel gesunken, so einer der Einwände. Bei allem Verständnis für die Erfinder des Sportpresseballs in Frankfurt seitens der verschiedenen Vertreter der Regionalvereine, die in Frankfurt auch sehr konstruktive Vorschläge einbrachten: zu einem Kompromiss waren die Verantwortlichen vom VFS bei der Herbsttagung nicht bereit – noch nicht.

                                                                                                        Margit Conrad                   

"Schon wieder diese Blonde“: Den Original-Abzug eines Fotos für den „Sunday Mirror“ und den dazugehörigen Artikel hortet Elisabeth Zeitler in ihrem Album.               Repro: Willfurth

Im rosa Kostüm zweimal London und zurück

Als Sissi Zeitler das Covergirl des Sunday Mirror war

(9. September 2019) – Mittwoch, 19. Mai 1965. 1860 spielt im Londoner Wembleystadion gegen Westham United im Finale des Europacups der Pokalsieger. Am Spielfeldrand sitzt eine blonde junge Frau im rosafarbenen Kostüm, in der Hand eine Kamera, Marke Rollei-flex. Ein ungewohnter Anblick, Fußball war damals eine Männerdomäne, erst recht in Eng-

land, und die Sportfotografie nicht minde-

  Den Kollegen des Boulevardblatte „Sunday Mirror“ war die Blonde auch aufgefallen. Die Journalisten witterten eine interessante Geschichte. Zu spät, die Fotografin war frühmor-gens mit der Mannschaft heim nach München geflogen, wo sich die Sechziger trotz der 0:2-Niederlage im Löwenbräukeller am Stiglmaier Platz feiern ließen.

  Elisabeth (Sissi Zeitler) war nicht dabei. Sie saß schon wieder im Flugzeug, zurück nach London, auf Einladung des "Sunday Mirror“. Das Blatt hatte beim beim Münchner Merkur anrufen lassen, für den Josef Zeitler in London fotografierte, gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth (Sissi). Sie war die Blonde aus dem Wembleystadion.  Weiter

Plattform für journalistische Talente

Auch Martin Machowecz profitiert vom Stegmann-Preis des VMS 

(2. September 2019 ) - Martin Machowecz (31), Redakteur im Leipziger Büro der ZEIT, diskutierte am Sonntag (1. September 2019) bei Anne Will über die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg. Der in Meißen (Sachsen) geborene Machowecz studierte Politik und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München.

  Machowecz ist einer jener Journalisten, denen der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) mit seinem Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für regionale und lokale Sportberichterstattung eine Plattform bietet auf der sie sich in jungen Jahren präsentieren können. Machowecz gewann 2011 mit einem Porträt der Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katharina Witt („Miss Olympia“), die als Vorsitzende eines 23-köpfigen Kuratoriums mit namhaften Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur die Bewerbung Mün-chens um die Olympischen Winterspiele 2018 anführte. Der Autor schrieb damals an den VMS: „Von Leipzig aus nochmals herzlichen Dank für die Verleihung des Stegmannpreises, besonders aber auch für den schönen Nachmittag in München. Wunderbar, dass der VMS diesen Preis ausschreibt, über den ich mich sehr freue.“

  Die Platzierten waren damals Sebastian Winter, mit einem Porträt des Wasserspringers Albin Killat („Jenseits des Hasenbergls“), und Philipp Schneider über die Wohngemein-schaft der 1860-Fußballspieler Kevin Volland und Markus Ziereis (Freunde). Winter und Schneider sind Redakteure im Sportressort der Süddeutschen Zeitung.

  Auch andere ehemalige Stegmann-Preisträger etablierten sich im Journalismus. Marc Widmann, 2002 der erste Sieger beim Stegmann-Wettbewerb mit einer Reportage von der Trabrennbahn in Daglfing („Auf der Stufe des Pferdeflüsterers“), ist Leiter der Hamburger Redaktion der „ZEIT“.

  2006 siegte Christina Warta mit einer Reportage über zwei Sechzigerfans („Orgie in Weiß und Blau“), und 2007 gleich noch mit einer Zustandsbeschreibung des einst als Europa-pokalsieger im Handball erfolgreichen TSV Milbertshofen („Alltag in der Hölle Süd"). Sie ist Pressesprecherin für Sport im Referat für Bildung und Gesundheit der Landeshauptstadt München.

  2007 belegte Daniel Pontzen den 2. Platz mit einem Text über den Fußballspieler Philipp Lahm („Eine schrecklich normale Familie“). Pontzen (39) ist Korrespondent im ZDF-Hauptstadtstudio, zuständig u.a. für CDU/CSU, Linke, Außen- und Europapolitik, Bildung. Er promovierte im Fach Politische Wissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Frei-burg.

  2012 gewann den 1. Preis Andreas Glas; der als Sechzigerfan verkleidet mit Bayernfans per Bahn nach Freiburg fuhr ("Seitenwechsel). Glas (34) ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung für Nordbayern mit Sitz in Regensburg.

                                                                                                                    H.E.

Stegmann-Preis 2011 (v.l.): Martin Machowecz (1.), Sebastian Winter (2.) und Philipp Schneider (3.). FOTO: MARIA MÜHLBERGER

Reporterglück - Reporterpech

VMS-Stipendiat Johannes Holbein berichtet über seine Ausbildung

(21. August 2019) – Johannes Holbein (25) ist der zehnte Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Er wird vom VMS ein Jahr lang bis März 2020 finanziell unterstützt.Holbein besuchte das Albeck-Gym-nasium in Sulz am Neckar (2004-2009) und das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt (2009-2012), wo er das Abitur mit Note 1,7 bestand. Er ist Schüler der Maste-rklasse der Deutschen Journalistenschule (DJS) in Mün-chen. Vorher studierte am Karlsruher Institut für Techno-logie (2012-2013) und erwarb den Bachelor in Politik-wissenschaften und Geschichte (Note 1,3). Holbein spielt Geige und Fußball, er besitzt den C-Trainerschein.

  Die Print-Ausbildung hat Holbein abgeschlossen, die Radio-Kurse haben angefangen. „Ich habe gelernt, Kommentare und Nachrichten zu schreiben, Interviews zu führen und gründ-lich zu recherchieren“. Er schrieb eine Reportage über eine Autistin und übte sich in der aktuellen Berichterstattung aus dem Fußballstadion. Vor ihm saß Miroslav Klose, Holbein nennt es „Reporterglück“. Weniger Glück hatte er mit dem Torschützen – es war der Fal-sche. Tätigkeitsbericht

Zwölf neue Mitglieder 2019

(21. Juni 2019) – Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) hat seit Jahresbeginn 2019 zwölf Kolleginnen und Kollegen als Mitglieder aufgenommen. Herzlich willkommen! Neuer Mitgliederstand: 390.

 

Anello, Gabriele (1989), DAZN

Chorus, Celine (2000), Studentin Macromedia, frei bei goal.com

Forster, Oliver (1968), LIGA total!/Sport 1

Gongoll, Robert (1976, Fotograf Bild

Haack, Robin (1993), Volontär DAZN, goal.com

Loza, Anuscha (1989), Sport1

Plettenberg, Florian (1988), Chefreporter digital Sport1

Schlüter, Laura (1981) Head of Social Media Sport 1

Schmid, Patrick, freier Reporter BR

Seepe, Nico (1992) Kommentator Sport1, DAZN, ZDF

Thielking, Alina (1990) DAZN

Wichert, Margarete (1982), Getty Images

Schmackhafter Bezug:  Münchner Brezen und Weißbier von der Kuchlbauer-Brauerei aus Abensberg, das Label zeigt den Kuchlbauer-Turm, der ein Architekturprojekt nach Frie-densreich Hundertwasser ist. (v.l.): Die stellvertretende VMS-Vorsitzende Margit Conrad, SMA-Generalsekretär Joe Langer, SMA-Präsident Hans-Peter Trost und VMS-Vorsitzender Thomas Walz.                                                        FOTO: CHRISTIAN ALEXANDER HOCH

Generalversammlung nur halb so lang wie Marathon

Führungsspitze des VMS zu Gast bei Österreichs Sportjournalisten

(29. April 2019) – Eine Stadtbesichtigung auf auto-freien Straßen – das gibt’s nur einmal jährlich in Wien, immer dann, wenn sich Zigtausende beim Vienna-City-Marathon (VCM) auf die Strecke ma-chen. So geschehen in 2019 am Sonntag, 7. April: Bei der 36. Auflage des VCM hatte die stellvertre-tende VMS-Vorsitzende Margit Conrad die einmali-ge Gelegenheit, in einem der Begleitfahrzeuge – ein nigelnagelneuer BMW X5 – aus etwas anderer Sicht diesen Laufwettbewerb zu verfolgen. Weiter

Internationale Auszeichnung für Stefan Matzke

Der Münchner Fotograf gewinnt den 1. Preis mit "Wipeout"

(26. April 2019) – Dem Münchner Fotografen Stefan Matzke (55) ist ein großer internationaler Erfolg gelungen. Mit seinem Foto „Wipe-out“, das Sebastian Steudtner (Nürnberg) vor einer riesigen Welle zeigt, gewann er beim Istanbul Photo Awards in der Kategorie „Single Sports“.

  Ausgeschrieben hatte den Wettbewerbs die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Alle ausgezeichneten Fotos auf der Website der Istanbul Photo Awards 2019: http://istanbulphotoawards.com/winner/index/#

  Sein spektakuläres Bild ist Stefan Matzke in Nazare (Portugal) nördlich von Lissabon ge-lungen, „an der unter Surfern berühmten Bucht Praia do Norte“. Dort werden, so Matzke, „die größten Wellen der Welt geritten“, und nicht in Hawaii. „Nur wenige wagemutige Big-wavesurfer stellen sich diesen Wellen, wie Sebastian Steudtner, der schon zweimal mit dem XXL Big Wave Awards ausgegezeichnet wurde - übrigens als erster Europäer. Auf dem Foto ,steigt' (auf neudeutsch wipeout ) er mit einem wagemutigen Überkopfsprung aus der sich brechenden Welle.

  Selber surft Matzke nicht. Er und seine Partnerin Christina Pahnke seien lediglich "faszinierende Beobachter". Er empfieht, im Netz https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=nazare aufzurufen, mit Videos von Monsterwellen und ihren Bezwingern.

  Stefan Matzke ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) und einer der fünf Fotografensprecher des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS). Er betreibt seit 1998, zusammen mit Christina Pahnke, die Agentur sampics.

  Der VMS ist stolz auf sein erfolgreiches Mitglied und gratuliert herzlich.

VMS INFO 2019 als Pdf.-Datei

VMS INFO 2019

das Jahresheft des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), ist erschienen. Sie finden es als Pdf-Datei auf der linken Spalte.

  Der Text „Reine Kopfsache“, mit dem SZ-Redakteur Benedikt Warmbrunn beim Großen Preis der VDS-Berufswettbewerbe mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde, steht auf den Seiten 12-14. Berichte über die beiden Fördereinrichtungen des VMS, Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für regionale und lokale Sportberichterstattung sowie das Jahres-stipendium, finden Sie den Seiten 27-38, die fünf besten Texte auf den Seiten 39-50. Das Editorial schrieb Diethelm Straube, Geschäftsführer des VMS. Martin Volkmar, Beisitzer im VMS-Vorstand und Sprecher des Arbeitskreises Online im Verband Deutscher Sportjour-nalisten (VDS), führte ein Interview mit Gunnar Jans, dem ehemaligen Sportchef der AZ, jetzt bei muenchen.de. („Ein Digitaler, der noch Zeitung liest“). Das steht auf den Seiten 18-21. Gerhard Waldherr, mehrfacher Gewinner des Großen VDS-Preises, schrieb über sein distanziertes Verhältnis zum Sportjournalismus (Seiten 23-26). Margit Conrad berichtet von Jahresversammlungen VDS und VMS. Außerdem: Protokoll der Jahreshauptversamm-lung des VMS, Geburtstage, Ehrungen und Satzung.

  VMS INFO gibt es seit 2002, jeweils nach den Jahreshauptversammlungen des VMS und des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), über die es informiert.

E-Sport als neue Form, die Jugend an die Vereine zu binden, oder auch als ultimatives Fernsehsporterlebnis für die ganze Familie neu zu entdecken: Das zeigten Sport1-Chefre-dakteur Dirc Seemann sowie Florian Merz (Redakteur eSports1) im Gespräch mit dem VMS-Vorsitzenden Thomas Walz (v.l.) auf.                                   FOTO: MARTIN HANGEN

Informationen über "E-Sport"

Zwei Referate bei der Jahreshauptversammlung des VMS

(20. März 2019) - Die Sportberichterstattung im Netz, das Standing der Onliner, die weitaus mit anderen – ungleich höheren Reichweiten an Usern aufwarten können – als oftmals eine klassische Berichterstattung im Printmedium, etwa einer Tageszeitung, war eines der be-

herrschenden Themen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjour-

nalisten am Sonntag, dem 17. März, im FCB-Presseraum der Allianz-Arena. Weiter

Sitzend, v.l.: Johannes Knuth (3.), Christopher Meltzer (2.), Benedikt Warmbrunn (1.). Stehend, v.l.: Hans Eiberle (Vorsitzender Jury), Johannes Holbein (Stipendiat), Thomas Walz (1. Vorsitzender VMS), Bürgermeisterin Christine Strobl, Christian Eichler (Jury), Wolfgang Uhrig (Jury).                                                                      FOTO: MARTIN HANGEN

Benedikt Warmbrunn gewinnt Stegmann-Preis

Christopher Meltzer Zweiter, Johannes Knuth auf Platz drei

(14. März 2019) – Zum 18. Mal ehrte der Verein Münchner Sportjornalisten (VMS) die Ge-winner beim Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für lokale und regionale Sportbe-richterstattung. Bürgermeisterin Christine Strobl und Thomas Walz, der 1. Vorsitzende des VMS, sowie Jury-Vorsitzender Hans Eiberle übergaben im Ratskeller die Urkunden. Der Förderpreis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert.

  Walz sagte, kritischer Journalismus und die Ausbildung dafür sei wichtiger denn je, „das zeigen auch Fake-News Vorwürfe von Politikern oder die legendäre PK des FC Bayern vom Oktober letzten Jahres. Hier muss eingeordnet und bewertet werden.“

  Thomas Walz bedankte sich bei der Bürgermeisterin als Gastgeberin. Er begrüßte die Stadtschulrätin Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport, Jürgen Sonneck, den kommissarischen Leiter des Sportamts, Sven Szalewa, stellv. Leiter der Deutschen Journalistenschule (DJS), und Hans Stegmann, Förderer des seinem Bruder Helmut ge-widmeten Wettbewerbs.

  Sieger ist Benedikt Warmbrunn (31) Redakteur der Süddeutschen Zeitung, mit seinem Text über Mike Tyson („Was vom Bösen bleibt), der auf seiner Europatournee auch in München aus seinem Leben erzählte. Warmbrunn gewann zum vierten Mal und war zum siebten Mal unter den besten drei Teilnehmern. Er war 2010 der erste Stipendiat des VMS.

  Den zweiten Platz belegte Christopher Meltzer (25), Volontär beim Münchner Merkur, der Christl Estermann porträtierte, die ehemalige Wirtin des „Löwenstüberl“ auf dem Trainings-gelände des TSV München von 1860 („Die Löwen-Mama“).

  Dritter wurde Johannes Knuth (32), Redakteur der Süddeutschen Zeitung, der über den Sieg von Thomas Dreßen auf der Kitzbüheler Streif schrieb („Bist du deppert!“)

  Jury-Mitglied Ronald Reng, Sportjournalist und Bestsellerautor (Die Robert-Enke-Biografie „Ein allzu kurzes Leben“) urteilt: „Die tiefgehende Recherche von Warmbrunn zeigt, dass er über die wichtigste Fähigkeit eines Journalisten verfügt: Ihn interessiert das wirklich, in aller Tiefe, worüber er schreibt. Er will den Dingen auf den Grund gehen, Personen tatsächlich verstehen. So wartet er auch noch um elf Uhr nachts nach der Show mit Tyson am Ausgang, um zu sehen, wie dessen Abgang vonstatten geht.“

  Das Jahresstipendium des VMS erhielt Christoper Holbein (24). Er besucht die Master-klasse der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München. Holbein erhält ein Jahr lang monatlich 250 Euro.

  Bürgermeisterin Christine Strobl bemängelte, dass sich nur eine Journalistin beworben habe, da bestehe Handlungsbedarf. Sie erwähnte die von der Stadt München erwogene Bewerbung um die Ausrichtung der European Championships, die Europameisterschaften von mehreren Sportverbänden; bei der Premiere waren es sieben. Das hänge auch davon ob, ob sich der Freistaat an den Kosten von 130 Millionen beteilige. Bisher gebe es aus der Staatskanzlei nur vage Antworten, aber keine Zahlen. Strobl mahnte, der Sport müsse über seine Ansprüche nachdenken. Oder gehe die Entwicklung hin zu Olympischen Winter-

spielen in Dubai?

  Acht Tage später kam, im letzten Augenblick, die Zusage vom für Sport zuständigen In-

nenmisterium (Horst Seehofer). Bund, Land und Kommunen beteiligen sich mit je einem Drittel an den Kosten.

  Unter den Gästen: Armin Gibis, Ressortleiter Sport Münchner Merkur; Claudio Catuogno, stellv. Ressortleiter Sport Süddeutsche Zeitung; Christian Eichler, Wolfgang Uhrig (beide Jury), Diethelm Straube, VMS-Geschäftsführer, Martin Volkmar, Beisitzer im VMS-Vorstand und Online-Kümmerer sowie Martin Hangen, Beisitzer im VMS-Vorstand, der die Veran-staltung fotografierte. Zu den prämierten Texten

Herzlichen Glückwunsch Alexander Hassenstein

VMS-Mitglied gewinnt den Sven-Simon-Preis: Sportfoto des Jahres

  Das Foto zeigt einen Springer bei der nordischen Kombination der Olympischen Winter-spiele in Pyeongchang.

 

https://www.welt.de/sport/article188150143/Sven-Simon-Preis-Das-ist-das-Sportfoto-des-Jahres-2018.html

 

  Alexander Hassenstein schreibt auf Facebook: "Seit fast 30 Jahren bin ich als Sportfoto-graf unterwegs und begleite fast täglich den Sport mit meiner Fotografie. Ein tägliches Leben mit gewinnen wollen und verlieren können.

  Heute durfte ich meinen größten beruflichen Erfolg entgegennehmen: Ich habe die große Ehre, den ersten Preis des Sven Simon Sportfotografie Wettbewerb gewonnen zu haben. Jetzt weiß ich, welches unendlich große Glück Sportler fühlen, einen ganz großen Sieg errungen zu haben.

  Ich gratuliere meinen großen Freunden, Kollegen und Gewinnern Sascha Fromm und Lars Baron – es ist mir eine Ehre mit Euch zu arbeiten und zu fotografieren. Eure Bilder sind gigantisch, wir stehen nicht im Wettbewerb, ich hoffe wir alle machen es. Und wir werden die Welt weiterhin mit unserer Fotografie faszinieren.

  Danke an WeltSport für diesen einzigartigen Wettbewerb, für die Jurymitglieder und groß-artigen Sportler Heiner Brand, Birgit Fischer, Maria Hoefl-Riesch, Stefan Blöcher, Franz Beckenbauer, Dirk Nowitzki, Martin Kaymer, Nico Rosberg, Franziska van Almsick, Bern-hard Langer, Rosi Mittermaier, Katarina Witt, Axel S. Springer und alle weltweiten Teilneh-mer am Onlinevoting."

  Auf Platz eins setzten das Foto von Alexander Hassenstein: Heiner Brand (Handball), Stefan Blöcher (Hockey), Dirk Nowitzki (Basketball) und Bernhard Langer (Golf).

Deutscher Fernsehpreis für VMS-Mitglied Rösner

(2. Februar 2019) - Am Donnerstagabend (1.2.2019) wurde in Düssel-dorf zum 20. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deut-sche Fernsehpreis verliehen. Eine 14-köpfige Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen UFA-Chefs Wolf Bauer hat in 23 Kategorien die Preis-träger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt.

  Als beste Sportsendung wurde die American-Football-Berichterstat-

tung unter dem Label „ranNFL“ von ProSieben/ProSieben MAXX ausgezeichnet, für die Alexander Rösner (Foto), Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), als Director Sports verantwortlich ist. Zum ausgezeichneten Team des Privatsenders gehören noch Patrick Esume, Christoph Dommisch und Jan Stecker als Moderatoren. Das Quartett war stellvertretend für „ranNFL“ nominiert worden.

https://www.deutscher-fernsehpreis.de/

Nur wenige Sportjournalisten berichten über Doping

Workshop an der TU München mit Prof. Michael Schaffrath

(18. Dezember 2018) - „Doping in Deutschland“ – unter diesem Titel haben der Arbeits-bereich für Medien und Kommunikation und der Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie gemein-sam mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und dem VMS einen Workshop für rund 30 Journalistinnen und Journalisten an der Technische Universität München (TUM) veranstaltet. In vier Vorträgen und einer Podikumsdiskussion wurden am TUM Campus im Olympiapark Perspektiven aus verschiedenen Disziplinen aufgezeigt.

„Die Veranstaltung war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Die Sportjournalistinnen und Sportjournalisten haben für die Berichterstattung zum heiklen und wichtigen Themenfeld neue Perspektiven und Anstöße erhalten und die Veranstaltung sehr positiv evaluiert“, bilanzierte Prof. Dr. Michael Schaffrath. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewerteten den Workshop im Durchschnitt mit der Note 1,2. „Ich denke, wir können durchaus zufrieden sein. Die  konkreten, inhaltlichen Wünsche nach einer Fortsetzung liegen auch vor. Also muss es weiter gehen!“, sagte VDS-Präsident Erich Laaser.

Weiter

Münchner Sportgespräch (v.r.): Hermann Brem, Vorsitzender des Sportkreises München im Bayerischen Landsportverband (BLSV), Christian Hanf, Präsident des TSV Milbertshofen, Vorsitzender des Münchner Sportbeirats, Thomas Walz, Vorsitzender des Vereins Münch-ner Sportjournalisten (VMS).

Gerd-Müller-Buch: Hommage mit Fragezeichen

Besprechung von Hans Woller: Kann es auch anders gewesen sein?

(12. Oktober 2015) - "Das Buch ist eine journalistische Hommage an Gerd Müller und den FC Bayern München", schreibt Hans Woller. "Dass der ,Bomber der Nation' zu sei-

nem 70. Geburtstag eine solche hymnische Würdigung verdient, steht außer Frage, zu-

mal in diesen schweren Zeiten für ihn und seine Familie". Er bezweifelt allerdings, dass die Autoren Udo Muras und Patrick Strasser mit ihrem Buch ganz zufrieden sind. Ihre Erklärung, dass sie "aus Rücksicht und Respekt gegenüber Gerd Müller und seinen An-

gehörigen darauf verzichtet" haben, "bestimmte persönliche Informationen zu veröffent-

lichen", wirke, so Woller, "wie ein irritierendes Ausrufezeichen, das sich... am Ende zu ei-

nem großen Fragezeichen verwandelt: Kann es auch anders gewesen sein?

Besprechung

 

Dr. Hans Woller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München und Jahrzehnte langer Beobachter des Fußballs.

Als Sepp Blatter beim VMS die Zeit maß

1973 beim Sportpressefest in der Münchner Olympiahalle

Willi Daume mit Startpistole, Sepp Blatter am Mikrofon, Mitveranstalter Peter Bizer, und in den Kettcars Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck.

(5. Juni 2015) – VMS-Mitglied Peter Bizer kramte in seinem Archiv („natürlich nicht ganz zufällig“) und fand dabei ein über 40 Jahre altes Foto, von dem er vermutet, „dass es für die Schmunzelecke der VMS-Seite taugen könnte“. Damit sei „den vielen Schlagzeilen und Kommentaren zum Thema FIFA noch eine kleine Fußnote hinzugefügt“.

  Josef („Sepp“) Blatter hat auch in der Chronik des Vereins Münchner Sportjournalisten eine Spur hinterlassen. Am 15. Dezember 1973 assistierte er Willi Daume, dem damali-

gen NOK-Chef und IOC-Vizepräsidenten, beim Münchner Sportpressefest, als dieser in der neuen Olympiahalle die beiden Sport-Asse Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck ins Rennen schickte. Mit dem „Super-Zehnkampf“ war im Jahr Eins nach den Olympischen Spielen die Tradition der Münchner Sportpressefeste wieder aufgenommen worden. Der spätere FIFA-Boss sorgte im eleganten Jacket in Diensten von Longines für die Zeitmessung bei den mehr oder weniger spaßigen Wettbewerben.

  Sieger des Abends wurde vor ausverkauftem Haus der Gewichtheber Rolf Milser, vor Franz Beckenbauer, der den 50-m-Lauf sowie den Hochsprung mit 1,65 m gewann, aber beim abschließenden Holzsägen einen Ast erwischte und seine Führung einbüßte.

  Organisatoren des Abends waren, im Auftrag des VMS und seines Präsidenten Helmut Stegmann, die Kollegen Peter Bizer (im Bild rechts) und der im März 2015 verstorbene Uli Kaiser.                                                                                               

Kontakte/Links

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Münchener Straße 101 (24.5 Süd/ EG)

85737 Ismaning

T 0170 2268029 

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

Besucher seit 19. Juni 2013

Aktuelles

VMS INFO 2020_Final3.pdf
PDF-Dokument [22.6 MB]

Gedenktage

Geburtstage

Fritz von Thurn und Taxis 70

Yoga statt Joshua

Karlheinz Kas 65

"Mettwurst gegen Weißwurst"

Dr. Philipp Geiss 60

Sportler, Lehrer, Philosoph

Sportjournalist und Programmdirektor

Hans Staar 70

Masseur, Filmvorführer,

dann Sportjournalist

Gerhard Bosch 70

Fingerspitzengefühl                   

Fritz Heimann 80

Ein Herz für Nischen

Wolfgang Uhrig 80

Der Marathon-Mann

Horst Huber 85

Hohe Schlagzahl

Ansichtssache

Selbstbedienungsladen

Neue Bücher                           

Mehr als ein Spiel“

100 Seiten, 7.00 Euro.

Aus der Serie „Fußball-Gold“ von

Oliver Wurm (Herausgeber, Chefredakteur),

Udo Muras, Broder-Jürgen Trede (Red.),

Hein-Hoyer-Straße 36, 20359 Hamburg

                      FOTO: SEBASTIAN WELLS

Ronny Blaschke, Jahrgang 1981, beschäftigt sich als Journalist und Autor mit politischen Themen im Sport, u. a. für Deutsch-landfunk, SZ und Deutsche Welle. Die Recherchen für seine Bücher lässt er in politische Bildung einfließen, in Vorträge, Moderationen und Konferenzen. Zudem entwickelt er unterschiedliche

Informationsreihen. Blaschke wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

                     "Machtspiele"

Diktatoren bringen Spieler auf Linie und nutzen Stadien als Militärbasen. Ob einst in Jugoslawien, in der Ukraine und zuneh-mend in der arabischen Welt: Ultras kämpfen in Revolutionen an vorderster Front und ziehen sogar in den Krieg. Vereinsinvestoren aus China, Russland und den Golfstaaten sichern ihren Regie-rungen Einfluss in Europa. 

„Machtspieler“ verdichtet Recherchen in 15 Ländern und blickt durch das Vergrö-ßerungsglas Fußball auf Geschichte, Kul-tur und Religion.

Die Einleitung des Buches finden Sie auf meiner Homepage https://ronnyblaschke.de/machtspieler-fussball-in-propaganda-krieg-und-revolution/?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157#Einleitung

 

Wer das ganze Buch lesen möchte, kann es hier bestellen:

https://www.werkstatt-verlag.de/isbn/9783730704950?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157

 

256 Seiten, Format 13,5 × 21,5 cm, Paperback, ISBN 9783730704950,

1. Auflage 2020. Preis € 19,90, E-Book 14,99.

Erschienen am 2. September 2019

22,00 (D), € 22,70 (A)

Erscheint am 02.09.2019 im Piper Verlag

448 Seiten, Hardcover mit Schutzum-schlag

EAN 978-3-492-05953-4

MIRO

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

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