Verein Münchner Sportjournalisten
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Harry Valerien 100. Geburtstag am 04.11.2023

Inhalt der Seite: Erinnerung von Conny Konzack, Interview zum 80. Geburtstag, Bericht über die Trauerfeier 2012, Nachruf von Klaus Bokelberg

Erinnerung von Conny Konzack:
In den neun Jahren, in denen ich u.a. über den Ski-Weltcup berichtete, begegnete ich natürlich auch mehrmals Harry Valérien. Was bei mir rückblickend am meisten von ihm „hängen“ blieb, war ein Satz, den sich sowohl Fernseh-als auch Zeitungs-Journalisten heute mehr denn je merken sollten. Besonders TV-Kollegen, die gerne ausschweifen…

Harry sagte nur „Kurze Frage - lange Antwort!“ Mehr nicht. Damit bezeichnete er jedoch das wohl schwierigste im Journalismus überhaupt: Wie erzwingt eine kurze, knappe Frage eine möglichst lange Antwort?

Das beherrschte Harry par excellence! Weil er einfach viel (vorbereitetes) Sachen-Wissen hatte und mit seinen kurzen Fragen den Sportler immer wieder perfekt unterbrach, wenn dieser mal kurz schnaufte. Diese Sekunde erwischte Harry immer ideal, sodass es nie so wirkte, als würde er den Sportler mitten im Satz unterbrechen - was heute leider sehr viele TV-Kollegen machen. Ausreden lassen war Harry Valeriens oberstes Gebot…herrlich! 

Dass er eine Art Seelenverwandtschaft mit Franz Beckenbauer und Bernhard Langer hatte, ist ja hinreichend bekannt. Und beruhte auf Gegenseitigkeit...

Zur Würdigung seines 100. nachfolgend ein Interview, das Kollege Jupp Suttner 2003 zu Harrys 80. geführt hat (acht Jahre vor seinem Tod). 

Natürlich wünschte Harry vor Drucklegung (zuerst im SkiMAGAZIN, später in einigen Tageszeitungen) den Text zur Autorisierung vorgelegt zu bekommen.Ich faxte es ihm ihn zu und er rief zwei Tage später an, dass dieses Manuskript vor Fehlern strotze, und er würde es mir korrigiert zurücksenden.
Als die Rücksendung eintraf und ich ein Korrektur-Desaster zu erblicken erwartete, stellte sich heraus: 
Es handelte sich um sechs Vergehen gegen die - Komma-Gesetze! Er hatte sie korrigiert. 
Und sonst nichts – kein einziges Wort. Nur die sechs Kommata. 
(Bin eigentlich absolut Komma-sicher, aber auf Grammatik hin hatte ich den Ur-Text gar nicht gecheckt, das sollte später erfolgen.) Doch Harry Valérien stießen diese fehlenden kleinen Strichchen auf. Er war penibel bis oberpenibel. Eine Grundlage seines Erfolgs.
Und hier also besagtes Interview (inklusive der korrigierten Kommata):

 
Reporter war schon als Kind mein Traumberuf"

 Man mag es gar nicht glauben – aber es stimmt: am heutigen 4. November feiert der am Starnberger See lebende ehemalige ZDF-Sport-Star-Moderator, -Kommentator und -Reporter Harry Valérien tatsächlich bereits seinen 80. Geburtstag. Der gebürtige Münchner gilt bis heute als bester deutscher Ski-Fernseh-Reporter aller Zeiten. Keiner ist je in seine Qualitäts-Nähe gekommen. Valériens große Stärke: 
 Er stellte nie sich selbst, sein Wissen und seine Analyse-Fähigkeit in den Mittelpunkt – sondern stets den Sportler, die Action und das Bild. Sein Geheimnis bei Interviews und den ZDF-Sportstudio-Sendungen: Penibelste Vorbereitung, so dass ihm während der Live-Übertragung gewissermaßen nie etwas „passieren“ konnte. Und aus dieser „Sicherheit“ heraus vermochte er jederzeit locker das vorgesehene („gelernte“...) Konzept zu verlassen - um lässig zu improvisieren. Denn klappte die Improvisation nicht – konnte er stets mühelos zum Pfad der Sicherheit zurückkehren. 
Anlässlich seines Geburtstages ist Harry Valérien bereits vor einer Woche verreist „und ich werde am Tag meines 80. nicht erreichbar sein“. Vorher jedoch sprach er noch mit Jupp Suttner.

 

Man muss lernen, genau hinzuhören auf das, was der Gesprächspartner sagt und dann nachhaken"


Herr Valérien - wie geht es Ihnen gesundheitlich?
 Es geht mir gut.
Sie sind vor 75 Jahren auf der "Eierwiese" bei München-Grünwald erstmals auf Ski gestanden - fahren Sie auch heute noch?
 Ja logisch! Meine Frau behauptet sogar, dass ich stilistisch etwas besser auf dem Ski stehen würde. Vielleicht liegt das an den modernen Carving-Modellen - ich komme gut damit zurecht. Aber ich fahre natürlich nicht mehr so schnell wie früher und keine so steilen und gefährlichen Passagen mehr.
Waren Sie selbst mal Rennläufer?
 Nur als junger Bursch' bei Gau-Meisterschaften und so. Als Erwachsener höchstens bei Journalisten-Rennen. Ich war nie ein Krösus.
Trotzdem sind Sie Deutschlands erster spezieller "Ski-Reporter" geworden - aus Zufall?
 
Es gibt keinen Zufall. Alles im Leben hat seinen Sinn und seinen Zusammenhang.
Wie sah Ihr Einstieg aus?
 Reporter war schon als Kind mein Traumberuf. Als ich 1936 - als Zwölfjähriger - die Olympia-Übertragungen aus Garmisch und Berlin hörte, sagte ich: "Das möchte ich auch mal werden!". Und das Glück hat es so gewollt. Ich war nach dem Krieg zuerst bei einer Zeitung, wollte aber zum Rundfunk. Robert Lembke hat mir ein Angebot gemacht und so wurde ich 1951 fester Reporter und Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.
War es - rückblickend betrachtet - stets Ihre größte Reporter-Leidenschaft, Ski-Rennen zu übertragen?
 Ja, denn da konnte ich immer der sein, der ich bin. Und wenn Nebel und ewig lang nichts zu sehen war auf dem Fernsehschirm, dann war das nicht tragisch, denn dann konnte ich endlich die ganzen G'schichtl'n erzählen, die ich erlebt hatte.
Welche war Ihre beste Ski-Reportage?
 Das kann man bei der Menge von Rennen nicht sagen. Sprachlich vielleicht jener Slalom, bei dem Frank Wörndl 1987 in Crans-Montana Weltmeister wurde.
Ihre traurigste Reportage?
 1959 in Garmisch, als der Kanadier John Semmelinck tödlich verunglückte in einem Abfahrtslauf, auf dessen Strecke ein solcher Unfall eigentlich vorauszuahnen gewesen war. Ich griff in meiner Radio-Übertragung die Veranstalter deshalb an, und die Garmischer wollten mir Einreiseverbot erteilen. Nicht minder traurig - im gleichen Winter - der Tod des Österreichers Toni Mark bei einem Abfahrtslauf am Wallberg bei Tegernsee. Mark flog pfeilgerade auf mich zu, ritzte noch meine Hose und raste dann in eine Zuschauergruppe. Den Leuten schauten teilweise die Knochen heraus und sie schrien ganz fürchterlich.

 

„Das Fernseh-Geschäft ist gnadenlos geworden!“

 

Wer war Ihr interessantester Interview-Partner?
 Schwierig, diese Frage. Vielleicht Jean-Claude Killy. Ich machte im Winter vor seinem dreifachen Golderfolg bei den Olympischen Spielen von Grenoble 1968 ein Porträt über ihn und fragte ihn nach seinen Chancen. Er sagte: "Ich werde Olympiasieger - nicht nur einmal!" Und zwar sagte er das nicht etwa in der Tomba-Art mit einem verschmitzten Lächeln und einem Augenaufschlag - sondern im Brustton der Überzeugung. Einer der Besten war auch der Schweizer Bernhard Russi. Er konnte sehr gut formulieren und analysieren. Oder Toni Sailer: der hat später druckreif gesprochen. Beim ersten Interview mit ihm warf ich allerdings das Tonband in den Schnee - total unbrauchbar, was er als blutjunger Tiroler Naturbursch' damals von sich gegeben hatte.
Ihre schwierigsten Interview-Partner?
 Stenmark natürlich. Und Gustav Thöni. Mit dem ging es immer sehr zäh. Und einmal hatte ich ihn als alleinigen Gast im ZDF-Sportstudio - weil Annemarie Moser, damals noch Pröll, nicht ins Studio gelassen worden war. Der Portier hatte sie nicht erkannt, da war sie wieder nach Hause gefahren - ein "schöner" Abend...
Pflegen Sie auch heute noch Kontakt mit der Ski-Szene?
 Natürlich. Im Winter besuche ich nach wie vor die Rennen von Kitzbühel und St. Anton, weil ich da halt schon seit fast einem halben Jahrhundert dabei bin. Und dieses Jahr war ich mit meiner Frau bei der Ski-WM in St. Moritz. Aber ich will nicht irgendwo aufkreuzen und mich dazwischenschieben.

 

Ich werfe keinen Stein auf die heutige Medien-Szene, denn wir selbst sind es ja schließlich, die die Welt zimmern, in der wir leben."


Und wie ist Ihr Kontakt zur TV-Szene?
 Er ist - seitdem ich 1988 beim ZDF aufgehört habe - nie abgerissen. Für Premiere habe ich anschließend lange Zeit Golf übertragen. Mein letztes Turnier war das Masters von Augusta 1997, als Tiger Woods erstmals gewann. Das war ein gutes Finale für mich, denn da begann im Golfsport eine neue Ära. Später schulte ich bei dem Sender junge Moderatoren und Kommentatoren. Das machte mir immer riesigen Spaß. Denn ich versuchte dabei, den jungen Leuten zu vermitteln, dass zu ihrer Aufgabe auch eine Lebens-Philosophie gehört. Wenn einer nur plaudert und sich streng an die Regeln hält, gibt es keine Überraschungen und keine side steps, die eine Sendung oder ein Interview interessant machen. Man muss lernen, genau hinzuhören auf das, was der Gesprächspartner sagt und dann nachhaken.
Was hat sich seit Ihrem ZDF-Abschied im TV-Sport verändert?
 Das Geschäft ist gnadenlos geworden. Es gibt ja viel mehr Sender und die wetteifern manchmal miteinander in einer äußerst harten Form. Trotzdem bin ich der Letzte, der sagt, dass früher alles fairer und besser gewesen sei. Ich werfe keinen Stein auf die heutige Medien-Szene, denn wir selbst sind es ja schließlich, die die Welt zimmern, in der wir leben. Es hat eine klare, aber für mich fast selbstverständliche Wende in der TV-Landschaft gegeben, die Quote ist zum Lebensinhalt geworden - aber das muss man wohl so hinnehmen.
Werden wir Sie nochmals als Kommentator hören und sehen?
 Das möchte ich nicht mehr. Aber sollte ich mal zufällig an einer Sprecherkabine vorbeikommen, in der ein Kommentator aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiter machen könnte - dann würde ich natürlich einspringen... Das habe ich mir schon als 12jähriger gewünscht und ich habe mich damals auch einer Radio-Kabine genähert. Aber der Reporter hat mich verscheucht wie ein blindes Huhn. Wobei ich in diesem Alter ja auch selbst noch Leistungssportler werden wollte. Ich habe immerhin vom FC Bayern eine goldene Nadel erhalten für 100 absolvierte Punktspiele. Der Franz Beckenbauer hat gesagt, dass er das gar nicht wusste. "Franz", habe ich geschmunzelt, "Du weißt noch vieles nicht..."
Interview: Jupp Suttner

Foto: Sampics/Stefan Matzke

(25. Oktober 2012) - „Der Tod ist eine optische Täuschung“ Das Zitat von Albert Einstein steht über der Todesanzeige für Harry Valérien. Es ist deshalb, als sei er noch präsent in der Basilika; er lächelt vom Foto, als grüße er die Trauergemeinde. Die evangelische Trauerfeier in der Basilika des Klosters Benedikbeuern hält Pfarrer Stefan Donderer; bedankt sich für die Gastfeundschaft. Gelebte Ökumene, dem Harry hätte das gefallen.

Tanja, die Tochter spricht davon, wie ihr Vater, der große Moderator, Rat und Halt bei der Familie suchte. „An jedem Samstag, an dem er am Abend das Sportstudio moderieren sollte, hat er sich am Vormittag in unserem Haus in sein Zimmer zurückgezogen und wir mussten alle zuhause bleiben. Das hat er einfach gebraucht. Zum Mittagessen kam er runter und hat gefragt, ,was wollt ihr von den Studiogästen wissen'?“

Fritz von Thurn und Taxis, Kommentator bei Sky, journalistischer Weggefährte und Freund, über Harry Valérien: „Er war neugierig, er wollte alles wissen.“ Am Ende aber war er müde. „Bei meinem letzten Besuch hatte ich das Gefühl: er ist zu allem bereit.“

Der Schweizer Filmproduzent und dreimalige Oskar-Preisträger Arthur Cohn, einst Valériens Gast im ZDF-Studio, sagte: „Er blieb sich selbst immer treu.“ Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier, in braunen Loden gekleidet, berichtete über die letzten Stunden mit Harry: „Wir haben einen schönen Abend gehabt, er ist lachend ins Auto gestiegen und hat seine große Reise angetreten.“

Der Liedermacher und Kabarettist Willy Astor spielt auf der Gitarre. Unter den Klängen ei-

nes Saxofons wird der Sarg aus der Basilika getragen. Randi, die Witwe, folgt ihm in Rosa und Weiß.

Unter den Trauergästen: Verleger Hubert Burda, Focus-Herausgeber Helmut Markwort,

Präsident Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Paul Breitner vom FC Bayern, die Olympiasieger Markus Wasmeier, Armin Hary, Klaus Wolfermann, Karl Schranz und Rosi Mittermeier; Christian Neureuther, Willy Bogner, Christa Kinshofer-Rembeck; die Journalisten Dieter Kürten, Klaus Angermann, Gerd Rubenbauer, Hermann Mager. Vom Verein Münchner Sportjournalisten: Die Vorstandsmitglieder Hans Eiberle, Thomas und Joachim Walz sowie Franz Muxeneder, Herbert Jung, Wolfgang Weingärtner und Klaus Hoeltzenbein (SZ-Sportchef).                       

Nachruf von Klaus Bokelberg erschienen im Sportjournalist 2012

Lieber Harry,

 

gerade vor neun Tagen noch hatten wir einen tollen Abend, gemeinsam mit Deiner Frau Randi, Deiner Tochter Tanja und Deiner Enkelin Zoe, in einem wunderschönen Restaurant an der Elbchaussee in Hamburg.

Du sahst gut aus, warst gut drauf und hast sogar Dein berühmtes Glaserl Wein getrunken. Einzig, dass Du einen Rollstuhl brauchtest, wollte Dir gar nicht schmecken. Es war fast Mitternacht, als wir uns trennten. Für Dich eine nicht alltägliche Uhrzeit. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt. Du wolltest am nächsten Tag zum Eishockey, zu den Hamburg Freezers, und ich mit meiner Familie nach Miami.

Neun Tage später sitze ich im Flugzeug zurück nach Deutschland, schlage eine Zeitung auf, sehe ein Bild von Dir, dann den ganzen Artikel, dann das Unfassbare – vier Worte – „Harry Valérien ist tot“. Ich war geschockt, wollte es nicht wahrhaben, es durfte nicht sein – Du solltest nicht mehr unter uns sein. Du, der begnadete Moderator, Reporter, Talkmaster, Filmemacher und Buchautor, für immer gegangen. Mein Freund, mein Vorbild, mein Lehrmeister. Vor 48 Jahren kam ich als Praktikant in Deine Abteilung, den „Sportspiegel“. Eine einmalige, erfolgreiche und sehr beliebte Sendereihe im ZDF. Dir habe ich zu verdanken, dass ich Sportredakteur und Regisseur geworden bin.

Du, Harry, das Gesicht des „Aktuellen Sportstudios“, von „Telemotor“ und „Live von der Oper“, hast mich gefördert und angelernt. Du warst ein großartiger Lehrmeister, der den Journalismus gelebt hat. Du warst streng, aber gerecht, hast viel von anderen verlangt, am meisten von Dir selbst. Ich durfte miterleben, wie Du Dich akribisch auf alles, aber auch wirklich alles, vorbereitet hast. Dir war nichts zu viel. Mir dagegen fielen des Öfteren die Augen zu, wenn wir spät abends noch Schularbeiten machten, um uns auf kommende Reportagen oder Studiosendungen vorzubereiten. Du bist jede auch noch so steile und vereiste Rennpiste abgefahren, Du hast alle namhaften Golfplätze der Welt bespielt, Du musstest einschätzen können, von und über was Du berichtet hast.

Obwohl Du mit vielen Athleten befreundet warst, hast Du bei Deinen Interviews immer Distanz bewahrt. Niemand konnte Dich für seine Zwecke missbrauchen. Du warst ein harter Bursche, immer bereit, es mit jedem oder jeder Situation aufzunehmen. Als wir gemeinsam nach St. Andrews – zu den British Open – flogen und unsere Reisekostenstelle keine Hotelzimmer mehr bekommen konnte, haben wir uns einen Wohnwagen gemietet und in der Nähe von Loch 9 übernachtet. Es war eng, kalt und ungemütlich.

Und dann gab es noch den anderen Harry – den Papa, Großvater und Ehemann. Zu Hause konnte der harte Bursche sehr weich werden. Schmusen mit Deinen Töchtern Tanja und Laila, später mit Deinen Enkeln, waren Dein schönster Ausgleich. Randilein, wie Du Deine Frau zärtlich nanntest, war Deine große Liebe. Sie war es, die Dir immer wieder Halt gab, die Dich beriet und sie war es auch, die Du nach Deinen Sendungen angerufen hast, um von ihr ein erstes kritisches Feedback zu erhalten. Randi war auch Deine „Kostümberaterin“, sie kaufte Deine Klamotten und kleidete Dich ein, meistens Pullover, fast immer gelb, in allen Varianten.

Auch, als Du von einer Illustrierten zum bestangezogenen Mann Deutschlands gewählt wurdest und ein Fotograf Bilder von Deinem Kleiderschrank machen sollte, in dem neben vielen Hemden, Hosen und Pullovern nur ein Anzug hing, wusste Randi einen Ausweg. Ich musste für einen Tag bei einem Wiesbadener Herrenausstatter eine Kollektion moderner Anzüge ausleihen. Der Fotograf stand bei dem bestangezogenen Mann Deutschlands, vor einem schön sortierten Kleiderschrank. Harry, ich werde Dich sehr vermissen.

 

Dein Leben war voller Erfüllung, Du bist mit Gottes Hilfe sanft und ruhig während einer Autofahrt eingeschlafen. Randi war bei Dir – Du wirst es gespürt haben. Du hast immer an ein Leben nach dem Tod geglaubt, ich freue mich, Dich irgendwann wiederzusehen.

Dein Klaus

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Von Wolfgang Uhrig

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Bernd Linnhoff, geboren 1948 in Hamm/Westfalen, arbeitete als Chefreporter Fußball beim Sportinformationsdienst (SID) und bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa). 1988 machte er sich als freier Journalist, Kom-munikationsberater und Reden-schreiber selbstständig. Linnhoff wanderte 2008 nach Thailand aus. Er lebte vier Jahre in Bankok und wohnt seit 2012 in Chiang Mai

Linnhoff über sein Buch: „In „Thailand unter der Haut“ erzähle ich in 31 Nahaufnahmen von Thailands Ess-Klasse, der Fuß-ball-Community der German All Stars, von Männern in Bangkoks Nächten, von Frauen auch und davon, wie ich schlank wurde auf dem Rücksitz eines Motorrad-taxis. Es geht um Geister, den Zusammenprall zweier Kulturen in meiner Ehe mit Toey, um thailän-dische Spitznamen („Gestatten, mein Name ist Frankfurt“) und vieles mehr. Ich verschweige nicht einmal, dass ich hier lung genannt werde, alter Onkel.“

„Thailand unter der Haut“ ist 240 Seiten stark und kostet 14,90 Euro plus Versandkosten. Es ist im Onlineshop meines Verlegers Oliver Wurm unter folgendem Link erhältlich: www.fussballgold.de

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