Verein Münchner Sportjournalisten
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Protokolle

Protokoll

zur Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS)
am Sonntag, 17. März 2019, 14.30 Uhr im Presseraum der Allianz-Arena

 

Teilnehmer seitens der Vorstandschaft:

1. Vorsitzender Thomas Walz, Stellvertretende Vorsitzende Margit Conrad, Schatzmeister Joachim Walz, Beisitzer Online Martin Volkmar, Fotografensprecher Martin Hangen, Revisorin Elisabeth Schlammerl (beruflich bedingt etwas später).

Teilnehmer: 37 stimmberechtigte und 2 Gäste

Versammlungsleiter: Fritz Häring

Protokoll:                   Margit Conrad

Beginn:                     15.40 Uhr

Ende:                        16.50 Uhr

 

Tagesordnung

TOP 01 Begrüßung und Totengedenken
TOP 02 Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 03 Wahl des Versammlungsleiters
TOP 04 Bestimmung des Protokollführers
TOP 05 Bestätigung der Tagesordnung
TOP 06 Genehmigung des Protokolls der JHV 2018
TOP 07 Berichte des 1. und der 2. Vorsitzenden
TOP 08 Bericht des Geschäftsführers (2. Vors.)
TOP 09 Bericht des Schatzmeisters
TOP 10 Bericht des Fotografen-Beauftragten
TOP 11 Bericht des Online-Beauftragten
TOP 12 Bericht des Aufnahme-Ausschusses
TOP 13 Bericht der Kassenprüfer
TOP 14 Aussprache zu den Berichten
TOP 15 Entlastung des Vorstands
TOP 16 Jahreshauptversammlung des VDS (mit Wahlen) am 25./26.3.2019 in Berlin
TOP 17 VMS im Internet (vms-sportjournalisten
.de, facebook, twitter)
TOP 18 Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis
TOP 19 VMS-Stipendium
TOP 20 Jahresabschluss-Veranstaltung (Nikolaus)
TOP 21 Bericht SportsMediaAustria durch Joe Langer
TOP 22 Verschiedenes

 

Top 01

  VMS-Vorsitzender Thomas Walz begrüßt zur Jahreshauptversammlung neben den stimm-berechtigten Mitgliedern SMA-Generalsekretär Joe Langer als liebgewonnenen Gast von der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten (SportsMediaAustria), außerdem Florian Merz, E-Sport-Experte bei sport1. Er bedankt sich beim Direktor Medien, Digital und Kom-munikation des FC Bayern München, Stefan Mennerich, und seinem Mitarbeiter Holger Quest, dass der VMS seine Jahreshauptversammlung wieder im Presseraum der Allianz-Arena abhalten könne, und dass trotz der großen Teilnehmerzahl alle das Bundesligaspiel anschauen könnten. Thomas Walz teilt weiter mit, dass der VMS im Anschluss an die Jahreshauptversammlung und vor der Bundesligapartie des FC Bayern gegen Mainz 05 eine Informations-/Diskussionsrunde zu einem aktuellen und kontroversen Thema „Digita-lisierung und E-Sport erobern Medien und Klubs“ anbieten würden. Gast auf dem Podium wird Stefan Mennerich (FCB-Mediendirektor) sein. Und anschließend, so der Vorsitzende, würden Dirc Seemann (Chefredakteur Sport1) und Florian Merz (Redakteur eSports1) über den neuen TV-Kanal von Sport1 „eSports1“ aufklären sowie für Fragen zur Verfügung ste-hen.

  Thomas Walz erinnerte an die Mitglieder, die im vergangenen Jahr gestorben sind: Wolfgang Weingärtner, Rolf Hofmann, Johann Holzhauser und Wolfhard Hillerkus.
  Wolfgang Weingärtner, der im 98. Lebensjahr gestorben ist, war das bis dahin älteste VMS-Mitglied. Er war Schwergewicht der Sportredaktion der Süddeutschen Zeitung, Ski-papst, Institution an der Piste, Lebenskünstler, Edelfeder, Mitbegründer des bekannt kriti-schen Sportjournalismus der SZ, Frei- und Widerspruchsgeist sowie Rechtsanwalt
. Wenn Wein-gärtner derlei zu Ohren kam, verzog er das Gesicht. Elogen für seine Person? ,Ja, schleicht’s eich doch.‘ Weingärtner gehörte zu den Uneitlen der Branche.“

  Rolf Hofmann, gestorben im Alter von 90 Jahren: „1963 wechselte er vom Coburger Tage-blatt zum Münchner Merkur, wo er zunächst Fußballchef und später Ressortleiter war. 1979 ging Hofmann zum Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) als Pressechef und Redak-tionsleiter des Verbandsorgans ,bayernsport‘. Den verantwortlichen Posten des BLSV-Hauptgeschäfts-führers bekam er 1988 übertragen. Einer der Höhepunkte dieser Tätigkeit war seine Mitarbeit an der Planung der neuen Sportschule Oberhaching. Rolf Hofmann habe sich um den Sport und damit um das Gemeinwohl verdient gemacht, hieß es in der Laudatio, als er 1995 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus-gezeichnet wurde.“
  Johann Holzhauser: Der frühere Redakteur und grandiose Regisseur des Bayerischen Rundfunks ist am 13. Oktober im Alter von 81 Jahren verstorben.
  Wolfhard Hillerkus (verstorben im 79. Lebensjahr): „Wenn der Name Wolfhard Hillerkus im Kollegenkreis fiel, wusste jeder gleich, worum es ging: Fast immer um den Bob- und Rodel-sport. Über 20 Jahre lang berichtete der gebürtige Ostberliner für dpa von den Eiskanälen rund um den Globus. Dort war er zu Hause, war vernetzt wie fast kein anderer, und als absoluter Fachmann anerkannt.“

 

TOP 02
  Vorsitzender Thomas Walz gibt bekannt, dass zur Jahreshauptversammlung 2019 ordent-lich eingeladen worden sei, und sich im Vorfeld 42 Mitglieder angemeldet hätten. Derzeit habe man bei zwei Gästen 36 Stimmberechtigte, weshalb Beschlussfähigkeit gegeben sei.

 

TOP 03
  Keine Gegenrede gab es bei dem Vorschlag des Vorsitzenden Walz, dass Fritz Häring als Versammlungsleiter fungieren werde.

 

TOP 04
  Für die Protokollführung wurde die Zweite VMS-Vorsitzende Margit Conrad vorgeschla-gen. Die Versammlung entsprach auch diesem Vorschlag.

 

TOP 05
  Auch die Tagesordnung wurde in vorliegender Form einstimmig genehmigt.

 

TOP 06
  Auf Nachfrage des Versammlungsleiters, ob das Protokoll des Vorjahres (es war sowohl ausgelegt als auch Inhalt des ebenfalls ausgelegten VMS-Infos, und es ist auch seit einem Jahr auf der Homepage aufzurufen), erstellt von der Zweiten VMS-Vorsitzenden Margit Conrad, in dieser Form Zustimmung finde, ergab sich kein Widerspruch.

 

TOP 07
  Vorsitzender Thomas Walz berichtete, dass zur JHV des Ver-bands deutscher Sportjour-nalisten (VDS) im März 2018 in Augsburg, Thomas Walz, Margit Conrad und Martin Volk-mar gereist seien, und zwar an einem Tag hin und zurück. Aufgrund der kleinen Entfernung sei eine Übernachtung nicht notwendig gewesen.

  Darüber hinaus habe die VMS-Führung mit dem FC Bayern die Jahresakkreditierungen durchgesprochen. Bei den VDS-Berufs-wettbewerben 2017/18, so der Vorsitzende weiter, hätten VMS-Mitglieder erneut sehr erfolgreich abgeschlossen:
Johannes Knuth, 2. Großer VDS-Preis (Reportage), von der SZ,
Saskia Aleythe, 1. Preis Online (Offene Kategorie/Bereich „Inter-net“), von der SZ.
Fotograf Alexander Hassenstein hat den Sven-Simon-Preis gewonnen. Walz teilte weiter mit, dass die Gewinner der Print-Preise 2018/19 bei der Hauptversammlung des VDS am 25. März in Berlin bekanntgegeben werden.

  Was gab’s noch in 2018? Thomas Walz war zur Verleihung des Bayerischen Sportpreises in der BMW-Welt eingeladen und beim Bayerischen Sportschützenbund auf dem Oktober-fest.

  Im Sportbeirat der Landeshauptstadt München vertritt Hans Eiberle, mit Zustimmung der VDS-Vereine in Augsburg und Nürn-berg, die bayerischen Sportjournalisten. Er wird das laut Walz, „und dafür sind wir dankbar, auch 2019 tun“. Außerdem sei Eiberle der Vertreter des VMS im Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis (Dotation 3000 Euro). Dieser wur-de am 12. März 2019 zum 18. Mal verliehen.

  Die Weihnachtsfeier des VMS war nach Worten von Thomas Walz ein voller Erfolg: Fast 50 Gäste kamen am 10. Dezember in die Trattoria Da Fausto.

  Der VMS-Vorsitzende wies darüber hinaus darauf hin, dass die VMS-Mitglieder auch künftig kostenfrei gegen Unfalltod und Berufsunfähigkeit versichert seien. Die Prämien für die Versicherung werden aus dem Beitragsaufkommen bezahlt.
  Außerdem könnten die Mitglieder beim VDS-Rechtsanwalt Dirk Feldmann (Hamburg) kostenlos Rechtsberatung einholen. Profi-tiert habe erst kürzlich davon Oliver Griss - er war von Kollegin Kristina Ellwanger wegen der Veröffentlichung eines Bildes auf Unterlassung verklagt worden. Darüber hinaus habe der Verein Münchner Sportjournalisten vermittelt, als der TSV 1860 München zu Beginn der Saison Oliver Griss eine Dauerakkreditierung ver-weigert habe.

  Beibehalten habe man auch die Geschenketradition an Ostern. Zu diesem Termin bekom-me der Damenkreis - das sind die Witwen der ehemaligen VMS-Kollegen - ein Geschenk. Walz sprach Julia Eiberle, die sich nach wie vor vorbildlich darum kümmert, ein Danke-schön aus.

  Was war sonst noch? Seit der JHV 2018 fanden zwei Vorstandssitzungen statt. Thomas Walz übergibt das Wort an seine Stellvertreterin Margit Conrad, die von den Einladungen der österreichischen Sportjournalisten berichtet: „Dass der VMS und die Vereinigung der österreichischen Sport-journalisten von Sports Media Austria (SMA) mittlerweile einen regen Austausch pflegen, haben wir zweifelsohne dem Organi-sationstalent Joe Langer zu verdanken. Welche Wertschätzung der SMA-Generalsekretär den Münchner Sportjournalisten entgegenbringt, zeigt auch seine Teilnahme an unserer diesjährigen Jah-reshauptversammlung. Noch einmal herzlich willkommen, Joe.

  Nach Fieberbrunn/Hochfilzen 2016 (im Vorfeld der Biathlon-WM 2017) waren die beiden Vorsitzenden im Vorjahr zur SMA-Tagung in Kufstein und Innsbruck eingeladen, wo es um die Präsentation von drei Großereignissen ging. Die Rad- und Kletter-WM, die ja bereits im August und September 2018 stattgefunden haben, und die Besichtigung der Anlagen in Seefeld, wo erst kürzlich die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften zu Ende gegangen sind. Noch gut erinnere ich mich an die Pressekonferenz, bei der den Teilnehmern in dem in der Vergangenheit nicht immer schneesicheren Seefeld versichert wurde, dass man für den Fall der Fälle mit einem höhergelegen künstlichen Speichersee vor-gesorgt hätte. Aber St. Petrus meinte es gut mit den Veranstaltern - Kunstschnee war nicht notwendig, und auch die Beschneiungsanlage musste nicht aktiviert werden.

  Am 31. Oktober/1. November folgte die Zweite VMS-Vorsitzende der Einladung zur Sport-hilfe-Gala in Wien, in der die von den österreichischen Sportjournalisten nominierten Sport-lerinnen und Sportler ausgezeichnet werden. Zum zweiten Mal fand der Abend mit ca. 1400 Gästen in der Marx-Halle statt - ein ehemaliger Schlachthof - statt, aber als solchen hat man ihn, wirklich sehr gut dekoriert, nicht mehr erkannt.

  Gewonnen hat bei den Männern bereits zum vierten Mal in Folge Skirennläufer Marcel Hirscher. Er erhielt den „Hero“, wie die Trophäe seit 2018 heißt. Und mit fünf Auszeichnun-gen ist der Salzburger nun alleinig der erfolgreichste männliche Athlet bei der seit 1949 durchgeführten Wahl. Bislang war Hermann „Terminator“ Maier Rekordhalter. Und nachdem er erneut die Glaskugel des Gesamtweltcups in Empfang nehmen konnte, könnte 2019 das halbe Dutzend voll werden. Bei den Damen gewann zum zweiten Mal die Snowboarderin Anna Gasser. Nominiert war auch Jessica Pilz: Die mehrfache österreichische Staatsmei-sterin im Sportklettern hatte bei der Kletter-WM in Innsbruck den dritten Platz bei Olympic-Combined-Wettbewerb errungen. In Tokio 2020 ist Sportklettern erstmals olympisch, aber es gibt keine Einzel-Olympiasieger im Lead (Vorstieg), Bouldern und Speed, sondern nur einen Sieger aus diesen drei Wettbewerben. Und erst-mals getestet bei einer WM wurde dieser olympische Wettbewerb eben in der beeindruckenden Kletteranlage in Innsbruck.
Übrigens: Auch VMS-Vorsitzender Thomas Walz hat sich, trotz Schulterprobleme, in der Kletterhalle in Innsbruck in die Wand gewagt. Das nächste Event auf Einladung des SMA - anlässlich des Wien-Marathons vom 5. bis 7. April 2019 - steht bereits bevor.

 

TOP 08
  Für den wegen einer Jury-Veranstaltung unabkömmlichen Ge-schäftsführer Diethelm Straube verliest die Zweite Vorsitzende dessen Bericht: „Der VMS hat derzeit 387 Mitglie-der, allein 2018 kamen 20 neue dazu. Wir freuen uns, dass wir weiterwachsen, und erfreu-lich ist auch, dass sich der VMS weiter verjüngt. Deutlich mehr Mitglieder sind unter als über 50 Jahre. Die Grafik der Altersstruktur, erstellt vom Geschäftsführer, hält Margit Con-rad kurz hoch.
  Einen Wermutstropfen gibt es im Freudenbecher, denn Frauen - lediglich 49! - sind beim VMS weiterhin unterrepräsentiert.
  Geschäftsführer Diethelm Straube (schriftlich): „
188 Presseausweise wurden für 2019 bis zum Zeitpunkt der JHV beantragt. Bei manchen Anträgen mussten wir nachhaken, ob der Antragsteller gemäß den Richtlinien hauptberuflich Journalist ist.“

  Auch wolle man weiterhin einen Förderpool aus lokalen Medien schaffen, der den Topf speist. Die Resonanz sei sehr bescheiden. Mit 500 Euro pro Jahr würden die Medien dem VMS sehr helfen. „Wir werden einen neuen Versuch starten. Setzt Euch, setzen Sie sich mit ihrem Verlag oder Sender in Verbindung, und nennt uns/nennen Sie uns bitte eine An-sprechperson“, lautete die weitergeleitete Bitte des Geschäftsführers.

  Geplant sind nach den Ausführungen von Straube in diesem Jahr zwei Veranstaltungen: Bei der ersten geht es um die Zukunft des Lokalsportjournalismus, bei der anderen dreht sich alles um Kor-ruption im Sport. VMS-Geschäftsführer Straube ist bei letzterem Thema mit einem preisgekrönten Journalisten und Filmemacher befreundet (Benjamin Best, zuletzt in der ARD zum Wettskandal in Belgien), der sicherlich spannende und auch neue Einbli-cke dazu verschaffen kann.

 

TOP 09
  Schatzmeister Joachim Walz verweist in seinem Kassenbericht auf ein Minus von 2200 Euro, und auch im kommenden Jahr rechnet er mit einem Minus zwischen 2500 und 3000 Euro. Um endlich mal wieder auf ein ausgeglichenes Level zu kommen, regt der Schatz-meister an, das Stipendium nur alle zwei Jahre auszuloben. Im laufenden Jahr, so fügt Joachim Walz an, gebe es neun Jubilare, die mit Geschenken bedacht werden, wobei es nur noch zu runden Geburtstagen etwas und es selbstverständlich finanziell eine Staffelung gebe.

 

TOP 10
  Ein durchaus positives Fazit kann der Fotografensprecher Martin Hangen ziehen, auch wenn man nicht alle Akkreditierungswünsche, vor allem bei Championsleague-Spielen des FC Bayern und auch vom EHC Red Bull München erfüllen habe können. Ein Antrag auf einen Presseausweis habe wegen der vom VDS gefor-derten Voraussetzungen nicht aus-gestellt werden können.

 

TOP 11

  Online-Beauftragter Martin Volkmar, der vergangenes Jahr von sport1 zu Spox gewech-selt hat, zeigt auf, dass es nach wie vor ein Ungleichgewicht bei Interviewanfragen für On-line gebe. Damit die Verhältnismäßigkeit besser werde, bringe er das Anliegen in Gesprä-chen vor, etwa mit dem FCB-Mediendirektor Stefan Mennerich, und er habe auch an einer Podiumsdiskussion der DFL (1. und 2. Liga) teilgenommen. Beim VDS-Online-Preis hätten VMS-Beiträge einen 4., 5. Und 6. Platz geholt. Und auch in diesem Jahr findet die Jahres-tagung „Online“ wieder in München statt, was angesichts der Konzentration der Online-Medien in der Landes-hauptstadt sinnvoll ist.

 

TOP 12
  Julian Meißner berichtet für den Aufnahmeausschuss, dass es im zurückliegenden Jahr keine Härtefälle gegeben habe.

 

TOP 13
  Der Bericht der Kassenprüfer musste nach
hinten verschoben werden, da Revisorin Elisabeth Schlammerl, beruflich bedingt, beim Aufrufen dieses Tagesordnungspunktes noch nicht da war. Bei ihrem Eintreffen teilte Schlammerl, gleichzeitig auch VDS-Vizeprä-sidentin, mit, dass die Kasse am Freitag, 15. März, geprüft worden, alles in Ordnung und nichts zu beanstanden sei.

 

TOP 14
  Bei der Aussprache zu den Berichten gab es nur eine Nachfrage, ob die 387 angegebe-nen alle Vollmitglieder seien. Das konnte Thomas Walz bestätigen, er wies aber auch dar-auf hin, dass der frühere Vorsitzende Hans Eiberle aus dem VDS ausgetreten sei. Deshalb könne er trotzdem im VMS verbleiben. Hans Eiberle­ ­
- er zahlt den vollen Beitrag - ist nun-mehr förderndes Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten, aber ohne Stimmrecht.

 

TOP 15
  Vorbehaltlich des Berichts der Kassenprüfer (siehe TOP 13) wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

 

TOP 16
  Vorsitzender Thomas Walz teilt mit, dass Margit Conrad und seine Person an der Jahres-hauptversammlung des VDS teilnehmen werden, die am 25./26. März 2019 in Berlin statt-findet. Diesmal stünden wieder Wahlen an, und da Andreas Dach nicht mehr als Beisitzer kandidiere und auch nicht bekannt war, ob es einen Bewerber gebe, habe man in der VMS-Vorstandssitzung den Vorschlag unterbreitet, den jeweiligen Vorsitzenden des Arbeits-kreises Online - derzeit ist es VMS-Mitglied Martin Volkmar - als Beisitzer im VDS zu in-stallieren, wie es auch bei den Fotografen der Fall ist. Und Martin Volkmar, so Walz würde es auch gerne machen, zumal die Position der Onliner innerhalb des Gremiums eine deut-liche Aufwertung erfahren würde. Walz hat sich vorab auch mit anderen Regionalverbän-den wie Hamburg (Harms), NRW (Hellmann) Frankfurt (Mirwald) sowie den Vizepräsiden-ten Elisabeth Schlammerl und André Keil telefonisch in Verbindung gesetzt, die alle den Vorschlag zu 100 Prozent unterstützten.

  Nach einer Mail-Benachrichtigung an Erich Laaser, habe der VDS-Präsident mit Martin Volkmar telefoniert und ihm mitgeteilt, er habe mittler-weile einen Kandidaten und sei nicht begeistert, dass Walz ihn nicht vorab telefonisch ge-fragt habe. Das Telefonat von Thomas Walz mit Laaser wurde vom VDS-Präsidenten be-endet, nachdem Walz ihm gesagt hatte, er hätte wenigstens seine Vize-Präsidenten infor-mieren können, dann wäre es nicht soweit gekommen. Laaser, so berichtet Thomas Walz, habe noch gemeint, dass sein Kandidat die Kandidatur auf alle Fälle aufrechterhalte. Wer es sei, das habe Laaser nicht gesagt. Viel-mehr habe er das Telefonat mit den Worten beendet, dass er sich von Walz nicht vor-schreiben lasse, wie er sein Prä-sidium zu führen habe. Der VMS-Vorsitzende meinte dazu: „Wir denken, es wäre Sache des Präsidenten gewesen, die Regionalverbands-Vorsitzen-den zu informieren, dass er einen Kandidaten hat." Martin Volkmar als „Betroffener“ erklärt, dass er keine Kampfabstimmung wolle. Auch Thomas Walz will dies nicht. Er wird im Rah-men der Versammlung eine Satzungsänderung für eine zeitgemäße Besetzung der VDS-Führungsriege vorschlagen, eventuell mittels eines 3. Beisitzers. Das sei aber frühestens zur nächsten Jahreshauptversammlung oder zum Verbandsratstag möglich.

 

TOP 17
Die VMS-Internetseite (Betriebskosten monatlich 9,99 Euro), aufzurufen unter www.vms-sportjournalisten.de wurde im Juni 2013 vom damaligen Vorsitzenden Hans Eiberle einge-richtet, die er seither betreibt. Er wird dabei stark von Vorsitzendem Thomas Walz unter-stützt, der in Vertretung von Eiberle auch den Bericht zum Tagesordnungspunkt „VMS im Internet" abgab. So hatte man bis zum 15. März 2019 insgesamt 367.918 Besucher. Als jüngstes Beispiel führt er den Zeitraum vom 13. Februar bis 13. März 2019 auf: 2758 Besucher, 7295 Seitenaufrufe. Der VMS-Vorsitzende leitet die Bitte von Hans Eiberle an die Versammlung für mehr Mitarbeit weiter. Es geht um berufsständische Themen und vor allem um Personalien, die die meisten Aufrufe haben.

 

TOP 18
  Der VMS vergibt seit 2002 den Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis für lokale und regionale Sportberichterstattung (Do-tierung 3000 Euro). Helmut Stegmann war von 1971-

1989 Erster Vorsitzender des VMS, Mitgründer und Chefredakteur der tz, Absolvent und Dozent der Deutschen Journalistenschule. Die Zielgruppe war „Jahrgänge 1986 und jün-ger“.
  Am Dienstag, 12. März 2019, wurde er zum 18. Mal verliehen: Im Ratskeller in München überreichten Thomas Walz und Bürgermeisterin Christine Strobl, Gastgeberin und Mitglied der Jury, die Preise des Wettbewerbs 2018/19.
Die Preisträger:
1. Benedikt Warmbrunn mit „Was vom Bösen bleibt“, über den Auftritt des ehemaligen Boxweltmeisters Mike Tyson, erschienen in der SZ. Warmbrunn hat übrigens zum vierten Mal gewonnen und hat somit mit Michael Neudecker gleichgezogen.
2. Christopher Meltzer mit „Die Löwen-Mama“, über den Abschied von Christl Estermann als Wirtin des Löwenstüberls auf dem Trainingsgelände von 1860, erschienen im Münchner Merkur.
3. Johannes Knuth mit „Bist du deppert!“, über den Sieg von Thomas Dreßen auf der Streif in Kitzbühel, erschienen in der SZ.
  Bericht und prämierte Texte auf www.vms-sportjournalisten.de

Es war der 18. Stegmann-Preis, mit zwölf Teilnehmern und 18 Texten.
  Angesichts der 18. Auflage regte Peter Lill an, den Stegmann-Preis auch für Rundfunk und Fernsehen zu öffnen, was sich laut Thomas Walz allerdings schwer händeln lässt
, weil man unterschiedliche Medienformen schlecht miteinander vergleichen beziehungsweise bewerten kann. Online-Texte könnten ja jetzt schon eingereicht werden. Die Überlegung, nur erste Preise, aber eben in diesen verschiedenen Kategorien zu vergeben, wurde vom VMS-Vorstand als Vorschlag verstanden, den es als machbar bzw. realisierbar zu prüfen gilt.

 

TOP 19
  Für das VMS-Stipendium gab es diesmal nur zwei Bewerber. Der neue Stipendiat heißt Johannes Holbein, der sich - so die Begrün-dung - mit der pfiffigeren Vorstellung knapp durchgesetzt habe.

 

TOP 20
  Die Jahresabschlussfeier 2019 wird in bewährter Weise in der Trattoria
Da Fausto statt-finden.

 

TOP 21
  SMA-Gast Joe Langer freute sich darüber, dass die Münchner und österreichischen Sport-journalisten so gut zusammengewachsen seien und der rege Austausch und gegenseitige Besuch so prima laufe. Und weil die nächste Veranstaltung vom 5. Bis 7. April in Wien stattfindet, hatte er für die beiden Vorsitzenden mit Mozartkugeln und Manner-Schnitten Süßes von dort mitgebracht.

 

TOP 22
  Carlos Vogel greift die Anregung vom Vorjahr, Besuch eines Eis-hockey-Länderspiels mit Blick hinter die Kulissen, auf. In diesem Jahr gibt es am Donnerstag, 11. April, um 19 Uhr noch eine Begegnung zwischen Deutschland und der Slowakei in Kaufbeuren. Angebot und Leistung: Sitzplatz sowie „Meet & Greet“. Maximale Teilnehmerzahl 19+1. Anmeldeschluss ist der 3. April. Um auch jenen die Möglichkeit zu geben, die nicht bei der Jahreshauptversammlung dabei sein konnten, soll die Information zeitnah über eine Rund-mail rausgehen.

 

Margit Conrad (Protokollführerin)

Protokoll

über die Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS)

am Samstag, 10. März 2018, Allianz-Arena (Pressebereich)

 

Angesetzter Beginn: 12.15 Uhr

Beginn: 12.30 Uhr

Ende: 14.15 Uhr

Angemeldete Mitglieder: 41

Teilnehmer: 31

davon 30 stimmberechtigte Mitglieder und 1 Gast (s. Liste)

Versammlungsleiter: Thomas Walz/Werner Rabe

Wahlleiter: Werner Rabe

Protokoll: Margit Conrad

 

Tagesordnung

Top 01 – Begrüßung

Top 02 – Feststellung der Beschussfähigkeit

Top 03 – Wahl der/des Versammlungsleiterin/leiters

Top 04 – Bestimmung der/des Protokollführerin/Protokollführers

Top 05 – Bestätigung der Tagesordnung

Top 06 – Genehmigung des Protokolls der JHV 2017

Top 07 – Bericht des Ersten und der Zweiten Vorsitzenden

Top 08 – Bericht des Geschäftsführers

Top 09 – Bericht des Schatzmeisters

Top 10 – Bericht der Kassenprüfer

Top 11 – Aussprache

Top 12 – Bericht des Aufnahme-Ausschusses

Top 13 – Wahl der/des Wahlleiterin/Wahlleiters

Top 14 – Entlastung des Vorstands

Top 15 – Wahlen

a) 1. Vorsitzende/r

b) 2. Vorsitzende/r

c) Geschäftsführer/in

d) Schatzmeister/in

e) Beisitzer/in

f) Beisitzer/in

g) 2 Kassenprüfer/innen

h) 1 Ersatzkassenprüfer/in

Top 16 – Bestellen des Aufnahme-Ausschusses

Top 17 – Jahresversammlung des Verbands Deutscher

Sportjournalisten (VDS) am 19. März 2018 in Augsburg

Top 18 – Bericht Elisabeth Schlammerl, 2. Vorsitzende VDS

Top 19 – Festsetzung der Beitrags- und Aufnahmegebühr

Top 20 – VMS im Internet (Hans Eiberle)

Top 21 – Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis

Top 22 – VMS-Stipendium

Top 23 – Jahresabschluss-Veranstaltung (Nikolaus)

Top 24 – Anträge

Top 25 – Verschiedenes

 

Top 01 – Begrüßung

Vorsitzender Thomas Walz bedankt sich im Namen des VMS-Vorstands beim Direktor Medien digital und Kommunikation des FC Bayern München, Stefan Mennerich, und dessen Mitarbeiter Holger Quest, dass der Verein Münchner Sportjournalisten wieder seine Jahreshauptversammlung im Pressebereich der Allianz-Arena abhalten könne und dass trotz der großen Teilneh-merzahl alle das anschließende Bundesligaspiel (FC Bayern ge-gen den Hamburger SV) anschauen dürften. Er begrüßte auch Mitglied Elisabeth Schlammerl, die seit einem Jahr 2. Vorsitzende des Verbands Deutscher Sportjournalisten sei.

Walz freute sich, auch 2018 einen Gast begrüßen zu dürfen: Joe Langer von Sports Media Austria, der unter dem Punkt „Einblicke“ in die Probleme der österreichischen Kollegen geben und über die AIPS berichten werde. Joe Langer, so der VMS-Vorsitzende, habe ihn gerade „angefunkt“, dass er sich etwas ver-späte, in wenigen Minuten aber eintreffen werde. Stefan Menne-rich betont in seinen kurzen Begrüßungsworten, er freue sich, dass die Tradition VMS-Hauptversammlung in der Allianz-Arena mit Gastgeber FC Bayern fortgeführt werde und bedankt sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, auch was die Meinungsbildung betreffe. Mennerich wünschte der Vorstandschaft, die sich seines Wissens uneingeschränkt wieder für weitere zwei Jahre zur Wahl stelle, alles Gute und gutes Gelingen.

 

Top 02 – Feststellung der Beschlussfähigkeit

Zur Jahreshauptversammlung wurde laut dem VMS-Vorsitzenden fristgemäß eingeladen. Mit 29 anwesenden Mitgliedern mit Beginn der Veranstaltung war damit die Beschlussfähigkeit gegeben. Bis zum Beginn der Wahlen waren es 31 Teilnehmer, davon stimmberechtigte Mitglieder 30 und Joe Langer als Gast.

 

Top 03 – Wahl des Versammlungsleiters

Vorgeschlagen wurde Werner Rabe, der für diese Funktion ein einstimmiges Votum erhielt.

 

Top 04 – Bestimmung der/des Protokollführerin/Protokollführers

Versammlungsleiter Werner Rabe fragt, ob die Versammlung mit der Bestimmung von Margit Conrad als Protokollführerin ein-verstanden sei oder ob es Einwände gebe. Der Versammlung sprach sich einmütig für Margit Conrad als Protokollführerin aus.

 

Top 05 – Bestätigung der Tagesordnung

Versammlungsleiter Rabe erklärte, dass es gegenüber der den Mitgliedern zugesandten Tagesordnung eine geringfügige Än-derung gebe. So müssten die Punkte 12 bis 14 ausgetauscht, d.h. in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Top 12 Bericht des Aufnahme-Ausschusses, Top 13 die Wahl der/des Wahl-leiterin/Wahlleiters und bei Top 14 kommt erst die Entlastung des Vorstands. Der Änderung wurde einstimmig stattgegeben.

 

Top 06 – Genehmigung des Protokolls der JHV 2017

Versammlungsleiter Rabe fragte, ob es Anmerkungen oder Einwände zur oder gegen das vorliegende Protokoll geben, das auch auf der VMS-Homepage veröffentlich und damit einsehbar sei. Dem war nicht so.

 

Top 07 – Berichte des 1. und der 2. Vorsitzenden

Thomas Walz, 1. VMS-Vorsitzender berichtet, dass am VDS-Wahlkongress im März 2017 in Hannover seine Person, seine Stellvertreterin Margit Conrad und Martin Volkmar als Sprecher für den Online-Bereich teilgenommen hätten. Er erinnert daran, dass VMS-Mitglieder im vergangenen Jahr bei den VDS-Berufswettbe-werben sehr erfolgreich abgeschnitten haben.

Die Ergebnisse:

VDS-Nachwuchspreis. 2. Platz: Johannes Kirchmeier (München): „Der Mann nebendran“, erschienen am 16. Juni 2016 in der Süddeutschen Zeitung.

Großer VDS-Preis 3. Platz: Michael Neudecker (Starnberg): „Wie geht’s ihm?“, erschienen am 12. März 2016 in der Süddeutschen Zeitung. Einfühlsam erzählt Michael Neudecker die Geschichte der Familie von Michael Schumacher nach dem tragischen Skiun-fall des Sportidols. Und wie Schumachers langjährige Managerin Sabine Kehm „das Privatleben der Familie unter Verschluss hält“.

Die Gewinner in den Printpreisen für 2017, teilt Thomas Walz mit, werden bei der Haupt-versammlung des VDS am 19. März in Augsburg bekanntgegeben.

Fest steht bereits seit Januar, welche Fotografen Preise gewonnen haben. Auch hier können VMS-Mitglieder bei den VDS-Mitglieder punkten. So belegte Hans Rauchensteiner einen 2. Platz sowie Alexander Hassenstein und Lennart Preiss jeweils einen 3. Platz.

Der stellvertretende Fotografensprecher im VDS, Stefan Matzke, hatte auf diese Erfolge aufmerksam gemacht, und der Beifall aus der Versammlung war den Kollegen gewiss.

Thomas Walz erinnert weiterhin an die Veranstaltungen, die der VMS in 2017 abgehalten und durchgeführt hat: Besonders erwähnte er das Event mit Markus Hörwick, dem lang-jährigen Pressesprecher des FC Bayern München, der unter dem MottoPressesprecher gestern, heute und morgen“ in der KultkneipeStadion an der Schleißheimer Straße“ am 27. April 2017 gut zwei Stunden lang aus dem Nähkästchen geplaudert und „amüsante Sachen aus seiner Zeit beim FCB zum Besten“ gegeben habe.

Der VMS-Vorsitzende nahm außerdem die Einladungen zur Verleihung des Bayerischen Sportpreises in der BMW-Welt und die des Bayerischen Sportschützenbunds (BSSB) auf dem Oktoberfest wahr.

Thomas Walz verweist darauf, dass Hans Eiberle, mit Zustim-mung der VDS-Vereine in Augsburg und Nürnberg, die bayeri-schen Sportjournalisten im Landesssportbeitrat vertrete,außerdem die Münchner Kolleginnen und Kollegen im Sportbeirat der Landes-hauptstadt München. Walz betont und zeigt sich im Namen des VMS dankbar: „Hans Eiberle wird das auch in 2018 tun.“ Außerdem, so Walz, sei Hans Eiberle Vorsitzender der Jury des VMS im Helmut-Stegmann-Nachwuchsförderpreis - dotiert mit 3000 Euro - der am Dienstag, 13. März 2018, zum 17. Mal verliehen werde. Detailiertes komme von Hans Eiberle zu einem späteren Tagesordnungspunkt.

Die Weihnachtsfeier 2017, fügt der VMS-Vorsitzende an, sei wieder ein „voller Erfolg“ gewesen. 48 Gäste, darunter 31 Mit-glieder, seien am 11. Dezember 2017 in die Trattoria Da Fausto gekommen und hätten damit bestätigt, dass dies eine gute

Adresse sei.

Thomas Walz weist darüber hinaus darauf hin, dass die VMS-Mitglieder auch künftig kostenfrei gegen Unfalltod und Berufs-unfähigkeit versichert seien. Die Prämien werden auch künftig aus dem Beitragsaufkommen bezahlt.

Wichtig ist dem VMS auch fürderhin, den Kontakt zu den Witwen der verstorbenen Kolle-gen aufrechtzuerhalten. So werde es auch in 2018 wieder Ostergeschenke für den „Damenkreis“ geben. Dankenswerterweise hat sich auch diesmal wieder Julia Eiberle bereiterklärt, die Geschenke zu besorgen.

Thomas Walz erwähnt noch, dass seit der JHV 2017 zwei Vor-standssitzungen stattge-funden hätten und gibt dann das Wort weiter an seine Stellvertreterin Margit Conrad, die zusammen mit Geschäftsführer Diethelm Straube die Geschäfte des VMS in der Zeit seiner schweren Krebserkrankung übernommen hatte. Und er bekommt Beifall dafür, als er mit-teilt, dass die OP wohl erfolg-reich verlaufen sei, nachdem die bisherige Nachuntersuchung sich positiv gestaltet habe.

Seine Stellvertreterin Margit Conrad bedankt sich bei Ihrem Vor-sitzenden für die voraus-gehenden Worte und fügt an, dass auch für sie das Berichtsjahr mit dem VDS-Wahlkon-gress und der Nominierung von Kollegin Elli Schlammerl für einen der VDS-Vizepräsiden-tenposten beginne. Sie erwähnt noch einmal, dass der Ablauf in Hannover nicht der gewesen sei, den sie sich normalerweise für etwas wünschte, was das Ehrenamt betrifft. Natürlich habe jeder seien Favoriten an der Hand, der VMS aber habe mit charmanten Pfunden wuchern können, nämlich mit Elisabeth Schlammerl als Bewerberin für den VDS-Vizepräsidentenposten - einer kompetenten Sportjournalistin, und man habe mit ihr eine Frau ins Rennen gebracht, schließlich habe die weibliche Note schon längst im VDS-Präsidium gefehlt. „Wir vom VMS sind stolz, dass Elli Schlammerl, die sich genau vor einem Jahr in diesem Raum kurzfristig zur Kandidatur entschlossen hat - „überredet wurde“ (Einwurf Schlammerl) - und deshalb beim VDS-Wahlkongress in Hannover nicht dabei sein konnte, trotz ihrer Abwesenheit das Vertrauen der Regionalverbände bekommen hat und zur Vizepräsidentin gewählt wurde.“

Schlammerl, so Conrad weiter, habe sich dem Printproduktsportjournalist“ angenommen, das erstmals im Juni/Juli als Dop-pelausgabe erschienen sei - und seither gebe es den „sportjournalist“ in gedruckter Form nur noch alle zwei Monate, also sechs Mal im Jahr. Bei der VDS-Verbandsratssitzung im Oktober, die erstmals aus Kostengründen (wegfallende Sponsoren) als eintägige Arbeitssitzung in den Räumen der DFL in Frankfurt stattgefunden und an dem die 2. Vorsitzende den VMS-Regionalverein vertreten habe, hatte die VDS-Vizepräsidentin einen Relaunch für den „sportjournalist“ angekündigt. Details dazu, sagte Conrad, werde Elli Schlammerl später selbst erläutern.

Ganz entscheidend bei der Herbsttagung in Frankfurt war nach Worten der stellvertreten-

den VMS-Vorsitzenden aber, dass die Regionalvereine alle, die sich künftig um eine Presseausweis bemühen, auf Herz und Nieren prüfen müssten, ob sie wirklich hauptberuf-lich sportjournalistisch tätig sind. Das gelte uneingeschränkt auch für Rentner: Wollten diese den Presseausweis, weil noch journalistisch tätig, dann müssten auch sie seit diesem Jahr (2018) den vollen Beitrag zahlen, d.h. die Kollegen im Rentenalter würden nicht mehr wie bisher privilegierter behandelt als junge Kollegen. „Wer im Sportjournalismus tätig ist, hat in der Regel Einkünfte“, hatte VDS-Präsident Erich Laaser im Oktober die Entscheidung begründet. Und keinesfalls wollte und wolle er das Privileg, als einer der Verbände Presse-ausweise ausstellen zu dürfen, die mit der Unterzeichnung der Innenministerkonferenz wieder eine gewisse Aufwertung erfahren haben, aufs Spiel set-zen, erinnerte Conrad an die Diskussion anlässlich der Herbst-tagung.

Darüber hinaus, so berichtet die 2. Vorsitzende weiter, sei der VMS-Vorstand zu verschie-denen Veranstaltungen eingeladen, u.a. zum Regenbogenempfang der BayernSPD im Landtag mit der queer-politischen Sprecherin Isabell Zacharias oder zum 3. DOG-Spitzen-sport Summit der Stadtgruppe München, den Munich Indoors oder dem Neujahrsempfang des BSSB. Auch für die Wiesn 2017 hätten den VMS wieder Einladungen erreicht, wobei die der BayernSPD im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn zwar nicht zeitgleich, aber auf den Tag genau mit dem vom FC Bayern gefallen sei, den Tag, an dem Trainer Carlo Ancelotti beurlaubt worden sei, was in jedem Zelt für Gesprächsstoff gesorgt haben dürfte.

Die Herbstveranstaltung - organisiert von Geschäftsführer Diet-helm Straube - habe die Mitglieder des VMS am letzten Novem-bertag 2017 nach Freimann geführt, wo man zu Gast im neuen Studio des BR Sport und Klaus Kastan, Leiter des Programmbereichs Sport und Freizeit beim BR, gewesen sei. Das Thema: die Trimedialität im Sportjournalismus. In der anschließenden Diskussionsrunde hätten die Teilnehmer von den beiden Wintersport-

experten, Tobias Barnerssoi und Peter Schlickenrieder, deren Einschätzungen zu den Chancen der deutschen Sportler bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang, erfahren.

Die Winterspiele, führt Conrad weiter aus seien vorbei, und damit auch die Zeit von Mitglied Heinrich Lemer als Sportchef des Münchner Merkur - im August habe Lemer seinen 65. Geburtstag feiern können. Überhaupt, so die 2. Vorsitzende, seien die besonderen Geburtstage, vor allem in der zweiten Hälfte 2017, sehr merkur-lastig gewesen: Gerhard M. Gmelch, der frühere Sportchef beim „Merkur“ wurde 75, und Rolf Hofmann, dort ebenfalls Ressortleiter, der 1979 zum BLSV-Verbandsorgan „bayernsport“ wechselte, konnte am 17. November seinen 90. Geburtstag begehen. Und nicht zu vergessen: VMS-Geschäftsführer Straube gehört seit Oktober dem Klub der Sechziger an, freilich spielt er deswegen nicht in der Vierten Liga, aber diese Assoziationen hatte ja eh niemand in diesem Raum . . . , arg-wöhnte die 2. Vor-sitzende schmunzelnd.

 

Top 08 – Bericht des Geschäftsführers

Diethelm Straube berichtet über derzeit 379 Mitglieder, bedauert allerdings, dass darunter nur 47 Frauen seien. „Werbt für Frauen als Mitglieder“, appelliert er an die Versammlung. Erfreulich sei allerdings, dass der VMS insgesamt jünger geworden sei. So seien immerhin 200 von den 379 Mitgliedern unter 50. Straube teilt weiterhin mit, dass bislang 200 Presse-ausweise beantragt worden seien, und er entschuldigt sich, dass „Rentner“ wohl von man-chem Mitglied allem Anschein nach als Beleidigung, d.h. „Schimpfwort“ angesehen werde. Zumindest sei er angesichts dieses Ausdrucks bei der Beantragung der Presseausweise atta-ckiert worden. Insgesamt, so Straube, entwickle sich die Mitglie-derstatistik ganz positiv, er beklagte allerdings, dass der Sport aus dem Bezahlfernsehen immer mehr verschwinde. Straube verweist auch auf die seit einem Jahr kreierten Flyer „Miteinander in die Zukunft“, die am Vorstandstisch ausliegen, und bittet die Teilneh-mer, sie „draußen“ publik zu machen. Der Geschäftsführer bittet allerdings zu beachten, dass im Flyer noch die frühere Adresse der Geschäftsstelle in der Türkenstraße vermerkt sei. Diese

Räum-lichkeiten des „Ari-Kinos“ habe man ja wegen Um- und Neu-baumaßnahmen - es entsteht dort ein Komplex mit drei neuen Kinos - räumen müssen. Nun ist die VMS-Geschäftsstelle in Ismaning, Münchener Straße 101 (24.5 Süd/EG) in 85737 Ismaning, untergebracht. Die Telefonnummer ist dagegen die– selbe wie bisher (089) 99019250.

 

Top 09 – Bericht des Schatzmeisters

Joachim Walz teilt mit, dass es mit Stand 8.3.2018 insgesamt 379 Mitglieder gebe, davon seien 10 beitragsfrei, darunter seien 8 Volontäre. Im vergangenen Jahr habe man 9 neue Mitglieder dazugewinnen können. In 2017 erreichten laut Joachim Walz fünf Mitglieder des 65. Lebensjahr — für diese gelte nunmehr ab 2018 der Pflichtbeitrag, sofern sie keinen Presseausweis beantragen. Wenn ja, müssten sie wie alle anderen hauptberuflich tätigen

Sportjournalisten den Vollbeitrag (110 Euro) zahlen.

Im Jahr 2018 werden acht Mitglieder das 65. Lebensjahr erreichen - für sie gilt ab 2019 der Pflichtbeitrag (siehe oben).

Im Jahr 2017 habe es 15 Jubilare gegeben, die ein Geschenk erhalten haben, in 2018 werden es 19 Jubilare sein.

 

Das bedeutet:

Zum 60. Geburtstag gibt es ein Geschenk im Wert von 15 Euro

Zum 70. Geburtstag gibt es ein Geschenk im Wert von 25 Euro

Zum 80. Geburtstag gibt es ein Geschenk im Wert von 35 Euro

Zum 90. Geburtstag gibt es ein individuelles Geschenk.

Joachim Walz berichtet - nicht zuletzt wegen mangelnder Zins-einnahmen - von einem negativen Ergebnis, d.h. von einem Minus von 2.303,43 Euro.

Als Prognose merkt er an, dass auch 2018 ein negatives Ergeb-nis zu erwarten sei, weil die Einnahmen die Ausgaben nicht decken würden.

Dennoch wolle man am Stipendium (3.000 Euro - bezahlt aus Mitgliedsbeiträgen) als auch am Helmut-Stegmann-Preis als Förderung für Nachwuchsjournalisten festhalten.

Als weitere Zahlen nennt Joachim Walz die Einnahmen von ca. 36.000 Euro (Beiträge) sowie die Ausgaben ca. 39.500 Euro, die sich folgendermaßen aufgliedern: VDS: 20.100, Förderpreis 3.000, Stipendium 3000, Jahresfeier: 3.000, Jubilare 500, Büro/Porto/VMS-Info 1.700, Versicherung 6.200, Sonstiges/RK, Beratung 2.000 Euro.

Nicht zufrieden zeigt sich der VMS-Schatzmeister über die Ent-wicklung des Medienpools. Zwar habe man von sport1 auch für 2018 wieder einen Zuschuss bekommen, doch auf das zugesagte Geld von Sky warte man - trotz mehrfacher Nachfrage und eben-solcher Versicherungen, dass es angewiesen werde - nach wie vor. Was die Ausgaben in Höhe von 3.000 Euro für den Stegmann-Preis betreffen, so reduzierten sich diese dank einer „ange-

nehmen Summe“ von dessen Bruder Hans Stegmann.

Nicht zuletzt wegen des Minus von mehr als 2.303 Euro beantragt Joachim Walz danach die Anhebung des Beitrags fürRentner“ von bisher 30 auf 50 Euro. Das sei nur zeitgemäß, denn bislang seien alle „Rentner“, die allerdings alle Annehm-lichkeiten des VMS genießen innerhalb der Münchner Sportjournalisten beitragsfrei, weil die 30 Euro 1:1 an den VDS weitergeleitet wurden. Im Klartext: Dem VMS bleibt kein Cent, aber er habe zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Der Antrag des Schatzmeisters löst eine kleine Diskussion aus. Der Vorschlag von Karsten Klein, statt die Rentner zusätzlich zu belasten, den Beitrag der Vollzahler zu erhöhen „ich hätte kein Problem damit“ wurde dahingehend widersprochen, weil dieser erst vor einem Jahr von 100 auf 110 Euro angehoben worden sei. Die berech-tigte Nachfrage von Stefan Matzke (stellvertretender VDS-Foto-grafensprecher), was einen Rentner dazu bewegen könne, unbedingt Mitglied im VMS zu bleiben, konnten die Anwe-senden - der Großteil gehört gehört diesem „Klientel“ an - dahingehend erklärt werden, dass es um Kontakt halten, um ein Dazugehören gehe. Wichtig sei, dass man die Türe offenhalte. Hans Eiberle, langjähriger VMS-Vorsitzender, der eigentlich „nichts mehr zum Presseausweis sagen wollte“, merkt an, dass die neue Regelung schon ein massiver Einschnitt sei. Ohne Presseausweis komme er nicht einmal mehr an Karten für die Vierte Liga. Wolle man es handhaben wie beim Sozialamt, fragt Eiberle in die Runde. In jedem Fall waren sich alle einig, dass man diejenigen, schließlich betrifft es doch einige, anschrei-ben solle und ihnen den Hintergrund der Erhöhung erklären solle. Bei vier Gegenstimmen (Hauptgrund war, man solle nicht die sozial Schwächeren belasten) entspricht die Versammlung dem Antrag von Schatzmeister Joachim Walz.

 

Top 10 – Bericht der Kassenprüfer

Wilfried Jendreizik, zusammen mit Elisabeth Schlammerl Revisor, berichtet, dass man die Kasse geprüft und dabei festgestellt habe. „Nichts wurde unter den Teppich gekehrt, es wurde nichts gemauschelt, alles ist in Ordnung — der Joki (= Joachim Walz) hat gut gearbeitet.“ Jendreizik beantragt die Entlastung des Schatz-meisters, der einmütig statt-gegeben wird.

 

Top 11 – Aussprache

Die zu besprechenden Punkte wurden bereits anschließend an die jeweiligen Berichte geklärt.

 

Top 12 – Bericht des Aufnahme-Ausschusses

Vorsitzender Thomas Walz teilt stellvertretend mit, dass es für den Aufnahmeausschuss in der Besetzung Alexander Hassen-stein, Joachim Mölter, Haruka Gruber keine Beanstan-dungen und nichts zu klären gegeben habe.

 

Top 13 – Wahl der/des Wahlleiterin/Wahlleiters

Werner Rabe, der sich für die Aufgabe zur Verfügung stellt, wird einstimmig gewählt.

 

Top 14 – Entlastung des Vorstands

Kassenprüfer Wilfried Jendreizik beantragt, den gesamten VMS-Vorstand zu entlasten - diesem Antrag wird einstimmig stattgegeben.

 

Top 15 – Wahlen

a)  1. Vorsitzende/r - vorgeschlagen wird Thomas Walz (wie bisher).

     Thomas Walz wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

b)  2. Vorsitzende/r - vorgeschlagen wird Margit Conrad (wie bisher).

     Margit Conrad wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

c)  Geschäftsführer/in - vorgeschlagen wird Diethelm Straube (wie bisher).

     Diethelm Straube wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

d)  Schatzmeister/in - vorgeschlagen wird Joachim Walz (wie bisher).

     Joachim Walz wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

e)  Beisitzer/in - vorgeschlagen wird Martin Volkmar, Bereich Online (wie bisher). Martin 

     Volkmar wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

f)   Beisitzer/in - vorgeschlagen wird Martin Hangen (Fotografensprecher und u.a. Einteiler

     sowie Beauftragter für die Allianz-Arena).

     Martin Hangen wird ohne Gegenstimme wiedergewählt und nimmt das Amt auch an.

g)  Kassenprüfer/innen — vorgeschlagen werden (wie bisher) Elisabeth Schlammerl und

     Wilfried Jendreizik.

     Beide werden ohne Gegenstimme gewählt und nehmen ihr Amt auch an.

h)  Ersatzkassenprüfer/in - vorgeschlagen wird Joachim Day (wie bisher).

     Joachim Day wird ohne Gegenstimme gewählt und nimmt das Amt auch an.

 

Top 16 – Wahlleiter Werner Rabe übergibt die Versammlungsleitung an den im Amt bestätigten Vorsitzenden Thomas Walz, dem es nun obliegt, die Aufnahme-Ausschuss neu zu installieren. Durch das Ausscheiden von Haruka Gruber war eine Nachbesetzung erforderlich. Julian Meißner (im Online-Bereich und für Social Media bei der perform group tätig) arbeitet künftig mit Alexander Hassenstein und Joachim Mölter zusammen.

 

Top 17 – Jahreshauptversammlung des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) am 19. März 2018 in Augsburg

Vorsitzender Thomas Walz teilt mit, dass er und seine Stellvertreterin Margit Conrad daran teilnehmen werden. Er weist noch einmal darauf hin, wie stringent es künftig mit den Presseausweisen gehandhabt wird.

 

Top 18 – Bericht Elisabeth Schlammerl, 2. VDS-Vorsitzende

Elli Schlammerl erklärt zum einen, dass sich der Relaunch des Printprodukts „sportjour-nalist“ doch schwieriger gestalte als zuvor angenommen, denkt aber, dass Mitte des Jahres alles abge-schlossen sein kann. Schlammerl geht auch auf die unsägliche Geschichte Presseausweise ein und betont, dass eine Organi-sation, die unbedingt selbst Presseaus-weise ausstellen haben wollen, aber keine Aufnahme gefunden habe, für erheblichen Wirbel gesorgt habe, weil diese daran gegangen sei, alle „angeblichen“ Sportjournalisten der einzelnen „ausstellungsberechtigten Verbände“ zu prüfen und dabei wohl mindestens 30schwarze Schafe“ entlarvt habe. Nichtsdestotrotz werde der VDS an dieser stringenten Form der Überprüfung festhalten, das sei vor allem im Sinne der jungen, aktiven Kollegen. Schlammerl prognostiziert, dass Presseausweis und Rechtmäßigkeit der Ausstellung auch bei der VDS-JHV am 19. März in Augsburg sicherlich Thema sein werden. Die VDS-Vizepräsidentin geht auch kurz auf den in Antalya geplanten, aber dann doch gecan-celten AIPS-Kongress, weist aber darauf hin, dass Gast Josef Langer von Sports Media Austria als AIPS-Mitglied dazu sicherlich mehr sagen könne.

 

Top 19 – Festsetzung der Beitrags- und Aufnahmegebühr

Wie im Tagesordnungspunkt 09 bestätigt, zeigte Schatzmeister Joachim Walz noch einmal die Gebühren auf:

110 Euro — Vollbeitrag

50 Euro — für Mitglieder über 65 Jahre (ohne Presseausweis)

50 Euro — Aufnahmegebühr/Volontäre sind davon befreit.

 

Top 20 – VMS im Internet

Hans Eiberle, der langjährige Vorsitzende des VMS, kümmert sich mit viel Akribie um die Internetseite und nimmt damit viel Last von der Vorstandschaft. Dennoch sagt Hans Eiberle bei seinem Part: „Ich bin denkbar ungeeignet, um über Internet und Online zu sprechen.” Er mache das seit Jahren nach einem einfachen Prinzip, das sei damals das günstigste und einfach zu händeln gewesen, erklärt Eiberle. Monatlich habe man im DurchSchnitt 2.700 Besucher auf der Seite, dennoch habe er keine Rückmeldung, ob etwas gut oder schlecht sei, und das sei betrüblich. Mit Facebook habe er nicht so viel am Hut, aber dankenswerter-

weise mache das meiste auf dieser Plattform der Vorsitzende Thomas Walz. Dennoch: Bis zur JHV am 10. März waren 315.500 Besucher auf der Seite, das sind seit 2012, als sie installiert wurde, durchschnittlich 60.000 pro Jahr — das zeige doch, dass die Seite ange-nommen werde, betont Vorsitzender Thomas Walz.

Es gab die Anregung aus der Runde, ob man den Verein nicht über Facebook oder andere soziale Medien für berufsständisch Interessierte bewerben solle. Mitglied Carlos Vogel meinte, man sollte auf keinem Fall in der heutigen Zeit nur die „alten Wege“ der postalisch-schriftlichen Form wählen, sondern könne durchaus mal eine Online-Umfrage per Kom-mentarfunktion wählen.

Werner Rabe warnt davor, Facebook zu überbewerten, wo jeder, wann auch immer er/sie will, seinen Senf absondern könne.

 

Top 21 – Helmut-Nachwuchs-Förderpreis

Hans Eiberle führt zum Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreis aus, dass er - zum ersten Mal 2002 - nun zum 17. Mal stattfinde. Höchstalter für die Teilnahme sei 32 Jahre, man müssen allerdings überlegen, ob man das Alter nicht senken wolle, da es immer jüngere Bewerber gebe, wie diesmal etwa eine 22-Jährige.

Eiberle betont, dass sich nach dem Ausscheiden von Michael Gernandt aus der Jury sich kleine Veränderungen ergeben haben. In Philipp Crone, zwar bei der SZ für Gesellschafts-

themen zuständig, aber zweimaliger Hockey-WM-Welt-meister, habe man einen Kollegen, der den Sport als Athlet und Journalist kennt, gewinnen können.

 

Top 22 – VMS-Stipendium

Hans Eiberle teilt mit, dass das Stipendium für 2018 an Zita Zengerling gehe. Die 22-Jährige sei Masterstudentin der DJS.

 

Top 23 – Jahresabschluss-Veranstaltung (Nikolaus)

Vorsitzender Thomas Walz teilt mit, dass auch 2018 die Nikolaus-Feier wieder in bewährter Weise in der Trattoria da Fausto stattfinden werde.

 

Top 24 – Anträge

Schriftliche Anträge waren keine eingegangen.

Dem stv. Fotografensprecher Matzke fragt, inwieweit die Anträge der Neuaufnahmen geprüft würden. Es geht ihm darum, dass vor allem im Bereich der Fotografie sich immer wieder neue Kollegen drängten, die das Gesamte verwässerten. Thomas Walz bestätigt für den Aufnahmeausschuss, dass jede/r, der einen Presseaus-weis beantrage, genau geprüft würde und er entkräftet auch die Befürchtung von Stefan Matzke, dass gegebenenfalls Leute bürgen dürften, die eventuell nicht einmal selbst fünf Jahre Mit-glied im VMS seien.

 

Top 25 – Verschiedenes

Josef „Joe” Langer, Generalsekretär von Sports Media Austria, überraschte den Vorsitzen-den Thomas Walz nicht nur mit einem Zenterling Speck (boarisch: Gselchts), sondern lädt die VMS-Spitze auch zur SMA-Tagung vom 6. bis 9. Mai 2018 nach Kuf-stein und Inns-bruck ein.

Langer erläutert auch, warum es nun doch zur Absage des AIPS-Kongresses in Antalya gekommen und dieser nun an Belgien mit Austragungsort Brüssel vergeben worden sei. Ausschlaggebend war wohl, dass bei der türkischen Regierung durchgesickert sei, das AIPS-Gremium würde eine Petition bezüglich der mit Füßen getretenen Pressefreiheit in der Türkei veröffentlichen.

 

gez. Margit Conrad, Protokollführerin

gez. Thomas Walz, 1. Vorsitzender

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Münchener Straße 101 (24.5 Süd/ EG)

85737 Ismaning

T 0170 2268029 

info(at)vms-sportjournalisten.de

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

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