Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Vor 50 Jahren: Milbertshofens Handballer erstklassig

(21. März 2020) - Vor 50 Jahren, am 22. März 1970, stieg der TSV Milbertshofen in die Handball-Bundesliga auf. Die Mannschaft, die zehn Jahre zuvor noch in der A-Klasse gespielt hatte, gewann das entscheidende Aufstiegsspiel gegen die SG Dietzenbach 18:13. Spielertrainer Hans Moser, mit der rumänischen Nationalmannschaft zweimal Weltmeister gewesen, im Aufstiegsjahr 33 Jahre alt, erzielte sieben Tore. Berichte: Archiv

  Torhüter der SG Dietzenbach war Ulrich Backeshof. Der wurde 17 Jahre später Präsident des TSV Milbertshofen. Während seiner Amtszeit (bis 1994) gewann die Mannschaft den Europacup der Pokalsieger. Das kostete. Der TSV Milbertshofen häufte sieben Millionen Mark Schulden an und musste durch die Stadt München finanziell gerettet werden. In der Saison 2019/20 spielt die Männermannschaft in der Bezirksliga.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/tsv-milbertshofen-der-knueppelharte-kern-1.4853579

Rechtliche Situation ist dramatisch

Wo Freie Journalisten Unterstützung finden

(20. März 2020) - Abgesagte Veranstaltungen, entgangene Aufträge, ausbleibende Hono-rare: Die Corona-Pandemie greift tief in den Arbeitsalltag aller Medienschaffenden ein. Viele freiberuflich Tätige sind von heute auf morgen ohne Einnahmen. Die Bereitschaft der Politik zu schneller, unbürokratischer Hilfe ist parteiübergreifend hoch – etablierte Hilfsprogramme fehlen allerdings (noch). Was Betroffene jetzt tun können:
  Dirk Feldmann berät den VDS seit vielen Jahren in juristischen Fragen rund um die Themen Medien- und Arbeitsrecht. Präsidium und Mitglieder schätzen die besonnene, sachliche Art des Hamburger Anwalts. Umso alarmierender liest sich der Satz, mit dem er seine Einschätzung der Lage einleitet: „Das Statement zur aktuellen rechtlichen Situation der Freien Journalisten fällt leider dramatisch aus.“
  Die Situation ist unübersichtlich. Derzeit werden fast stündlich neue Informationen oder Entscheidungen veröffentlicht, von denen auch VDS-Mitglieder profitieren können. Wir geben hier Antworten auf einige wichtige Fragen und haben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – eine Liste von Informationsquellen und -sammlungen zusammengestellt, basierend auf unserem Kenntnisstand vom Abend des 18. März 2020. Erfahren wir Neues, werden wir den Text aktualisieren. Weiter https://www.sportjournalist.de/

Stimmungsvolle Sportlerehrung

Die Landeshauptstadt München ehrte im Alten Rathaussaal ihre erfolgreichen Sportlerin-nen und Sportler des Jahres 2019 in stimmungsvoller Atmosphäre.

(22. Februar 2020) - Über 200 Sportlerinnen und Sportler hatte die Stadt München in den Saal des Alten Rathauses gebeten. Sie wurden von Verena Dietl (SPD), in Vertretung von Bürgermeisterin Christine Strobl, für ihre Erfolge im Jahr 2019 geehrt. Die Vielfalt des Sports in München zeigte sich, vom Unterwasserhockey über den vietnamesischen Kampf-sport Vovinam Viet Vo Dao bis zu den deutschen Basketball- und Fußballmeistern vom FC Bayern. 

Moderator Markus Othmer mit Danilo Barthel, deutscher Meister mit den Basketballern des FC Bayern München, FCB-Meisterfußballer Niklas Sühle und Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Mayer.                                                                                         FOTOS: MARTIN HANGEN

Faszination Sportfotografie

Adam Pretty (VMS) gewinnt zum zweitenmal den Sven-Simon-Preis

(18. Februar 2020) - Der in München lebende Australier Adam Pretty (42), Fotograf bei Getty , wurde am Montag in Hamburg mit Sven-Simon-Preis für das „Sportfoto des Jahres 2019“, das die WELT AM SONNTAG verleiht. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Pretty (Foto) ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten, der herzlich gratuliert.

  Sein Foto „Fokus“ zeigt die Kletterin Amy Dunlop an einer Felswand in China. Pretty schoss es um fünf Uhr früh, mit den ersten Sonnenstrahlen. Die spürbare Gefahr am Rande des Abgrundes, die Kraft der Athletin, die Schönheit der Land-schaft, das Spiel der Farben, macht dieses Foto für die Jury unter Vorsitz von Axel Sven Springer so besonders. Springer: „Ich bin sehr stolz darauf, welchen Stellenwert dieser Preis in der Fotografenszene hat. Dass die Jury mit einer so großen Begeisterung bei der Sache ist, ist ein Beleg für die hohe Qualität des Sven-Simon-Preises.“

  Matthias Hangst (Karlsruhe) belegte mit „Emotionen“, einem Foto vom Tennis, den zwei-ten Platz. Dritter wurde Robert Michael (Dresden) mit „Im Wasser“, das Kanu-Olympiasie-ger Tom Liebscher beim Training auf der Elbe zeigt. 5. Alexander Hassenstein mit "Welt-trainer" Jürgen Klopp. 6. Adam Pretty "Eisbach", Surfer in München.

  Für Adam Pretty ist es der zweite Sieg nach 2013. Im Vorjahr gewann Alexander Hassen-stein, auch er Mitglied im VMS.

  Der Sven-Simon-Preis wird jährlich zum Gedenken an Axel Springer jr., den ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer, verliehen. Er war unter dem Pseudonym Sven Simon profes-sioneller Fotograf, gründete seine Agentur in München und gewann viele renommierte Prei-se und errang internationale Anerkennung. Im Januar 1980 starb der ehemalige Chefre-dakteur der WELT AM SONNTAG im Alter von 38 Jahren durch Freitod.

  Zu den Juroren zählten Persönlichkeiten aus dem Sport, u.a. Dirk Nowitzki, Nico Rosberg, Franziska van Almsick, Martin Kaymer, Katarina Witt, Heiner Brand, Birgit Fischer, Franz Beckenbauer, Maria Höfl-Riesch, Stefan Blöcher, Bernhard Langer und Rosi Mittermaier.

https://www.welt.de/sport/article205890345/Sven-Simon-Preis-Sportfoto-des-Jahres-Gefahr-Kraft-und-grenzenlose-Schoenheit.html

Von rechts: Ronald Reng, Autor der Biografie von Robert Enke, Martin Amedick, ehema-liger Fußball-Bundesligaspieler, Stadion-Wirt Holger Britzius, Teresa, Witwe von Robert Enke, Dr. med Tobias Freyer, Chefarzt der Parkklinik Wiesbaden, Stadion-Wirt Michael Jachan.                                                                                         FOTO: THOMAS WALZ

"Was passiert, wenn das rauskommt?"

Die Angst des depressiven Fußballprofis vor der Öffentlichkeit

(13. Februar 2020) – Pelé leidet darunter, Michael Phelps, der als Schwimmer 23 Goldme-daillen sammelte, und Sebastian Deisler, einst als Fußballspieler als Jahrhunderttalent ge-priesen.

  Auch Martin Amedick (37), der für Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt in der Bun-desliga spielte, durchlitt eine Depression. Amedick sitzt auf dem Podium im „Stadion“ in der Münchner Schleissheimer Straße, das 2019 von der Deutschen Akademie für Fußballkultur als Fußballkneipe des Jahres 2019 ausgezeichnet wurde. Er spricht über „die große Angst vor dem Tag, Antriebslosigkeit, Leere, Gefühlslosigkeit, Ohnmacht, innere Zerrissenheit“. Er sagt: „Meine Frau hat die Sporttasche gepackt, ich konnte es nicht.“ Amedick, Innenver-teidiger und Manschaftskapitän: „Mir war egal, ob wir gewonnen oder verloren haben.“

  Neben ihm sitzt Teresa, die Witwe von Robert Enke, der sich 2009 durch Schienensuizid das Leben nahm, zwei Tage, nachdem er im Spiel gegen den Hamburger SV zum letzten Mal im Tor von Hannover 96 gestanden hatte. Auch sie hat diesen Verlust von Empathie beobachtet: „Es war Robert egal, ob er das Spiel gewinnt oder verliert. Das hat mich er-schreckt.“

  Außerdem bei der Diskussion dabei: Dr. med. Tobias Freyer, Chefarzt der Parkklinik Wiesbaden, einer der profiliertesten Fachärzte Deutschlands in der psychiatrischen Be-handlung von Leistungssportlern. Und als Moderator Ronald Reng, Autor der preisgekrön-ten Biographie von Robert Enke. Reng ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

  Sie engagieren sich für die Robert-Enke-Stiftung robert-enke-stiftung.de, eine gemein-same Gründung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), des Ligaverbands (DFL) und Han-nover 96. Deren Ziele sind die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression beziehungsweise Kinder-Herzkrankheiten und der Erforschung oder Behandlung dieser Krankheiten dienen. Vorstandsvorsitzende ist Teresa Enke. Über die Social Media Plattform Facebook betreibt die Stiftung Aufklärungs-arbeit, um die Krankheit Depression zu enttabuisieren. 73 Sportpsychologen sind über das Netzwerk der Enke-Stiftung erreichbar.

 

Die Depression kann jeden treffen

 

  Die Depression, mutmaßlich eine Stoffwechselerkrankung, kann jeden treffen. Laut Freyer erkranken daran jährlich vier Millionen Deutsche. Sport schütze vor Depressionen, aber die Anzahl der Erkrankten sei im Leistungssport genau so hoch wie bei der Allgemeinheit. Man müsse eine Depression nicht zwingend behandeln, mehr als 50 Prozent würden nach sechs Monaten abklingen.

  Und wie verhält sich die andere Hälfte? Wer in der Öffentlichkeit steht, hat ein zusätzli-ches Problem. Amedick: „Man fragt sich: Was passiert mit meiner Karriere, wenn das raus-kommt? Es hat ein Jahr gedauert, bis ich Hilfe in Anspruch genommen habe.“ Ein halbes Jahr war er weg. „Von Mitspielern wurde ich nicht darauf angesprochen.“ Ausnahme Stefan Aigner, „der war in seinem Umfeld selbst betroffen“.

  Dr. Freyer und der SV Wehen-Wiesbaden (2. Bundesliga) haben einen Weg gefunden, um Spielern die Angst zu nehmen. Sie können sich bei dem Arzt Rat holen, ohne dass das ihr Arbeitgeber erfährt. Der bezahlt die Honorare, auf den Rechnungen steht kein Name..

  Martin Amedick studiert Psychologie an der Unversität Bielefeld, er will Sportpsychologe werden. Er besucht für die Stiftungsarbeit Profivereine, bei denen er über die Krankheit Depression spricht.                                                                                            Hans Eiberle

Zwei Preise für Alexander Hassenstein

2. Platz für Adam Pretty in der Kategorie Portfolio/Sportreportage

(1. Februar 2020) - Alexander Hassenstein (Jahrgang 1971) aus Erding, der für Getty

Images fotografiert, reiht Erfolg an Erfolg. Der Sportfotograf gewann beim "Sportfoto des Jahres", veranstaltet vom Kicker in Kooperation mit dem Verband Deutscher Sportjour-nalisten (VDS), belegte er mit dem Foto „Alles in der Hand: Weltmeister ganz oben“ (Foto oben), den 2. Platz und gewann in der Kategorie "Portfolio" mit einer Schwarzweiß-Kollek-tion. Der Verein Münchner Sportjouralisten (VMS) gratuliert seinem erfolgreichen Mitglied.

  Im Vorjahr hatte Hassenstein den Sven-Simon-Preis gewonnen, den am höchsten dotier-ten deutschen Sportfoto-Wettbewerb.

  VMS-Mitglied Adam Pretty wurde Zweiter in der Kategorie "Portfolio" mit Fotos vom Sport-klettern.

  Das „Sportbild des Jahres“ gelang dem Berliner Sebastian Wells (23). Über sein Foto „Der Schrei“ sagt er:"Am 2. November kommt es zum ersten Bundesliga-Derby zwischen den Berliner Klubs Union und Hertha. Sebastian Polter hat per Foulelfmeter zum entscheiden-den 1:0 getroffen und rennt zum Fanblock. Zwischen der Torauslinie und den Zuschauer-rängen fange ich den emotionalen Jubel von Trimmel, Polter, Ujah und Subotic ein. Dieses Motiv lebt von der seltenen Nähe zu den Spielern und diesem kurzen Moment des unkon-trollierten Schreies."

 Adam Pretty: Klettern in China. "

 Amy Dunlop of Australia chalks up while climbing "Moon Walker 5.12d" on Moon Hill in Yangshuo China. Chalk is used to give a climbers hands grip and friction, and to stop them slipping off holds when sweating. This route is really long and "pumpy" (steep) and requires lots of power and stamina as well as overcoming the  "fear factor" as it is often pretty exposed and high off the ground which helps build mental strength.

 Yangshuo ist ein Kreis mit einem gleichnamigen Urlaubsort in der südchinesischen Region Guangxi.

Kategorie 1
„Sport Allgemein: Action“
1. Preis: Marijan Murat – „Beat it!“ (VSW)
2. Preis: Alexander Hassenstein – „Alles in der Hand: Weltmeister ganz oben“ (VMS)
3. Preis: Alexander Keppler – „Wurfgespenst“ (VSW)
Kategorie 2
„Sport Allgemein: Feature / Impressionen / Emotionen“
1. Preis: Matthias Hangst – „Schaulaufen“ (VSW)
2. Preis: Matthias Hangst – „Emotionen“ (VSW)
3. Preis: Lukas Schulze – „Nightlife“ (VWS)
Kategorie 3
„Unsere Amateure. Echte Profis“ / „Amateur- und Jugendfußball“
1. Preis: Robert Michael – „Mit Bauchgefühl“ (SSV)
2. Preis: Markus Ulmer – „Ballfischen“ (VSW)
3. Preis: Robert Michael – „Ab unter die Dusche“ (SSV)
Kategorie 4
„Fußball allgemein“
1. Preis: Marvin Ibo Güngör – „Trophy Lift“ (VNS)
2. Preis: Robert Michael – „Augen zu und durch“ (SSV)
3. Preis: Anke Wälischmiller – „Feier“ (VWS)
Kategorie 5
„Portfolio / Sportreportage“
1. Preis: Alexander Hassenstein – „Die Krone im Zirkus“ (VMS)
2. Preis: Adam Pretty – „Klettern“ (VMS)
3. Preis: Moritz Müller – „Tanzkunst“ (VWS)
Preisgeld
– Gesamtwert: 30.000 Euro
– „Sportfoto des Jahres“: 5000 Euro
– jede der fünf Kategorien: 5000 Euro

Referent/in PR und Medien (m/w/d) gesucht

Die MÜNCHEN MARATHON GmbH ist ein anerkanntes Sportmarketing-Unternehmen. Unser Flaggschiff ist der GENERALI MÜNCHEN MARATHON, der mit knapp 22.000 Teilnehmern zu den Top-Ten der größten Marathons in Deutschland zählt und zunehmende internationale Bedeutung erfährt.
Seit über 20 Jahren sind wir Spezialist für die Planung, Organisation und Durchführung von Sportgroßveranstaltungen. Darüber hinaus bieten wir für Kunden und Unternehmen Service- und Gesundheitsangebote sowie Sponsoring- und Eventkonzepte an.
Wir leben diese Aktivitäten mit Leidenschaft und unsere Projekte verkörpern authentisch die Passion für den Sport. Unser Anspruch ist es, die Beratung, Kommunikation und 
Eventumsetzung hinsichtlich Qualität, Kreativität und Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau 
anzubieten.
Zur Erweiterung unseres motivierten Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n 
Referent/in PR und Medien (m/w/d) , der verantwortungsvoll an der Verwaltung, Organisation und Administration mitwirkt.

PR-Medien Stellenanzeige.pdf
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Zeitungsmarkt uneinheitlich

(21. Januar 2020) - Die Quartalsbilanz der überregionalen Zeitungen fällt laut MEEDIA durchmischt aus. Springers "Bild", "Welt" und "Bild am Sonntag" verloren erneut mehr als 10 Prozent der Abos und Einzelverkäufe im Vergleich zum Vorjahr, das "Neue Deutsch-land" sogar mehr als 15 Prozent. "Handelsblatt", "taz" und "Die Zeit" kamen glimpflich da-von. "Die Zeit" liegt sogar über Vorjahr - dank deutlich gesteigerter ePaper-Abos.

 

Die Münchner Zeitungen (4/19), laut Erhebung IVW:

Süddeutsche Zeitung 330.222 (+ 3.611), davon 77.943 ePaper - Münchner Merkur 227.272 (-216) - tz 98.116 (-1.974) - Bild 64.311 (-1.034) - Abendzeitung 40.556 (-1.085).

Stipendium 2020/21 des VMS

(20. Dezember 2019) - Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) vergibt zum 10. Mal sein Stipendium (April 2020 bis März 2021). Es ist Studierenden der Bereiche Journalismus (DJS), Kommunikationswissenschaft (IFKW), Sport, Medien und Kommunikation (TU an der ZHS) und anderen vorbehalten, die im Raum Oberbayern/südöstliches Niederbayern (Passau) studieren und gleichzeitig sportjournalistisch tätig sind.

  Das Stipendium beträgt 3.000 Euro und wird in monatlichen Raten von 250 Euro gezahlt, beginnend im 2. Quartal 2020.

  Ausschreibung: Stipendium

Coaching-Projekt für junge Journalisten

(18. Januar 2020) - Internationaler PresseClub München e.V. und Nachwuchsjournalisten in Bayern e.V. bieten

Coaching-Projekt für junge Journalisten ab Mai 2020.

Lernen von den Profis. Lernen durch Kontakte. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist der Einstieg in den Journalismus schwer. Doch wie kommen gerade Anfänger an die Ent-scheider in der Branche heran?

Ein Platz beim Mentoringprojekt von PresseClub München e.V. und den Nachwuchsjour-nalisten in Bayern (NJB e.V.) ist eine vielversprechende Möglichkeit. Rund ein Dutzend junge Journalisten und Journalistinnen lassen sich ein Jahr lang von einem Medienprofi aus dem PresseClub auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Das Programm wird ergänzt durch ein umfangreiches Fortbildungsprogramm - eine ideale Vorbereitung für die Bewer-bung auf ein Volontariat.

Die Voraussetzungen:

  • Erste Erfahrungen durch Praktika in den Medien

  • Unter 30 Jahren

  • Optimaler Zeitpunkt: Während des Studiums

  • Wohnsitz Bayern, möglichst München

  • Verpflichtende Teilnahme am Fortbildungsprogramm

  • Fristgerechte Bewerbung bis spätestens 01. März 2020

 

Online-Bewerbung und weitere Infos unter „Mentoring“ auf der Homepage des PresseClubs

http://www.presseclub-muenchen.de

Kontakt:

Elia Treppner

Projektleitung Mentoring

PresseClub München e.V.

treppner@presseclub-muenchen.de

www.facebook.com/elia.treppner

Christoph Netzel bleibt BR-Sportchef

(19. Dezember 2019) – Christoph Netzel (54) bleibt Leiter des Pro-grammbereichs „Sport und Freizeit“ des Bayerischen Rundfunks. Sein Vertrag wurde verlängert, er läuft bis zum 30. Juni 2025. Der Nachfolger von Klaus Kastan und Werner Rabe, der im Juli 2018 seine derzeitige Position übernahm, ist seit zwei Jahrzehnten für den BR-Sport tätig. Bevor er nach Bayern wechselte, war er beim Südwestrundfunk (SWR) beziehungs-

weise dem Süddeutschen Rundfunk (SDR) beschäftigt.    

                                                          Foto: BR/Markus Konvalin

Pit Gottschalk Chefredakteur von SPORT1

(12. Dezember 2019) – Pit Gottschalk ist ab Januar 2020 ge-samtverantwortlicher Chefredakteur von SPORT1. In dieser neu geschaffenen Funktion wird er die redaktionelle Gesamt-verantwortung für sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Audio- und Social-Media-Angebote von Deutschlands führender 360°-Sportplattform tragen.

  Zu seinem Aufgabenbereich zählen insbesondere die struk-turelle, personelle und prozessuale Aufstellung und die noch engere Zusammenführung der Redaktion sowie die inhaltliche Optimierung der redaktionellen Angebote von SPORT1.

  Gottschalk, der auch mal bei der Münchner Abendzeitung beschäftigt war, arbeitete zwei Jahrzehnte lang für Axel Springer, unter anderem als Chef-redakteur von Sport Bild und Büroleiter beim Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner. Zu-letzt war Gottschalk Chefredakteur Sport bei der Funke Mediengruppe in Essen. Als Con-sultant hat er Medienhäuser bei der Online-Integration in Redaktionen beraten, unter ande-rem im Rahmen des internationalen Facebook Accelerator Programms, und im Sport sei-nen Newsletter-Service Fever Pit’ch aufgebaut. Der Fußball-Newsletter Fever Pit’ch wird als Morning Briefing des SPORT1 Chefredakteurs fortgeführt.

https://www.sport1.de/unternehmen/pit-gottschalk-wird-neuer-chefredakteur-von-sport1

Doppelsieg für Alexander Hassenstein

Der Fotograf beim Wettbewerb Bayern Foto erfolgreich

(5. Dezember 2019) – Alexander Hassenstein gewinnt Preise in Serie. Gleich zweimal wurde er dieser Tage beim Wettbe-werb Pressefoto Bayern" ausgezeichnet, den der Bayerische Journalistenverband (BJV) mit Hilfe von Sponsoren und dem Bayerischen Landtag ausgeschrieben hatte.

  Hassenstein, der für die Agentur Gettyimages und andere arbeitet, siegte in den Kategorien Sport und Serie. Sein Foto mit dem Titel „Biathleten ganz oben“ entstand bei der Welt-meisterschaft 2019 in Östersund (Schweden). Der Fotograf, Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), hatte wieder einmal eine unge-wöhnliche Perspektive gewählt. „Ich habe den Staffelstart der Männer vom Turm aus foto-grafiert.“ Die Jury lobte die Aufnahme als „filigranes Marionettenspiel“.

  In der Kategorie Serie gewann Hassenstein mit einer Bilderreihe, entstanden beim letzten Kampf der Kickboxerin Marie Lang im Circus Krone. Hassenstein fotografierte in Schwarz-weiß, als Hommage an seine Kollegen vergangener Tage. „Ich denke, das hat die Dirty-Atmosphäre gut rübergebracht.“ Die Jury fand das auch und nannte Hassensteins Arbeit eine „geradezu klassische anmutende Reportage“.

  Der VMS gratuliert seinem erfolgreichen Mitglied herzlich und dankt für die Überlassung seiner prämierten Fotos.

  Gesamtsieger bei „Pressefoto Bayern“ ist der 24-jährige Jan Staiger. Für ihn war es der erste größere freie Auftrag, als er mit Kollegen der Süddeutschen Zeitung den Politiker Manfred Weber (CSU) auf Eurowahlkampftour durch mehrere Länder begleitete. Der ge-bürtige Nürnberger hatte sein Foto in der Kategorie Newcomer eingereicht.

https://www.bjv.de/news/eine-welt-ohne-pressefotografen-waere-eine-traurigere-welt

Instagram:

https://www.instagram.com/alexanderhassenstein/?hl=de

                                                                                                             FOTO: PAUL ZIMMER

Doris Henkel ausgezeichnet

Davis Cup Media Award für Verdienste um Berichterstattung

(29. November 2019) – Herzlichen Glückwunsch, Doris Henkel. Die Sportjournalistin mit Schwerpunkt Tennis wurde beim Davis Cup in Madrid für ihre Verdienste um die Bericht-erstattung über den Tennis-Mannschaftswettbewerb mit dem Davis Cup Media Award aus-gezeichnet.

  David Haggerty, Präsident des Tennisweltverbandes ITF (Foto l.), und Gerard Piqué (r.), Fußballprofi beim FC Barcelona, überreichten den Preis. Piqués Investmentfirma Kosmos hat die Rechte am Davis Cup erworben, der zum ersten Mal in Turnierform ausgespielt und von der spanischen Mannschaft gewonnen wurde.

  1987 berichtete Henkel aus Paris erstmals über ein Grand Slam Turnier. Es war ein traumhafter Einstand, denn Steffi Graf gewann ihren ersten Titel. Wimbledon 2016 war für Henkel das 100. Grand Slam Turnier.

  Die freie Journalistin Doris Henkel, früher Sportredakteurin bei der Süddeutschen Zeitung, ist vor zwei Jahren von München nach Hamburg übersiedelt. Sie ist seit 1978 Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

Immer mehr ePaper der Tageszeitungen

Münchner Zeitungsmarkt: - SZ 337.732, MM 227.056 Exemplare

(1. Dezember 2019) – Die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw), Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW) ist ein Verein mit Sitz in Berlin. Dieser wird von den Medien-unternehmen, den Werbung treibenden sowie den Werbe- und Media-Agenturen in Deutschland unterhalten. Inhalt ihrer Tätigkeit ist das Sammeln und Prüfen von Daten und deren Bereitstellung für die Leistungskontrolle von Werbeträgern (Vergleichsdaten).

  Die Auflagenentwicklung am deutschen Pressemarkt verlief im 3. Quartal 2019 unein-heitlich. Die Tageszeitungen konnten den Rückgang der verkauften Auflage gegenüber dem Vorjahr erneut begrenzen.

  Bei den  Wochenzeitungen lagen die Gesamtverkäufe über dem Ergebnis des Vorquar-tals.

  Für die Publikumszeitschriften und die Titel der Fachpresse sind höhere Auflagenrück-gänge als in der ersten Jahreshälfte zu verzeichnen.

  Die Kundenzeitschriften konnten einen deutlichen Anstieg ihrer Gesamtverkäufe erzielen.

  Die ePaper-Verkäufe steigen kontinuierlich weiter an: Bei den Tageszeitungen ist jedes zehnte verkaufte Exemplar ein ePaper.

  Die Tageszeitungen einschließlich der Sonntagsausgaben und Sonntagszeitungen ver-kauften im 3. Quartal des laufenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 14,99 Mio. Exemplare und damit 4,07 Prozent weniger als im Vorjahr (3/2018: 15,63 Mio. Stück). 

  Weiter deutlich im Plus liegt der Anteil von ePaper-Ausgaben an den Gesamtverkäufen der Tagespresse. Mit insgesamt rund 1,57 Mio. verkauften elektronischen Exemplaren wer-den aktuell gegenüber dem Vorjahr ein Sechstel mehr digitale Zeitungsausgaben vertrie-ben (3/2018: 1,34 Mio. täglich verkaufte ePaper).

  Auf dem Münchner Zeitungsmarkt verkaufte die Süddeutsche Zeitung im 3. Quartal täglich durchschnittlich 337.732 Exemplare, 3.494 weniger als im 2. Quartal. Abo: 238.113. Der Anteil der elektronischen Zeitungen (e-paper) stieg auf 76.406 Exemplare.

  Münchner Merkur: Verkauf 227.056 Exemplare (-1.539), davon 11.235 e-Paper. Abo 200.334.

  tz: Verkauf 100.090 (-1.744), Abo 29.512.

  Bild: Verkauf 64.311 (+67), Abo 841.

  AZ: Verkauf 41.641 (-93), Abo 18.024.

 

Auflagenentwicklung im 3. Quartal 2019:

 

http://www.ivw.de/sites/default/files/pm_auflagenstatistik_20193.pdf

Miroslav Klose (r.) und sein Biograf Ronald Reng.                           FOTO: PIPER VERLAG

MIRO

Ronald Reng präsentiert seine Biografie von Miroslav Klose

(21. November 2019) - Ronald Reng hat wieder ein Buch geschrieben: MIRO – die Bio-grafie des Fußballspielers Miroslav Klose. Es ist das Dreizehnte seit 2011. In der rappel-vollen Münchner Fußballkneipe „Stadion“ hat er sein Werk präsentiert, gemeinsam mit Klose.

  „Präzise recherchiert, informativ, spannend und zugleich literarisch erzählt, klug und nie langweilig.“ So hat die Jury über Rengs Arbeitsweise geurteilt, als sie ihm 2013 den NDR Kultur Sachbuchpreis zuerkannte für das Buch „Spieltage, die andere Geschichte der Bun-desliga“. Erzählt am Beispiel des Spielers und Trainers Heinz Höher; er ist vor drei Wochen gestorben.

  Diese Einschätzung gilt auch für die MIRO-Biografie, für die Reng sogar im Vatikan re-cherchierte und mit Georg Gänswein sprach, dem Kurienerzbischof der römisch-katholi-schen Kirche, Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI, als er über Kloses Engagement bei Lazio Rom schrieb.

  Miroslav Klose erwies sich im „Stadion“ als Gesprächspartner mit trockenem Humor. Wie er über seine Zeit mit Luca Toni und Frank Ribéry im Münchner Hotel Vier Jahreszeiten erzählte, löste Lachsalven aus. Klose sprach damals deutsch, polnisch und ein paar Worte englisch; vom Französischen, das er als Kind während seines Vaters Engagement als Fuß-ballprofi beim FC Auxerre gelernt hatte, war nichts geblieben. Toni sprach italienisch, pas-sabel englisch, Ribéry sprach nur französisch (Buch ab Seite 274).

Klose war von seinem neuen Arbeitgeber FC Bayern im Hotel einquartiert worden, weil sei-ner Frau Sylwia 4.000 Euro Monatsmiete für ein Haus abenteuerlich erschienen. Klose sagt, das seien die drei schönsten Monate seiner Zeit als Fußballer gewesen.

 

Der Arbeiter und das Model

 

  Miroslav Klose war beim FC Bayern gelandet, weil Manager Uli Hoeneß nach Abwägung, ob es sinnvoller sei, Luca Toni oder Miroslav Klose vom SV Werder Bremen zu verpflich-ten, laut Klose entschied: „Dann nehmen wir beide.“ Die Aufgabenverteilung sei dann so gewesen: „Ich war fürs Arbeiten da, der Andere war Model.“ Den Italiener wies er an: „Luca, bleib' bitte im Sechzehner, außerhalb kann man dir nicht zuschauen.“

  Eine Karriere wie die des Miroslav Klose ist heute undenkbar. Mit sieben Jahren als pol-nischer Spätaussiedler aus Opole (Oppeln) nach Deutschland gekommen. In der Schule mangels Sprachkenntnissen um zwei Klassen zurückgestuft. Lehre als Zimmermann, Hob-byfußballer, mit 20 noch für die SG Blaubach-Diedelkopf bei Kusel gespielt, am Rande des Saar-Nahe-Berglands, fernab vom großen Fußball: Bezirksliga Westpfalz (siebte Liga).  

  Danach FC 08 Homburg, zweiten Mannschaft, Verbandsliga (5.Liga) und Regionalliga-Mannschaft (3. Liga). Dann aber, so Klose, „ging's ratzfatz“: 1. FC Kaiserslautern, Amateur-mannschaft, im April das erste Spiel in der Bundesliga, als Einwechselspieler, kurz bevor er 22 Jahre alt wurde.

  Und trotzdem: Weltmeister 2014, Rekordtorschützen der Nationalmannschaft (71 Treffer) und der WM-Turniere (16). Er trug die Nummer 11 auf dem Trikot. Als die nach seinem Rücktritt Bellarabi zugewiesen wurde, habe er beim DFB angerufen: „Der nicht“. Die 11 bekam Reus, das passt.

  Klose spielte für den 1. FC Kaiserslautern, Werder Bremen, den FC Bayern München und Lazio Rom, war deutscher Meister und Pokalsieger, italienischer Pokalsieger. Reng hat den bemerkenswerten Lebensweg nachgezeichnet, gewürzt mit vielen Anekdoten und auch deshalb ohne Längen. Ein Lesevergnügen.

  Jetzt ist Miroslav Klose Trainer der U 17 des FC Bayern, da sei er „noch ein bisschen in der Lernphase“. Und hat so seine Probleme mit dem Nachwuchs - kein Wunder angesichts seiner Biografie. Er versuche, „Leidenschaft zu vermitteln“, musste aber feststellen: „Die wollen nur Spaß haben, sie sind ein bisschen materialistisch veranlagt. Was für ein Auto fährst du? Was für eine Uhr hast du? Wie teuer ist die? Und sie haben wenig Freizeit. Aber wenn man wie die Jugendlichen heute bis 16 Uhr Schule hat, killt das die Freude."

  Klose zweifelt noch. „Fußballlehrer – ich weiß nicht ob ich das schaffe.“ Uli Hoeneß zwei-felt nicht. Im Buch MIRO sagt der Ehrenpräsident des FC Bayern über Klose: „Ich traue ihm zu, dass er mal eine Bundesligamannschaft trainiert. Er hat absolutes Fachwissen, einen hohen Ehrgeiz und ist ein gutes Vorbild. Das, was er erzählt, lebt er.“            Hans Eiberle

Über den Autor

  Ronald Reng (geb. 1970 in Frankfurt) studierte Politik und Kommunikationswissenschaf-ten an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde an der Deutschen Journa-listenschule ausgebildet und schrieb u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Von 1996 bis 2001 wohn-te und arbeitete Reng als Sportjournalist in England, danach lebte er in Barcelona, jetzt lebt er mit seiner Familie in Frankfurt und Bozen.

  2007 wurde er zum Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingela-den. 2010 schrieb er in Zusammenarbeit mit Teresa Enke die Robert-Enke-Biografie "Ro-bert Enke. Ein allzu kurzes Leben."

  Zwischen 2001 und 2010 wurde Ronald Reng, Mitglied des Vereins Münchner Sportjour-nalisten (VMS), siebenmal mit dem Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjourna-listen (VDS) für die beste Sportreportage des Jahres geehrt. 2010 wurde er mit dem Diet-rich Oppenberg-Medienpreis „für herausragende journalistische Beiträge zum Thema Lese-kultur“ ausgezeichnet.

  Sein Buch "Der Traumhüter" wurde 2004 in englischer Übersetzung Keeper of Dreams bei den British Sports Books Awards als Best Biography ausgezeichnet. Im November 2011 erhielt er in London für seine Biographie über Robert Enke die Auszeichnung William Hill Sports Book of the Year, die als „ältester und bedeutendster Sportbuchpreis der Welt“ gilt.  Reng war in 23 Jahren der erste Autor, der nicht auf Englisch schreibt, der mit dem Preis prämiert wurde. Zudem wurde seine Enke-Biographie in Großbritannien auch zum Football Book of the Year 2012 gekürt. Auch in Polen wurde das Werk 2015 von einer Fachjury zum „Sportbuch des Jahres“ gewählt. Das Buch ist in weitere Sprachen (u. a. Spanisch, Portu-giesisch, Niederländisch, Dänisch, Chinesisch) übersetzt worden.

  2013 erhielt er von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur für sein Werk "Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga" die Auszeichnung als Fußballbuch des Jahres.

Eine Jury, der unter anderem der Publizist und Fernsehmoderator Roger Willemsen ange-hörte, zeichnete das Werk mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2013 aus. Wie "Spieltage" wurde 2016 auch "Mroskos Talente" von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur als Fußballbuch des Jahres prämiert.

  Ronald Reng ist Mitglied der Jury des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung, den der VMS seit 2001 alljährlich ausschreibt.

FN-Preis für VMS-Mitglied Heike Gruner

(21. Oktober 2019) - Das Forum Nordicum (FN) feierte im Biathlonzenturm Antholz sein 40-jähriges Bestehen. Die internationale Interessengemeinschaft nordischer Skijournalisten hatte sich erstmals 1980 in Ramsau getroffen. Die Idee dazu hatten Bruno Moravetz (VMS), Werner Kirchhofer und der Wiener Willy Ahstl. Mit finanzieller Hilfe von Ausrüster-firmen und den veranstaltenden Kommunen entwickelte sich das Forum vom geselligen Treffen mit Erfahrungsaustausch zum Motor für bessere Arbeitsbedingungen an den Sport-stätten und in den Pressezentren sowie zu einem Kongress, auf dem sich der Internatio-nale Skiverband (FIS) und die Biathlon-Union (Bin) präsentieren. Am Forum in Antholz nah-men nach Angabe des Veranstalters 69 JournalistInnen aus zwölf Nationen teil.

http://www.forum-nordicum.info

Oben, v.l.: VMS-Mitglied und FN-Gründungsmitglied Werner Rabe, VMS-Mitglied Heike Gruner (Pressesprecherin des Bob- und Schlittensportverbands für Deutschland (BSD), ausgezeichnet mit dem Werner-Kirchhofer-Preis, Thorsten vom Wege, Organisator des FN, sein Vorgänger Uwe Jentzsch, Uwe Wicher, Jerzy Jakobsche, der ehemalige Präsident des Europäischen Sportjournalistenverbands (UEPS) und FN-Gründungsmitglied Hans Eiberle, ehemaliger Vorsitzender des VMS.

2015 VMS-Stipendiatin - 2019 Chefredakteurin

Marieke Reimann macht Karriere bei ze.tt der ZEIT

(7. Oktober 2019) - Marieke Reimann war am Sonntag, dem 6. Oktober 2019, Teilnehmerin an der Diskussion im Presseclub der ARD, Thema: Jugendkult statt Altenclub? Wie die Volksparteien ums Überleben kämpfen. 

Reimann (Jahrgang 1987), war während ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) und dem Stu-dium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München auch sportjournalistisch tätig und  2014/15 Stipendiatin des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Sie ist Chefredakteurin von ze.tt, dem Online-Magazin der ZEIT. Zielgruppe laut eigener Einschätzung: Generation Y, ze.tt richtet sich an "anspruchsvolle und gut ausgebildete junge Menschen zwischen Schulabschluss und erstem Job".

  Zeitgleich mit Reimann war Anna Dreher Stipendiatin, weil der VMS sich damals nicht zwi-schen zwei gleich qualifizierten Bewerberinnen entscheiden konnte und wollte.

  Von den bisher zehn VMS-StipendiatInnen sind sechs sportjournalistisch tätig. Anna Dreher ist Redakteurin im Ressort Sport der Süddeutschen Zeitung.

https://ze.tt/

https://mariekereimann.de/lebenslauf/

Welt Kompakt verschwindet vom Markt

Springer macht sich schlank für Investor KKR

(1. Oktober 2019) – Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner hatte mit dem geplanten Einstieg des US-Finanzinvestors Kohlberg Kravis Roberts (KKR) weitreichende Veränderungen für das börsennotierte Medienunternehmen angekündigt. Schon geht es ans Eingemachte.

Axel Springer senkt seine Geschäftsziele und will den Konzern neu aufstellen. Jobs in Redaktion und Verlag sollen wegfallen, die "Welt Kompakt" wird eingestellt.

 

https://meedia.de/2019/09/30/springer-gibt-details-zu-umstrukturierung-bekannt-bild-und-bams-ruecken-zusammen-welt-kompakt-wird-eingestellt/

 

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/2659243?cce=em5e0cbb4d.%3A8v753qPuSefV28uoL-aGAG&link_position=digest&newsletter_id=50928&toolbar=true&xng_share_origin=email

"Ski & Berge" - neues DSV-Mitgliedermagazin

(19. September 2019) – Zum Start in die Wintersaison 2019/20 erscheint das Mitgliedermagazin von DSV aktiv/Freunde des Skisports e.V. und dem Deutschen Skiverband (DSV) mit neu-em Titel und laut einer Pressmitteilung „in völlig neuem Look, optisch und inhaltlich generalüberholt und mit neuem Titel“: Bisher „DSV aktiv Ski & Sportmagazin“, ab 24. September 2019 „SKI & BERGE - Das DSV Magazin“. Die Erscheinungs

frequenz bleibt bei sechs Ausgaben pro Jahr, zwischen Ende September und Mitte April. Die Auflage: 175.000 Exemplare.

  „Durch die angepasste Erscheinungsweise haben wir die Möglichkeit, unsere Leser vom Saisonstart auf den Gletschern bis zum Saisonfinale im Frühjahr mit aktuellen Themen zu bedienen", erläutert Chefredak-teur Florian Schmidt (Foto), der weiterhin für das Magazin verantwortlich zeichnet. Er wech-selte im April 2019 von der Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, die bis zum 31.03.

2019 als Dienstleister für die Erstellung des Mitgliedermagazins verantwortlich war, zur DSV Marketing GmbH.

  „Wir bieten unseren Lesern und Kunden nun die geballte Ski- und Wintersport-Kompetenz aus einer Hand, denn DSV aktiv/Freunde des Skisports e.V. und der Deutsche Skiverband e.V. mit seiner DSV Marketing GmbH fungieren jetzt nicht mehr nur als Herausgeber, son-dern sind komplett für die Erstellung des Mitgliedermagazins verantwortlich", sagt Peter Schlickenrieder, Vorsitzender von DSV aktiv/Freunde des Skisports e.V. Schlickenrieder, Silbermedaillengewinner 2002 im Skisprint, ist seit 2018 Langlauf-Bundestrainer.

Stellenabbau bei Springer

Nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR

(16. September 2019) – Springer-Chef Mathias Döpfner hat nach dem Einstieg des Finanz-investors KKR die Streichung von Stellen angekündigt. „In Summe werden wir Arbeits-plätze abbauen“, sagte Döpfner der „Süddeutschen Zeitung“ in einem gemeinsamen Inter-view mit der Anteilseignerin Friede Springer und dem KKR-Europachef Johannes Huth. Auch in der Vergangenheit habe Springer immer wieder restrukturiert und Kosten ange-passt.

https://www.sueddeutsche.de/medien/springer-journalismus-doepfner-verlag-kkr-1.4601692?reduced=true

Verlage unterliegen Google

EuGH erklärt deutsches Leistungsschutzrecht für “nicht anwendbar”

(12. September 2019) - Deutsche Verlage haben im Streit mit Google um das Leistungs-schutzrecht eine Niederlage erlitten. Dem Europäischen Gerichtshof zufolge sei das 2013 eingeführte deutsche Leistungsschutzrecht rechtlich "nicht anwendbar". Die damalige Bun-desregierung habe versäumt, das Gesetz der EU-Kommission vorzulegen und notifizieren zu lassen.

https://meedia.de/2019/09/12/im-streit-der-verlage-gegen-google-eugh-erklaert-deutsches-leistungsschutzrecht-fuer-nicht-anwendbar/

„Content Marketing ist nie Journalismus“

Umsteiger Gunnar Jans: Von Print- zu Online gewechselt

(26. August 2019) – Gunnar Jans (Jahrgang 1968) kennt beide Seiten. Er war lange Print-journalist, jetzt ist er im Onlinebereich tätig. Jans volontierte bei Wir in Leipzig und dem Kölner Express, wo er bis 1995 als Redakteur arbeitete. Dann wechselte Jans zur Münch-ner Abendzeitung, deren Sportressort er nach einem Gastspiel (1999-2000) bei der Süd-deutschen Zeitung ab 2001 13 Jahre lang leitete. 2014-2015 verantwortete er bei der SZ den Digitalen Sport am Wochenende. 2016 wurde Jans Chefredakteur Sport und Sport-Business bei The Digitale der Deutschen Telekom sowie Chefredakteur ISPO.com. Seit 2018 ist er Head of Content (inhaltlicher Leiter) bei muenchen.de, dem offiziellen Portal der Stadt München.

  Für VMS INFO, das Jahresheft des Vereins Münchner Sportjournalisten, sprach Martin Volkmar, Chefredakteur Spox.com und Head of Portals Perform Germany, vor einem hal-ben Jahr mit Gunnar Jans. Jetzt befragte er Jans für sportjournalist.de des Verbands Deut-scher Sportjournalisten (VDS) zu seinen Erfahrungen im ersten Jahr bei muenchen.de. Volkmar ist Gründer und Sprecher des Arbeitskreises Online-Journalismus im VDS.

  Erläuterung: Content-Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, bera-tenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.

https://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Interviews/;3523-Serie_%E2%80%9EEinsteiger%2C_Aussteiger%2C_Umsteiger%E2%80%9C

Zum Schluss ein Interview mit Ottmar Hitzfeld

Die 72. Sendung von Joachim Days Dachau TV ist die letzte

(22. Juli 2019) - Die 72. und letzte Ausgabe der monatlichen Inter-netfernseh-Sendung „Dachau TV – Das Magazin nicht nur für Stadt und Landkreis“ ist online zu sehen unter www.dachau-tv.de .

  Zu sehen ist ein ausführliches Interview mit Ottmar Hitzfeld: Der 70-jährige Star-Trainer, der in Lörrach geboren wurde, heimste während seiner Laufbahn in 25 Jahren ebenso viele Vereinstitel ein. Er ge-wann, neben seinen Erfolgen in der Schweiz, zweimal die Cham-pions-League, den Weltpokal, 7-mal die deutsche Meisterschaft, 3-mal den deutschen Pokal und wurde u.a. 2-mal „Welttrainer des Jahres“. Der verheiratete Familienvater und Opa von drei Ekelkindern gibt beeindruckende Einblicke in viele Bereiche seines persönlichen Lebens (Kindheit, Familie, aktiver Fußbal-ler, Trainer und Gesundheit) und nimmt Stellung zu nationalen und internationalen The-men.

  Und weshalb ist Schluss mit Dachau TV? Joachim Day: „Nach sechs sehr spannenden Dachau TV-Jahren mit tollen Feedbacks und hohen Klickzahlen möchte ich mich wieder anderen filmischen Projekten widmen, die Hallen-Stadion-Sprecher-Tätigkeiten/Modera-tionen intensivieren und wieder vermehrt Kommunikations-Trainings geben.“

  VMS-Mitglied Joachim Day kennt Ottmar Hitzfeld schon lange; beide sind Lörrach gebo-ren.

MIRO - das neue Buch von Ronald Reng

(18. Juli 2019) – Ronald Reng (49) über sein neues Buch MIRO: Die Miroslav-Klose-Biographie:

  „Drei Jahre an dem Buch gearbeitet. Rund 5000 Stunden in Zügen (und Flixbussen!) zwischen Bremen und Rom verbracht, um 50 Zeitzeugen zu sprechen. Gut 150 Stunden Interviews ge-führt (also 150 Stunden Tonbänder abgehört).
   In Archiven nach Wetterberichten von Februar 1998 und Be-zirksklasse-Ergebnissen von 1997 gesucht. Ein Tages-Praktikum bei Zimmerleuten gemacht und mit einem Angler gefangenen Fischen die Innereien rausgerissen, um diese Tätigkeiten besser nachzuvollziehen.
  Die 450 Seiten des Manuskripts fünfmal komplett gelesen, um alles noch mal zu überprü-fen und nochmal.
  Und dann heute Morgen mit dem verwirrenden Gefühl an den Schreibtisch gesetzt: Es gibt nichts mehr zu tun. Ich bin fertig!

Ab 2. September im Buchladen."

  Ronald Reng, geb. 1970 in Frankfurt am Main, studierte Politik und Kommunikations-wissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde an der Deuts-chen Journalistenschule ausgebildet. Von 1996 bis 2001 wohnte und arbeitete Reng als Sportjournalist und Autor in England, danach in Barcelona. Inzwischen lebt er mit seiner Familie in Frankfurt und Bozen.

  Er schrieb jahrelang unter anderem für die taz und die Süddeutsche Zeitung über Fußball, aber auch über Randsportarten wie Frauenhockey.

  2007 wurde er zum Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingela-den.

  2010 schrieb er in Zusammenarbeit mit Teresa Enke die Robert-Enke-Biografie „Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben“.

  Ronald Reng erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Zwischen 2001 und 2010 wurde er  sie-benmal mit dem Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) für die beste Sportreportage des Jahres geehrt. 2010 erhielt er den Dietrich Oppenberg-Medien-preis „für herausragende journalistische Beiträge zum Thema Lesekultur“.

  Sein Buch „Der Traumhüter wurde 2004 in englischer Übersetzung Keeper of Dreams bei den British Sports Books Awards als Best Biography ausgezeichnet.

   Im November 2011 erhielt Reng in London für seine Biographie über Robert Enke die Auszeichnung William Hill Sports Book of the Year, die als „ältester und bedeutendster Sportbuchpreis der Welt“ gilt. Reng war in 23 Jahren der erste Autor, der nicht auf Englisch schreibt, der mit dem Preis prämiert wurde. Die Enke-Biographie wurde in Großbritannien zum Football Book of the Year 2012 gekürt. Auch in Polen wurde das Werk 2015 von einer Fachjury zum „Sportbuch des Jahres“ gewählt. Es ist in viele Sprachen übersetzt, (u.a. Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Dänisch, Chinesisch).

  2013 erhielt Reng von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur für sein Werk „Spiel-tage. Die andere Geschichte der Bundesliga“ die Auszeichnung als Fußballbuch des Jah-res und den NDR Kultur Sachbuchpreis 2013.

  Wie Spieltage, wurde 2016 auch „Mroskos Talente“ von der Deutschen Akademie für Fuß-ball-Kultur als Fußballbuch des Jahres prämiert. Zuletzt erschien „Warum wir laufen“.

  Ronald Reng ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) und der Jury des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung, den der VMS seit 2001 vergibt.

Keine Bestandsgarantie für die Welt 

(10. Juli 2019) - Die Zeitungen „Welt“ und „Welt am Sonntag“ bekommen unter der geplan-ten neuen Eignerstruktur des Medienhauses Axel Springer keine Bestandsgarantie. Wie aus der Angebotsunterlage hervorgeht, knüpft der bietende Finanzinvestor KKR die Fortf-ührung der „Welt“-Gruppe an wirtschaftliche Bedingungen.

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/2434297?cce=em5e0cbb4d.%3AzjvEwpri1mMe0_PYc0t2AG&link_position=digest&newsletter_id=46694&toolbar=true&xng_share_origin=email

Was ein echter Bayern Fan wissen muss

(10. Juli 2019) - Johannes Kirchmeier (28) hat ein Buch geschrieben: „101 Dinge, die ein echter FC Bayern Fan wissen muss.“ Klappentext: Rekorde, Unbekanntes, Extremes und Kurioses aus der Geschichte des FC Bayern. 101 Aha-Erlebnisse für (nahezu) jeden Fußball-Fan. Denn wer sagte: Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung? Oder: Warum ist der 1. FC Kaiserslautern für die Bayern-Ge-schichte wichtig? Diesen und vielen anderen Fragen forscht das Handbuch nach. Es klärt über kuriose und interessante Fakten auf und beschreibt die wichtigsten Dinge, die ein Bayern-Fan (und jeder an-dere) wissen muss. 

  Johannes Kirchmeier studierte Journalistik in Ansbach und an der LMU München. Zudem  absolvierte er eine Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München. Seit 2014 arbeitet Kirchmeier in der bayerischen Landeshauptstadt als freier

Journalist, er schreibt vor allem für die Süddeutsche Zeitung. 2015 war er Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). 2016 belegte Kirchmeier beim Helmut-Steg-mann-Nachwuchs-Förderpreis des VMS den 3. Platz und 2017 den 2. Platz beim Nach-wuchspreis des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS).

  Johannes Kirchmeier: 101 Dinge, die ein echter FC-Bayern-Fan wissen muss. 192 Seiten, ca. 100 Abb., Format 12,0 x 18,5 cm. Klappenbroschur mit Fadenheftung. ISBN: 978-3-95613-082-3. € 14,99 (D), € 15,50 A. SFr sFr. 21,50. Erschienen im GeraMond Verlag.

DFB: Automatische generierte Spielberichte 

Wie stark ist der Lokalsportjournalismus betroffen?

(8. Juni 2019) – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird ab der Spielzeit 2019/20 auf seiner Amateurfußballplattform fussball.de automatisch generierte Spielberichte aus allen Ama-teurligen veröffentlichen. Die Texte werden automatisiert erstellt und basieren auf den ver-fügbaren, offiziellen Spieldaten aus dem DFBnet.

  Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) fordert, dass diese Entwicklung kritisch be-gleitet wird. Thomas Walz, 1. Vorsitzender: „DFB-Mediendirektor Ralf Köttker denkt hoffent-lich an den Lokalsportjournalismus, wenn er erklärt: ,Wir sehen in dem Angebot vor allem einen Mehrwert für die vielen kleinen Vereine und für jeden, der sich für die Spiele in den unteren Klassen interessiert. Die Texte sind in erster Linie eine Ergänzung zur vorhande-nen lokalen Berichterstattung und ein Beitrag, um die tolle Arbeit und die Leistungen im Amateurfußball weiter aufzuwerten'.”

 

Die DFB-Presseerklärung im Wortlaut:

 

  Fast 25.000 Vereine, 160.000 Mannschaften und drei Millionen aktive Spielerinnen und Spieler – sie alle bekommen ab Sommer eine noch größere Bühne. FUSSBALL.DE, die Amateurfußballplattform des DFB, geht den nächsten Schritt und bietet mit Beginn der Saison 2019/2020 automatisch generierte Vor- und Nachberichte zu den Ligaspielen im Männer-, Frauen- und älteren Jugendbereich – bundesweit bis in die untersten Spielklas-sen. Der DFB kommt damit dem Wunsch seiner Amateure nach regionaler Berichterstat-tung auf FUSSBALL.DE nach.

  Die Texte sind ein kostenloser Service für die Basis und sollen wenige Monate nach dem 3. Amateurfußball-Kongress des DFB das Interesse für den Amateurfußball in der Öffent-lichkeit weiter steigern. Geplant ist im nächsten Entwicklungsschritt, die editierbaren Texte den Vereinen auch für ihre eigenen Online-Auftritte direkt zur Verfügung zu stellen – eben-

falls kostenfrei.

  Ralf Köttker, Mediendirektor und stellvertretender Generalsekretär des DFB, erklärt: „Wir sehen in dem Angebot vor allem einen Mehrwert für die vielen kleinen Vereine und für je-den, der sich für die Spiele in den unteren Klassen interessiert. Die Texte sind in erster Linie eine Ergänzung zur vorhandenen lokalen Berichterstattung und ein Beitrag, um die tolle Arbeit und die Leistungen im Amateurfußball weiter aufzuwerten.”

  Frank Biendara, Geschäftsführer IT und Digital der DFB GmbH und damit für die Weiter-entwicklung von FUSSBALL.DE zuständig, sagt: “Ich freue mich, dass wir zur neuen Sai-son nach vielversprechenden Tests nun endlich live gehen können. Wenn wir im Laufe der Saison wöchentlich bis zu 75.000 qualitativ hochwertige Vor- und Nachberichte pro Spiel-tag anbieten können, ist das in Deutschland bislang einmalig.”

  Die Texte werden automatisiert erstellt und basieren auf den verfügbaren, offiziellen Spiel-daten aus dem DFBnet. Neben dem kompletten Ligabetrieb bei den Männern und Frauen werden im Nachwuchsbereich zunächst die Meisterschaftsspiele von der A- bis zur C-Ju-gend abgedeckt.

  Die Berichte werden auf FUSSBALL.DE und in der FUSSBALL.DE-App sowohl auf der Mannschaftsseite als auch auf der Spieldetailseite angezeigt. Alle User, die sich auf FUSS-BALL.DE angemeldet und eine personalisierte Startseite eingerichtet haben, können die Robotertexte außerdem auf den ersten Blick unter “Meine News” sehen.

  FUSSBALL.DE wird seit Juli 2014 vom DFB betrieben und ist die größte Amateurfußball-

lattform in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden mit 4,5 Milliarden Page Impressions und 337 Millionen Visits erneut Rekordwerte verzeichnet. Die FUSSBALL.DE-App ist 3,5 Millionen Mal heruntergeladen worden. Inhaltliche Kernaufgaben von FUSSBALL.DE sind, die Sichtbarkeit des Amateurfußballs zu erhöhen, die Vereine in ihrer öffentlichen Wahr-nehmung zu unterstützen, der Basis inhaltlichen Service zu bieten und das Geschehen auf den Amateursportplätzen online erlebbar zu machen.        Direktion Öffentlichkeit und Fans

Der Landessportbeirat, vorne, v.l.: Stellv. Vorsitzende Diana Stachowitz (MdL SPD), Präsi-dentin Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS); stellv. Vorsitzender Jörg Ammon, Präsident Bayerischer Landes-Sportverbands (BLSV); Vorsitzender Berthold Rüth (MdL CSU); stellv. Vorsitzender Wolfgang Kink, Erster Landesschützenmeister  Baye-

rischer Sportschützenbund (BSSB); Barbara Roth, Präsidentin Landesverbands Bayern des Deutschen Sportlehrerverbands (DSLV), dahinter Hans Eiberle, Verein Münchner Sportjournalisten (VMS), der die bayerischen Sportjournalisten vertritt.

                                                                                                   FOTO: ISABELLA LANKES

Ein mysteriöser Hausbesuch

(20. Mai 2019) – Wolfgang Kink ist Erster Landesschützenmeister des Bayerischen Sport-schützenbunds.

  Dr. Martin Runge (Bündnis 90/Die Grünen) ist Vorsitzenden des Ausschusses für Kom-munale Fragen, Innere Sicherheit und Sport im Bayerischen Landtag.

  Beide sind Mitglieder des Landessportbeirats, Wolfgang Kink als Stellvertretender Vor-sitzender des beim Staatsministerium des Innern, Sport und Integration angesiedelten Gre-miums.

  Ralf Husemann ist Vorsitzender des Vereins „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!", der er-reichen will, dass in Schützenvereinen nicht mehr mit halbautomatischen und anderen töd-lichen Waffen geschossen werden darf; er war SZ-Redakteur.

  Hans Holzhaider ist Journalist, als Gerichtsreporter der Süddeutschen Zeitung mehrfach mit Preisen bedacht.

  Was hat dieses Quartett miteinander zu tun?

  Holzhaider berichtete am 11. Mai 2019 in der Süddeutschen Zeitung über einen „myste-riösen Besuch“, den Husemann in seinem Haus in Pasing bekommen habe. Ein älterer Mann gab sich als Kripo-Beamter aus, verhielt sich seltsam und erkundigte sich nach dem Verein. Danach verschwand er wieder. Husemann glaubt, der Besucher sei Wolfgang Kink gewesen, der streitet das gegenüber Holzhaider ab.

  Bei der Sitzung des Landessportbeirats am 14. Mai 2019 wurde Kink von Runge um eine Stellungnahme gebeten. Er wolle wissen, so Kink, wie er sich zu verhalten habe, wenn er nach dieser Angelegenheit gefragt werde, denn Kink sei immerhin Stellvertretender Vorsit-zender des Gremiums.

  Der Polizei-Hauptkommissar a.D. Kink antwortete, man müsse „nicht alles glauben, was in der Süddeutschen steht. Was soll ich dazu sagen? Ich war nicht in Pasing.“ Kink vermutet: „Da soll Stimmung gegen den Schützensport gemacht werden“. Richtig seien im SZ-Bericht nur die letzten sechs Zeilen. „Mich hat dieser Berichteschreiber angerufen." Er habe ein Alibi, sagt Kink. Für welches Datum? Der besuchte Husemann weiß nur noch, dass es Anfang Juni 2018 war.

  Hans Eiberle (Verein Münchner Sportjournalisten), der im Landessportbeirat die bayeri-schen Sportjournalisten vertritt, fragte nach der Sitzung Kink, ob er daran denke, Hans Holzhaider, den Autor des SZ-Textes, zu verklagen. Kink verneinte, er warte erst mal ab. Er wisse ja noch nicht einmal, ob es zu einer Anklage komme.

  Holzhaider und Runge glauben das eher nicht. Trotzdem könnte Runge in der kommen-den Sitzung des Landessportbeirats noch einmal nachfragen; die Antwort schien ihm nicht zu genügen.                                                                                                                     H.E.

84 Millionen Euro für den Sport in Bayern

(18. Mai 2019) – Der Freistaat Bayern will den Sport in Bayern im Jahr 2019 mit 84 Millio-nen Euro fördern. Das steht im Doppelhaushalt 2019/20, der am Donnerstag (16. Mai) ver-abschiedet wurde. Bei der Sitzung des Landessportbeirats erläuterte Wolfgang Zacher, Abteilungsleiter Sport im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integra-tion, die Verteilung der Fördermittel. 48 Mio. entfallen auf den Vereinssport. Für struktur-

schwache Regionen gibt es Sondermittel in Höhe von 9 Mio. Die nordische Ski-WM 2021 wird mit 8 Millionen bezuschusst.

Generalversammlung nur halb so lang wie Marathon

Das exorbitante daran: Immer auf „Augenhöhe“ mit Nancy Kiprop. Die 39-jährige Keniane-rin machte nicht nur das Triple fest, sondern sie überquerte die Ziellinie in 2:22,12 Stunden: So schnell hatte noch nie eine Frau den VCM beendet. Dabei war lange sogar eine Sensa-tionszeit unter 2:20 möglich. Zur Hälfte der Strecke, also dem Halbmarathon, leuchteten sagenhafte 1:09,19 Stunden auf der Anzeige des Zeitnehmer-Pkw. „Das wäre ja Wahnsinn“ raunte es im Inneren des Begleitfahrzeugs.

  Als Nancy an der Versorgungsstelle die persönliche Getränkeflasche, die ihr gereicht wurde, entglitt und sie diese aufheben musste, verlor sie kurzzeitig den Rhythmus – und wertvolle Sekunden. Aber ohne ihr Spezialgetränk hätte sie den Rest nicht durchgestan-den, erklärte sie bei der anschließenden Pressekonferenz im Vestibül des Burgtheaters. In diesem historischen Ambiente waren eigens für die Medienvertreter Arbeitsplätze aufge-baut worden, die allerdings angesichts des großen Interesses bei weitem nicht ausreichten. Kein Wunder: Hat doch der VCM ein ganz besonderes Flair. Und wie sagte Hauptorganisa-tor Wolfgang Konrad, der angemeldete Teilnehmer Backstage führte, und am Vortag hinter die Kulissen des Zieleinlaufs blicken ließ: Man sei wahnsinnig stolz auf die Entwicklung und die Teilnehmerzahl. Denn als man vor mehr als 30 Jahren angefangen habe, sei man be-lächelt worden „weil die Kenner der Szene überzeugt waren, dass der Lauf-Hype längst abgeflaut ist“. Man habe es trotzdem riskiert – und es war gut so.

  Bei der 36. Auflage des VCM waren bei allen Wettbewerben insgesamt 40 000 Teilnehmer am Start, eine Kapazität, die sich allerdings nicht bis ins Unendliche ausreizen lässt. Recht viel mehr sind vor allem deshalb nicht zu verkraften, weil man mit logistischen Feinheiten – so waren diesmal 36 Lkw, beladen mit den Kleiderbeuteln der Läufer, vom Start zum Ziel unterwegs – an die Grenzen des Machbaren stößt.

Kontroverse Diskussion über "E-Sport"

 

Apropos SMA-Tagung: Der Marathon, bildete den grandiosen sportlichen Abschluss der Jahrestagung der österreichischen Sportjournalisten (SMA). Und das Programm hatte es in sich. Abgesehen davon, dass den Teilnehmern vor dem Sportgala-Abend, der ganz im Zeichen von Special Olympics und „70 Jahre Sportjournalisten-Vereinigung in Österreich“ stand, und bei dem der Sports Media Austria Preis für Journalisten, präsentiert von Coca Cola vergeben wurde, eine denkwürdige Führung durch die österreichische Nationalbib-liothek zuteilwurde, waren am Samstag die Kaiserschmarrn- und Pasta-Party im Festsaal des Wiener Rathauses und vor allem der Heurige-Abend bei der 10er-Marie in Ottakring weitere kulinarische Highlights.

  Aber selbstverständlich wurde nicht nur gefuttert, sondern auch gearbeitet. Am Freitag-nachmittag etwa war viel Podium im Tagungshotel „Ananas“. So etwa zeigte Christoph Joklik (Marketing des ÖHB) auf, warum Österreich die Handball-EURO 2020 zusammen mit Schweden und Norwegen austrägt, und dass, sofern Deutschland es in die Hauptrunde schafft, in Wien spielen würde.

  Die Sportstadt Wien stellte danach der frühere Fechter und Teilnehmer der Olympischen Spiele von 1992, Magister Anatol Richter, in seiner Funktion als Sportamtsleiter vor. Inte-ressant dabei: Die Kooperation mit Vereinen für gepachtete Anlagen – zwei Cent/pro qm/

pro Jahr zahlen diese für die von der Stadt genutzten Anlagen, für dessen Erhalt jede Menge Geld in die Hand nimmt. Im vergangenen Winter hat die österreichische Metropole Wiener Schulkindern 1200 Paar Skier zur Verfügung gestellt. Diese und weitere Maßnah-men fließen neben ehrgeizigen Zielen und Visionen im Sportstättenentwicklungsplan ein, der bis 2030 ausgerichtet ist.

  Um ein Jahr „Ligenreform“ und die gemachten Erfahrungen im Fußball ging es anschlie-ßend, wobei man den Eindruck hatte, dass Austria-Wien-Sportdirektor Ralph Muhr, Rainer Herovits (Bundesliga-Vorstande) und Lukas Fischer (Floridsdorfer AC 2. Liga) eher positiv sowohl zurück- als auch vorausschauen.

Sport oder nicht: Auf dem Podium bei der eSport-Diskussion (v.l.): Thomas Walz (VMS-Vorsitzender), Stefan Bahloh (Präsident des Österreichischen eSport-Verbands), Modera-torin Gabi Jahn (ORF), Mario Viska (bester eSport-Profi Österreichs, spielt auch für Schal-ke 04), Rudolf Huindstorfer (Ex-Sozialminister, jetzt Präsident der Bundesorganisation BSO) und Peter Kleinmann (Volleyball-Ex-Präsident und Sport-Guru in Wien).                      

  Mit auf dem Podium war auch VMS-Vorsitzender Thomas Walz (bei seinem Sender sport1 gibt es seit geraumer Zeit diese eSport-Plattform), als es darum ging, ob e-Sport tatsächlich Sport ist, weil die eigentliche Bewegung, über die sich Sport definiert, bei diesem Wettbe-werb am Computer fehlt. Diesen nicht zu verachtenden Gesundheitsaspekt stellte zumin-dest der Wiener Sportguru Peter Kleinmann (Volleyball-Ex-Präsident) zurecht immer wieder in den Mittelpunkt der Diskussion.

   Leute wie Mario Viska, seines Zeichens bester eSport-Profi Österreichs, der auch für Schalke 04 spielt bzw. unter Vertrag ist, können davon leben – sicherlich, aber ob man tat-sächlich mit einem eSport-Angebot die Jugend auf die Dauer wieder zu den Vereinen lo-cken kann, das steht noch in den Sternen. Tatsache ist: Der virtuelle Wettkampf mag zwar seinen Reiz haben, er kann aber nicht das wertvolle Miteinander, die gemeinsame Gemüts-lage bei einem Sieg oder einer Niederlage ersetzen, was vor allem die Besonderheit des Teamsports ausmacht.

  Und vor allem fehlt die notwendige Bewegung – 150 Minuten wöchentlich schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor. Ob es den Vereinen gelingt, mit einem kombinier-ten Angebot junge Mitglieder zu locken, dafür gibt es derzeit noch keinen Erfahrungswert.

Diese einen Nachmittag füllenden Gesprächsrunden waren der informative Einstieg für die SMA-Mitglieder und den Gästen aus sechs verschiedenen Nationen, darunter auch AIPS-Präsident Gianni Merlo, wie SMA-Generalsekretär Joe Langer – er hatte mit seinem Stell-vertreter Ronni Gollatz alles wieder vorzüglich organisiert – bei der Begrüßung erzählte.

  Die Generalversammlung fand am Samstagmorgen im Blu Radisson Park Royal Hotel statt, dem Ort, wo viele VCM-Teilnehmer wohnten und auch die Vorab-Pressetermine zum Marathon stattfanden. Indes, eine Marathon-Sitzung wurde die Generalversammlung nicht. Und das, obwohl es zwei Anträge auf Änderung der Statuten – betraf die Kategorien der Mitgliedschaft und Beschlussfähigkeit der Generalversammlung – diskutiert, zwei Ernen-nungen zu Ehrenmitgliedern ausgesprochen wurden, die Gäste Präsente überreichten und es eine Reihe von Dankesworten gab.

  VDS-Präsident Erich Laaser, der 14 Tage zuvor in Berlin seinen Rückzug in zwei Jahren angekündigt hat, stellte mit Erstaunen fest, dass man eine Generalversammlung mit so einer Tagesordnung in einer Stunde durchziehen könne. Dabei wären er sowie die beiden VMS-Vorsitzenden bald zu spät gekommen, denn Laaser beorderte den Taxifahrer – ins Radisson Blu in der Herrengasse in der Wiener Altstadt. Den Protest der einzigen Frau im Wagen, also Margit Conrad, das sei das falsche Hotel, man müsse Richtung Schönbrunn, ließ er nicht gelten. Nun ja, am Ende waren doch alle zufrieden: der Taxifahrer, weil er mehr verdient hatte und seine Fahrgäste, die in den Genuss einer kleinen, aber feinen Stadtbe-sichtigung gekommen waren.

  Apropos Gastgeschenke: Ein solches hatte VMS-Vorsitzender Thomas Walz selbstver-ständlich im Gepäck. Weißwürste wie in Innsbruck gab‘s diesmal wegen der Anreise mit dem Zug allerdings nicht, aber die Brezen, die sich Joe Langer gewünscht hatte, die trafen in Wien ein. Sie dekorierten zwei Flaschen Kuchlbauer-Weißbier aus Abensberg, mit dem Label des Kuchlbauer-Turms. Und schon war der Bezug hergestellt. Ist dieser doch ein Architekturprojekt nach Friedensreich Hundertwasser, und wo steht das Hundertwasser-Haus? Natürlich in Wien.                                                                                 Margit Conrad

Konstruktiver Einsatz für noch mehr Präsenz

JAHRESTREFFEN DES AK ONLINE

(30.4.2019) - Ein kleines Jubiläum feierte der Arbeitskreis Online in den Redaktions-räu-men von DAZN und Spox in Ismaning. Es war das zehnte Jahrestreffen der im Herbst 2008 gegründeten Vertretung der in digitalen Medien arbeitenden VDS-Mitglieder. Trotz etlicher Fortschritte gibt es noch viel zu tun.

Auch wenn einige Kollegen aufgrund der täglichen Arbeitsbelastung kurzfristig hatten ab-sagen müssen, so war die Runde mit AK-Sprecher Martin Volkmar (Chefredakteur Spox), Alexander Wagner (Chefredakteur Kicker), Matthias Becker (stellvertretender Chefredak-teur Sport1.de), Thomas Janz (Chefredakteur Eurosport.de) und Dirk Adam (Ressortleiter Sport bei Focus Online) hochkarätig besetzt.
Im Verlaufe des mehrstündigen Austausches, den alle Beteiligten als jährlichen Termin fortführen wollen, berichtete Volkmar zunächst von seinen Bemühungen im vergangenen Jahr. So fand unter anderem auf Initiative des Arbeitskreises Online ein Gespräch zwi-schen dem Mediendirektor des FC Bayern, Stefan Mennerich, und den regelmäßig vor Ort berichtenden Online-Kollegen über eine Optimierung der Zusammenarbeit statt.

 

https://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;3463-Jahrestreffen_des_AK_Online

Neues EU-Urheberrecht stärkt Verlage

(14. Februar) – Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich am Mittwoch (13.02.2019) in Straßburg vorläufig auf eine Reform des EU-Urheberrechts inklu-sive Leistungsschutzrecht. Presseverlage in der EU sollen gegenüber Nachrichten-Such-maschinen wie Google News gestärkt, die großen Internetfirmen mehr in die Pflicht ge-nommen werden. Die Portale sollen für das Anzeigen von Artikel-Ausschnitten in ihren Suchergebnissen Geld an die Verlage zahlen.

  Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeit-schriftenverleger (VDZ) begrüßten die Einigung: „Dies ist ein guter Tag für die Meinungs- und Pressevielfalt in Europa und der Welt“, teilten die Verbände mit. Die Reform setze „ei-nen wichtigen globalen Standard für journalistische Vielfalt und unabhängige Berichterer-stattung.“

  Der Verhandlungsführer des Parlaments, Axel Voss (CDU), zeigte sich erleichtert. „Digita-ler Urheberrechtsschutz beendet endlich das Wildwest im Internet, bei dem die Rechtein-haber bisher oft untergebuttert werden“, sagte Voss. „Den neuen Realitäten und Geschäfts-modellen des digitalen Zeitalters können wir jetzt gerecht werden.“

  Die Einigung vom Mittwoch muss in den kommenden Wochen allerdings noch vom Parla-ment und den EU-Staaten bestätigt werden. In den allermeisten Fällen ist das eine Forma-lie – weil die Debatte jedoch so aufgeladen ist, könnte die Reform hier allerdings noch scheitern. Stimmen beide Seiten zu, haben die EU-Länder zwei Jahre Zeit, die neuen Re-geln in nationales Recht umzuwandeln. Weiter

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-urheberrechtsreform-101.html

Sponsoren murren über CL im Privatfernsehen

Die Fernsehquoten sind viel niedriger als in ARD und ZDF

(13. Februar 2019) - Seit Beginn der Saison 2018/19 werden Spiele der Fußball-Champi-ons League nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt. Das sorgte erwartungs-gemäß für einen erheblichen Zuschauerrückgang bei den Fernsehübertragungen und Pro-bleme mit den Sponsoren.

  Dem Wunsch der Pay-TV-Anbieter nach Exklusivität bei Sport-Rechten steht die Sorge der Verantwortlichen bei den Vereinen entgegen, durch die sinkenden Zuschauerzahlen Probleme mit den eigenen Sponsoren zu bekommen. Die geben viel Geld aus und wollen als Gegenleistung entsprechende Bildschirmpräsenz sehen. Dieses Spannungsfeld sorgte war der Grund, dass es in Deutschland keinen kompletten Wechsel ins Pay-TV gab, auch wenn das höhere Einnahmen aus den TV-Rechten versprach.

  Die UEFA entschied bei der Champions League erstmals anders. Seit Beginn der Saison 2018/19) gibt es auch in Deutschland keine Spiele mehr im frei empfangbaren Fernsehen - mit Ausnahme eines eventuellen Finales mit deutscher Beteiligung, das aufgrund rechtli-cher Vorgaben frei empfangbar ausgestrahlt werden müsste).

  Sky (ging 2014 durch  Übernahme des von dem Medienunternehmer Rupert Murdoch über den Konzern 21st Century Fox gehaltenen Anteilen an Sky Deutschland und Sky Italia zum britischen Bezahlsender British Sky Broadcasting) und DAZN (kostenpflichtiger Strea-mingdienst, der von der britischen Perform Group seit August 2016 betrieben wird und Sportübertragungen über Internet, derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Japan, Kanada, Italien und dem Vereinigten Königreich bietet) teilen sich die Rechte.

  Das führt zu den zu erwartenden Problemen mit den Sponsoren. In einem Interview mit "Sport-Bild" fordert Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern Mün-chen, jedenfalls eine Rückkehr der Champions League ins Free-TV. "Wir müssen bei der Uefa alles in die Waagschale legen, damit in Deutschland ab der nächsten Rechteperiode wieder mindestens ein Livespiel, idealerweise ein Topspiel, im Free-TV zu sehen ist", so Rummenigge, der davon ausgeht, dass man das in Dortmund, Schalke und Hoffenheim ähnlich sieht.

  Sky meldete zwar jüngst ein Reichweiten-Plus von 28 Prozent im Pay-TV, doch vergli-lichen mit früheren Zuschauerzahlen der ZDF-Übertragungen ist ein erheblicher Rückgang der Reichweiten eingetreten, wie nicht anders zu erwarten.

  Rummenigge sagt, er habe stets dafür plädiert, dass die Interessen der Fans stärker be-rücksichtigt werden müssten. "Wir sind nicht in England, wo die Spiele schon seit Jahr und Tag exklusiv im Pay-TV laufen, oder in Spanien. Wir haben eine andere Fußball-Kultur, und der sollte man Rechnung tragen."

  Vor allem aber sind es die Interessen der Sponsoren, die er aus wirtschaftlichen Gründen im Blick haben muss. Auch wenn der Pay-TV der größte Zahler der TV-Vermarktung sei, dürfe man nicht die gut dotierten Sponsoring-Verträge vergessen, die angesichts dieses starken Zuschauerrückgangs nicht mehr ausreichend bedient würden. "Der Mix aus Pay- und Free-TV muss stimmen, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Champions League mittelfristig selbst einen Schaden beim Sponsoring zufügt", so Rummenigge.

  Möglich wird ein Wechsel zurück ins Free-TV allerdings erst 2021 - bis dahin läuft nämlich die aktuelle Rechte-Periode noch und DAZN und Sky dürften angesichts der hohen Ausga-ben kaum bereit sein, auf ihre Exklusivität zu verzichten.

  In seinem SZ-Kommentar schlägt Martin Schneider eine naheliegende Lösung vor: "Der

Bayern-Boss möchte am liebsten alles auf einmal: maximale Fernseheinnahmen - und ein breites Publikum für die Sponsoren. Er schielt dabei auf das ZDF, also auf Gebührengelder. Deren Verwendungszweck ist es aber nun wirklich nicht, am Ende des Tages in die Tasche der Bayern zu wandern. Das muss aber auch nicht so sein, denn die Rechnung ist ganz einfach: Wenn die für den Wettbewerb verantwortliche Uefa die Meinung Rummenigges teilt, eine zu kleine Gruppe an Pay-TV-Abonenten schade dem Produkt, dann muss sie dem Privat-Fernsehen ja nur ein Angebot machen. Ein Sender wie RTL würde genau so viel für die Rechte zahlen, wie er durch Werbeerlöse einnehmen kann. Dann hätten alle was davon: der Fan, der Gebührenzahler, der Sponsor - und Rummenigge. Aber bis 2021 bleibt alles, wie es ist. Vielleicht überlegt sich der Fan bis dahin, ob er sich nicht doch noch melken lässt."

https://www.sueddeutsche.de/sport/champions-league-free-tv-rummenigge-1.4329230

 

https://www.google.com/search?q=dwdl&client=firefox-b-d&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=gq0zsq6u51n56M%253A%252CSmpYpgHzR5ZVqM%252C%252Fg%252F122qm6f9&usg=AI4_-kT59gYB3k6El71d17UalzN1PF7YeA&sa=X&ved=2ahUKEwjW6L6h57jgAhXGyqQKHQKBC14Q_B0wEnoECAYQEA#imgrc=gq0zsq6u51n56M: Er wurde bearbeitet und ergänzt.

 

DWDL.de ist ein Internetmagazin, das sich mit der deutschen Medienwirtschaft befasst und sich selbst als „TV-Branchendienst“ versteht. Chefredakteur und Geschäftsführer ist Tho-mas Lückerath. Sitz des Unternehmens ist Köln. Die Bedeutung der Bezeichnung DWDL ist nicht bekannt.

Das Gesetz reicht im Kampf gegen Doper nicht aus

Deutsche Strafermittler fordern eine Nachbesserung

(22. Januar 2019) - Die strafrechtliche Aufarbeitung von Doping im Spitzensport hat sich bislang als kompliziert erwiesen. Seit 2009 ist die Staatsanwaltschaft München I schwer-punktmäßig für Doping-Straftaten zuständig. Sie musste zunächst auf der Grundlage des Arzneimittelgesetzes tätig werden. Seit Dezember 2015, also erst nach den von Dürr für 2013/2014 eingeräumten Handlungen, hat sie weitreichendere Möglichkeiten durch die Einführung des Antidopinggesetzes an die Hand bekommen.

  Deutsche Strafermittler beklagen die völlige Abschottung des Spitzensports. Zeugen wie den Blutdoper Johannes Dürr finden sie fast nie. Sie fordern eine Nachbesserung des Gesetzes.

https://www.sportschau.de/doping/Doping-Ermittlern-fehlt-Kronzeugenregelung-100.html?fbclid=IwAR0wdcZnKClbWqmXuFQi45jUo79255IJnmqBEV9SP-zEgNNAyypMaz_IKo4

Siezen Sie noch, oder duzt du schon?

Über die Vor- und Nachteile des Suchens nach Nähe

(6. Dezember 2018) - Ein interessanter Text im Wirtschaftsmagazin brand eins, der auch Sportjournalisten und ihren Umgang mit Spielern, Trainers und Vereins-Oberen betrifft.

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/naehe-und-distanz/siezen-sie-noch-oder-duzt-du-schon

Vor 50 Jahren

Als der FC Bayern sich arm gesiegt hatte

(10. Mai 2018) - Mit einer beispiellosen Erfolgsserie hatte der FC Bayern München vor einem halben Jahrhundert innerhalb von zwei Jahren auch international Aufsehen erregt: Aufstieg in die Fußball-Bundesliga (1965), DFB-Pokalsieger (1966,1967), Sieger im Europacup der Pokalsieger (1967).

  Doch die Erfolgsserie hatte ihren Preis. Ein Jahr später, im Mai vor 50 Jahren, waren die Bayern so gut wie pleite. Diese Einschätzung lag nahe angesichts der Verzweiflungstat des Klubpräsidenten. „Ich habe unterschrieben, ich kann nicht mehr zurück“, gestand Wilhelm Neudecker zwei Tage vor dem Rückspiel im Semifinale des Europacups der Pokalsieger gegen den AC Mailand, der das erste Spiel 2:0 gewonnen hatte. Neudecker hatte das Recht auf einen neutralen Austragungsort eines mögliches Entscheidungsspiel an den Gegner verkauft und dem so ein Heimspiel verschafft. Weiter

DFB vergibt Medienrechte für den DFB-Pokal

2019/2020 - 2021/2022 Springer und Sport1 neu dabei

(20. April 2018) - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) hat die Medienrechte an den Spielen des DFB-Vereinspokals der Männer und Frauen für Deutschland, Öster-reich und die Schweiz für den Zeitraum 2019/2020 bis 2021/2022 vergeben. Nach einem offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren werden neben den bisherigen Partnern ARD und Sky auch SPORT1 und die Axel Springer SE Rechte-pakete erwerben.

 

Mit Sport1 und der Axel Springer SE zwei neue Partner


DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Der DFB-Pokal ist der Premiumwettbewerb unseres Verbandes und ein erfolgreiches Beispiel für das Miteinander von Profis und Amateuren im deutschen Fußball. Wir freuen uns sehr, dass wir neben unseren langjährigen Partnern ARD und Sky mit SPORT1 und der Axel Springer SE zwei neue Partner gewinnen konnten. Es ist uns mit diesen Vertragsabschlüssen gelungen, erneut eine signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme zu generieren. Diese soll letztlich auch durch die Antrittsgelder im DFB-Pokal an die Profivereine und die Amateurklubs zurückfließen. Über die genaue Verteilung wird das DFB-Präsidium voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 entscheiden.”
Die ARD erwirbt über ihre Rechteagentur Sport A neun Free-TV-Livespiele pro Saison (erste und zweite Runde jeweils ein Spiel, dritte Runde bis Halbfinale jeweils zwei Spiele und das Finale) und dazu ein umfangreiches Highlight-Paket im DFB-Pokal der Männer. Darüber hinaus wird der DFB-Pokal der Frauen in der ARD zu sehen sein.

Sky wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin alle 63 Partien des DFB-Pokals live als Einzelspiele und in der Konferenz im Pay-TV übertragen.

Als neuer Partner im Free-TV kann SPORT1 ab der Saison 2019/2020 vier Pokalspiele (jeweils ein Spiel der ersten Runde bis zum Viertelfinale) live übertragen. Auch die Nachverwertung aller DFB-Pokalspiele am Folgetag ist in diesem Paket enthalten.
Zudem wurde bei dieser Ausschreibung ein reines Clips-Paket, welches die Nachverwertung aller Pokalspiele auf digitalen Plattformen beinhaltet, von Sky, SPORT1 und der Axel Springer SE erworben.
Die Registrierungs- und Ausschreibungsperiode, für die sich 17 Unternehmen offiziell registriert hatten, lief vom 5. Februar 2018 bis einschließlich 15. März 2018.
DFB:  Direktion Öffentlichkeit und Fans

DFB definiert einheitliche Linie zum Thema E-Soccer

Statt E-Sport - heißt es E-Soccer

(20.04.2018) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden auf einen einheitlichen Umgang mit dem Thema E-Sport verständigt. Konsens besteht darin, dass die unter dem allgemeinen Begriff E-Sport praktizierten Gewalt-, Kriegs- und Killerspiele nicht zu den satzungsgemäßen Werten passen, die der DFB sowie seine Mitgliedsverbände Kindern und Jugendlichen vermitteln wollen. Das Engagement der Verbände wird sich deshalb allein auf fußballbezogene Spiele und Formate beschränken. Um diese klare Abgrenzung und Ausrichtung auf die sportlich relevanten Computerspiele zu unterstreichen und missverständlichen Deutungen des Begriffs E-Sport vorzubeugen, sprechen die Fußballverbände in diesem Kontext von E-Soccer.

 

Nur fußballbezogene Spiele und Wettbewerbe


Voraussetzung für eine Mitgliedschaft von E-Sport-Vereinen im DFB ist zunächst die notwendige Anerkennung durch die jeweiligen Landessportbünde und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Daneben sind mit Blick auf die Satzungszwecke nur solche Vereine für die Aufnahme in die Fußballverbände geeignet, die sich mit fußballbezogenen Spielen und Wettbewerben befassen. Ob und wie stark sich die Regional- und Landesverbände künftig im Themenfeld E-Soccer engagieren, bleibt ihnen auf dieser Grundlage selbst überlassen.
Gemeinsam definiert werden soll ein für alle maßgeblicher, verantwortungsvoller Umgang mit Computerspielen, der den Schutz der Kinder und Jugendlichen sowie die Prävention beim Thema Suchtgefahren berücksichtigt. Das übergeordnete gemeinsame Ziel bleibt für die Fußballverbände, E-Soccer als eine Ergänzung des bisherigen Vereinslebens zu betrachten, dem Freizeitverhalten gerecht zu werden und auch über die Begeisterung für digitale Spielformen am Ende mehr Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen, selber aktiv auf dem Rasen Fußball zu spielen.

 

Gewaltspiele Ablehnen, nicht als Sport bezeichnen


DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Mir war immer wichtig, auf die tatsächlichen Inhalte von E-Sport hinzuweisen und deutlich zu machen, dass wir als Verband die vor allem darunter zusammengefassten Gewaltspiele ablehnen. Wir wollen keine Spiele fördern, in denen Kinder auf andere schießen und das Ganze auch noch als Sport bezeichnet wird. Wenn dagegen fußballbezogene Spiele als Ergänzung zum Sport im Verein wirken und über diesen Weg vielleicht sogar der eine oder andere in den Verein kommt, findet das unsere Unterstützung. Bei allem ist und bleibt es mit Blick auf die Gesundheit und das soziale Miteinander unser erstes Ziel, die Kinder und Jugendlichen dazu zu bringen, selber aktiv Fußball zu spielen.”
Dr. Rainer Koch, 1. Vizepräsident Amateure: “Die Landesverbände stehen geschlossen hinter der Ablehnung von gewaltverherrlichenden Spielen auf der einen Seite und einem offenen Umgang mit digitalen Fußballformaten. Viele Jugendliche spielen vor oder nach dem Training auf dem Rasen an der Konsole Fußball, andere entdecken über diesen Weg ihre Leidenschaft für den Sport und wollen es selbst aktiv ausprobieren. Für all diese Jugendlichen sollen die Landesverbände und unsere Vereine die grundlegende Möglichkeit haben, Plattformen und Angebote zu schaffen.”

 

DFB: Direktion Öffentlichkeit und Fans

„Fettleibige bewegungsunwillige Jugendliche“

Landessportbeirat sieht "eSport" als Bedrohung statt Bereicherung

                                                   VON HANS EIBERLE

(11. April 2018) - „Ausnahmsweise“, so Wolfgang Zacher, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerum des Innern und für Integration, äußere er sich mal „tendenziös“. Und zwar zum Thema „eSport“ auf der Tagesordnung des Bayerischen Landessportbeirats. Der

Begriff eSport (elektronischer Sport) bezeichnet den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. https://de.wikipedia.org/wiki/E-Sport - http://www.sueddeutsche.de/thema/E-Sport

  Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) habe Arbeitsgruppen gebildet. Beim eSport handle es sich um eine mitgliederstarke Bewegung, deshalb könne er sich vorstellen, dass sich der DOSB sich das nicht entgehen lässt. Den „gesundheitsfördenden Aspekt“ sehe er nicht. Die Frage sei: „Zum Sport erklären gleich fördern?“ Das möge der Sport entscheiden. Auf jeden Fall: „Eine interessante Diskussion, das rollt auf uns zu, ganz massiv.“

  Günter Lommer, Präsident des Bayerischen Landessportverbands (BLSV), glaubt: „Das werden wir nicht mehr entscheiden. Es steht bereits im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD: eSport ist Sport.“ Der Text: „Wir erkennen die wachsende Bedeutung der eSport-Landschaft in Deutschland an. Da eSport wichtige Fähigkeiten schult, die nicht nur in der digitalen Welt von Bedeutung sind, Training und Sportstrukturen erfordert, werden wir eSport künftig vollständig als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkennen und bei der Schaffung einer olympischen Perspektive unterstützen.“

  Der Landessportbund Thüringen habe eSport schon aufgenommen, ebenso Schalke 04

und der VfL Wolfsburg, berichtete Lommer. „Wir hatten als erster Verband die Vertreter von eSport (http://www.esvd.de/) schon im Haus.“

  Bei seiner Gründung Ende 2017 hatte der eSport-Bund Deutschland (ESBD) die Absicht erklärt, eSports die Anerkennung als Sportart zu verschaffen. Diesem Ziel ist der Dachver-band ein großes Stück näher gekommen.

  Der Oberbürgermeister von Neuburg an der Donau, Bernhard Gmehling (CSU), empörte sich in der Sitzung des Landessportbeirats: „Computerspielende fettleibige Jugendliche, die sich nicht bewegen wollen, das lehne ich komplett, ab, rigoros.“ Sein Amtskollege aus Neu-Ulm, Gerold Noerenberg (CSU), warnte: „Wenn jedes Computerspiel zum eSport zählt, wird es absurd. Was ist mit Indoor-Golf? Da muss man sich Gedanken machen.“ Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, hatte jüngst beteuert: „eSport kann Vereinssport in keiner Weise ersetzen. Fußball gehört an die frische Luft und auf den Rasen.“

  Ob sich Positionen wie diese noch lange werden halten lassen? Wohl eher nicht. Die Fußball-Bundesligisten Schalke 04 und VfL Wolfsburg haben eSport-Teams. Die neuen Abteilungen profitieren von der Bekanntheit und der jungen Zielgruppe. eSport ist in Südkorea oder Finnland als Sport anerkannt.

  Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC)zeigt Interesse. „Nicht, weil sie es als Sportart sehen“, sondern weil es wieder mal nur ums Geld geht“, sagt Lommer. „Da fallen alle Barrieren.“ Vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang fanden die „Intel Extreme Masters“ statt, ein großes eSports-Turnier. Die Organisatoren der Asienspiele 2022 in der chinesischen Stadt Hangzhou nahmen eSports als offizielle Sportart ins Programm.

  Wichtig sei, „dass wird die Regularien festlegen,“ fordert Lommer. Zum Beispiel, dass

der BLSV nur Vereine mit Jugendsportabteilungen aufnimmt, im eSportverband aber keine Jugendlichen unter 16 Jahren organisiert sind.

                                                                        *

  Der Landessportbeirat (29 Mitglieder) steht laut seiner Satzung dem Bayerischen Land-tag, der Bayerischen Staatsregierung sowie allen mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrichtungen im Freistaat Bayern seit 1965 in grundsätzlichen Fragen beratend zur Seite. Dem BLSB gehören 14 Landtagsabgeordnete sowie 15 Vertreter von Verbänden an. Hans Eiberle (VMS) vertritt im Landessportbeirat die in den Vereinen Nordbayerische Sportjournalisten, Augsburg-Allgäuer Sportpresse und Münchner Sport-journalisten (VMS) organisierten bayerischen Sportjournalisten.

"Helmut Schön und Berti Vogts tanzten Walzer"

11FREUNDE sprach mit drei Veteranen der WM-Berichterstattung

(9. März 2018) – „Vogts und Schön tanz-ten Walzer“, in der Nacht nach der „Schmach von Cordaba“, der 2:3-Nieder-

lage gegen Österreich und dem Rauswurf aus dem WM-Turnier 1978 in Argentinien. Daran erinnert sich Hans Eiberle im Ge-spräch mit Tim Jürgens für das Sonder-heft von 11FREUNDE zur Fußball-Welt-meisterschaft in Russland. Und an "das größte Besäufnis mit einer deutschen Mannschaft, an der ich teilnehmen durf-te".

  Jürgens befragte im "Drugstore" in der Schwabinger Feilitzstraße drei Veteranen der Fußball-WM-Berichterstattung zu der „Spieler/Reporter-WG“, wie 11Freunde das Zusammenleben von Spielern und Journalisten nennt: Hans Eiberle (Süd-deutsche Zeitung), Raimund Hinko (Sport

Bild) und sowieso Ulrich Kühne-Hellmes-sen (kicker, SportBild, Bild), die 1986 in Mexiko mit der Nationalmannschaft im Hotel Galin-do wohnten.

  Dieter Hoeneß, so Hinko, habe ihm prophezeit: „Ihr und wir unter einem Dach, das geht nicht gut.“ Das stimmte. Als Hoeneß mal länger ausblieb, lagen Journalisten auf der Lauer. Auch andere Vorkommnisse wären sonst unbemerkt geblieben. Eiberle: „Im Hotel Mansion Galindo lag mein Zimmer im Tiefparterre gegenüber der ,Bild“-Redaktion. Und ab und zu sah ich, dass Franz dort hineinging.“

  Es war das letzte Mal, dass Fußballer und Reporter unter einem Dach hausten. Teamchef Franz Beckenbauer ließ die Journalisten vom Mediendirektor und späteren DFB-Präsi-denten Wolfgang Niersbach aussperren.

Von links: Raimund Hinko (67), Hans Eiberle (79) und Ulrich Kühne-Hellmessen (61) in der Schwabinger Bar "Drugstore". FOTO: DANIEL DELANG

Christian Hanf Sportbeirats-Vorsitzender

Der Präsident des TSV Milbertshofen folgt Hans-Ulrich Hesse nach

(13. Januar 2018) – Christian Hanf (50) wurde mehrheitlich zum neu-en Vorsitzenden des Sportbeirats der Landeshauptstadt München gewählt. Der Präsident des TSV Milbertshofen folgt Hans-Ulrich Hesse (TSV München-Ost) nach, der nach 25 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte, aber Mitglied des Gremiums bleibt. 

  Stellvertretender Vorsitzender ist Horst Staimer (SV München von 1880). Die für den Sport zuständige Bürgermeisterin Christine Strobl dankte Hesse „für sein ehrenamtliches Engagement, Sach- und Fachverstand an die Politik zu transportieren“.

  Der Sportbeirat hat laut Satzung „die Aufgabe, die Landeshauptstadt München in allen grundsätzlichen Fragen des Sports zu beraten uns zu unterstützen, insbesondere die Be-lange der Vereine und der sporttreibenden Bevölkerung im Interesse der Sportpflege zu fördern“. Er berät die Stadt bei Planung, Bau, Unterhalt und Nutzung von städtischen Sport-anlagen, der Verwendung der für den Sport im städtischen Haushalt zur Verfügung stehen-den Mittel und bei der Aufklärung und Werbung zur Förderung des Sport, beispielsweise bei Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

  Das Gremium hat 46 Mitglieder, von denen nur die 21 Vertreter der Vereine stimmberech-tigt sind. Das unterscheidet den Münchner Sportbeirat vom Bayerischen Landessportbeirat, in dem die Landtagsabgeordneten nicht nur Sitz, sondern auch Stimme haben.

  14 der Münchner Sportbeiräte werden beim Kreistag des Sportkreises München im Baye-rischen Landessportverband (BLSV) gewählt. Sie repräsentieren Groß- (8), mittlere (4) und kleine (2) Vereine. Zu den sieben weiteren Mitgliedern gehört Hans Eiberle als Vertreter des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

  21 beratende Mitglieder stellen die im Stadtrat vertretenen politischen Parteien: SPD (6), CSU (6), Die Grünen(RL (3), Bayernpartei (1), Die Linke (1), FDP-HUT (1), Liberal-konser-vative Reformer (1).

  Weitere Mitglieder: Stadtschulrätin Beatrix Zurek, Stadtdirektor Peter Scheifele, Sport-

amtsleiter Günter Schwarz und dessen Stellvertreter Jürgen Sonneck sowie jeweils ein(2) Vertreter(in) der städtischen Gesundheitsbehörde und der Stadtwerke/Bäder.

Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

In luftiger Höhe: Die Reporterkanzel überlebte den Umbau.

Geschäftsstelle:

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Besucher seit 19. Juni 2013

Aktuelles

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Hans Schiefele

wäre am 1. Oktober 2019

100 Jahre alt geworden

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Der Marathon-Mann

Werner Rabe 70

Ruhe im Raben-Nest

Ottmar Neidhardt 75

Fit wie ein Tennisschuh

Ansichtssache

Selbstbedienungsladen

Neue Bücher                           

Erschienen am 2. September 2019

22,00 (D), € 22,70 (A)

Erscheint am 02.09.2019 im Piper Verlag

448 Seiten, Hardcover mit Schutzum-schlag

EAN 978-3-492-05953-4

MIRO

             Von Johannes Kirchmeier

                          101 Dinge

Klappenbroschur, Droemer TB
01.08.2017, 512 S.

ISBN: 978-3-426-30139-5

€ 16,99, E-Book € 14,99

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

Journalismus

Ausgezeichnete Texte

VMS-Mitglieder haben zahlreiche Preise gewonnnen. Die prämierten Texte:

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