Verein Münchner Sportjournalisten
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Aktionsprogramm

Faszinierende Eindrücke und Ausblicke

VMS besucht die BMW Welt und BMW Sportkommunikation

Thomas Muderlak, Leiter der BMW Welt, führte die VMS-Mitglieder durch seinen glamourösen Arbeitsplatz. Zum einen konnten die chromblitzenden Exponate von BMW, Mini und Rolls Royce bestaunt werden, zum anderen gab es dort auch einen Überblick über die „grüne“, nachhaltige Technik des bayerischen Automobil-Herstellers. In der BMW Welt werden zudem jährlich über 25 000 weißblaue Fahrzeuge an ihre Besitzer übergeben. Ein besseres Ambiente kann man sich kaum vorstellen.

 

Nach der Besichtigung lud Jörg Kottmeier die VMS-Gruppe in den noblen Business Club der BMW Welt ein. Dort moderierte VMS-Geschäftsführer Peter M. Lill ein ausführliches Interview. Kottmeier, der vor seiner Tätigkeit bei BMW u.a. beim sid in München und beim Münchner Merkur fest und frei gearbeitet hatte, beantwortete souverän und ausführlich alle Fragen. So bekannte er auch freimütig: Seine Medienarbeit diene letztlich auch dem Unternehmensziel, dass BMW (mehr) Autos verkauft.

 

BMW engagiert sich auf drei Ebenen

 

Für ihn ist die Arbeit im Büro wichtig und notwendig, aber er bevorzugt, „bei Sportveranstal-

tungen vor Ort zu sein und den persönlichen Kontakt mit den Medienvertretern zu pflegen“. Das BMW Engagement im Sport erfolgt in der Regel auf drei Ebenen: weltweit (früher z.B. Formel 1, derzeit vor allem Golf), national (z. B. in Deutschland die DTM, wo BMW 2012 alle drei Titel beim Comeback einheimste oder der deutsche Bob- und Rodelsport; in Argentinien Polosport; etc.) und lokal (z. B. Eishockey). „Die Sportarten müssen zu unserem Unternehmen und unseren Werten passen - Premium, technisch, innovativ anspruchsvoll, ästhetisch und emotional“, erklärte der Leiter BMW Sport Kommunikation.

 

Mit elf Mitarbeitern und eine entsprechende Anzahl von „Freien“ und Agenturen bewältigt Kottmeier seinen Aufgaben-Bereich. Wobei der gebürtige Mindener einschränkend erklärte, dass nicht alle Engagements medial von München aus begleitet werden, sondern oft auch von nationalen BMW Vertriebsgesellschaften sowie regionalen oder lokalen BMW Händlern.

 

Bei der Arbeit besser nicht auf die Uhr schauen

 

Interessant: Hospitanten für die BMW Sportkommunikation zu finden, wird immer schwieriger. Kottmeier: „Wir legen Wert auf ein sechs Monate dauerndes Praktikum. Durch die neue Stu-

dien-Ausrichtung mit Bachelor und Master und die damit verbundene schulartige Ausbildung ist das zeitlich aber für die Bewerber nur sehr schwierig zu meistern. Interessenten dürfen sich jedenfalls immer gerne bei mir melden.“


Nach dem Interview beantwortete Kottmeier die Fragen der Kollegen und zeigte dabei, dass er nicht nur wegen seinen 2.04 Meter Körpergröße ein Großer seiner Zunft ist. So berichtete er von seinem Seiten-Wechsel vom Journalisten in den medialen Dienstleistungsbereich, den er problemlos bewältigte, „auch wenn Du bei der Arbeitszeit besser nicht auf die Uhr schaust“. Das Lächeln auf den Lippen zeigte, dass ihm dies nichts ausmacht, dass das einfach dazu gehört, oder man muss es lassen. Sein Wunsch an die Kollegen als ein Schlusswort: „Wenn es mal nicht so optimal läuft würde ich mich freuen, wenn alle etwas unaufgeregter wären.“

 

Peter M. Lill bedankte sich abschließend mit einem „flüssigen“ Präsent im Namen aller teilneh-

menden Kollegen bei Jörg Kottmeier für den informativen und interessanten Besuch. Er trug, wie der bei Blickpunkt Sport und im Druckhaus Dessauer Straße/Münchner Merkur, erneut dazu bei, Einblicke in die immer komplexer werdende journalistische Arbeitswelt zu erhalten und das Verständnis sowohl untereinander als auch füreinander zu fördern.

Druckfrischer Münchner Merkur

Besuch im Druckhaus und in der Redaktion bei Sportchef Heinrich Lemer

(4. Februar 2013) - Johannes Gutenberg würde heute aus dem Staunen nicht mehr heraus-kommen, wie seine Zunft sich gewandelt hat. Die Kolleginnen und Kollegen des VMS waren beim Besuch des Druckhauses Dessauer Strasse, wo u. a. der Münchner Merkur und die tz gedruckt werden, sehr beeindruckt. Sie waren Gäste von VMS-Mitglied Heinrich Lemer, dem Sportchef des Münchner Merkurs. Zweieinhalb Stunden dauerte die höchst interessante Visite, die im Rahmen des VMS-Aktionsprogramms stattfand. Ziel ist es dabei, einen tieferen Einblick in die Arbeit der verschiedenen Medien zu erhalten. Dieser Blick hinter die Kulissen kann hel-

fen, das Verständnis untereinander und damit das kollegiale Miteinander zu fördern. 

Die Führung durch das Druckhaus nahm Carmen Unsin vom Münchner Merkur in charmanter Form vor. Zunächst gab es erst mal etwas auf die Ohren. Und zwar richtig. Geradezu atembe-

raubender Lärm begrüßte die VMS-Gruppe in der Rotation, wo die neue Rollenoffset-Druck-

maschine „Commander“ mit seinen sechs Türmen in einer Stunde bis zu 85 000 Exemplare im Vierfarb-Druck herstellen kann. Die großen Walzen drehen sich dabei mit einer Geschwindig-

keit bis zu 37 500 Zylinderumdrehungen/h. Da sind Ohrenstöpsel gefragt.

 

Danach wurde die Gruppe sachkundig in die Geheimnisse der Druckvorstufe eingeführt. Die Textseiten werden komplett von der Redaktion geliefert, dann in einem speziellen Verfahren zur Druckvorlage bearbeitet. Anschließend ging es in den Keller des Druckhauses, wo ein beachtlicher Papiervorrat in riesigen Rollen schlummert. Ein paar Daten dazu: So eine Druck-

rolle wiegt locker mal über 1,5 Tonnen und das Papier reicht für den Druck von 22,5 Kilometer Seiten aus. Viel Technik gab es dann beim Beschneiden, Zusammenlegen, Falzen und Ver-

packen zu bewundern.

 

Im Anschluss an die Besichtigung gab Heinrich Lemer einen Einblick in das Schaffen seiner zehnköpfigen Sportredaktion, die von bis zu 25 freien Mitarbeitern unterstützt wird. Lemers Maxime, unaufgeregt, sachlich und immer informativ Zeitung für die Kunden zu machen und sie damit an das Blatt zu binden, kam dabei sehr überzeugend rüber. „Ich lebe auf dem Land und habe den Finger immer am Puls unserer Leser. Ich weiß, was dieser will, „sagte der MM-Sport-

chef mit Wohnsitz in Hallbergmoos. Genauso hält er daran fest: „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen, geben aber Hinweise auf den Trend und fahren damit gut“. Lemer ist auch überzeugt: „Die Zeitung hat weiter Zukunft. Auch unser Verleger glaubt felsenfest daran“. Dass die Online-Redaktion des MM völlig eigenständig arbeitet, passt in dieses Bild.

 

Nach den Ausführungen von Heinrich Lemer entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die vom MM-Sportchef souverän geführt wurde. Als kleines Dankeschön gab es zum Schluss eine druckfrische Titelseite des Münchner Merkurs mit der VMS-Besuchergruppe als Titelbild.

 

Als nächster Besuch im Rahmen des VMS-Aktionsprogramms steht die „BMW Welt“ und BMW Sportkommunikation (Leiter VMS-Mitglied Jörg Kottmeier) auf dem Programm.     Peter M. Lill

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85737 Ismaning

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Besucher seit 19. Juni 2013

Aktuelles

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Gedenktage

Geburtstage

Dieter Schön 80               

"Eigentlich bin ich ziemlich fit...!"

Gerhard Waldherr 60         Boris Becker, Muhammad Ali und Frau Hirschkuss

Jürgen Hasenkopf 70               

Immer (noch) im Bilde

Ansichtssache

Selbstbedienungsladen

Neue Bücher                           

Die erste Reise: Weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst verändert – wie die erste Liebe

  • Gebundene Ausgabe : 320 Seiten

  • Preis: Euro 19,50

  • ISBN: 978-3963480133

  • Herausgeber: Gerhard Waldherr

(2. Oktober 2020) – Seine erste Reise führte Gerhard Waldherr ins Land der Träume. Dort lag Gaißach, seine Heimatstadt. Sie lag am Meer. Darüber schrieb er einen Schulaufsatz. Der Autor war elf Jahre alt, verreist war er noch nie. Später hat sich Wald-herr seinen Traum erfüllt und ist als Reporter für Zeiungen und Magazine viel und weit durch die Welt gereist.

  Corona dämpft die Reiselust. Es ist die Zeit der Nostalgie. Irgend-wann stand Waldherr vor seinem Bücherregal, wo ihm Elias Canet-tis Erzählband „Die Stimmen von Mar-rakech“ in die Hände fiel. Das Buch war Inspiration für sei-ne erste Reise nach Marrakech. Das war 1978, er war 17.

  So entstand die Idee für das Buch „Die erste Reise“, Untertitel: „Weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst ver-ändert – wie die erste Liebe.“                                   .  Weiter

Der „Doppelpass“ als Lese-Spaß

Besprechung von Wolfgang Uhrig

Mehr als ein Spiel“

100 Seiten, 7.00 Euro.

Aus der Serie „Fußball-Gold“ von

Oliver Wurm (Herausgeber, Chefredakteur),

Udo Muras, Broder-Jürgen Trede (Red.),

Hein-Hoyer-Straße 36, 20359 Hamburg

                      FOTO: SEBASTIAN WELLS

Ronny Blaschke, Jahrgang 1981, beschäftigt sich als Journalist und Autor mit politi-schen Themen im Sport, u. a. für Deutschland-

funk, SZ und Deutsche Welle. Die Recherchen für seine Bücher lässt er in politische Bildung ein- fließen, in Vorträge, Moderationen und und Konferenzen. Zudem entwickelt er unterschiedliche Informationsreihen.

Blaschke wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

                     "Machtspiele"

Diktatoren bringen Spieler auf Linie und nutzen Stadien als Militärbasen. Ob einst in Jugoslawien, in der Ukraine und zuneh-mend in der arabischen Welt: Ultras kämpfen in Revolutionen an vorderster Front und ziehen sogar in den Krieg. Vereinsinvestoren aus China, Russland und den Golfstaaten sichern ihren Regie-rungen Einfluss in Europa. 

„Machtspieler“ verdichtet Recherchen in 15 Ländern und blickt durch das Vergrö-ßerungsglas Fußball auf Geschichte, Kul-tur und Religion.

Die Einleitung des Buches finden Sie auf meiner Homepage https://ronnyblaschke.de/machtspieler-fussball-in-propaganda-krieg-und-revolution/?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157#Einleitung

 

Wer das ganze Buch lesen möchte, kann es hier bestellen:

https://www.werkstatt-verlag.de/isbn/9783730704950?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157

 

256 Seiten, Format 13,5 × 21,5 cm, Paperback, ISBN 9783730704950,

1. Auflage 2020. Preis € 19,90, E-Book 14,99.

Erschienen am 2. September 2019

22,00 (D), € 22,70 (A)

Erscheint am 02.09.2019 im Piper Verlag

448 Seiten, Hardcover mit Schutzum-schlag

EAN 978-3-492-05953-4

MIRO

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

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