Verein Münchner Sportjournalisten
Verein Münchner Sportjournalisten

Nutzerzahlen deutscher Online-Anbieter

(12. Juli 2020) – Laut einer Meldung von Meedia verzeichnete im Juni 2020 Bild mit 5,63 Millionen täglicher Nutzer die größte Reichweite der deutschen Onlinemedien. Er folgen Der Spiegel (4,16) und T-online.de (3,96). Erfolgreichster Sportanbieter ist auf dem 7. Platz der kicker (2,53). Tageszeitungen: 6. Welt (3,06), 10. Frankfurter Allgemeine Zeitung (1,66), 11. Süddeutsche Zeitung (1,57). Aus Bayern: 48. Augsburger Allgemeine Zeitung (0,35).

https://meedia.de/2020/07/06/kicker-co-profitieren-vom-liga-finale-ntv-und-focus-online-krachen-nach-unten/?utm_source=Haupt_Newsletter&utm_campaign=7e8e19c96c-EMAIL_CAMPAIGN_2020_07_06_08_16&utm_medium=email&utm_term=0_010d907f51-7e8e19c96c-1666647

Sportlehrerverband fordert nutzbare Turnhallen

Regulärer Schulsport spätestens im neuen Schuljahr notwendig

(21. Juni 2020) - Der Deutsche Sportlehrer-Verband (DSLV) begrüßt in einer Pressemit-teilung die Entscheidung des Kultusministers, Schulsport ab sofort wieder zu ermöglichen. In der Sitzung des Bayerischen Landessportbeirates am 00 Juni 2020 hatte DSLV-Prä-sident Günther Felbinger darauf gedrungen, dass das Kultusministerium Möglichkeiten aufzeige, dass der Schulsport schnellstmöglich wieder eine Perspektive bekomme. „Nach Monaten des sprichwörtlichen Bewegungs-Stillstandes in den Schulen, war es überfällig dass das einzige Bewegungsfach in der Schule endlich wieder grünes Licht erhält“, so Felbinger, Schüler bräuchten gerade in Corona-Zeiten Bewegung dringender denn je, außerdem fördere Bewegung das Lernen. Per KM- Bekanntmachung war es den Lehrern bisher verboten Sport- und Bewegungsangebote in den Schulen durchzuführen.

  Die neuen Hygiene-Richtlinien geben dem Schulsport endlich wieder Freiraum und trotz größtenteils noch belegter Turnhallen eine Vielfalt an Möglichkeiten die Schülerinnen und Schüler auch ohne Körperkontakt in Bewegung zu bringen. „Sport- und Bewegungsange-bote im Freien, auf dem Pausenhof, der Laufbahn oder im Park sind auch auf einge-schränktem Raum möglich, da ist Kreativität und Innovation an den Schulen und bei den Sportlehrkräfte gefordert, aber das können unsere Sportlehrer“, so Felbinger. Vor allem für Bewegungsangebote im Klassenzimmer ist der Rückgriff auf die zahlreichen digitalen Sport-Angebote im Netz ein guter Anreiz alternative Bewegungsmöglichkeiten zu kreieren.

  Indes sieht der Sportlehrer-Verband noch Raum zum Nacharbeiten, denn vielerorts sind die Turnhallen derzeit als Klassen- oder Lehrerzimmer zweckentfremdet. „Bei allem Ver-ständnis für die Raumnot an viele Schulen wegen der Einhaltung der Abstandsgebotes muss die Staatsregierung jetzt Farbe bekennen und die Turnhallen wieder für den Sport nutzbar machen“, so Felbinger, „spätestens zum neuen Schuljahr muss der reguläre Schulsport wieder das Normale sein!“

Philipp Kohlschreiber, erfolgreichster Profi der TennisBase Oberhaching (l.) und BTV-Präsident Helmut Schmidbauer auf dem neuen Center Court. Im Hintergrund das innovative Verwaltungsgebäude mit der Geschäftsstelle des BTV im Erdgeschoß.

                                                                                              FOTO: JÜRGEN HASENKOPF

Zentrum der bayerischen Tenniswelt

Neubau des BTV in Oberhaching fertiggestellt

(15. Juni 2020) – Gut zwei Jahre sind seit dem ersten Spatenstich am 10. April 2018 in der TennisBase Oberhaching vergangen. Nach dem Ausbau der Sportinfrastruktur des DTB-Bundesstützpunktes wurde nun auch das 1.304 qm Bruttogeschossfläche umfassende Verwaltungsgebäude fertig gestellt.

  Anfang Juni 2020 hat die Geschäftsstelle des Bayerischen Tennis-Verbandes ihre Büros im Erdgeschoss in Betrieb genommen, ein Stockwerk darüber sind die Nachbarn einge-zogen: die Tennis Deutschland Service GmbH (TDS), eine große Praxis für Physiotherapie (physio & performance base) und eine Zweigstelle des Münchner Zentrums für Orthopä-die und Sportmedizin (ZFOS) mit Davis-Cup-Arzt Dr. Tim Kinateder.

https://www.btv.de/de/spielbetrieb/news/neues-zentrum-der-bayerischen-tenniswelt.html

Anpassungen des medizinisch-organisatorischen Konzepts von DFB und DFL

(10.06.2020) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga DFL nehmen punktuelle Anpassungen am gemeinsamen medizinisch-organisatorischen Konzept für den aktuellen Sonderspielbetrieb in der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga vor.

 

Die Änderungen treten in der Bundesliga und 2. Bundesliga bereits bei den Spieltagen am bevorstehenden Wochenende in Kraft, Gleiches soll ab Freitag für die 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga gelten sowie zunächst auch für die Endspiele im DFB-Pokal der Männer und Frauen.
Die Anpassungen wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Benehmen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft anhand des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards geprüft und akzeptiert. Sie sollen bis zum Ende der laufenden Saison gelten.

 

Das Klubpersonal in der technischen Zone (Spieler, Trainer, Betreuerstab) sowie die Delegationsteilnehmer*innen der Klubs auf der Tribüne müssen während des Spiels nun keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, sobald sie ihren Sitzplatz im Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eingenommen haben. Gleiches gilt für den 4. Offiziellen im Schiedsrichterteam, der sich zwischen den Trainerbänken bewegt und genauso wie Spieler*innen, Trainer*innen und Betreuerstab regelmäßig auf Covid-19 getestet wird.

 

Verdoppelung der Medienvertreter/innen


Die Anzahl der im Stadion arbeitenden Personen wird leicht erhöht. Dabei verdoppelt sich unter anderem die Zahl der Medienvertreter*innen, die neben den Rechteinhabern aus dem Stadion berichten, von 13 auf 26.
Außer Frage steht, dass für den DFB und die DFL weiterhin die Gesundheit aller Beteiligten und der gesamten Bevölkerung sowie die Eindämmung des Virus’ höchste Priorität genießen. Die im medizinisch-organisatorischen Konzept verankerten grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen bleiben dabei die Basis.


DFB Direktion Öffentlichkeit und Fans

BVS sucht seine Besten 2019

(5. Juni 2020) – Zum 13. Mal ehrt der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS) seine besten Sportler*innen. Die Online-Abstimmung läuft!

  Seit fünf Jahren wird der Preis für herausragende sportliche Leistungen in der vorherge-

gegangenen Saison in drei Kategorien verliehen: Sportler*in des Jahres, Mannschaft des Jahres und Nachwuchssportler*in des Jahres. BVS Bayern Präsidentin Diana Stachowitz: „Auch diesmal haben wir eine spannende Vorauswahl getroffen, mit tollen Kandidat*innen. Alle haben den Titel verdient, und ich hoffe, ihre Fans stimmen eifrig ab.“

Statt einer Jury haben die Fans des BVS Bayern die Wahl. Ab sofort können sie online ihre Stimme abgeben.

  Die Abstimmung endet am 30.06.2020. Den Sieger*innen winkt jeweils eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro.

 

https://bvs-bayern.com/sport/sportler-jahres/

 

https://mail.aol.com/webmail-std/de-de/suite?guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&guce_referrer_sig=AQAAABc-XyMoHYm8CPGy2LwTAGcGWcpAHo9t2iv1bGJAsCk7EopPDOizWwGGHh8rJXo1H7Z4BxriCIUnadKjdrPTwR_S2_jCwOm5HTc5Jzp2TS0iU0TvoxMs5wuKW1woOJmyH6vYXMCPFn5JPQfGhKkw2Zrbv-XozNU1_GRrQMGtPBz3

Aus dem Bayerischen Landessportbeirat

(2. Juni 2020) - Der Bayerische Landessportbeirat hat sich in seiner Sitzung am 25. Mai 2020 mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie für den Sport beschäftigt. Das Gremium unterstrich „die hohe Bedeutung des Sportunterrichts an Schulen“ und bat in einem Schrei-ben den zuständigen Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo um eine Stellungnahme, „wie und wann die Wiederaufnahme des Sportunterrichts an Schulen geplant ist“. Der Landes-sportbeirat sprach sich einstimmig dafür aus, „dass im Hinblick auf erhebliche gesundheit-liche Konsequenzen auf physischer und psychosozialer Ebene schnellstmöglich Lösungen anzustreben sind“.

  Über die Unterstützung der bayerischen Sport- und Schützenvereine in der Corona-Kriese durch die Bayerische Staatsregierung referierte Ministerialrat Matthias Prinzler vom Staats-ministerium des Innern, für Sport und Integration. Es sei „ein Ding der Unmöglichkeit, das alles auszugleichen“, sagte Prinzler zu den finanziellen Ausfällen der Vereine. Immerhin wurde die sogenannte Vereinspauschale, ein Zuschuss pro Mitglied von 29 Cent, verdop-pelt.

  Aus dem Gremium kam die Forderung nach einem Zeitplan für die weiteren Zurücknah-men der Einschränkungen im Sportbetrieb. Harald Güller (SPD): „Was umsetzen, was aus-setzen, Zeitpläne, vorbereiten.“ Das brachte Prinzler in Bedrängnis, denn offenbar war alles schon beschlossen, er aber zum Stillschweigen verpflichtet. Zum Beispiel beim Thema Fitness und den noch immer geschlossenen Studios. „Das ist Teil des Konzepts, das mor-gen im Ministerrat beschlossen wird. Wir haben das auf dem Radar.“ Dr. Martin Runge (Bündnis '90/Die Grünen), Vorsitzender des Landtagsausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport, sagte, es wäre „schön, wenn man so was vorher diskutiert“.

  Verkündigungen froher Botschaften sind aber offenbar dem Ministerpräsidenten Markus Söder vorbehalten. Er gab am Tag danach die Öffnung von Fitnessstudios am 8. Juni 2020 bekannt.

  Der Landessportbeirat steht dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung sowie allen mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrichtungen im Freistaat Bayern in grundsätzlichen Fragen beratend zur Seite.

  Der Landessportbeirat hat die Aufgabe, den Bayerischen Landtag, die Staatsregierung sowie alle mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrichtungen im Freistaat Bayern in grundsätzlichen Fragen zu beraten. Insbesondere hat der Landessportbeirat zu allen ihm aus dem Landtag, von der Staatsregierung und den Staatsministerien vorgeleg-ten Anfragen Stellung zu nehmen und gegebenenfalls Gutachten zu erstellen, dem Land-tag, der Staatsregierung und den Staatsministerien Vorschläge zu Verbesserungen und zur Abstellung von Mängeln sowie Vorschläge für neue Maßnahmen auf dem Gebiet des Sports zu unterbreiten und eine Zusammenarbeit aller auf dem Gebiet des Sports tätigen Kräfte zu fördern.

  Der Landessportbeirat hat 29 Mitglieder. 14 Mitglieder werden von den Fraktionen der Parteien nominiert, die im Landtag vertreten sind. Sie werden entsprechend ihrem Stärke-verhältnis für die Dauer der jeweiligen Legislaturperiode berufen. Weitere 15 Mitglieder werden von Verbänden und Vereinen vorgeschlagen und vom Landtag bestätigt.

  Vorsitzender ist Berthold Rüth (CSU). Die bayerischen Sportjournalisten werden von Hans Eiberle (Verein Münchner Sportjournalisten) vertreten.

 

https://www.stmi.bayern.de/sug/sport/sportinbayern/landessportbeirat/index.php

BGV-Bienen-Turnierwoche                                       Golf zum Schutz der Bienen

Unter dem Motto #justbeethere gehen diese Woche rund 4.000 Golfer in 40 Golfclubs zum Schutz der Bienen auf die Runde.

(München 20.05.2020) - Im Rahmen des Weltbie-nentag am 20. Mai hat der BGV ursprünglich eine bayernweite  Bienen-Turnierwoche geplant. 40 Golfclubs haben sich angemeldet und spezielle Tur-niere zum Schutz der Bienen geplant. Als Startge-schenke sollte es eine spezielle Saatmischung für eine Wildblumenwiese geben und auch die Preise standen, mit z.B. Insektenhotels ganz unter dem Motto Artenschutz.
  Im Zuge der aktuellen Spielbedingungen wurde die Bienenwoche entsprechend ange-passt. In den teilnehmenden 40 Clubs gehen diese Woche rund 4.000 Golfspieler zum Schutz der Bienen auf die Runde. In jedem dieser Clubs kann für die Bienen gespendet werden, egal ob Mitglied oder Gastspieler. 
  Wenn der reguläre Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, haben viele Golfclubs die Möglichkeit aufgegriffen, das Turnierformat für die Bienen zusätzlich nachzuholen.

München bleibt Gastgeber der Fußball-EM

(29. April 2020) - München ist auch 2021 Gastgeber der UEFA EURO 2020. Der Stadtrat hat der Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft in der Landeshauptstadt um ein Jahr zugestimmt.

https://www.muenchen.de/uefaeuro2020/aktuelles/uefa-euro-2020-bleibt-in-muenchen.html?fbclid=IwAR30F7DCO1Z170a8MxDUBCYAs2tckILwgdbPDKeHSH-ed8tJoxw6rmLzD-g

Welt und Bild stürzen ab

Münchner Zeitungsmarkt relativ stabil

(22. April 2020 – DIE ZEIT legte im ersten Quartel 2020 gegen den Trend um 1,2 Prozent auf an Auflage zu. Der Auflagen-Gewinner des ersten Quartals heißt laut IVW bei den Wochenzeitungen mal wieder Zeit: Um 1,2% steigerte sich das Blatt bei den Abos und Einzelverkäufen - vor allem wegen ePaper-Abos. Massive Verluste sind hingegen bei der Tageszeitung Welt zu beobachten: Nach dem Aus der Welt kompakt verlor sie 23,7% bei den Abos und Einzelverkäufen.

  Auflagen-Gewinner ist laut IVW bei den Wochenzeitungen DIE ZEIT, vor allem wegen ePaper-Abos. Massive Verluste erlitt die Tageszeitung Welt. Nach dem Aus für die Welt kompakt verlor sie 23,7% bei den Abos und Einzelverkäufen und verkaufte nur noch 53.478 Exemplare.

  Auch die Verkäufe des Marktführers Bild schrumpfen weiter ungebremst: Minus 9,1% der Abonnenten und Einzelkäufer.

  Relativ glimpflich davon gekommen sind Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung.

https://meedia.de/2020/04/22/ivw-blitz-analyse-tages-und-wochenzeitungen-zeit-gewinnt-erneut-auflage-welt-bricht-voellig-ein/

 

  Auf dem Münchner Zeitungsmarkt dominiert nach wie vor die Süddeutsche Zeitung mit im 1. Quartal 2020 327.178 täglich verkauften Exemplaren, davon 78.050 e-papers, meldete allerdings ein Minus von 3.044 Exemplaren im Vergleich zum 4. Quartal 2019.

  Der Münchner Merkur blieb mit 226.975 Exemplaren stabil (-297). Die zur selben Medien-gruppe gehörende Boulevardzeitung tz legt 3.547 auf 101.663 Exemplare zu.

  Bild verkaufte 62.732 Exemplare (-495), die Abendzeitung 40.786 (+230). (Quelle:IVW).

Kostenlose Rechtsberatung für VMS-Mitglieder

(28. April 2020) - Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) bietet seinen Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung an. Dirk Feldmann, Partner der Kanzlei Unverzagt von Have in Hamburg, ist auf Arbeits- und Medienrecht spezialisiert und berät Journalist*innen. Er berät die Mitglieder der VDS-Regionalvereine in allen Fragen, die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit stehen. Kontakt:

https://www.sportjournalist.de/Service/Rechtsanwalt_fuer_VDS-Mitglieder/

Jonas Nohe gewinnt „Großen Online-Preis“ des VDS

Multimedia-Story über märchenhaften Aufstieg von Racing Straßburg

Ismaning, 8. April 2020 – Hohe Auszeichnung für Jonas Nohe – und weiterer Erfolg für die preisgekrönte SPORT1 Redaktion: Der 30-Jährige hat bei den Berufswettbewerben des Verbandes Deut-scher Sportjournalisten (VDS) den 1. Preis in der Kategorie „Gro-ßer Online-Preis“ gewonnen. Jonas Nohe überzeugte die Jury mit der am 29. August 2019 auf SPORT1.de veröffentlichten Multi-media-Story „Aus Liga 5 nach Europa: Das Racing-Märchen“ – anlässlich der Europapokal-Rückkehr von Racing Straßburg und den Spielen gegen Eintracht Frankfurt in den Playoffs zur UEFA Europa League 2019/20. Mit viel Detailkenntnis skizziert der in Kehl am Rhein an der deutsch-französischen Grenze aufgewachsene SPORT1 Redakteur darin die Cinderella-Story von Racing Straßburg.

  Seinen Beitrag über den acht Jahre dauernden Aufstieg des Traditionsklubs aus dem Elsass aus der 5. Liga zurück auf die europäische Fußballbühne – der ohne Mäzen oder Großsponsor gelang – bereicherte er mit zahlreichen, selbst vor Ort produzierten Videos und exklusiven Interviews, unter anderem mit Racing-Trainer Thierry Laurey. Neben dieser umfangreichen Aufbereitung hob die Jury in ihrer Begründung auch die stringente Erzähl-struktur hervor.

 

SPORT1 Chefredakteur Pit Gottschalk: „Herzlichen Glückwunsch an Jonas Nohe! Die Berufswettbewerbe des VDS sind eine der bedeutendsten Auszeichnungen im deutschen Sportjournalismus. Seine preisgekrönte Story zeigt auch den hohen kreativen und multime-dialen Anspruch an unsere Berichterstattung, den wir als führende 360°-Sportredaktion in Deutschland täglich aufs Neue leben. Dazu gehört auch die Recherche zu Themen, die nicht unbedingt in den Mainstream-News stattfinden – denen wir aber mit viel Liebe zum Detail den Raum geben, den sie verdienen: unterhaltsam präsentiert und mit großer inhalt-licher Tiefe.“

  Die Preisträger wurden in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht auf einer Gala geehrt, sondern vom VDS über ihren Erfolg persönlich informiert. Hinter Jonas Nohe belegten beim VDS-Berufswettbewerb in der Kategorie „Großer Online-Preis“ Jochen Tittmar und Nino Duit von spox.com die Plätze zwei und drei. Dotiert sind der 1. Preis mit 2.000 Euro, der 2. Preis mit 1.500 Euro und der 3. Preis mit 1.000 Euro.

  Über die Vergabe der Preise hat eine Fachjury entschieden, die sich in diesem Jahr wie folgt zusammensetzt: Martin Volkmar (DAZN Media, Vorsitz), Matthias Becker (SPORT1), Martin Bendrich (Commerzbank AG), Clemens Gerlach (freier Journalist), Prof. Dr. Thomas Horky (Macromedia University of Applied Sciences Hamburg), Ute Maag (VDS-Geschäfts-

führerin), Alexander Wagner (kicker-sportmagazin).

 

Über den Preisträger Jonas Nohe
Jonas Nohe wurde in Offenburg geboren und wuchs in Kehl am Rhein an der deutsch-französischen Grenze auf. 2009 begann er sein Studium der Kommunikations- und Politik-wissenschaften in München und schloss dieses mit dem Bachelor ab. Von 2012 bis 2014 war er freier Mitarbeiter bei bundesliga.de und hospitierte währenddessen beim Bayeri-schen Rundfunk im Radio- und Fernsehsport. Seit August 2013 ist der 30-Jährige für SPORT1 tätig, seit 2018 als Verantwortlicher Redakteur. Er berichtete für SPORT1 unter anderem von den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang sowie von den U21-Fußball-Europameisterschaften 2015, 2017 und 2019.

Über den „Großen Online-Preis“ des VDS


  Für die Teilnahme gelten folgende Bedingungen: Der Beitrag muss originär für das Inter-net produziert worden sein. Es sind alle Darstellungsformen des Mediums zulässig (Bilder-galerien, Liveticker, Blogs etc.). Es ist zudem auch möglich, Themen-Pakete einzureichen, etwa die Bearbeitung eines Ereignisses mit den verschiedenen Stilmitteln des Internets. Serien können nicht angenommen werden, wohl aber Einzelbeiträge aus einer Serie. Die Gesamtkomposition der Homepage, in deren Umfeld der Beitrag stand bzw. steht, spielt keine Rolle.

 

Bild von Jonas Nohe (Copyright: SPORT1).

Ansprechpartner für weitere Informationen und Rückfragen:

Michael Röhrig | Mathias Frohnapfel
Kommunikation

Sport1 GmbH
Münchener Straße 101g
85737 Ismaning
E-Mail presse@at)sport1.de
www.sport1.de

IVW-Zahlen im März: Verluste beim Sport

(9. April 2020) - Der Beginn der Corona-Krise hat die Zugriffszahlen auf deutsche Online-Angebote im März massiv beeinflusst. So gewann die Top 20 in der IVW-Kategorie "Nachrichten" durchgehend zwischen 30% und 195% an Visits hinzu, in der Kategorie "Wirtschaft/Finanzen/Job/Karriere" ging es zum Teil sogar noch deutlicher nach oben. Visits-Verluste gab es hingegen bei den Themen Wetter und Sport.

Die IVW-Zahlen der Kategorie “Nachrichten” gingen im März wenig überraschend massiv nach oben. So gewann hier kein Top-20-Angebot weniger als 30,3% dazu. Sieben Marken steigerten sich sogar um mehr als 100%: ntv, Merkur.de, upday, Süddeutsche Zeitung, Tag24, Tagesspiegel und wa.de.

Besonders das Plus von ntv ist dabei bemerkenswert, das Angebot steigerte sich von 155,8 Mio. auf sagenhafte 352,8 Mio. Kategorie-Visits. Vergleichsweise wenig hinzu gewannen mit 30,3% bis 38,6% der stern, Focus Online und T-Online.

https://meedia.de/2020/04/08/ivw-zahlen-im-maerz-massive-zuwaechse-bei-den-themen-wirtschaft-und-finanzen-verluste-bei-sport-und-wetter/

Vor 50 Jahren: Milbertshofens Handballer erstklassig

(21. März 2020) - Vor 50 Jahren, am 22. März 1970, stieg der TSV Milbertshofen in die Handball-Bundesliga auf. Die Mannschaft, die zehn Jahre zuvor noch in der A-Klasse gespielt hatte, gewann das entscheidende Aufstiegsspiel gegen die SG Dietzenbach 18:13. Spielertrainer Hans Moser, mit der rumänischen Nationalmannschaft zweimal Weltmeister gewesen, im Aufstiegsjahr 33 Jahre alt, erzielte sieben Tore. Berichte: Archiv

  Torhüter der SG Dietzenbach war Ulrich Backeshof. Der wurde 17 Jahre später Präsident des TSV Milbertshofen. Während seiner Amtszeit (bis 1994) gewann die Mannschaft den Europacup der Pokalsieger. Das kostete. Der TSV Milbertshofen häufte sieben Millionen Mark Schulden an und musste durch die Stadt München finanziell gerettet werden. In der Saison 2019/20 spielt die Männermannschaft in der Bezirksliga.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/tsv-milbertshofen-der-knueppelharte-kern-1.4853579

Stimmungsvolle Sportlerehrung

Die Landeshauptstadt München ehrte im Alten Rathaussaal ihre erfolgreichen Sportlerin-nen und Sportler des Jahres 2019 in stimmungsvoller Atmosphäre.

                                                                                                     FOTO: MARTIN HANGEN

(22. Februar 2020) - Über 200 Sportlerinnen und Sportler hatte die Stadt München in den Saal des Alten Rathauses gebeten. Sie wurden von Verena Dietl (SPD), in Vertretung von Bürgermeisterin Christine Strobl, für ihre Erfolge im Jahr 2019 geehrt. Die Vielfalt des Sports in München zeigte sich, vom Unterwasserhockey über den vietnamesischen Kampf-sport Vovinam Viet Vo Dao bis zu den deutschen Basketball- und Fußballmeistern vom FC Bayern. 

Faszination Sportfotografie

Adam Pretty (VMS) gewinnt zum zweitenmal den Sven-Simon-Preis

(18. Februar 2020) - Der in München lebende Australier Adam Pretty (42), Fotograf bei Getty , wurde am Montag in Hamburg mit Sven-Simon-Preis für das „Sportfoto des Jahres 2019“, das die WELT AM SONNTAG verleiht. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Pretty (Foto) ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten, der herzlich gratuliert.

  Sein Foto „Fokus“ zeigt die Kletterin Amy Dunlop an einer Felswand in China. Pretty schoss es um fünf Uhr früh, mit den ersten Sonnenstrahlen. Die spürbare Gefahr am Rande des Abgrundes, die Kraft der Athletin, die Schönheit der Land-schaft, das Spiel der Farben, macht dieses Foto für die Jury unter Vorsitz von Axel Sven Springer so besonders. Springer: „Ich bin sehr stolz darauf, welchen Stellenwert dieser Preis in der Fotografenszene hat. Dass die Jury mit einer so großen Begeisterung bei der Sache ist, ist ein Beleg für die hohe Qualität des Sven-Simon-Preises.“

  Matthias Hangst (Karlsruhe) belegte mit „Emotionen“, einem Foto vom Tennis, den zwei-ten Platz. Dritter wurde Robert Michael (Dresden) mit „Im Wasser“, das Kanu-Olympiasie-ger Tom Liebscher beim Training auf der Elbe zeigt. 5. Alexander Hassenstein mit "Welt-trainer" Jürgen Klopp. 6. Adam Pretty "Eisbach", Surfer in München.

  Für Adam Pretty ist es der zweite Sieg nach 2013. Im Vorjahr gewann Alexander Hassen-stein, auch er Mitglied im VMS.

  Der Sven-Simon-Preis wird jährlich zum Gedenken an Axel Springer jr., den ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer, verliehen. Er war unter dem Pseudonym Sven Simon profes-sioneller Fotograf, gründete seine Agentur in München und gewann viele renommierte Prei-se und errang internationale Anerkennung. Im Januar 1980 starb der ehemalige Chefre-dakteur der WELT AM SONNTAG im Alter von 38 Jahren durch Freitod.

  Zu den Juroren zählten Persönlichkeiten aus dem Sport, u.a. Dirk Nowitzki, Nico Rosberg, Franziska van Almsick, Martin Kaymer, Katarina Witt, Heiner Brand, Birgit Fischer, Franz Beckenbauer, Maria Höfl-Riesch, Stefan Blöcher, Bernhard Langer und Rosi Mittermaier.

https://www.welt.de/sport/article205890345/Sven-Simon-Preis-Sportfoto-des-Jahres-Gefahr-Kraft-und-grenzenlose-Schoenheit.html

Von rechts: Ronald Reng, Autor der Biografie von Robert Enke, Martin Amedick, ehema-liger Fußball-Bundesligaspieler, Stadion-Wirt Holger Britzius, Teresa, Witwe von Robert Enke, Dr. med Tobias Freyer, Chefarzt der Parkklinik Wiesbaden, Stadion-Wirt Michael Jachan.                                                                                         FOTO: THOMAS WALZ

"Was passiert, wenn das rauskommt?"

Die Angst des depressiven Fußballprofis vor der Öffentlichkeit

(13. Februar 2020) – Pelé leidet darunter, Michael Phelps, der als Schwimmer 23 Goldme-daillen sammelte, und Sebastian Deisler, einst als Fußballspieler als Jahrhunderttalent ge-priesen.

  Auch Martin Amedick (37), der für Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt in der Bun-desliga spielte, durchlitt eine Depression. Amedick sitzt auf dem Podium im „Stadion“ in der Münchner Schleissheimer Straße, das 2019 von der Deutschen Akademie für Fußballkultur als Fußballkneipe des Jahres 2019 ausgezeichnet wurde. Er spricht über „die große Angst vor dem Tag, Antriebslosigkeit, Leere, Gefühlslosigkeit, Ohnmacht, innere Zerrissenheit“. Er sagt: „Meine Frau hat die Sporttasche gepackt, ich konnte es nicht.“ Amedick, Innenver-teidiger und Manschaftskapitän: „Mir war egal, ob wir gewonnen oder verloren haben.“

  Neben ihm sitzt Teresa, die Witwe von Robert Enke, der sich 2009 durch Schienensuizid das Leben nahm, zwei Tage, nachdem er im Spiel gegen den Hamburger SV zum letzten Mal im Tor von Hannover 96 gestanden hatte. Auch sie hat diesen Verlust von Empathie beobachtet: „Es war Robert egal, ob er das Spiel gewinnt oder verliert. Das hat mich er-schreckt.“

  Außerdem bei der Diskussion dabei: Dr. med. Tobias Freyer, Chefarzt der Parkklinik Wiesbaden, einer der profiliertesten Fachärzte Deutschlands in der psychiatrischen Be-handlung von Leistungssportlern. Und als Moderator Ronald Reng, Autor der preisgekrön-ten Biographie von Robert Enke. Reng ist Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

  Sie engagieren sich für die Robert-Enke-Stiftung robert-enke-stiftung.de, eine gemein-same Gründung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), des Ligaverbands (DFL) und Han-nover 96. Deren Ziele sind die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression beziehungsweise Kinder-Herzkrankheiten und der Erforschung oder Behandlung dieser Krankheiten dienen. Vorstandsvorsitzende ist Teresa Enke. Über die Social Media Plattform Facebook betreibt die Stiftung Aufklärungs-arbeit, um die Krankheit Depression zu enttabuisieren. 73 Sportpsychologen sind über das Netzwerk der Enke-Stiftung erreichbar.

 

Die Depression kann jeden treffen

 

  Die Depression, mutmaßlich eine Stoffwechselerkrankung, kann jeden treffen. Laut Freyer erkranken daran jährlich vier Millionen Deutsche. Sport schütze vor Depressionen, aber die Anzahl der Erkrankten sei im Leistungssport genau so hoch wie bei der Allgemeinheit. Man müsse eine Depression nicht zwingend behandeln, mehr als 50 Prozent würden nach sechs Monaten abklingen.

  Und wie verhält sich die andere Hälfte? Wer in der Öffentlichkeit steht, hat ein zusätzli-ches Problem. Amedick: „Man fragt sich: Was passiert mit meiner Karriere, wenn das raus-kommt? Es hat ein Jahr gedauert, bis ich Hilfe in Anspruch genommen habe.“ Ein halbes Jahr war er weg. „Von Mitspielern wurde ich nicht darauf angesprochen.“ Ausnahme Stefan Aigner, „der war in seinem Umfeld selbst betroffen“.

  Dr. Freyer und der SV Wehen-Wiesbaden (2. Bundesliga) haben einen Weg gefunden, um Spielern die Angst zu nehmen. Sie können sich bei dem Arzt Rat holen, ohne dass das ihr Arbeitgeber erfährt. Der bezahlt die Honorare, auf den Rechnungen steht kein Name..

  Martin Amedick studiert Psychologie an der Unversität Bielefeld, er will Sportpsychologe werden. Er besucht für die Stiftungsarbeit Profivereine, bei denen er über die Krankheit Depression spricht.                                                                                            Hans Eiberle

Zwei Preise für Alexander Hassenstein

2. Platz für Adam Pretty in der Kategorie Portfolio/Sportreportage

(1. Februar 2020) - Alexander Hassenstein (Jahrgang 1971) aus Erding, der für Getty

Images fotografiert, reiht Erfolg an Erfolg. Der Sportfotograf gewann beim "Sportfoto des Jahres", veranstaltet vom Kicker in Kooperation mit dem Verband Deutscher Sportjour-nalisten (VDS), belegte er mit dem Foto „Alles in der Hand: Weltmeister ganz oben“ (Foto oben), den 2. Platz und gewann in der Kategorie "Portfolio" mit einer Schwarzweiß-Kollek-tion. Der Verein Münchner Sportjouralisten (VMS) gratuliert seinem erfolgreichen Mitglied.

  Im Vorjahr hatte Hassenstein den Sven-Simon-Preis gewonnen, den am höchsten dotier-ten deutschen Sportfoto-Wettbewerb.

  VMS-Mitglied Adam Pretty wurde Zweiter in der Kategorie "Portfolio" mit Fotos vom Sport-klettern.

  Das „Sportbild des Jahres“ gelang dem Berliner Sebastian Wells (23). Über sein Foto „Der Schrei“ sagt er:"Am 2. November kommt es zum ersten Bundesliga-Derby zwischen den Berliner Klubs Union und Hertha. Sebastian Polter hat per Foulelfmeter zum entscheiden-den 1:0 getroffen und rennt zum Fanblock. Zwischen der Torauslinie und den Zuschauer-rängen fange ich den emotionalen Jubel von Trimmel, Polter, Ujah und Subotic ein. Dieses Motiv lebt von der seltenen Nähe zu den Spielern und diesem kurzen Moment des unkon-trollierten Schreies."

 Adam Pretty: Klettern in China. "

 Amy Dunlop of Australia chalks up while climbing "Moon Walker 5.12d" on Moon Hill in Yangshuo China. Chalk is used to give a climbers hands grip and friction, and to stop them slipping off holds when sweating. This route is really long and "pumpy" (steep) and requires lots of power and stamina as well as overcoming the  "fear factor" as it is often pretty exposed and high off the ground which helps build mental strength.

 Yangshuo ist ein Kreis mit einem gleichnamigen Urlaubsort in der südchinesischen Region Guangxi.

Kategorie 1
„Sport Allgemein: Action“
1. Preis: Marijan Murat – „Beat it!“ (VSW)
2. Preis: Alexander Hassenstein – „Alles in der Hand: Weltmeister ganz oben“ (VMS)
3. Preis: Alexander Keppler – „Wurfgespenst“ (VSW)
Kategorie 2
„Sport Allgemein: Feature / Impressionen / Emotionen“
1. Preis: Matthias Hangst – „Schaulaufen“ (VSW)
2. Preis: Matthias Hangst – „Emotionen“ (VSW)
3. Preis: Lukas Schulze – „Nightlife“ (VWS)
Kategorie 3
„Unsere Amateure. Echte Profis“ / „Amateur- und Jugendfußball“
1. Preis: Robert Michael – „Mit Bauchgefühl“ (SSV)
2. Preis: Markus Ulmer – „Ballfischen“ (VSW)
3. Preis: Robert Michael – „Ab unter die Dusche“ (SSV)
Kategorie 4
„Fußball allgemein“
1. Preis: Marvin Ibo Güngör – „Trophy Lift“ (VNS)
2. Preis: Robert Michael – „Augen zu und durch“ (SSV)
3. Preis: Anke Wälischmiller – „Feier“ (VWS)
Kategorie 5
„Portfolio / Sportreportage“
1. Preis: Alexander Hassenstein – „Die Krone im Zirkus“ (VMS)
2. Preis: Adam Pretty – „Klettern“ (VMS)
3. Preis: Moritz Müller – „Tanzkunst“ (VWS)
Preisgeld
– Gesamtwert: 30.000 Euro
– „Sportfoto des Jahres“: 5000 Euro
– jede der fünf Kategorien: 5000 Euro

Immer mehr ePaper der Tageszeitungen

Münchner Zeitungsmarkt: - SZ 337.732, MM 227.056 Exemplare

(1. Dezember 2019) – Die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw), Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW) ist ein Verein mit Sitz in Berlin. Dieser wird von den Medien-unternehmen, den Werbung treibenden sowie den Werbe- und Media-Agenturen in Deutschland unterhalten. Inhalt ihrer Tätigkeit ist das Sammeln und Prüfen von Daten und deren Bereitstellung für die Leistungskontrolle von Werbeträgern (Vergleichsdaten).

  Die Auflagenentwicklung am deutschen Pressemarkt verlief im 3. Quartal 2019 unein-heitlich. Die Tageszeitungen konnten den Rückgang der verkauften Auflage gegenüber dem Vorjahr erneut begrenzen.

  Bei den  Wochenzeitungen lagen die Gesamtverkäufe über dem Ergebnis des Vorquar-tals.

  Für die Publikumszeitschriften und die Titel der Fachpresse sind höhere Auflagenrück-gänge als in der ersten Jahreshälfte zu verzeichnen.

  Die Kundenzeitschriften konnten einen deutlichen Anstieg ihrer Gesamtverkäufe erzielen.

  Die ePaper-Verkäufe steigen kontinuierlich weiter an: Bei den Tageszeitungen ist jedes zehnte verkaufte Exemplar ein ePaper.

  Die Tageszeitungen einschließlich der Sonntagsausgaben und Sonntagszeitungen ver-kauften im 3. Quartal des laufenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 14,99 Mio. Exemplare und damit 4,07 Prozent weniger als im Vorjahr (3/2018: 15,63 Mio. Stück). 

  Weiter deutlich im Plus liegt der Anteil von ePaper-Ausgaben an den Gesamtverkäufen der Tagespresse. Mit insgesamt rund 1,57 Mio. verkauften elektronischen Exemplaren wer-den aktuell gegenüber dem Vorjahr ein Sechstel mehr digitale Zeitungsausgaben vertrie-ben (3/2018: 1,34 Mio. täglich verkaufte ePaper).

  Auf dem Münchner Zeitungsmarkt verkaufte die Süddeutsche Zeitung im 3. Quartal täglich durchschnittlich 337.732 Exemplare, 3.494 weniger als im 2. Quartal. Abo: 238.113. Der Anteil der elektronischen Zeitungen (e-paper) stieg auf 76.406 Exemplare.

  Münchner Merkur: Verkauf 227.056 Exemplare (-1.539), davon 11.235 e-Paper. Abo 200.334.

  tz: Verkauf 100.090 (-1.744), Abo 29.512.

  Bild: Verkauf 64.311 (+67), Abo 841.

  AZ: Verkauf 41.641 (-93), Abo 18.024.

 

Auflagenentwicklung im 3. Quartal 2019:

 

http://www.ivw.de/sites/default/files/pm_auflagenstatistik_20193.pdf

Miroslav Klose (r.) und sein Biograf Ronald Reng.                           FOTO: PIPER VERLAG

MIRO

Ronald Reng präsentiert seine Biografie von Miroslav Klose

(21. November 2019) - Ronald Reng hat wieder ein Buch geschrieben: MIRO – die Bio-grafie des Fußballspielers Miroslav Klose. Es ist das Dreizehnte seit 2011. In der rappel-vollen Münchner Fußballkneipe „Stadion“ hat er sein Werk präsentiert, gemeinsam mit Klose.

  „Präzise recherchiert, informativ, spannend und zugleich literarisch erzählt, klug und nie langweilig.“ So hat die Jury über Rengs Arbeitsweise geurteilt, als sie ihm 2013 den NDR Kultur Sachbuchpreis zuerkannte für das Buch „Spieltage, die andere Geschichte der Bun-desliga“. Erzählt am Beispiel des Spielers und Trainers Heinz Höher; er ist vor drei Wochen gestorben.

  Diese Einschätzung gilt auch für die MIRO-Biografie, für die Reng sogar im Vatikan re-cherchierte und mit Georg Gänswein sprach, dem Kurienerzbischof der römisch-katholi-schen Kirche, Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI, als er über Kloses Engagement bei Lazio Rom schrieb.

  Miroslav Klose erwies sich im „Stadion“ als Gesprächspartner mit trockenem Humor. Wie er über seine Zeit mit Luca Toni und Frank Ribéry im Münchner Hotel Vier Jahreszeiten erzählte, löste Lachsalven aus. Klose sprach damals deutsch, polnisch und ein paar Worte englisch; vom Französischen, das er als Kind während seines Vaters Engagement als Fuß-ballprofi beim FC Auxerre gelernt hatte, war nichts geblieben. Toni sprach italienisch, pas-sabel englisch, Ribéry sprach nur französisch (Buch ab Seite 274).

Klose war von seinem neuen Arbeitgeber FC Bayern im Hotel einquartiert worden, weil sei-ner Frau Sylwia 4.000 Euro Monatsmiete für ein Haus abenteuerlich erschienen. Klose sagt, das seien die drei schönsten Monate seiner Zeit als Fußballer gewesen.

 

Der Arbeiter und das Model

 

  Miroslav Klose war beim FC Bayern gelandet, weil Manager Uli Hoeneß nach Abwägung, ob es sinnvoller sei, Luca Toni oder Miroslav Klose vom SV Werder Bremen zu verpflich-ten, laut Klose entschied: „Dann nehmen wir beide.“ Die Aufgabenverteilung sei dann so gewesen: „Ich war fürs Arbeiten da, der Andere war Model.“ Den Italiener wies er an: „Luca, bleib' bitte im Sechzehner, außerhalb kann man dir nicht zuschauen.“

  Eine Karriere wie die des Miroslav Klose ist heute undenkbar. Mit sieben Jahren als pol-nischer Spätaussiedler aus Opole (Oppeln) nach Deutschland gekommen. In der Schule mangels Sprachkenntnissen um zwei Klassen zurückgestuft. Lehre als Zimmermann, Hob-byfußballer, mit 20 noch für die SG Blaubach-Diedelkopf bei Kusel gespielt, am Rande des Saar-Nahe-Berglands, fernab vom großen Fußball: Bezirksliga Westpfalz (siebte Liga).  

  Danach FC 08 Homburg, zweiten Mannschaft, Verbandsliga (5.Liga) und Regionalliga-Mannschaft (3. Liga). Dann aber, so Klose, „ging's ratzfatz“: 1. FC Kaiserslautern, Amateur-mannschaft, im April das erste Spiel in der Bundesliga, als Einwechselspieler, kurz bevor er 22 Jahre alt wurde.

  Und trotzdem: Weltmeister 2014, Rekordtorschützen der Nationalmannschaft (71 Treffer) und der WM-Turniere (16). Er trug die Nummer 11 auf dem Trikot. Als die nach seinem Rücktritt Bellarabi zugewiesen wurde, habe er beim DFB angerufen: „Der nicht“. Die 11 bekam Reus, das passt.

  Klose spielte für den 1. FC Kaiserslautern, Werder Bremen, den FC Bayern München und Lazio Rom, war deutscher Meister und Pokalsieger, italienischer Pokalsieger. Reng hat den bemerkenswerten Lebensweg nachgezeichnet, gewürzt mit vielen Anekdoten und auch deshalb ohne Längen. Ein Lesevergnügen.

  Jetzt ist Miroslav Klose Trainer der U 17 des FC Bayern, da sei er „noch ein bisschen in der Lernphase“. Und hat so seine Probleme mit dem Nachwuchs - kein Wunder angesichts seiner Biografie. Er versuche, „Leidenschaft zu vermitteln“, musste aber feststellen: „Die wollen nur Spaß haben, sie sind ein bisschen materialistisch veranlagt. Was für ein Auto fährst du? Was für eine Uhr hast du? Wie teuer ist die? Und sie haben wenig Freizeit. Aber wenn man wie die Jugendlichen heute bis 16 Uhr Schule hat, killt das die Freude."

  Klose zweifelt noch. „Fußballlehrer – ich weiß nicht ob ich das schaffe.“ Uli Hoeneß zwei-felt nicht. Im Buch MIRO sagt der Ehrenpräsident des FC Bayern über Klose: „Ich traue ihm zu, dass er mal eine Bundesligamannschaft trainiert. Er hat absolutes Fachwissen, einen hohen Ehrgeiz und ist ein gutes Vorbild. Das, was er erzählt, lebt er.“            Hans Eiberle

Über den Autor

  Ronald Reng (geb. 1970 in Frankfurt) studierte Politik und Kommunikationswissenschaf-ten an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde an der Deutschen Journa-listenschule ausgebildet und schrieb u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Von 1996 bis 2001 wohn-te und arbeitete Reng als Sportjournalist in England, danach lebte er in Barcelona, jetzt lebt er mit seiner Familie in Frankfurt und Bozen.

  2007 wurde er zum Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingela-den. 2010 schrieb er in Zusammenarbeit mit Teresa Enke die Robert-Enke-Biografie "Ro-bert Enke. Ein allzu kurzes Leben."

  Zwischen 2001 und 2010 wurde Ronald Reng, Mitglied des Vereins Münchner Sportjour-nalisten (VMS), siebenmal mit dem Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjourna-listen (VDS) für die beste Sportreportage des Jahres geehrt. 2010 wurde er mit dem Diet-rich Oppenberg-Medienpreis „für herausragende journalistische Beiträge zum Thema Lese-kultur“ ausgezeichnet.

  Sein Buch "Der Traumhüter" wurde 2004 in englischer Übersetzung Keeper of Dreams bei den British Sports Books Awards als Best Biography ausgezeichnet. Im November 2011 erhielt er in London für seine Biographie über Robert Enke die Auszeichnung William Hill Sports Book of the Year, die als „ältester und bedeutendster Sportbuchpreis der Welt“ gilt.  Reng war in 23 Jahren der erste Autor, der nicht auf Englisch schreibt, der mit dem Preis prämiert wurde. Zudem wurde seine Enke-Biographie in Großbritannien auch zum Football Book of the Year 2012 gekürt. Auch in Polen wurde das Werk 2015 von einer Fachjury zum „Sportbuch des Jahres“ gewählt. Das Buch ist in weitere Sprachen (u. a. Spanisch, Portu-giesisch, Niederländisch, Dänisch, Chinesisch) übersetzt worden.

  2013 erhielt er von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur für sein Werk "Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga" die Auszeichnung als Fußballbuch des Jahres.

Eine Jury, der unter anderem der Publizist und Fernsehmoderator Roger Willemsen ange-hörte, zeichnete das Werk mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2013 aus. Wie "Spieltage" wurde 2016 auch "Mroskos Talente" von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur als Fußballbuch des Jahres prämiert.

  Ronald Reng ist Mitglied der Jury des Helmut-Stegmann-Nachwuchs-Förderpreises für regionale und lokale Sportberichterstattung, den der VMS seit 2001 alljährlich ausschreibt.

2015 VMS-Stipendiatin - 2019 Chefredakteurin

Marieke Reimann macht Karriere bei ze.tt der ZEIT

(7. Oktober 2019) - Marieke Reimann war am Sonntag, dem 6. Oktober 2019, Teilnehmerin an der Diskussion im Presseclub der ARD, Thema: Jugendkult statt Altenclub? Wie die Volksparteien ums Überleben kämpfen. 

Reimann (Jahrgang 1987), war während ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) und dem Stu-dium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München auch sportjournalistisch tätig und  2014/15 Stipendiatin des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). Sie ist Chefredakteurin von ze.tt, dem Online-Magazin der ZEIT. Zielgruppe laut eigener Einschätzung: Generation Y, ze.tt richtet sich an "anspruchsvolle und gut ausgebildete junge Menschen zwischen Schulabschluss und erstem Job".

  Zeitgleich mit Reimann war Anna Dreher Stipendiatin, weil der VMS sich damals nicht zwi-schen zwei gleich qualifizierten Bewerberinnen entscheiden konnte und wollte.

  Von den bisher zehn VMS-StipendiatInnen sind sechs sportjournalistisch tätig. Anna Dreher ist Redakteurin im Ressort Sport der Süddeutschen Zeitung.

https://ze.tt/

https://mariekereimann.de/lebenslauf/

Verlage unterliegen Google

EuGH erklärt deutsches Leistungsschutzrecht für “nicht anwendbar”

(12. September 2019) - Deutsche Verlage haben im Streit mit Google um das Leistungs-schutzrecht eine Niederlage erlitten. Dem Europäischen Gerichtshof zufolge sei das 2013 eingeführte deutsche Leistungsschutzrecht rechtlich "nicht anwendbar". Die damalige Bun-desregierung habe versäumt, das Gesetz der EU-Kommission vorzulegen und notifizieren zu lassen.

https://meedia.de/2019/09/12/im-streit-der-verlage-gegen-google-eugh-erklaert-deutsches-leistungsschutzrecht-fuer-nicht-anwendbar/

Zum Schluss ein Interview mit Ottmar Hitzfeld

Die 72. Sendung von Joachim Days Dachau TV ist die letzte

(22. Juli 2019) - Die 72. und letzte Ausgabe der monatlichen Inter-netfernseh-Sendung „Dachau TV – Das Magazin nicht nur für Stadt und Landkreis“ ist online zu sehen unter www.dachau-tv.de .

  Zu sehen ist ein ausführliches Interview mit Ottmar Hitzfeld: Der 70-jährige Star-Trainer, der in Lörrach geboren wurde, heimste während seiner Laufbahn in 25 Jahren ebenso viele Vereinstitel ein. Er ge-wann, neben seinen Erfolgen in der Schweiz, zweimal die Cham-pions-League, den Weltpokal, 7-mal die deutsche Meisterschaft, 3-mal den deutschen Pokal und wurde u.a. 2-mal „Welttrainer des Jahres“. Der verheiratete Familienvater und Opa von drei Ekelkindern gibt beeindruckende Einblicke in viele Bereiche seines persönlichen Lebens (Kindheit, Familie, aktiver Fußbal-ler, Trainer und Gesundheit) und nimmt Stellung zu nationalen und internationalen The-men.

  Und weshalb ist Schluss mit Dachau TV? Joachim Day: „Nach sechs sehr spannenden Dachau TV-Jahren mit tollen Feedbacks und hohen Klickzahlen möchte ich mich wieder anderen filmischen Projekten widmen, die Hallen-Stadion-Sprecher-Tätigkeiten/Modera-tionen intensivieren und wieder vermehrt Kommunikations-Trainings geben.“

  VMS-Mitglied Joachim Day kennt Ottmar Hitzfeld schon lange; beide sind Lörrach gebo-ren.

Was ein echter Bayern Fan wissen muss

(10. Juli 2019) - Johannes Kirchmeier (28) hat ein Buch geschrieben: „101 Dinge, die ein echter FC Bayern Fan wissen muss.“ Klappentext: Rekorde, Unbekanntes, Extremes und Kurioses aus der Geschichte des FC Bayern. 101 Aha-Erlebnisse für (nahezu) jeden Fußball-Fan. Denn wer sagte: Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung? Oder: Warum ist der 1. FC Kaiserslautern für die Bayern-Ge-schichte wichtig? Diesen und vielen anderen Fragen forscht das Handbuch nach. Es klärt über kuriose und interessante Fakten auf und beschreibt die wichtigsten Dinge, die ein Bayern-Fan (und jeder an-dere) wissen muss. 

  Johannes Kirchmeier studierte Journalistik in Ansbach und an der LMU München. Zudem  absolvierte er eine Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München. Seit 2014 arbeitet Kirchmeier in der bayerischen Landeshauptstadt als freier

Journalist, er schreibt vor allem für die Süddeutsche Zeitung. 2015 war er Stipendiat des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS). 2016 belegte Kirchmeier beim Helmut-Steg-mann-Nachwuchs-Förderpreis des VMS den 3. Platz und 2017 den 2. Platz beim Nach-wuchspreis des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS).

  Johannes Kirchmeier: 101 Dinge, die ein echter FC-Bayern-Fan wissen muss. 192 Seiten, ca. 100 Abb., Format 12,0 x 18,5 cm. Klappenbroschur mit Fadenheftung. ISBN: 978-3-95613-082-3. € 14,99 (D), € 15,50 A. SFr sFr. 21,50. Erschienen im GeraMond Verlag.

DFB: Automatische generierte Spielberichte 

Wie stark ist der Lokalsportjournalismus betroffen?

(8. Juni 2019) – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird ab der Spielzeit 2019/20 auf seiner Amateurfußballplattform fussball.de automatisch generierte Spielberichte aus allen Ama-teurligen veröffentlichen. Die Texte werden automatisiert erstellt und basieren auf den ver-fügbaren, offiziellen Spieldaten aus dem DFBnet.

  Der Verein Münchner Sportjournalisten (VMS) fordert, dass diese Entwicklung kritisch be-gleitet wird. Thomas Walz, 1. Vorsitzender: „DFB-Mediendirektor Ralf Köttker denkt hoffent-lich an den Lokalsportjournalismus, wenn er erklärt: ,Wir sehen in dem Angebot vor allem einen Mehrwert für die vielen kleinen Vereine und für jeden, der sich für die Spiele in den unteren Klassen interessiert. Die Texte sind in erster Linie eine Ergänzung zur vorhande-nen lokalen Berichterstattung und ein Beitrag, um die tolle Arbeit und die Leistungen im Amateurfußball weiter aufzuwerten'.”

 

Die DFB-Presseerklärung im Wortlaut:

 

  Fast 25.000 Vereine, 160.000 Mannschaften und drei Millionen aktive Spielerinnen und Spieler – sie alle bekommen ab Sommer eine noch größere Bühne. FUSSBALL.DE, die Amateurfußballplattform des DFB, geht den nächsten Schritt und bietet mit Beginn der Saison 2019/2020 automatisch generierte Vor- und Nachberichte zu den Ligaspielen im Männer-, Frauen- und älteren Jugendbereich – bundesweit bis in die untersten Spielklas-sen. Der DFB kommt damit dem Wunsch seiner Amateure nach regionaler Berichterstat-tung auf FUSSBALL.DE nach.

  Die Texte sind ein kostenloser Service für die Basis und sollen wenige Monate nach dem 3. Amateurfußball-Kongress des DFB das Interesse für den Amateurfußball in der Öffent-lichkeit weiter steigern. Geplant ist im nächsten Entwicklungsschritt, die editierbaren Texte den Vereinen auch für ihre eigenen Online-Auftritte direkt zur Verfügung zu stellen – eben-

falls kostenfrei.

  Ralf Köttker, Mediendirektor und stellvertretender Generalsekretär des DFB, erklärt: „Wir sehen in dem Angebot vor allem einen Mehrwert für die vielen kleinen Vereine und für je-den, der sich für die Spiele in den unteren Klassen interessiert. Die Texte sind in erster Linie eine Ergänzung zur vorhandenen lokalen Berichterstattung und ein Beitrag, um die tolle Arbeit und die Leistungen im Amateurfußball weiter aufzuwerten.”

  Frank Biendara, Geschäftsführer IT und Digital der DFB GmbH und damit für die Weiter-entwicklung von FUSSBALL.DE zuständig, sagt: “Ich freue mich, dass wir zur neuen Sai-son nach vielversprechenden Tests nun endlich live gehen können. Wenn wir im Laufe der Saison wöchentlich bis zu 75.000 qualitativ hochwertige Vor- und Nachberichte pro Spiel-tag anbieten können, ist das in Deutschland bislang einmalig.”

  Die Texte werden automatisiert erstellt und basieren auf den verfügbaren, offiziellen Spiel-daten aus dem DFBnet. Neben dem kompletten Ligabetrieb bei den Männern und Frauen werden im Nachwuchsbereich zunächst die Meisterschaftsspiele von der A- bis zur C-Ju-gend abgedeckt.

  Die Berichte werden auf FUSSBALL.DE und in der FUSSBALL.DE-App sowohl auf der Mannschaftsseite als auch auf der Spieldetailseite angezeigt. Alle User, die sich auf FUSS-BALL.DE angemeldet und eine personalisierte Startseite eingerichtet haben, können die Robotertexte außerdem auf den ersten Blick unter “Meine News” sehen.

  FUSSBALL.DE wird seit Juli 2014 vom DFB betrieben und ist die größte Amateurfußball-

lattform in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden mit 4,5 Milliarden Page Impressions und 337 Millionen Visits erneut Rekordwerte verzeichnet. Die FUSSBALL.DE-App ist 3,5 Millionen Mal heruntergeladen worden. Inhaltliche Kernaufgaben von FUSSBALL.DE sind, die Sichtbarkeit des Amateurfußballs zu erhöhen, die Vereine in ihrer öffentlichen Wahr-nehmung zu unterstützen, der Basis inhaltlichen Service zu bieten und das Geschehen auf den Amateursportplätzen online erlebbar zu machen.        Direktion Öffentlichkeit und Fans

Der Landessportbeirat, vorne, v.l.: Stellv. Vorsitzende Diana Stachowitz (MdL SPD), Präsi-dentin Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS); stellv. Vorsitzender Jörg Ammon, Präsident Bayerischer Landes-Sportverbands (BLSV); Vorsitzender Berthold Rüth (MdL CSU); stellv. Vorsitzender Wolfgang Kink, Erster Landesschützenmeister  Baye-

rischer Sportschützenbund (BSSB); Barbara Roth, Präsidentin Landesverbands Bayern des Deutschen Sportlehrerverbands (DSLV), dahinter Hans Eiberle, Verein Münchner Sportjournalisten (VMS), der die bayerischen Sportjournalisten vertritt.

                                                                                                   FOTO: ISABELLA LANKES

Ein mysteriöser Hausbesuch

(20. Mai 2019) – Wolfgang Kink ist Erster Landesschützenmeister des Bayerischen Sport-schützenbunds.

  Dr. Martin Runge (Bündnis 90/Die Grünen) ist Vorsitzenden des Ausschusses für Kom-munale Fragen, Innere Sicherheit und Sport im Bayerischen Landtag.

  Beide sind Mitglieder des Landessportbeirats, Wolfgang Kink als Stellvertretender Vor-sitzender des beim Staatsministerium des Innern, Sport und Integration angesiedelten Gre-miums.

  Ralf Husemann ist Vorsitzender des Vereins „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!", der er-reichen will, dass in Schützenvereinen nicht mehr mit halbautomatischen und anderen töd-lichen Waffen geschossen werden darf; er war SZ-Redakteur.

  Hans Holzhaider ist Journalist, als Gerichtsreporter der Süddeutschen Zeitung mehrfach mit Preisen bedacht.

  Was hat dieses Quartett miteinander zu tun?

  Holzhaider berichtete am 11. Mai 2019 in der Süddeutschen Zeitung über einen „myste-riösen Besuch“, den Husemann in seinem Haus in Pasing bekommen habe. Ein älterer Mann gab sich als Kripo-Beamter aus, verhielt sich seltsam und erkundigte sich nach dem Verein. Danach verschwand er wieder. Husemann glaubt, der Besucher sei Wolfgang Kink gewesen, der streitet das gegenüber Holzhaider ab.

  Bei der Sitzung des Landessportbeirats am 14. Mai 2019 wurde Kink von Runge um eine Stellungnahme gebeten. Er wolle wissen, so Kink, wie er sich zu verhalten habe, wenn er nach dieser Angelegenheit gefragt werde, denn Kink sei immerhin Stellvertretender Vorsit-zender des Gremiums.

  Der Polizei-Hauptkommissar a.D. Kink antwortete, man müsse „nicht alles glauben, was in der Süddeutschen steht. Was soll ich dazu sagen? Ich war nicht in Pasing.“ Kink vermutet: „Da soll Stimmung gegen den Schützensport gemacht werden“. Richtig seien im SZ-Bericht nur die letzten sechs Zeilen. „Mich hat dieser Berichteschreiber angerufen." Er habe ein Alibi, sagt Kink. Für welches Datum? Der besuchte Husemann weiß nur noch, dass es Anfang Juni 2018 war.

  Hans Eiberle (Verein Münchner Sportjournalisten), der im Landessportbeirat die bayeri-schen Sportjournalisten vertritt, fragte nach der Sitzung Kink, ob er daran denke, Hans Holzhaider, den Autor des SZ-Textes, zu verklagen. Kink verneinte, er warte erst mal ab. Er wisse ja noch nicht einmal, ob es zu einer Anklage komme.

  Holzhaider und Runge glauben das eher nicht. Trotzdem könnte Runge in der kommen-den Sitzung des Landessportbeirats noch einmal nachfragen; die Antwort schien ihm nicht zu genügen.                                                                                                                     H.E.

Neues EU-Urheberrecht stärkt Verlage

(14. Februar) – Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich am Mittwoch (13.02.2019) in Straßburg vorläufig auf eine Reform des EU-Urheberrechts inklu-sive Leistungsschutzrecht. Presseverlage in der EU sollen gegenüber Nachrichten-Such-maschinen wie Google News gestärkt, die großen Internetfirmen mehr in die Pflicht ge-nommen werden. Die Portale sollen für das Anzeigen von Artikel-Ausschnitten in ihren Suchergebnissen Geld an die Verlage zahlen.

  Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeit-schriftenverleger (VDZ) begrüßten die Einigung: „Dies ist ein guter Tag für die Meinungs- und Pressevielfalt in Europa und der Welt“, teilten die Verbände mit. Die Reform setze „ei-nen wichtigen globalen Standard für journalistische Vielfalt und unabhängige Berichterer-stattung.“

  Der Verhandlungsführer des Parlaments, Axel Voss (CDU), zeigte sich erleichtert. „Digita-ler Urheberrechtsschutz beendet endlich das Wildwest im Internet, bei dem die Rechtein-haber bisher oft untergebuttert werden“, sagte Voss. „Den neuen Realitäten und Geschäfts-modellen des digitalen Zeitalters können wir jetzt gerecht werden.“

  Die Einigung vom Mittwoch muss in den kommenden Wochen allerdings noch vom Parla-ment und den EU-Staaten bestätigt werden. In den allermeisten Fällen ist das eine Forma-lie – weil die Debatte jedoch so aufgeladen ist, könnte die Reform hier allerdings noch scheitern. Stimmen beide Seiten zu, haben die EU-Länder zwei Jahre Zeit, die neuen Re-geln in nationales Recht umzuwandeln. Weiter

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-urheberrechtsreform-101.html

Sponsoren murren über CL im Privatfernsehen

Die Fernsehquoten sind viel niedriger als in ARD und ZDF

(13. Februar 2019) - Seit Beginn der Saison 2018/19 werden Spiele der Fußball-Champi-ons League nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt. Das sorgte erwartungs-gemäß für einen erheblichen Zuschauerrückgang bei den Fernsehübertragungen und Pro-bleme mit den Sponsoren.

  Dem Wunsch der Pay-TV-Anbieter nach Exklusivität bei Sport-Rechten steht die Sorge der Verantwortlichen bei den Vereinen entgegen, durch die sinkenden Zuschauerzahlen Probleme mit den eigenen Sponsoren zu bekommen. Die geben viel Geld aus und wollen als Gegenleistung entsprechende Bildschirmpräsenz sehen. Dieses Spannungsfeld sorgte war der Grund, dass es in Deutschland keinen kompletten Wechsel ins Pay-TV gab, auch wenn das höhere Einnahmen aus den TV-Rechten versprach.

  Die UEFA entschied bei der Champions League erstmals anders. Seit Beginn der Saison 2018/19) gibt es auch in Deutschland keine Spiele mehr im frei empfangbaren Fernsehen - mit Ausnahme eines eventuellen Finales mit deutscher Beteiligung, das aufgrund rechtli-cher Vorgaben frei empfangbar ausgestrahlt werden müsste).

  Sky (ging 2014 durch  Übernahme des von dem Medienunternehmer Rupert Murdoch über den Konzern 21st Century Fox gehaltenen Anteilen an Sky Deutschland und Sky Italia zum britischen Bezahlsender British Sky Broadcasting) und DAZN (kostenpflichtiger Strea-mingdienst, der von der britischen Perform Group seit August 2016 betrieben wird und Sportübertragungen über Internet, derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Japan, Kanada, Italien und dem Vereinigten Königreich bietet) teilen sich die Rechte.

  Das führt zu den zu erwartenden Problemen mit den Sponsoren. In einem Interview mit "Sport-Bild" fordert Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern Mün-chen, jedenfalls eine Rückkehr der Champions League ins Free-TV. "Wir müssen bei der Uefa alles in die Waagschale legen, damit in Deutschland ab der nächsten Rechteperiode wieder mindestens ein Livespiel, idealerweise ein Topspiel, im Free-TV zu sehen ist", so Rummenigge, der davon ausgeht, dass man das in Dortmund, Schalke und Hoffenheim ähnlich sieht.

  Sky meldete zwar jüngst ein Reichweiten-Plus von 28 Prozent im Pay-TV, doch vergli-lichen mit früheren Zuschauerzahlen der ZDF-Übertragungen ist ein erheblicher Rückgang der Reichweiten eingetreten, wie nicht anders zu erwarten.

  Rummenigge sagt, er habe stets dafür plädiert, dass die Interessen der Fans stärker be-rücksichtigt werden müssten. "Wir sind nicht in England, wo die Spiele schon seit Jahr und Tag exklusiv im Pay-TV laufen, oder in Spanien. Wir haben eine andere Fußball-Kultur, und der sollte man Rechnung tragen."

  Vor allem aber sind es die Interessen der Sponsoren, die er aus wirtschaftlichen Gründen im Blick haben muss. Auch wenn der Pay-TV der größte Zahler der TV-Vermarktung sei, dürfe man nicht die gut dotierten Sponsoring-Verträge vergessen, die angesichts dieses starken Zuschauerrückgangs nicht mehr ausreichend bedient würden. "Der Mix aus Pay- und Free-TV muss stimmen, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Champions League mittelfristig selbst einen Schaden beim Sponsoring zufügt", so Rummenigge.

  Möglich wird ein Wechsel zurück ins Free-TV allerdings erst 2021 - bis dahin läuft nämlich die aktuelle Rechte-Periode noch und DAZN und Sky dürften angesichts der hohen Ausga-ben kaum bereit sein, auf ihre Exklusivität zu verzichten.

  In seinem SZ-Kommentar schlägt Martin Schneider eine naheliegende Lösung vor: "Der

Bayern-Boss möchte am liebsten alles auf einmal: maximale Fernseheinnahmen - und ein breites Publikum für die Sponsoren. Er schielt dabei auf das ZDF, also auf Gebührengelder. Deren Verwendungszweck ist es aber nun wirklich nicht, am Ende des Tages in die Tasche der Bayern zu wandern. Das muss aber auch nicht so sein, denn die Rechnung ist ganz einfach: Wenn die für den Wettbewerb verantwortliche Uefa die Meinung Rummenigges teilt, eine zu kleine Gruppe an Pay-TV-Abonenten schade dem Produkt, dann muss sie dem Privat-Fernsehen ja nur ein Angebot machen. Ein Sender wie RTL würde genau so viel für die Rechte zahlen, wie er durch Werbeerlöse einnehmen kann. Dann hätten alle was davon: der Fan, der Gebührenzahler, der Sponsor - und Rummenigge. Aber bis 2021 bleibt alles, wie es ist. Vielleicht überlegt sich der Fan bis dahin, ob er sich nicht doch noch melken lässt."

https://www.sueddeutsche.de/sport/champions-league-free-tv-rummenigge-1.4329230

 

https://www.google.com/search?q=dwdl&client=firefox-b-d&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=gq0zsq6u51n56M%253A%252CSmpYpgHzR5ZVqM%252C%252Fg%252F122qm6f9&usg=AI4_-kT59gYB3k6El71d17UalzN1PF7YeA&sa=X&ved=2ahUKEwjW6L6h57jgAhXGyqQKHQKBC14Q_B0wEnoECAYQEA#imgrc=gq0zsq6u51n56M: Er wurde bearbeitet und ergänzt.

 

DWDL.de ist ein Internetmagazin, das sich mit der deutschen Medienwirtschaft befasst und sich selbst als „TV-Branchendienst“ versteht. Chefredakteur und Geschäftsführer ist Tho-mas Lückerath. Sitz des Unternehmens ist Köln. Die Bedeutung der Bezeichnung DWDL ist nicht bekannt.

Siezen Sie noch, oder duzt du schon?

Über die Vor- und Nachteile des Suchens nach Nähe

(6. Dezember 2018) - Ein interessanter Text im Wirtschaftsmagazin brand eins, der auch Sportjournalisten und ihren Umgang mit Spielern, Trainers und Vereins-Oberen betrifft.

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/naehe-und-distanz/siezen-sie-noch-oder-duzt-du-schon

Vor 50 Jahren

Als der FC Bayern sich arm gesiegt hatte

(10. Mai 2018) - Mit einer beispiellosen Erfolgsserie hatte der FC Bayern München vor einem halben Jahrhundert innerhalb von zwei Jahren auch international Aufsehen erregt: Aufstieg in die Fußball-Bundesliga (1965), DFB-Pokalsieger (1966,1967), Sieger im Europacup der Pokalsieger (1967).

  Doch die Erfolgsserie hatte ihren Preis. Ein Jahr später, im Mai vor 50 Jahren, waren die Bayern so gut wie pleite. Diese Einschätzung lag nahe angesichts der Verzweiflungstat des Klubpräsidenten. „Ich habe unterschrieben, ich kann nicht mehr zurück“, gestand Wilhelm Neudecker zwei Tage vor dem Rückspiel im Semifinale des Europacups der Pokalsieger gegen den AC Mailand, der das erste Spiel 2:0 gewonnen hatte. Neudecker hatte das Recht auf einen neutralen Austragungsort eines mögliches Entscheidungsspiel an den Gegner verkauft und dem so ein Heimspiel verschafft. Weiter

DFB vergibt Medienrechte für den DFB-Pokal

2019/2020 - 2021/2022 Springer und Sport1 neu dabei

(20. April 2018) - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) hat die Medienrechte an den Spielen des DFB-Vereinspokals der Männer und Frauen für Deutschland, Öster-reich und die Schweiz für den Zeitraum 2019/2020 bis 2021/2022 vergeben. Nach einem offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren werden neben den bisherigen Partnern ARD und Sky auch SPORT1 und die Axel Springer SE Rechte-pakete erwerben.

 

Mit Sport1 und der Axel Springer SE zwei neue Partner


DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Der DFB-Pokal ist der Premiumwettbewerb unseres Verbandes und ein erfolgreiches Beispiel für das Miteinander von Profis und Amateuren im deutschen Fußball. Wir freuen uns sehr, dass wir neben unseren langjährigen Partnern ARD und Sky mit SPORT1 und der Axel Springer SE zwei neue Partner gewinnen konnten. Es ist uns mit diesen Vertragsabschlüssen gelungen, erneut eine signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme zu generieren. Diese soll letztlich auch durch die Antrittsgelder im DFB-Pokal an die Profivereine und die Amateurklubs zurückfließen. Über die genaue Verteilung wird das DFB-Präsidium voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 entscheiden.”
Die ARD erwirbt über ihre Rechteagentur Sport A neun Free-TV-Livespiele pro Saison (erste und zweite Runde jeweils ein Spiel, dritte Runde bis Halbfinale jeweils zwei Spiele und das Finale) und dazu ein umfangreiches Highlight-Paket im DFB-Pokal der Männer. Darüber hinaus wird der DFB-Pokal der Frauen in der ARD zu sehen sein.

Sky wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin alle 63 Partien des DFB-Pokals live als Einzelspiele und in der Konferenz im Pay-TV übertragen.

Als neuer Partner im Free-TV kann SPORT1 ab der Saison 2019/2020 vier Pokalspiele (jeweils ein Spiel der ersten Runde bis zum Viertelfinale) live übertragen. Auch die Nachverwertung aller DFB-Pokalspiele am Folgetag ist in diesem Paket enthalten.
Zudem wurde bei dieser Ausschreibung ein reines Clips-Paket, welches die Nachverwertung aller Pokalspiele auf digitalen Plattformen beinhaltet, von Sky, SPORT1 und der Axel Springer SE erworben.
Die Registrierungs- und Ausschreibungsperiode, für die sich 17 Unternehmen offiziell registriert hatten, lief vom 5. Februar 2018 bis einschließlich 15. März 2018.
DFB:  Direktion Öffentlichkeit und Fans

DFB definiert einheitliche Linie zum Thema E-Soccer

Statt E-Sport - heißt es E-Soccer

(20.04.2018) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden auf einen einheitlichen Umgang mit dem Thema E-Sport verständigt. Konsens besteht darin, dass die unter dem allgemeinen Begriff E-Sport praktizierten Gewalt-, Kriegs- und Killerspiele nicht zu den satzungsgemäßen Werten passen, die der DFB sowie seine Mitgliedsverbände Kindern und Jugendlichen vermitteln wollen. Das Engagement der Verbände wird sich deshalb allein auf fußballbezogene Spiele und Formate beschränken. Um diese klare Abgrenzung und Ausrichtung auf die sportlich relevanten Computerspiele zu unterstreichen und missverständlichen Deutungen des Begriffs E-Sport vorzubeugen, sprechen die Fußballverbände in diesem Kontext von E-Soccer.

 

Nur fußballbezogene Spiele und Wettbewerbe


Voraussetzung für eine Mitgliedschaft von E-Sport-Vereinen im DFB ist zunächst die notwendige Anerkennung durch die jeweiligen Landessportbünde und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Daneben sind mit Blick auf die Satzungszwecke nur solche Vereine für die Aufnahme in die Fußballverbände geeignet, die sich mit fußballbezogenen Spielen und Wettbewerben befassen. Ob und wie stark sich die Regional- und Landesverbände künftig im Themenfeld E-Soccer engagieren, bleibt ihnen auf dieser Grundlage selbst überlassen.
Gemeinsam definiert werden soll ein für alle maßgeblicher, verantwortungsvoller Umgang mit Computerspielen, der den Schutz der Kinder und Jugendlichen sowie die Prävention beim Thema Suchtgefahren berücksichtigt. Das übergeordnete gemeinsame Ziel bleibt für die Fußballverbände, E-Soccer als eine Ergänzung des bisherigen Vereinslebens zu betrachten, dem Freizeitverhalten gerecht zu werden und auch über die Begeisterung für digitale Spielformen am Ende mehr Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen, selber aktiv auf dem Rasen Fußball zu spielen.

 

Gewaltspiele Ablehnen, nicht als Sport bezeichnen


DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Mir war immer wichtig, auf die tatsächlichen Inhalte von E-Sport hinzuweisen und deutlich zu machen, dass wir als Verband die vor allem darunter zusammengefassten Gewaltspiele ablehnen. Wir wollen keine Spiele fördern, in denen Kinder auf andere schießen und das Ganze auch noch als Sport bezeichnet wird. Wenn dagegen fußballbezogene Spiele als Ergänzung zum Sport im Verein wirken und über diesen Weg vielleicht sogar der eine oder andere in den Verein kommt, findet das unsere Unterstützung. Bei allem ist und bleibt es mit Blick auf die Gesundheit und das soziale Miteinander unser erstes Ziel, die Kinder und Jugendlichen dazu zu bringen, selber aktiv Fußball zu spielen.”
Dr. Rainer Koch, 1. Vizepräsident Amateure: “Die Landesverbände stehen geschlossen hinter der Ablehnung von gewaltverherrlichenden Spielen auf der einen Seite und einem offenen Umgang mit digitalen Fußballformaten. Viele Jugendliche spielen vor oder nach dem Training auf dem Rasen an der Konsole Fußball, andere entdecken über diesen Weg ihre Leidenschaft für den Sport und wollen es selbst aktiv ausprobieren. Für all diese Jugendlichen sollen die Landesverbände und unsere Vereine die grundlegende Möglichkeit haben, Plattformen und Angebote zu schaffen.”

 

DFB: Direktion Öffentlichkeit und Fans

„Fettleibige bewegungsunwillige Jugendliche“

Landessportbeirat sieht "eSport" als Bedrohung statt Bereicherung

                                                   VON HANS EIBERLE

(11. April 2018) - „Ausnahmsweise“, so Wolfgang Zacher, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerum des Innern und für Integration, äußere er sich mal „tendenziös“. Und zwar zum Thema „eSport“ auf der Tagesordnung des Bayerischen Landessportbeirats. Der

Begriff eSport (elektronischer Sport) bezeichnet den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. https://de.wikipedia.org/wiki/E-Sport - http://www.sueddeutsche.de/thema/E-Sport

  Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) habe Arbeitsgruppen gebildet. Beim eSport handle es sich um eine mitgliederstarke Bewegung, deshalb könne er sich vorstellen, dass sich der DOSB sich das nicht entgehen lässt. Den „gesundheitsfördenden Aspekt“ sehe er nicht. Die Frage sei: „Zum Sport erklären gleich fördern?“ Das möge der Sport entscheiden. Auf jeden Fall: „Eine interessante Diskussion, das rollt auf uns zu, ganz massiv.“

  Günter Lommer, Präsident des Bayerischen Landessportverbands (BLSV), glaubt: „Das werden wir nicht mehr entscheiden. Es steht bereits im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD: eSport ist Sport.“ Der Text: „Wir erkennen die wachsende Bedeutung der eSport-Landschaft in Deutschland an. Da eSport wichtige Fähigkeiten schult, die nicht nur in der digitalen Welt von Bedeutung sind, Training und Sportstrukturen erfordert, werden wir eSport künftig vollständig als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkennen und bei der Schaffung einer olympischen Perspektive unterstützen.“

  Der Landessportbund Thüringen habe eSport schon aufgenommen, ebenso Schalke 04

und der VfL Wolfsburg, berichtete Lommer. „Wir hatten als erster Verband die Vertreter von eSport (http://www.esvd.de/) schon im Haus.“

  Bei seiner Gründung Ende 2017 hatte der eSport-Bund Deutschland (ESBD) die Absicht erklärt, eSports die Anerkennung als Sportart zu verschaffen. Diesem Ziel ist der Dachver-band ein großes Stück näher gekommen.

  Der Oberbürgermeister von Neuburg an der Donau, Bernhard Gmehling (CSU), empörte sich in der Sitzung des Landessportbeirats: „Computerspielende fettleibige Jugendliche, die sich nicht bewegen wollen, das lehne ich komplett, ab, rigoros.“ Sein Amtskollege aus Neu-Ulm, Gerold Noerenberg (CSU), warnte: „Wenn jedes Computerspiel zum eSport zählt, wird es absurd. Was ist mit Indoor-Golf? Da muss man sich Gedanken machen.“ Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, hatte jüngst beteuert: „eSport kann Vereinssport in keiner Weise ersetzen. Fußball gehört an die frische Luft und auf den Rasen.“

  Ob sich Positionen wie diese noch lange werden halten lassen? Wohl eher nicht. Die Fußball-Bundesligisten Schalke 04 und VfL Wolfsburg haben eSport-Teams. Die neuen Abteilungen profitieren von der Bekanntheit und der jungen Zielgruppe. eSport ist in Südkorea oder Finnland als Sport anerkannt.

  Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC)zeigt Interesse. „Nicht, weil sie es als Sportart sehen“, sondern weil es wieder mal nur ums Geld geht“, sagt Lommer. „Da fallen alle Barrieren.“ Vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang fanden die „Intel Extreme Masters“ statt, ein großes eSports-Turnier. Die Organisatoren der Asienspiele 2022 in der chinesischen Stadt Hangzhou nahmen eSports als offizielle Sportart ins Programm.

  Wichtig sei, „dass wird die Regularien festlegen,“ fordert Lommer. Zum Beispiel, dass

der BLSV nur Vereine mit Jugendsportabteilungen aufnimmt, im eSportverband aber keine Jugendlichen unter 16 Jahren organisiert sind.

                                                                        *

  Der Landessportbeirat (29 Mitglieder) steht laut seiner Satzung dem Bayerischen Land-tag, der Bayerischen Staatsregierung sowie allen mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrichtungen im Freistaat Bayern seit 1965 in grundsätzlichen Fragen beratend zur Seite. Dem BLSB gehören 14 Landtagsabgeordnete sowie 15 Vertreter von Verbänden an. Hans Eiberle (VMS) vertritt im Landessportbeirat die in den Vereinen Nordbayerische Sportjournalisten, Augsburg-Allgäuer Sportpresse und Münchner Sport-journalisten (VMS) organisierten bayerischen Sportjournalisten.

Christian Hanf Sportbeirats-Vorsitzender

Der Präsident des TSV Milbertshofen folgt Hans-Ulrich Hesse nach

(13. Januar 2018) – Christian Hanf (50) wurde mehrheitlich zum neu-en Vorsitzenden des Sportbeirats der Landeshauptstadt München gewählt. Der Präsident des TSV Milbertshofen folgt Hans-Ulrich Hesse (TSV München-Ost) nach, der nach 25 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte, aber Mitglied des Gremiums bleibt. 

  Stellvertretender Vorsitzender ist Horst Staimer (SV München von 1880). Die für den Sport zuständige Bürgermeisterin Christine Strobl dankte Hesse „für sein ehrenamtliches Engagement, Sach- und Fachverstand an die Politik zu transportieren“.

  Der Sportbeirat hat laut Satzung „die Aufgabe, die Landeshauptstadt München in allen grundsätzlichen Fragen des Sports zu beraten uns zu unterstützen, insbesondere die Be-lange der Vereine und der sporttreibenden Bevölkerung im Interesse der Sportpflege zu fördern“. Er berät die Stadt bei Planung, Bau, Unterhalt und Nutzung von städtischen Sport-anlagen, der Verwendung der für den Sport im städtischen Haushalt zur Verfügung stehen-den Mittel und bei der Aufklärung und Werbung zur Förderung des Sport, beispielsweise bei Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

  Das Gremium hat 46 Mitglieder, von denen nur die 21 Vertreter der Vereine stimmberech-tigt sind. Das unterscheidet den Münchner Sportbeirat vom Bayerischen Landessportbeirat, in dem die Landtagsabgeordneten nicht nur Sitz, sondern auch Stimme haben.

  14 der Münchner Sportbeiräte werden beim Kreistag des Sportkreises München im Baye-rischen Landessportverband (BLSV) gewählt. Sie repräsentieren Groß- (8), mittlere (4) und kleine (2) Vereine. Zu den sieben weiteren Mitgliedern gehört Hans Eiberle als Vertreter des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

  21 beratende Mitglieder stellen die im Stadtrat vertretenen politischen Parteien: SPD (6), CSU (6), Die Grünen(RL (3), Bayernpartei (1), Die Linke (1), FDP-HUT (1), Liberal-konser-vative Reformer (1).

  Weitere Mitglieder: Stadtschulrätin Beatrix Zurek, Stadtdirektor Peter Scheifele, Sport-

amtsleiter Günter Schwarz und dessen Stellvertreter Jürgen Sonneck sowie jeweils ein(2) Vertreter(in) der städtischen Gesundheitsbehörde und der Stadtwerke/Bäder.

Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

In luftiger Höhe: Die Reporterkanzel überlebte den Umbau.

Geschäftsstelle:

Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Geschäftsführer:

Diethelm Straube

Münchener Straße 101 (24.5 Süd/ EG)

85737 Ismaning

T 0170 2268029 

1. Vorsitzender

Thomas Walz

T 0170 2268043

Besucher seit 19. Juni 2013

Aktuelles

VMS INFO 2020_Final3.pdf
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Gedenktage

Geburtstage

Ludger Schulze 70

"Couragierter Journalist mit Mut zur eigenen Meinung"

Raimond Hinko 70

Schampus, bitte! Aber 7 Grad kühl!

Fritz von Thurn und Taxis 70

Yoga statt Joshua

Karlheinz Kas 65

"Mettwurst gegen Weißwurst"

Dr. Philipp Geiss 60

Sportler, Lehrer, Philosoph

Sportjournalist und Programmdirektor

Hans Staar 70

Masseur, Filmvorführer,

dann Sportjournalist

Gerhard Bosch 70

Fingerspitzengefühl                   

Fritz Heimann 80

Ein Herz für Nischen

Wolfgang Uhrig 80

Der Marathon-Mann

Horst Huber 85

Hohe Schlagzahl

Ansichtssache

Selbstbedienungsladen

Neue Bücher                           

Mehr als ein Spiel“

100 Seiten, 7.00 Euro.

Aus der Serie „Fußball-Gold“ von

Oliver Wurm (Herausgeber, Chefredakteur),

Udo Muras, Broder-Jürgen Trede (Red.),

Hein-Hoyer-Straße 36, 20359 Hamburg

                      FOTO: SEBASTIAN WELLS

Ronny Blaschke, Jahrgang 1981, beschäftigt sich als Journalist und Autor mit politischen Themen im Sport, u. a. für Deutsch-landfunk, SZ und Deutsche Welle. Die Recherchen für seine Bücher lässt er in politische Bildung einfließen, in Vorträge, Moderationen und Konferenzen. Zudem entwickelt er unterschiedliche

Informationsreihen. Blaschke wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

                     "Machtspiele"

Diktatoren bringen Spieler auf Linie und nutzen Stadien als Militärbasen. Ob einst in Jugoslawien, in der Ukraine und zuneh-mend in der arabischen Welt: Ultras kämpfen in Revolutionen an vorderster Front und ziehen sogar in den Krieg. Vereinsinvestoren aus China, Russland und den Golfstaaten sichern ihren Regie-rungen Einfluss in Europa. 

„Machtspieler“ verdichtet Recherchen in 15 Ländern und blickt durch das Vergrö-ßerungsglas Fußball auf Geschichte, Kul-tur und Religion.

Die Einleitung des Buches finden Sie auf meiner Homepage https://ronnyblaschke.de/machtspieler-fussball-in-propaganda-krieg-und-revolution/?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157#Einleitung

 

Wer das ganze Buch lesen möchte, kann es hier bestellen:

https://www.werkstatt-verlag.de/isbn/9783730704950?mc_cid=fbf2aff28b&mc_eid=e09f0ee157

 

256 Seiten, Format 13,5 × 21,5 cm, Paperback, ISBN 9783730704950,

1. Auflage 2020. Preis € 19,90, E-Book 14,99.

Erschienen am 2. September 2019

22,00 (D), € 22,70 (A)

Erscheint am 02.09.2019 im Piper Verlag

448 Seiten, Hardcover mit Schutzum-schlag

EAN 978-3-492-05953-4

MIRO

Anno dazumal

Als Gerd Müller zurücktrat        Als Beckenbauer nachtrat

Wenn Ronny mit                         dem Kopf abstaubt

Fußballsprache oder ganz schlechtes Deutsch?

 

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