Verein Münchner Sportjournalisten
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Protokolle

Protokoll

über die Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS)

am Samstag, 10. März 2018, Allianz-Arena (Pressebereich)

 

Angesetzter Beginn: 12.15 Uhr

Beginn: 12.30 Uhr

Ende: 14.15 Uhr

Angemeldete Mitglieder: 41

Teilnehmer: 31

davon 30 stimmberechtigte Mitglieder und 1 Gast (s. Liste)

Versammlungsleiter: Thomas Walz/Werner Rabe

Wahlleiter: Werner Rabe

Protokoll: Margit Conrad

 

Tagesordnung

Top 01 – Begrüßung

Top 02 – Feststellung der Beschussfähigkeit

Top 03 – Wahl der/des Versammlungsleiterin/leiters

Top 04 – Bestimmung der/des Protokollführerin/Protokollführers

Top 05 – Bestätigung der Tagesordnung

Top 06 – Genehmigung des Protokolls der JHV 2017

Top 07 – Bericht des Ersten und der Zweiten Vorsitzenden

Top 08 – Bericht des Geschäftsführers

Top 09 – Bericht des Schatzmeisters

Top 10 – Bericht der Kassenprüfer

Top 11 – Aussprache

Top 12 – Bericht des Aufnahme-Ausschusses

Top 13 – Wahl der/des Wahlleiterin/Wahlleiters

Top 14 – Entlastung des Vorstands

Top 15 – Wahlen

a) 1. Vorsitzende/r

b) 2. Vorsitzende/r

c) Geschäftsführer/in

d) Schatzmeister/in

e) Beisitzer/in

f) Beisitzer/in

g) 2 Kassenprüfer/innen

h) 1 Ersatzkassenprüfer/in

Top 16 – Bestellen des Aufnahme-Ausschusses

Top 17 – Jahresversammlung des Verbands Deutscher

Sportjournalisten (VDS) am 19. März 2018 in Augsburg

Top 18 – Bericht Elisabeth Schlammerl, 2. Vorsitzende VDS

Top 19 – Festsetzung der Beitrags- und Aufnahmegebühr

Top 20 – VMS im Internet (Hans Eiberle)

Top 21 – Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis

Top 22 – VMS-Stipendium

Top 23 – Jahresabschluss-Veranstaltung (Nikolaus)

Top 24 – Anträge

Top 25 – Verschiedenes

 

Top 01 – Begrüßung

Vorsitzender Thomas Walz bedankt sich im Namen des VMS-Vorstands beim Direktor Medien digital und Kommunikation des FC Bayern München, Stefan Mennerich, und dessen Mitarbeiter Holger Quest, dass der Verein Münchner Sportjournalisten wieder seine Jahreshauptversammlung im Pressebereich der Allianz-Arena abhalten könne und dass trotz der großen Teilneh-merzahl alle das anschließende Bundesligaspiel (FC Bayern ge-gen den Hamburger SV) anschauen dürften. Er begrüßte auch Mitglied Elisabeth Schlammerl, die seit einem Jahr 2. Vorsitzende des Verbands Deutscher Sportjournalisten sei.

Walz freute sich, auch 2018 einen Gast begrüßen zu dürfen: Joe Langer von Sports Media Austria, der unter dem Punkt „Einblicke“ in die Probleme der österreichischen Kollegen geben und über die AIPS berichten werde. Joe Langer, so der VMS-Vorsitzende, habe ihn gerade „angefunkt“, dass er sich etwas ver-späte, in wenigen Minuten aber eintreffen werde. Stefan Menne-rich betont in seinen kurzen Begrüßungsworten, er freue sich, dass die Tradition VMS-Hauptversammlung in der Allianz-Arena mit Gastgeber FC Bayern fortgeführt werde und bedankt sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, auch was die Meinungsbildung betreffe. Mennerich wünschte der Vorstandschaft, die sich seines Wissens uneingeschränkt wieder für weitere zwei Jahre zur Wahl stelle, alles Gute und gutes Gelingen.

 

Top 02 – Feststellung der Beschlussfähigkeit

Zur Jahreshauptversammlung wurde laut dem VMS-Vorsitzenden fristgemäß eingeladen. Mit 29 anwesenden Mitgliedern mit Beginn der Veranstaltung war damit die Beschlussfähigkeit gegeben. Bis zum Beginn der Wahlen waren es 31 Teilnehmer, davon stimmberechtigte Mitglieder 30 und Joe Langer als Gast.

 

Top 03 – Wahl des Versammlungsleiters

Vorgeschlagen wurde Werner Rabe, der für diese Funktion ein einstimmiges Votum erhielt.

 

Top 04 – Bestimmung der/des Protokollführerin/Protokollführers

Versammlungsleiter Werner Rabe fragt, ob die Versammlung mit der Bestimmung von Margit Conrad als Protokollführerin ein-verstanden sei oder ob es Einwände gebe. Der Versammlung sprach sich einmütig für Margit Conrad als Protokollführerin aus.

 

Top 05 – Bestätigung der Tagesordnung

Versammlungsleiter Rabe erklärte, dass es gegenüber der den Mitgliedern zugesandten Tagesordnung eine geringfügige Än-derung gebe. So müssten die Punkte 12 bis 14 ausgetauscht, d.h. in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Top 12 Bericht des Aufnahme-Ausschusses, Top 13 die Wahl der/des Wahl-leiterin/Wahlleiters und bei Top 14 kommt erst die Entlastung des Vorstands. Der Änderung wurde einstimmig stattgegeben.

 

Top 06 – Genehmigung des Protokolls der JHV 2017

Versammlungsleiter Rabe fragte, ob es Anmerkungen oder Einwände zur oder gegen das vorliegende Protokoll geben, das auch auf der VMS-Homepage veröffentlich und damit einsehbar sei. Dem war nicht so.

 

Top 07 – Berichte des 1. und der 2. Vorsitzenden

Thomas Walz, 1. VMS-Vorsitzender berichtet, dass am VDS-Wahlkongress im März 2017 in Hannover seine Person, seine Stellvertreterin Margit Conrad und Martin Volkmar als Sprecher für den Online-Bereich teilgenommen hätten. Er erinnert daran, dass VMS-Mitglieder im vergangenen Jahr bei den VDS-Berufswettbe-werben sehr erfolgreich abgeschnitten haben.

Die Ergebnisse:

VDS-Nachwuchspreis. 2. Platz: Johannes Kirchmeier (München): „Der Mann nebendran“, erschienen am 16. Juni 2016 in der Süddeutschen Zeitung.

Großer VDS-Preis 3. Platz: Michael Neudecker (Starnberg): „Wie geht’s ihm?“, erschienen am 12. März 2016 in der Süddeutschen Zeitung. Einfühlsam erzählt Michael Neudecker die Geschichte der Familie von Michael Schumacher nach dem tragischen Skiun-fall des Sportidols. Und wie Schumachers langjährige Managerin Sabine Kehm „das Privatleben der Familie unter Verschluss hält“.

Die Gewinner in den Printpreisen für 2017, teilt Thomas Walz mit, werden bei der Haupt-versammlung des VDS am 19. März in Augsburg bekanntgegeben.

Fest steht bereits seit Januar, welche Fotografen Preise gewonnen haben. Auch hier können VMS-Mitglieder bei den VDS-Mitglieder punkten. So belegte Hans Rauchensteiner einen 2. Platz sowie Alexander Hassenstein und Lennart Preiss jeweils einen 3. Platz.

Der stellvertretende Fotografensprecher im VDS, Stefan Matzke, hatte auf diese Erfolge aufmerksam gemacht, und der Beifall aus der Versammlung war den Kollegen gewiss.

Thomas Walz erinnert weiterhin an die Veranstaltungen, die der VMS in 2017 abgehalten und durchgeführt hat: Besonders erwähnte er das Event mit Markus Hörwick, dem lang-jährigen Pressesprecher des FC Bayern München, der unter dem MottoPressesprecher gestern, heute und morgen“ in der KultkneipeStadion an der Schleißheimer Straße“ am 27. April 2017 gut zwei Stunden lang aus dem Nähkästchen geplaudert und „amüsante Sachen aus seiner Zeit beim FCB zum Besten“ gegeben habe.

Der VMS-Vorsitzende nahm außerdem die Einladungen zur Verleihung des Bayerischen Sportpreises in der BMW-Welt und die des Bayerischen Sportschützenbunds (BSSB) auf dem Oktoberfest wahr.

Thomas Walz verweist darauf, dass Hans Eiberle, mit Zustim-mung der VDS-Vereine in Augsburg und Nürnberg, die bayeri-schen Sportjournalisten im Landesssportbeitrat vertrete,außerdem die Münchner Kolleginnen und Kollegen im Sportbeirat der Landes-hauptstadt München. Walz betont und zeigt sich im Namen des VMS dankbar: „Hans Eiberle wird das auch in 2018 tun.“ Außerdem, so Walz, sei Hans Eiberle Vorsitzender der Jury des VMS im Helmut-Stegmann-Nachwuchsförderpreis - dotiert mit 3000 Euro - der am Dienstag, 13. März 2018, zum 17. Mal verliehen werde. Detailiertes komme von Hans Eiberle zu einem späteren Tagesordnungspunkt.

Die Weihnachtsfeier 2017, fügt der VMS-Vorsitzende an, sei wieder ein „voller Erfolg“ gewesen. 48 Gäste, darunter 31 Mit-glieder, seien am 11. Dezember 2017 in die Trattoria Da Fausto gekommen und hätten damit bestätigt, dass dies eine gute

Adresse sei.

Thomas Walz weist darüber hinaus darauf hin, dass die VMS-Mitglieder auch künftig kostenfrei gegen Unfalltod und Berufs-unfähigkeit versichert seien. Die Prämien werden auch künftig aus dem Beitragsaufkommen bezahlt.

Wichtig ist dem VMS auch fürderhin, den Kontakt zu den Witwen der verstorbenen Kolle-gen aufrechtzuerhalten. So werde es auch in 2018 wieder Ostergeschenke für den „Damenkreis“ geben. Dankenswerterweise hat sich auch diesmal wieder Julia Eiberle bereiterklärt, die Geschenke zu besorgen.

Thomas Walz erwähnt noch, dass seit der JHV 2017 zwei Vor-standssitzungen stattge-funden hätten und gibt dann das Wort weiter an seine Stellvertreterin Margit Conrad, die zusammen mit Geschäftsführer Diethelm Straube die Geschäfte des VMS in der Zeit seiner schweren Krebserkrankung übernommen hatte. Und er bekommt Beifall dafür, als er mit-teilt, dass die OP wohl erfolg-reich verlaufen sei, nachdem die bisherige Nachuntersuchung sich positiv gestaltet habe.

Seine Stellvertreterin Margit Conrad bedankt sich bei Ihrem Vor-sitzenden für die voraus-gehenden Worte und fügt an, dass auch für sie das Berichtsjahr mit dem VDS-Wahlkon-gress und der Nominierung von Kollegin Elli Schlammerl für einen der VDS-Vizepräsiden-tenposten beginne. Sie erwähnt noch einmal, dass der Ablauf in Hannover nicht der gewesen sei, den sie sich normalerweise für etwas wünschte, was das Ehrenamt betrifft. Natürlich habe jeder seien Favoriten an der Hand, der VMS aber habe mit charmanten Pfunden wuchern können, nämlich mit Elisabeth Schlammerl als Bewerberin für den VDS-Vizepräsidentenposten - einer kompetenten Sportjournalistin, und man habe mit ihr eine Frau ins Rennen gebracht, schließlich habe die weibliche Note schon längst im VDS-Präsidium gefehlt. „Wir vom VMS sind stolz, dass Elli Schlammerl, die sich genau vor einem Jahr in diesem Raum kurzfristig zur Kandidatur entschlossen hat - „überredet wurde“ (Einwurf Schlammerl) - und deshalb beim VDS-Wahlkongress in Hannover nicht dabei sein konnte, trotz ihrer Abwesenheit das Vertrauen der Regionalverbände bekommen hat und zur Vizepräsidentin gewählt wurde.“

Schlammerl, so Conrad weiter, habe sich dem Printproduktsportjournalist“ angenommen, das erstmals im Juni/Juli als Dop-pelausgabe erschienen sei - und seither gebe es den „sportjournalist“ in gedruckter Form nur noch alle zwei Monate, also sechs Mal im Jahr. Bei der VDS-Verbandsratssitzung im Oktober, die erstmals aus Kostengründen (wegfallende Sponsoren) als eintägige Arbeitssitzung in den Räumen der DFL in Frankfurt stattgefunden und an dem die 2. Vorsitzende den VMS-Regionalverein vertreten habe, hatte die VDS-Vizepräsidentin einen Relaunch für den „sportjournalist“ angekündigt. Details dazu, sagte Conrad, werde Elli Schlammerl später selbst erläutern.

Ganz entscheidend bei der Herbsttagung in Frankfurt war nach Worten der stellvertreten-

den VMS-Vorsitzenden aber, dass die Regionalvereine alle, die sich künftig um eine Presseausweis bemühen, auf Herz und Nieren prüfen müssten, ob sie wirklich hauptberuf-lich sportjournalistisch tätig sind. Das gelte uneingeschränkt auch für Rentner: Wollten diese den Presseausweis, weil noch journalistisch tätig, dann müssten auch sie seit diesem Jahr (2018) den vollen Beitrag zahlen, d.h. die Kollegen im Rentenalter würden nicht mehr wie bisher privilegierter behandelt als junge Kollegen. „Wer im Sportjournalismus tätig ist, hat in der Regel Einkünfte“, hatte VDS-Präsident Erich Laaser im Oktober die Entscheidung begründet. Und keinesfalls wollte und wolle er das Privileg, als einer der Verbände Presse-ausweise ausstellen zu dürfen, die mit der Unterzeichnung der Innenministerkonferenz wieder eine gewisse Aufwertung erfahren haben, aufs Spiel set-zen, erinnerte Conrad an die Diskussion anlässlich der Herbst-tagung.

Darüber hinaus, so berichtet die 2. Vorsitzende weiter, sei der VMS-Vorstand zu verschie-denen Veranstaltungen eingeladen, u.a. zum Regenbogenempfang der BayernSPD im Landtag mit der queer-politischen Sprecherin Isabell Zacharias oder zum 3. DOG-Spitzen-sport Summit der Stadtgruppe München, den Munich Indoors oder dem Neujahrsempfang des BSSB. Auch für die Wiesn 2017 hätten den VMS wieder Einladungen erreicht, wobei die der BayernSPD im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn zwar nicht zeitgleich, aber auf den Tag genau mit dem vom FC Bayern gefallen sei, den Tag, an dem Trainer Carlo Ancelotti beurlaubt worden sei, was in jedem Zelt für Gesprächsstoff gesorgt haben dürfte.

Die Herbstveranstaltung - organisiert von Geschäftsführer Diet-helm Straube - habe die Mitglieder des VMS am letzten Novem-bertag 2017 nach Freimann geführt, wo man zu Gast im neuen Studio des BR Sport und Klaus Kastan, Leiter des Programmbereichs Sport und Freizeit beim BR, gewesen sei. Das Thema: die Trimedialität im Sportjournalismus. In der anschließenden Diskussionsrunde hätten die Teilnehmer von den beiden Wintersport-

experten, Tobias Barnerssoi und Peter Schlickenrieder, deren Einschätzungen zu den Chancen der deutschen Sportler bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang, erfahren.

Die Winterspiele, führt Conrad weiter aus seien vorbei, und damit auch die Zeit von Mitglied Heinrich Lemer als Sportchef des Münchner Merkur - im August habe Lemer seinen 65. Geburtstag feiern können. Überhaupt, so die 2. Vorsitzende, seien die besonderen Geburtstage, vor allem in der zweiten Hälfte 2017, sehr merkur-lastig gewesen: Gerhard M. Gmelch, der frühere Sportchef beim „Merkur“ wurde 75, und Rolf Hofmann, dort ebenfalls Ressortleiter, der 1979 zum BLSV-Verbandsorgan „bayernsport“ wechselte, konnte am 17. November seinen 90. Geburtstag begehen. Und nicht zu vergessen: VMS-Geschäftsführer Straube gehört seit Oktober dem Klub der Sechziger an, freilich spielt er deswegen nicht in der Vierten Liga, aber diese Assoziationen hatte ja eh niemand in diesem Raum . . . , arg-wöhnte die 2. Vor-sitzende schmunzelnd.

 

Top 08 – Bericht des Geschäftsführers

Diethelm Straube berichtet über derzeit 379 Mitglieder, bedauert allerdings, dass darunter nur 47 Frauen seien. „Werbt für Frauen als Mitglieder“, appelliert er an die Versammlung. Erfreulich sei allerdings, dass der VMS insgesamt jünger geworden sei. So seien immerhin 200 von den 379 Mitgliedern unter 50. Straube teilt weiterhin mit, dass bislang 200 Presse-ausweise beantragt worden seien, und er entschuldigt sich, dass „Rentner“ wohl von man-chem Mitglied allem Anschein nach als Beleidigung, d.h. „Schimpfwort“ angesehen werde. Zumindest sei er angesichts dieses Ausdrucks bei der Beantragung der Presseausweise atta-ckiert worden. Insgesamt, so Straube, entwickle sich die Mitglie-derstatistik ganz positiv, er beklagte allerdings, dass der Sport aus dem Bezahlfernsehen immer mehr verschwinde. Straube verweist auch auf die seit einem Jahr kreierten Flyer „Miteinander in die Zukunft“, die am Vorstandstisch ausliegen, und bittet die Teilneh-mer, sie „draußen“ publik zu machen. Der Geschäftsführer bittet allerdings zu beachten, dass im Flyer noch die frühere Adresse der Geschäftsstelle in der Türkenstraße vermerkt sei. Diese

Räum-lichkeiten des „Ari-Kinos“ habe man ja wegen Um- und Neu-baumaßnahmen - es entsteht dort ein Komplex mit drei neuen Kinos - räumen müssen. Nun ist die VMS-Geschäftsstelle in Ismaning, Münchener Straße 101 (24.5 Süd/EG) in 85737 Ismaning, untergebracht. Die Telefonnummer ist dagegen die– selbe wie bisher (089) 99019250.

 

Top 09 – Bericht des Schatzmeisters

Joachim Walz teilt mit, dass es mit Stand 8.3.2018 insgesamt 379 Mitglieder gebe, davon seien 10 beitragsfrei, darunter seien 8 Volontäre. Im vergangenen Jahr habe man 9 neue Mitglieder dazugewinnen können. In 2017 erreichten laut Joachim Walz fünf Mitglieder des 65. Lebensjahr — für diese gelte nunmehr ab 2018 der Pflichtbeitrag, sofern sie keinen Presseausweis beantragen. Wenn ja, müssten sie wie alle anderen hauptberuflich tätigen

Sportjournalisten den Vollbeitrag (110 Euro) zahlen.

Im Jahr 2018 werden acht Mitglieder das 65. Lebensjahr erreichen - für sie gilt ab 2019 der Pflichtbeitrag (siehe oben).

Im Jahr 2017 habe es 15 Jubilare gegeben, die ein Geschenk erhalten haben, in 2018 werden es 19 Jubilare sein.

 

Das bedeutet:

Zum 60. Geburtstag gibt es ein Geschenk im Wert von 15 Euro

Zum 70. Geburtstag gibt es ein Geschenk im Wert von 25 Euro

Zum 80. Geburtstag gibt es ein Geschenk im Wert von 35 Euro

Zum 90. Geburtstag gibt es ein individuelles Geschenk.

Joachim Walz berichtet - nicht zuletzt wegen mangelnder Zins-einnahmen - von einem negativen Ergebnis, d.h. von einem Minus von 2.303,43 Euro.

Als Prognose merkt er an, dass auch 2018 ein negatives Ergeb-nis zu erwarten sei, weil die Einnahmen die Ausgaben nicht decken würden.

Dennoch wolle man am Stipendium (3.000 Euro - bezahlt aus Mitgliedsbeiträgen) als auch am Helmut-Stegmann-Preis als Förderung für Nachwuchsjournalisten festhalten.

Als weitere Zahlen nennt Joachim Walz die Einnahmen von ca. 36.000 Euro (Beiträge) sowie die Ausgaben ca. 39.500 Euro, die sich folgendermaßen aufgliedern: VDS: 20.100, Förderpreis 3.000, Stipendium 3000, Jahresfeier: 3.000, Jubilare 500, Büro/Porto/VMS-Info 1.700, Versicherung 6.200, Sonstiges/RK, Beratung 2.000 Euro.

Nicht zufrieden zeigt sich der VMS-Schatzmeister über die Ent-wicklung des Medienpools. Zwar habe man von sport1 auch für 2018 wieder einen Zuschuss bekommen, doch auf das zugesagte Geld von Sky warte man - trotz mehrfacher Nachfrage und eben-solcher Versicherungen, dass es angewiesen werde - nach wie vor. Was die Ausgaben in Höhe von 3.000 Euro für den Stegmann-Preis betreffen, so reduzierten sich diese dank einer „ange-

nehmen Summe“ von dessen Bruder Hans Stegmann.

Nicht zuletzt wegen des Minus von mehr als 2.303 Euro beantragt Joachim Walz danach die Anhebung des Beitrags fürRentner“ von bisher 30 auf 50 Euro. Das sei nur zeitgemäß, denn bislang seien alle „Rentner“, die allerdings alle Annehm-lichkeiten des VMS genießen innerhalb der Münchner Sportjournalisten beitragsfrei, weil die 30 Euro 1:1 an den VDS weitergeleitet wurden. Im Klartext: Dem VMS bleibt kein Cent, aber er habe zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Der Antrag des Schatzmeisters löst eine kleine Diskussion aus. Der Vorschlag von Karsten Klein, statt die Rentner zusätzlich zu belasten, den Beitrag der Vollzahler zu erhöhen „ich hätte kein Problem damit“ wurde dahingehend widersprochen, weil dieser erst vor einem Jahr von 100 auf 110 Euro angehoben worden sei. Die berech-tigte Nachfrage von Stefan Matzke (stellvertretender VDS-Foto-grafensprecher), was einen Rentner dazu bewegen könne, unbedingt Mitglied im VMS zu bleiben, konnten die Anwe-senden - der Großteil gehört gehört diesem „Klientel“ an - dahingehend erklärt werden, dass es um Kontakt halten, um ein Dazugehören gehe. Wichtig sei, dass man die Türe offenhalte. Hans Eiberle, langjähriger VMS-Vorsitzender, der eigentlich „nichts mehr zum Presseausweis sagen wollte“, merkt an, dass die neue Regelung schon ein massiver Einschnitt sei. Ohne Presseausweis komme er nicht einmal mehr an Karten für die Vierte Liga. Wolle man es handhaben wie beim Sozialamt, fragt Eiberle in die Runde. In jedem Fall waren sich alle einig, dass man diejenigen, schließlich betrifft es doch einige, anschrei-ben solle und ihnen den Hintergrund der Erhöhung erklären solle. Bei vier Gegenstimmen (Hauptgrund war, man solle nicht die sozial Schwächeren belasten) entspricht die Versammlung dem Antrag von Schatzmeister Joachim Walz.

 

Top 10 – Bericht der Kassenprüfer

Wilfried Jendreizik, zusammen mit Elisabeth Schlammerl Revisor, berichtet, dass man die Kasse geprüft und dabei festgestellt habe. „Nichts wurde unter den Teppich gekehrt, es wurde nichts gemauschelt, alles ist in Ordnung — der Joki (= Joachim Walz) hat gut gearbeitet.“ Jendreizik beantragt die Entlastung des Schatz-meisters, der einmütig statt-gegeben wird.

 

Top 11 – Aussprache

Die zu besprechenden Punkte wurden bereits anschließend an die jeweiligen Berichte geklärt.

 

Top 12 – Bericht des Aufnahme-Ausschusses

Vorsitzender Thomas Walz teilt stellvertretend mit, dass es für den Aufnahmeausschuss in der Besetzung Alexander Hassen-stein, Joachim Mölter, Haruka Gruber keine Beanstan-dungen und nichts zu klären gegeben habe.

 

Top 13 – Wahl der/des Wahlleiterin/Wahlleiters

Werner Rabe, der sich für die Aufgabe zur Verfügung stellt, wird einstimmig gewählt.

 

Top 14 – Entlastung des Vorstands

Kassenprüfer Wilfried Jendreizik beantragt, den gesamten VMS-Vorstand zu entlasten - diesem Antrag wird einstimmig stattgegeben.

 

Top 15 – Wahlen

a)  1. Vorsitzende/r - vorgeschlagen wird Thomas Walz (wie bisher).

     Thomas Walz wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

b)  2. Vorsitzende/r - vorgeschlagen wird Margit Conrad (wie bisher).

     Margit Conrad wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

c)  Geschäftsführer/in - vorgeschlagen wird Diethelm Straube (wie bisher).

     Diethelm Straube wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

d)  Schatzmeister/in - vorgeschlagen wird Joachim Walz (wie bisher).

     Joachim Walz wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

e)  Beisitzer/in - vorgeschlagen wird Martin Volkmar, Bereich Online (wie bisher). Martin 

     Volkmar wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

f)   Beisitzer/in - vorgeschlagen wird Martin Hangen (Fotografensprecher und u.a. Einteiler

     sowie Beauftragter für die Allianz-Arena).

     Martin Hangen wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

g)  Kassenprüfer/innen — vorgeschlagen werden (wie bisher) Elisabeth Schlammerl und

     Wilfried Jendreizik.

     Beide werden ohne Gegenstimme gewählt und nehmen ihr Amt auch an.

h)  Ersatzkassenprüfer/in - vorgeschlagen wird Joachim Day (wie bisher).

     Joachim Day wird ohne Gegenstimme gewählt und nimmt das Amt auch an.

 

Top 16 – Wahlleiter Werner Rabe übergibt die Versammlungsleitung an den im Amt bestätigten Vorsitzenden Thomas Walz, dem es nun obliegt, die Aufnahme-Ausschuss neu zu installieren. Durch das Ausscheiden von Haruka Gruber war eine Nachbesetzung erforderlich. Julian Meißner (im Online-Bereich und für Social Media bei der perform group tätig) arbeitet künftig mit Alexander Hassenstein und Joachim Mölter zusammen.

 

Top 17 – Jahreshauptversammlung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) am 19. März 2018 in Augsburg

Vorsitzender Thomas Walz teilt mit, dass er und seine Stellvertreterin Margit Conrad daran teilnehmen werden. Er weist noch einmal darauf hin, wie stringent es künftig mit den Presseausweisen gehandhabt wird.

 

Top 18 – Bericht Elisabeth Schlammerl, 2. VDS-Vorsitzende

Elli Schlammerl erklärt zum einen, dass sich der Relaunch des Printprodukts „sportjour-nalist“ doch schwieriger gestalte als zuvor angenommen, denkt aber, dass Mitte des Jahres alles abge-schlossen sein kann. Schlammerl geht auch auf die unsägliche Geschichte Presseausweise ein und betont, dass eine Organi-sation, die unbedingt selbst Presseaus-weise ausstellen haben wollen, aber keine Aufnahme gefunden habe, für erheblichen Wirbel gesorgt habe, weil diese daran gegangen sei, alle „angeblichen“ Sportjournalisten der einzelnen „ausstellungsberechtigten Verbände“ zu prüfen und dabei wohl mindestens 30schwarze Schafe“ entlarvt habe. Nichtsdestotrotz werde der VDS an dieser stringenten Form der Überprüfung festhalten, das sei vor allem im Sinne der jungen, aktiven Kollegen. Schlammerl prognostiziert, dass Presseausweis und Rechtmäßigkeit der Ausstellung auch bei der VDS-JHV am 19. März in Augsburg sicherlich Thema sein werden. Die VDS-Vizepräsidentin geht auch kurz auf den in Antalya geplanten, aber dann doch gecan-celten AIPS-Kongress, weist aber darauf hin, dass Gast Josef Langer von Sports Media Austria als AIPS-Mitglied dazu sicherlich mehr sagen könne.

 

Top 19 – Festsetzung der Beitrags- und Aufnahmegebühr

Wie im Tagesordnungspunkt 09 bestätigt, zeigte Schatzmeister Joachim Walz noch einmal die Gebühren auf:

110 Euro — Vollbeitrag

50 Euro — für Mitglieder über 65 Jahre (ohne Presseausweis)

50 Euro — Aufnahmegebühr/Volontäre sind davon befreit.

 

Top 20 – VMS im Internet

Hans Eiberle, der langjährige Vorsitzende des VMS, kümmert sich mit viel Akribie um die Internetseite und nimmt damit viel Last von der Vorstandschaft. Dennoch sagt Hans Eiberle bei seinem Part: „Ich bin denkbar ungeeignet, um über Internet und Online zu sprechen.” Er mache das seit Jahren nach einem einfachen Prinzip, das sei damals das günstigste und einfach zu händeln gewesen, erklärt Eiberle. Monatlich habe man im DurchSchnitt 2.700 Besucher auf der Seite, dennoch habe er keine Rückmeldung, ob etwas gut oder schlecht sei, und das sei betrüblich. Mit Facebook habe er nicht so viel am Hut, aber dankenswerter-

weise mache das meiste auf dieser Plattform der Vorsitzende Thomas Walz. Dennoch: Bis zur JHV am 10. März waren 315.500 Besucher auf der Seite, das sind seit 2012, als sie installiert wurde, durchschnittlich 60.000 pro Jahr — das zeige doch, dass die Seite ange-nommen werde, betont Vorsitzender Thomas Walz.

Es gab die Anregung aus der Runde, ob man den Verein nicht über Facebook oder andere soziale Medien für berufsständisch Interessierte bewerben solle. Mitglied Carlos Vogel meinte, man sollte auf keinem Fall in der heutigen Zeit nur die „alten Wege“ der postalisch-schriftlichen Form wählen, sondern könne durchaus mal eine Online-Umfrage per Kom-mentarfunktion wählen.

Werner Rabe warnt davor, Facebook zu überbewerten, wo jeder, wann auch immer er/sie will, seinen Senf absondern könne.

 

Top 21 – Helmut-Nachwuchs-Förderpreis

Hans Eiberle führt zum Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis aus, dass er - zum ersten Mal 2002 - nun zum 17. Mal stattfinde. Höchstalter für die Teilnahme sei 32 Jahre, man müssen allerdings überlegen, ob man das Alter nicht senken wolle, da es immer jüngere Bewerber gebe, wie diesmal etwa eine 22-Jährige.

Eiberle betont, dass sich nach dem Ausscheiden von Michael Gernandt aus der Jury sich kleine Veränderungen ergeben haben. In Philipp Crone, zwar bei der SZ für Gesellschafts-

themen zuständig, aber zweimaliger Hockey-WM-Welt-meister, habe man einen Kollegen, der den Sport als Athlet und Journalist kennt, gewinnen können.

 

Top 22 – VMS-Stipendium

Hans Eiberle teilt mit, dass das Stipendium für 2018 an Zita Zengerling gehe. Die 22-Jährige sei Masterstudentin der DJS.

 

Top 23 – Jahresabschluss-Veranstaltung (Nikolaus)

Vorsitzender Thomas Walz teilt mit, dass auch 2018 die Nikolaus-Feier wieder in bewährter Weise in der Trattoria da Fausto stattfinden werde.

 

Top 24 – Anträge

Schriftliche Anträge waren keine eingegangen.

Dem stv. Fotografensprecher Matzke fragt, inwieweit die Anträge der Neuaufnahmen geprüft würden. Es geht ihm darum, dass vor allem im Bereich der Fotografie sich immer wieder neue Kollegen drängten, die das Gesamte verwässerten. Thomas Walz bestätigt für den Aufnahmeausschuss, dass jede/r, der einen Presseaus-weis beantrage, genau geprüft würde und er entkräftet auch die Befürchtung von Stefan Matzke, dass gegebenenfalls Leute bürgen dürften, die eventuell nicht einmal selbst fünf Jahre Mit-glied im VMS seien.

 

Top 25 – Verschiedenes

Josef „Joe” Langer, Generalsekretär von Sports Media Austria, überraschte den Vorsitzen-den Thomas Walz nicht nur mit einem Zenterling Speck (boarisch: Gselchts), sondern lädt die VMS-Spitze auch zur SMA-Tagung vom 6. bis 9. Mai 2018 nach Kuf-stein und Inns-bruck ein.

Langer erläutert auch, warum es nun doch zur Absage des AIPS-Kongresses in Antalya gekommen und dieser nun an Belgien mit Austragungsort Brüssel vergeben worden sei. Ausschlaggebend war wohl, dass bei der türkischen Regierung durchgesickert sei, das AIPS-Gremium würde eine Petition bezüglich der mit Füßen getretenen Pressefreiheit in der Türkei veröffentlichen.

 

gez. Margit Conrad, Protokollführerin

gez. Thomas Walz, 1. Vorsitzender

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Neue Anschrift:

Münchener Straße 101 (24.5 Süd/ EG)

85737 Ismaning

T 089 99019250 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

thomas.walz(at)vms-sportjournalisten.de

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VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

VDS-Preis

Stegmann-Preis

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