Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Der Verein Münchner Sportjournalisten, mit 389 Mitgliedern (Stand 20. Oktober 2018)) der zweitgrößte der 20 Regional-vereine des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), ist die berufsständische Vereinigung der hauptberuflich tätigen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten (Print, Online, Rundfunk, Fernsehen, Foto) in Ober- und Teilen von Niederbayern. Über uns...

VMS-Nikolaus am 10. Dezember 2018

Termin bitte vormerken:

Jahresabschlussveranstaltung (Nikolaus) des VMS am

Montag, 10. Dezember 2018, 19.00 Uhr

Trattoria Da Fausto, http://www.da-fausto.de/

Helmtrudenstr. 1/Ecke Ungererstraße (U6  Dietlindenstraße).

Anmeldung bei Joachim Walz unter:

nikolaus(at)vms-sportjournalisten.de

Kostenfreier Doping-Workshop in MÜNCHEN

Termin: Mittwoch, 5. Dezember 2018. Anmeldung: Jetzt

(19. Oktober 2018)  Die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Techni-schen Universität München und der Verband Deutscher Sportjournalisten laden ein zu einem kostenfreien Workshop. Das Thema ist aktueller denn je - es geht um „Doping in Deutschland“.

  Die Veranstaltung ist prominent besetzt. Prof. Dr. Michael Schaffrath (TU München) hält einen Vortrag zum Thema „Sportrecht/Anti-Doping-Gesetz und erste Ergebnisse der aktu-ellen Sportjournalisten-Befragung“. Ein Buch ist bereits erschienen (Foto Buchcover: LIT-Verlag).

  Oberstaatsanwalt Kai Gräber von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft München berichtet zudem über „Ermittlungen/Verstöße Anti-Doping-Gesetz“.

  Zum Doping in der DDR gibt es zwei Vorträge. Dr. Jochen Buhrmann von den HELIOS-Kliniken stellt Studienergebnisse vor. Sein Thema: „Spätfolgen des DDR-Dopings“. Der Stralsunder Staatsanwalt Thomas Götze referiert über „DDR-Sportgeschädigte und Erfah-rungen für Doping-Präventionsarbeit“.
  Im Anschluss an die Vorträge folgt eine Podiumsdiskussion mit den Referenten. Modera-

ton: André Keil (NDR).

  Anmeldungen zum kostenfreien Workshop bitte bis 16. November 2018 per Mail an die Geschäftsstelle des VDS (office@sportjournalist.de).

Workshop „Doping in Deutschland“
Mittwoch, 5. Dezember 2018, von 11.00 bis 17.00 Uhr,
TUM Uptown München-Campus D
Georg-Brauchle-Ring 60/62 (80992 München)

VMS rügt den FC Bayern

(19. Oktober 2018) - Der Verein Münchner Sportjournalisten verurteilt die pauschalen Vor-würfe, die auf der Pressekonferenz des FC Bayern München von Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic gegen die „Medien“ erhoben wurden.

  Der VMS fordert den FC Bayern München auf, respektvoll mit den Sportjournalisten um-zugehen und nicht pauschal rundum zuschlagen. 

  Es ist die Pflicht und die Aufgabe des Journalisten, sauber zu recherchieren (es darf und muss kritisch nachgefragt werden), korrekt und auch kritisch zu berichten, sowie faktisch sauber zu arbeiten. Dies als Erinnerung an die Sportjournalisten.

  Dass die Führungsriege des FC Bayern München darüber entscheidet, wie oder über was berichtet werden soll oder darf, kann nicht sein, denn die Pressefreiheit ist im Grundgesetz garantiert.

 

Thomas Walz

1. Vorsitzender Verein Münchner Sportjournalisten

VDS-Verbandsrat tagt beim DFB in Frankurt a.M.

(15. Oktober 2018) - Thomas Walz, 1. Vorsitzender des Vereins Münchner Sportjournalis-ten (VMS), bei der Verbandsratstagung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Frankfurt a.M. in den Räumen des Deutschen Fußball-Bunds (DFB). Der Verbandsrat ist das höchste Gremium des VDS zwischen den Jahreshauptversammlungen. 
Foto: Rattay/VMS

VDS stellt Weichen für die Zukunft
Es sind arbeitsreiche Zeiten für den VDS und seine 20 Regionalvereine: Eine Arbeitsgruppe „Zukunft“ ist gegründet, eine Anlaufstelle für Fragen der Chancengleichheit auf den Weg gebracht und das bisherige Modell der Ausrichtung der Hauptversammlung steht auf dem Prüfstand.

Von Susanne Fetter

www.sportjournalist.de

 

Mehr Mut am Spielfeldrand

(6. Oktober 2018) - Hat Dunja Hayali endlich deutlich gemacht, wo es lang geht im deut-schen Sportjournalismus, als sie im ZDF-Sportstudio Reinhard Grindel in die Enge trieb. „Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wich anfangs geschickt aus“, schreibt Uwe Ritzer in der Süddeutschen Zeitung. „Aber je länger das Interview dauerte, desto mehr floh sich Grindel auf entlarvende Weise in inhaltsleere Funktionärsfloskeln. Der Mann, so blieb als Eindruck hängen, hat für komplexe Probleme keine Lösungen. Das sei „ein Stern-stündchen des kritischen Fußballjournalismus“ gewesen, so Ritzer. Und des Öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Der zunehmende Verlust von Senderechten scheint die kritische Sichtweise auf den Fußball zu beflügeln.

  Die sei aber nicht so schlecht wie das Vorurteil, schreibt Ritzer. Er verweist auf die jour-nalistischen Attacken gegen „IOC und Fifa, das Thema Doping, die Enthüllungen von Foot-ball Leaks, die Entfremdung des Profifußballs von den treuesten Fans oder die Schatten über dem deutschen WM-Sommermärchen 2006“.

  Die von Ritzer kritisierten Fußballreporter, die in erster Linie Fans seien und glücklich da-rüber, es auf die andere Seite der Absperrungen geschafft zu haben, die diesen Status nicht durch unbotmäßige Berichterstattung gefährden wollen, hat es immer schon gegeben, auch in München. Aber es war eine Minderheit, die allem Anschein nach weiter ge-schrumpft ist. Naturgemäß nicht bei Medien, die Übertragungsrechte teuer eingekauft ha-ben. Der Autor nennt Sky. Aber ist das gerecht? Man kann doch vom Verkäufer nicht ver-langen, dass er seine Ware mies macht.

  Das gilt mehr und mehr auch für die Fußballvereine. Uwe Ritzer zitiert aus einer Studie des Hamburger Journalisten Tonio Postel („Zwischen Fanreportern und Spielverderbern“), der darauf hinweist, dass kritische und investigative Geister bei Profivereinen, Verbänden und Spielern, die ihr eigenes, mediales Spiel inszenieren und Medien bestenfalls als weiteres Marketing-Tool begreifen, immer weniger gern gesehen seien.

  Missliebige Journalisten wurden auch früher schon abgestraft, sagt Hans Eiberle in Erinnerung an seine Zeit als Fußballschreiber der Süddeutschen Zeitung und sein ein halbes Jahr währendes Hausverbot beim FC Bayern München.

Bericht in der SZ:

https://www.sueddeutsche.de/medien/studie-mehr-mut-am-spielfeldrand-1.4157756

Münchner Sportgespräch (v.r.): Hermann Brem, Vorsitzender des Sportkreises München im Bayerischen Landsportverband (BLSV), Christian Hanf, Präsident des TSV Milbertshofen, Vorsitzender des Münchner Sportbeirats, Thomas Walz, Vorsitzender des Vereins Münch-ner Sportjournalisten (VMS).

SZ in München nur noch knapp vor der tz

Bild verliert seit 2016 in der Landeshauptstadt 17,8 Prozent

(30. August 2018) - Die Münchner Zeitungskäufer sind weiterhin etwas treuer als die in anderen Metropolen. Rund 290.000 Zeitungen werden in der bayerischen Landeshaupt-

stadt laut Verbreitungsanalyse Tageszeitungen der IVW verkauft - ein Minus von 5,7%. Die Nummer 1 Münchens bleibt die Süddeutsche Zeitung, allerdings nur noch mit Mini-Vor-

sprung auf die tz. Schlußlicht ist Bild mit 17,8 Prozent Minus seit 2016.

  Im Vergleich zu Berlin und Hamburg sinken die Zeitungsverkäufe in München derzeit nicht so stark. Das Minus von 5,7% im 2-Jahres-Vergleich liegt deutlich unter dem von Berlin (7,8%) und vor allem Hamburg (13,0%).

  Marktführer in München bleibt die Süddeutsche Zeitung. Laut der Hochrechnung für das erste Quartal 2018 verkaufte die SZ 83.927 ihrer Exemplare in München - ein Minus von 11,3%, das über dem Branchendurchschnitt liegt. Weiter

Fast 1 Million weniger TV-Zuschauer als 2017

Beim Auftakt der Fußball-Bundesliga fehlen viele Unter-50-Jährige

(27. August 2018) - 6,99 Mio. Fußballfreunde sahen also am Freitagabend das 3:1 des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim im ZDF. Der Marktanteil lag bei souveränen 27,7%. Das Match gewann die Tageswertung des deutschen Fernsehens damit souverän, auch das Halbzeit-“heute journal” (6,03 Mio. / 22,8%) und die begleitenden “ZDF Sportextra”-Mode-rationen und -Analysen (4,59 Mio. / 20,4%) lagen noch vor sämtlichen anderen Sendern. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es ähnlich aus: FCB-TSG siegte hier mit 1,78 Mio. und 25,1% vor dem “heute journal” (1,58 Mio. / 21,5%) und “ZDF Sportextra” (1,15 Mio. / 18,3%).
  Getrübt wird der Erfolg des ZDF allenfalls vom Vorjahres-Vergleich: Am 18. August 2017 kam die Partie zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen nämlich noch auf 7,94 Mio. Seher und 29,3%, sowie 2,59 Mio. 14- bis 49-Jährige und 30,4%. Insbesondere bei den Unter-50-Jährigen gingen also viele Zuschauer verloren.

  Nachdem das Eröffnungsspiel der Saison am Freitag schon unter dem Vorjahr blieb, ver-loren am Samstag auch Sky, die "Sportschau" und "das aktuelle sportstudio" Zuschauer gegenüber 2017. Um 20.15 Uhr überzeugten der ZDF-Krimi "Ostfriesenkiller" und die Shows von ARD und RTL, ProSiebens "Time Battle" floppte hingegen mit desaströsen Zahlen. mehr bei meedia.de

Folgenreiches Turnier

Eine WM-Analyse von Elisabeth Schlammerl VDS-Vizepräsidentin und VMS-Mitglied im Magazin "Sportjournalist"

(22. August 2018) - Das deutsche Team früh ausgeschieden. Der DFB mit der Causa Gün-dogan-Özil-Erdogan überfordert. Unterirdisches Gepöbel gegen die ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann. War es eine düstere WM? Zweifelsohne eine mit Nachhall und Wirkung auf die Bundesliga, die am Freitag in die neue Saison startet.
  Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist schon wieder Geschichte, aber eine mit Nachhall. Das Turnier war gut organisiert, die Stadien waren voll, es gab keine Ausschrei-tungen, die Arbeitsbedingungen für Journalisten rund um die Spiele waren nahezu perfekt. Während die Bevölkerung sich weltoffen und freundlich präsentierte, zog Präsident Wladi-mir Putin im Hintergrund wie gewohnt die Strippen – das sollte bei allem Lob für die Sport-
veranstaltung nicht vergessen werden.weiter auf Sportjournalist

Sport1 plant eSports-Sender

Sport 1 will an die Jungen ran

(22.August 2018) - Bei den traditionellen Sportrechten musste Sport 1 zuletzt häufig pas-sen. Spitzenfußball etwa ist sehr teuer geworden. Doch bei eSport rechnen sich die Münch-
ner einiges aus und planen einen eigenen Sender.
  „Es ist richtig, dass wir die Planungen für einen eSports-Sender vorantreiben und diesbe-züglich auch mit möglichen Partnern sprechen“, sagte Sport-1-Sprecher Michael Röhrig (VMS-Mitglied) dem Branchendienst DWDL. weiter auf Sportjournalist

Die Debatte über Özil und Gündogan

Fatih Demireli, Deutscher, fragt sich, ob er Deutscher sein darf

(6. Juli 2018) - Mesut Özil und Ilkay Gündogan, die türkischstäm-migen Fußball-Nationalspieler, stehen in der Kritik. In einem Inter-view mit der „Welt“ sagt Oliver Bierhoff, der Manager der National-mannschaft, über Özil: „Man hätte überlegen müssen, ob man sportlich auf ihn verzichtet“, wobei die Frage offen bleibt: Wer ist man? Fatih Demireli, Chefredakteur von „Socrates Magazin“ (http://socratesmagazin.de/), in Deutschland geborenen und auf-gewachsenen, verfolgt die Debatte mit Unbehagen. Er fragt: „Darf ich Deutscher sein?“ (kressNews). Der Beitrag ist zuerst in Demirelis persönlichen Blog erschienen. Demireli ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

Ich bin in München geboren. Ich war in der Kinderkrippe. Im Kindergarten. In der Schule. Auf dem Gymnasium. Ich machte eine kaufmännische und eine journalistische Ausbildung. Heute bin ich Chefredakteur eines deutschen Printmagazins. Ich war in der Grundschule der beste Schüler meiner Klasse im Fach Deutsch.

https://kress.de/news/detail/beitrag/140626-streit-um-oezil-und-guendogan-warum-sich-chefredakteur-fatih-demireli-die-frage-stellt-ob-er-deutscher-sein-darf.html

Medienamateure

Wenn Fußballer wie Toni Kroos zur Ordnung rufen

(26.06.2018) - Bei Toni Kroos geht es mal in diese Richtung, mal in jene. Wie am Samstag: Verursacher des Gegentores und der Mann, der die Kollegen zum Abgrund führte – dann superabgezockter Schütze des Siegtors unter schwierigsten Bedingungen (Druck, Zeit läuft davon, eigenes Team einer weniger).

Auch zum Themenkomplex Medien erlebt man Kroos mal so, mal so. Nach dem 2:1 gegen Schweden moserte er in Richtung der kritischen Medien, was schon deswegen ein Unsinn war, weil weite Teile der Mannschaft mit sich selbst ins Gericht gegangen waren. „Wir sind unsere schärfsten Kritiker“, sagte Manuel Neuer. „Externe und interne Bewertung der Leistung gegen Mexiko stimmen überein“, war von Mario Gomez zu hören gewesen.
 
Am Montag schließlich überraschte Kroos, der Medienkritiker......

Özil und die Folgen

(7. Juni 2018) – Der Medientag im Trainingslager der Fußball-Nationalmannschaft ist für alle akkreditierten Journalisten die einzige Chance, mit allen 23 Spielern des Kaders zu sprechen. An den übrigen Tagen sitzen von der Teamleitung ausgewählte Spieler auf dem Podium, häufig solche, die sich die Kollegen nicht unbedingt gewünscht haben. Außerdem gibt es – auf Anfrage – Einzelgespräche für den kleinen Kreis der Vertreter großer Medien und Gruppengespräche nicht konkurrierender Medien mit einem oder mehreren Spielern.

  Bei weitem nicht alle Medienvertreter kommen in den Genuss dieser Privilegien. Vor allem nicht die Onliner. Kein Wunder, dass diese besonders kritisch damit umgingen, dass die DFB-Teamleitung nicht wollte oder konnte, den wegen seines PR-Termins mit den türki-schen Präsidenten Erdogan in der Kritik stehenden Mesut Özil zur Teilnahme am Medien-tag zu bewegen, und dass Pressechef Jens Grittner als Interessenvertreter seiner Berufs-kollegen versagte. t-online-Autor Luis Reiß nannte das Verhalten von Özil „feige“ und dessen Umgang mit der Debatte über das Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan einen „Skandal“.

https://www.t-online.de/sport/fussball/id_83886212/wm-2018-fall-erdogan-mesut-oezils-verhalten-ist-feige-und-ein-skandal.html

  Auch andere Medien äußern sich kritisch über Mesut Özil https://www.welt.de/sport/fussball/wm-2018/article177065436/WM-2018-Erdogan-Debatte-Mesut-Oezil-hat-eine-grosse-Chance-vertan.html?wtrid=newsletter.wdwb..highlights..%26pm_cat%5B%5D%3Dhighlights&promio=81491.894015.4679033&r=36852947013515&lid=894015&pm_ln=4679033

  Die Onliner beschwerten sich mit Erfolg, der DFB ließ daraufhin Interviews einiger Kolle-gen zu.

 

Gündogan reagiert anders, aber auch falsch

 

  Der ebenfalls in der Kritik stehende Ilkay Gündoğan hatte sich anders entschieden, aller-dings nicht so, wie es hätte sein müssen. Er redete, aber nur mit Journalisten vom Sport-Informations-Dienst, der Deutschen Presse-Agentur, ARD und ZDF. Auch das ein Affront!

  Schon der Ablauf der Pressekonferenz tags zuvor, als Bundestrainer Joachim Löw die vier Spieler benannte, die er nach Hause schickte, war misslungen. Löw verließ die PK vorzei-tig, gefolgt von einem Rattenschwanz sich nicht ausreichend informiert fühlender Journalisten, die teils mit ihren Handys filmend (Uli Köhler/Sky) den Trainer befragten und Ant-worten erhielten.

  Man kann das engagiert und clever nennen. Das war schon in grauer Vorzeit üblich, erst mit Block und Kugelschreiber, dann mit nicht digitalen Diktiergeräten. Der Trend verstärkte sich, als die Fußball-Bundesligavereine begannen, die Pressekonferenzen ins Stadion und den VIP-Bereich zu übertragen. Jetzt, da der DFB seine PK's live im Fernsehen verbreiten lässt, haben diese Gesprächsrunden häufig einen bescheidenen News- und Unterhaltungs-wert. Wer will schon schreiben, was alle schreiben?

 

Wo bleibt die Stellungnahme des VDS?

 

  Wie können sich die Medien wehren, protestieren sie? Der Verband Deutscher Sportjour-nalisten (VDS) als Interessenvertreter von rund 3.700 Mitgliedern, schickte bis 2017 seinen 1. Vizepräsidenten Hans-Joachim Zwingmann als Verbindungsmann mit der Nationalmann-schaft auf Reisen. Der VDS müsste sich äußern und klar Stellung beziehen, anstatt sich auf seiner Website erst mal auszuschweigen: Kein Kommentar.

  Nützt Hilfe zur Selbsthilfe? Das ist lange her. 1971 beschlossen die deutschen Bericht-erstatter vom Länderspiel der deutschen Mannschaft gegen Schweden in Göteborg einen Interview-Boykott gegen Bundestrainer Helmut Schön. Er hatte einige Journalisten beleidigt („Grimms Märchenerzähler“, „lauter Lügen“, „Sie sind eben kein Sportjournalist“, „jetzt wird er auch noch frech!).

  Ob dieser Aufstand angemessen war, ob Leser nicht das Recht haben, auch von frustrier-ten Journalisten informiert zu werden? Diese Fragen sind berechtigt, doch hat unser Be-rufsstand damals einige Zeit lang bei seiner Arbeit von seiner von Selbstachtung geprägten Haltung profitiert. Allerdings war der Anlass ein anderer. Joachim Löw würde vermutlich nie ausfallend werden, das passt nicht zu ihm.

  Der DFB muss seine Pressearbeit überdenken, und zwar schnell, im Einvernehmen mit dem VDS und den dort organisierten Kollegen. Sonst braucht es bei der WM viele Siege, um aus der Kritik zu geraten.                                                                           Hans Eiberle

Der Vorstand des VMS (v.li.): Martin Volkmar, Margit Conrad, Thomas Walz, Diethelm Straube, Joachim Walz, Martin Hangen.

VMS weiter mit Thomas Walz

Jahreshauptversammlung bestätigt gesamten Vorstand im Amt

(12. März 2018) – Die Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) wählte den bisherigen Vorstand erneut für zwei Jahre: 1. Vorsitzender Thomas Walz (Sport1), 2. Vorsitzende Margit Conrad (Freisinger Tagblatt), Geschäftsführer Diethelm Straube (Straube MedienService), Schatzmeister Joachim Walz, Beisitzer (und Fotografen-

sprecher) Martin Hangen, Martin Volkmar (Sport1). VMS intern

VDS-Jahreshauptversammlung 2018

Ehrung und Bekehrung

In Bayerisch-Schwaben ging es um Berufsethos, saubere Recherche, das Image der Berichterstatter – und würdige Preisträger.

 

                                                   VON THOMAS WEISS

(21.März 2018)  VDS-Präsident Erich Laaser setzte in seinem Tätigkeitsbericht drei Schwerpunkte. Zum Ersten die Positionierung des Verbandes gegen den ursprünglich im türkischen Antalya geplanten Kongress der internationalen Sportjournalistenvereinigung AIPS. Zum Zweiten für den bundeseinheitlichen Presseausweis, verbunden mit der Mahnung an die 20 Regionalvereine, diese ausschließlich an Berechtigte auszustellen. Laaser warnte: „Sonst sehen wir irgendwann die gelbe oder sogar rote Karte.“ Zum Dritten ging es ihm um die Projekte, die der VDS in den nächsten Jahren zusätzlich zu den bereits bekannten wie Fair-Play-Preis und Berufswettbewerbe vorantreiben wolle.....mehr

Gerd-Müller-Buch: Hommage mit Fragezeichen

Besprechung von Hans Woller: Kann es auch anders gewesen sein?

(12. Oktober 2015) - "Das Buch ist eine journalistische Hommage an Gerd Müller und den FC Bayern München", schreibt Hans Woller. "Dass der ,Bomber der Nation' zu sei-

nem 70. Geburtstag eine solche hymnische Würdigung verdient, steht außer Frage, zu-

mal in diesen schweren Zeiten für ihn und seine Familie". Er bezweifelt allerdings, dass die Autoren Udo Muras und Patrick Strasser mit ihrem Buch ganz zufrieden sind. Ihre Erklärung, dass sie "aus Rücksicht und Respekt gegenüber Gerd Müller und seinen An-

gehörigen darauf verzichtet" haben, "bestimmte persönliche Informationen zu veröffent-

lichen", wirke, so Woller, "wie ein irritierendes Ausrufezeichen, das sich... am Ende zu ei-

nem großen Fragezeichen verwandelt: Kann es auch anders gewesen sein?

Besprechung

 

Dr. Hans Woller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München und Jahrzehnte langer Beobachter des Fußballs.

Als Sepp Blatter beim VMS die Zeit maß

1973 beim Sportpressefest in der Münchner Olympiahalle

Willi Daume mit Startpistole, Sepp Blatter am Mikrofon, Mitveranstalter Peter Bizer, und in den Kettcars Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck.

(5. Juni 2015) – VMS-Mitglied Peter Bizer kramte in seinem Archiv („natürlich nicht ganz zufällig“) und fand dabei ein über 40 Jahre altes Foto, von dem er vermutet, „dass es für die Schmunzelecke der VMS-Seite taugen könnte“. Damit sei „den vielen Schlagzeilen und Kommentaren zum Thema FIFA noch eine kleine Fußnote hinzugefügt“.

  Josef („Sepp“) Blatter hat auch in der Chronik des Vereins Münchner Sportjournalisten eine Spur hinterlassen. Am 15. Dezember 1973 assistierte er Willi Daume, dem damali-

gen NOK-Chef und IOC-Vizepräsidenten, beim Münchner Sportpressefest, als dieser in der neuen Olympiahalle die beiden Sport-Asse Eberhard Gienger (l.) und Hans Joachim Stuck ins Rennen schickte. Mit dem „Super-Zehnkampf“ war im Jahr Eins nach den Olympischen Spielen die Tradition der Münchner Sportpressefeste wieder aufgenommen worden. Der spätere FIFA-Boss sorgte im eleganten Jacket in Diensten von Longines für die Zeitmessung bei den mehr oder weniger spaßigen Wettbewerben.

  Sieger des Abends wurde vor ausverkauftem Haus der Gewichtheber Rolf Milser, vor Franz Beckenbauer, der den 50-m-Lauf sowie den Hochsprung mit 1,65 m gewann, aber beim abschließenden Holzsägen einen Ast erwischte und seine Führung einbüßte.

  Organisatoren des Abends waren, im Auftrag des VMS und seines Präsidenten Helmut Stegmann, die Kollegen Peter Bizer (im Bild rechts) und der im März 2015 verstorbene Uli Kaiser.                                                                                               

Kontakte/Links

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

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Diethelm Straube

Neue Anschrift:

Münchener Straße 101 (24.5 Süd/ EG)

85737 Ismaning

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

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VMS INFO 2018

VMS INFO 2018quer.pdf
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Wolfhard Hillerkus

Geburtstage

2018

Otto Greitner 70

Recherche beim

Silvester-Feuerwerk

Hans-Peter Pull 65

Der Romantiker am Mikrofon

Hans Eiberle 80

57 Jahre VMS

Sammy Minkoff 70 Momentaufnahmen

für die Ewigkeit

Armin Gibis

Ein Sechzger wird 60

Fritz Häring 60

Mit Fahrrad und Golfschläger

Sigi Heinrich 65                            Es zwickt noch nicht

Jupp Suttner 70                        58 Jahre schreiben,         schreiben, schreiben

2017

Weltmeisterlicher Treffer zum 2:1-Sieg über die Niederlande, 1974 im Münchner Olympiastadion.

Gerd Müller 72 (3.11.2017) Unerreicht, unvergessen. Danke Gerd, alles Gute!

Diethelm "Didi" Straube 60    Von Darmstadt in die Welt hinaus - bis nach Afrika

Ansichtssache

Mario Götze. Der Film.

Neue Bücher                           

Klappenbroschur, Droemer TB
01.08.2017, 512 S.

ISBN: 978-3-426-30139-5

€ 16,99, E-Book € 14,99

Neuerscheinung (am 4. Mai 2018)
Ein Spiel dauert 90 Millionen – Wie der Kommerz unserem Fußball die Seele raubt. Autor Andreas Hock.
riva Verlag, Softcover, 176 Seiten
ISBN: 978-3-7423-0011-9
16,99 Euro.

20,00, 304 Seiten,

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-492-05848-3

Erscheint am 01.02.2018

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

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VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

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